CO2-Ampel BQ30: Mit Bund- und Länder-Förderung ein gesundes Raumklima in Innenräumen schaffen

Es sieht nicht gut aus für den Schulstart nach den Sommerferien. Die Corona-Impfkampagne stockt, das Robert Koch-Institut (RKI) meldet erneut steigende Infektionszahlen und eine Impfung für den Großteil der Schülerinnen und Schüler ist nicht in Sicht. Nach wie vor verweigert die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren, zum Unmut führender Politiker. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat den Impfstoff für diese Altersgruppe bereits zugelassen. In anderen Ländern, beispielsweise in den USA und in Israel, werden Kinder und Jugendliche längst geimpft.

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Untersuchung der Infektionszahlen an Schulen belegt: Vier Mal mehr Corona-Ansteckungen in Schulen ohne Luftreiniger

In Schulen ohne technische Lüftungsanlagen ist die Corona-Ansteckungsrate drei bis vier Mal höher, als in Schulen, in denen die Klassenräume mit Luftreinigern bzw. mit geeigneter Filtertechnik ausgestattet wurden. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Untersuchung kanadischer Forscher. Deutsche Aerosolforscher wie Prof. Dr. Christian Kähler von der Universität der Bundeswehr München und Dr. Gerhard Scheuch, ehemaliger Präsident der ISAM (International Society for Aerosols in Medicine), sehen darin eine Bestätigung ihrer Forderung nach einem Umdenken in der deutschen Corona-Politik. Die deutschen Aerosolexperten fordern schon länger den verstärkten Einsatz von mobilen Luftreinigern in Schulen, Büros, öffentlichen Gebäuden sowie Wohn- und Pflegeheimen, wenn diese nicht mit einer Belüftungsanlage mit Filtertechnik ausgestattet sind. Das Coronavirus SARS-CoV-2 würde sich hauptsächlich über die Luft in Innenräumen verbreiten. Auf mehr als 99 % beziffert Gerhard Scheuch den Anteil der indirekten Ansteckungen im Innenbereich, während die Ansteckungen im Freien eher zu vernachlässigen seien.

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