Corona-Virus: nach Desinfektion mit Ozon – auch geringe Gas-Konzentrationen mit Messgerät OZ-ONE aufspüren

Nach dem Einsatz von Ozon-Generatoren, etwa des Airozon 5000 und Airozon Supercracker von Trotec, gegen das Corona-Virus ist Vorsicht angesagt: Bereits in niedrigen Konzentrationen weist Ozon ein hohes Schädigungspotenzial auf. Nach einer Viren-desinfizierenden Ozon-Behandlung etwa von Bussen, Zügen und Räumen muss sichergestellt sein, dass sich das Gas restlos in der Luft aufgelöst hat. Mit dem Ozonmessgerät OZ-ONE verfügen Sie über das optimale Prüfinstrument zur schnellen und präzisen Kontrolle von Ozonkonzentrationen in der Umgebungsluft.

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Corona-Virus: Zerstörung von Viren mit heißer Luft!

Neben den bisher bekannten Maßnahmen zur chemischen Desinfektion mittels Sprüh- oder Wischdesinfektion gibt es auch die eher unbekanntere aber effektive thermische Desinfektion. Dabei handelt es sich um die thermische Behandlung der Raumluft zur Inaktivierung von Viren bzw. Desinfektion von Oberflächen. Hierbei kommt der Umstand zum tragen, dass Viren wie das Influenza- oder Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19) bei Temperaturen von 56 °C innerhalb von 15-30 Minuten absterben.

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Wenn Viren mit Ozon konfrontiert werden, dann werden diese von dem extra Sauerstoffatom vollständig zerstört

Bei Ozon handelt es sich um die dreiatomige Form des Sauerstoffs, den der Mensch in zweiatomiger Form einatmet. Ozon ist das zweitstärkste Desinfektionsmittel der Welt und seine Funktion ist, Bakterien, Viren und Gerüche zu zerstören. Ozon als Gas, hat gegenüber anderen Desinfektionsmitteln den großen Vorteil das es sich überall, auch in unzugänglichen Bereichen gleichmäßig, innerhalb von Minuten, verteilen kann.

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Corona-Virus: Professionelle Ozon-Anwendungen können Oberflächen effektiv dekontaminieren

Das neue Corona-Virus stellt die medizinische Wissenschaft vor eine Menge ungelöster Fragen. So ist bislang etwa offen, wie lange das Corona-Virus auf Oberflächen infektiös bleibt. Bei dem im Jahr 2002/2003 aufgetretenen ähnlichen Sars-Virus konnte eine Infektionsfähigkeit noch nach rund 96 Stunden nachgewiesen werden. Aber noch etwas ist ganz ähnlich: Damals wurde Ozongas effektiv gegen die Sars-Viren eingesetzt! Und wahrscheinlich sind auch die mit dem heutigen Sars-CoV-2-Viren infizierten Oberflächen mit Ozon wirksam desinfizierbar.

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Fachgerechtes Sanieren ohne Desinfektionsmittel – Stellungnahme des BSS

Logo des BSSIn der Presseinformation 26/2009 des Umweltbundesamtes (UBA) über den Schimmelbefall in Wohnungen empfiehlt das UBA das fachgerechte Sanieren ohne Desinfektionsmittel. Nun äußerte sich auch der Bundesverband Schimmelpilzsanierung e.V. (BSS) zu dem Sachverhalt.

Obwohl bereits im „Schimmelpilz-Sanierungsleitfaden“ des Umweltbundesamtes (UBA) aus dem Jahre 2005 der Einsatz von „Anti-Schimmelmitteln“ kritisch dargestellt wurde, hielten es die Experten der obersten Deutschen Fachbehörde für erforderlich nun noch eine Pressemitteilung zu diesem Thema zu verfassen und zu veröffentlichen.

Wenn man die Vorgehensweise mancher Fachbetriebe bei einer Sanierung von Schimmelpilzschäden in der täglichen Praxis erlebt, war dies leider mehr als nötig.

Die Wissenschaftler können in Fachartikeln und Vorträgen noch so eindringlich vor dem unbedachten Einsatz von Desinfektionsmitteln warnen, dies wird in zu vielen Fällen konsequent ignoriert.

Eine fachgerechte Sanierung umfasst die dauerhafte Beseitigung der Ursache eines Schimmelpilzschadens gefolgt von einer Beseitigung des mikrobiell befallenen Materials und einer gründlichen Feinreinigung zur restlichen Dekontamination des Schadensbereiches und seiner Umgebung.

Warum ist im Regelfall eine Desinfektion überflüssig?

Entweder wird die Desinfektion als Ersatzmaßnahme für die Beseitigung des befallenen Materials und der anschließenden gründlichen Feinreinigung eingesetzt oder die Desinfektion erfolgt zusätzlich.

Da zweifelsfrei feststeht, dass die gesundheitlichen Auswirkungen eines mikrobiellen Schadens in Innenräumen nicht davon abhängen, ob mikrobielle Partikel, wie Sporen oder Zellverbände, keimfähig sind oder nicht, sondern sowohl von lebenden als auch von toten Partikeln verursacht werden können, ist die Desinfektion (= Abtötung) keine Alternative zu der erforderlichen Dekontamination (= Beseitigung). Hinzu kommt, dass mit der Desinfektion ggf. chemische Mittel in Innenräume eingebracht werden, die neue Belastungen zur Folge haben können. So haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass nach Kontakt der Pilze mit fungizid wirkenden Stoffen die Produktion von Mykotoxinen durch die überlebenden Pilze erst richtig in Gang kam. Schließlich gibt es bisher kein Testverfahren, welches die Wirkung von Desinfektionsmitteln bei einem Befall der üblichen Baumaterialien nachweisen kann. Viele Fragen sind derzeit noch ungeklärt.

Wie wirken die Mittel auf alkalischen oder feuchten Materialien? Wie tief dringen diese ein und welche Methode des Aufbringens ist tatsächlich wirkungsvoll?

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Quelle: Bundesverband Schimmelpilsanierung e.V. (BSS)

Stellungnahme vom 05.08.2009 zur Presseinformation Nr. 26/09 des Umweltbundesamtes vom 19.05.2009