Rund fünf Monate ist es her, seitdem sich in Deutschland die erste Person mit dem Coronavirus infiziert hat. Am 27. Januar 2020 meldete das bayerische Gesundheitsministerium den ersten offiziellen Infektionsfall im Landkreis Starnberg. Vier Wochen später wurden weitere Fälle im Kreis Heinsberg bekannt. Danach war nichts mehr, wie es einmal war!
Einen Schutz vor infektiösen Aerosolen auch in Gottes- und Gebetshäusern mahnt der Virologe Prof. Dr. Thomas Mertens an, der beim RKI auch Mitglied der Arbeitsgruppe „SARS-CoV2“ ist. So müssten Priester bei der Austeilung der Kommunion dazu verpflichtet werden, strikt darauf zu achten, dass sich die Empfänger nicht durch ihre Atemluft infizieren könnten. Möglich wird dies durch den neuartigen Hochfrequenz-Luftreiniger TAC V+ von Trotec. Der Luftreiniger filtert infektiöse Aerosole schnell und effektiv aus der Raumluft – bevor diese über die Atemwege in den Körper gelangen.
Wie wichtig eine ganzheitliche Betrachtung „aller“ Corona-Übertragungswege ist, zeigen aktuelle Vorfälle in direkt mehreren Krankenhäusern. Im Klinikum Dortmund wurden am Mittwoch 9 Mitarbeiter und 6 Patienten positiv auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsamt geht von einem zusammenhängenden Infektionsgeschehen aus. Bereits seit März hält das Virus die Potsdamer Klinik „Ernst von Bergmann“ in Atem. Hier infizierten sich 138 Patienten mit dem Coronavirus, 47 Menschen sind mittlerweile verstorben.
Während in Thüringen die wegen der Corona-Pandemie erlassenden Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden und Menschen für ein Ende der Corona-Maßnahmen auf die Straße gehen, zeigen Fälle wie in Bad Hersfeld, dass die Pandemie noch lange nicht bekämpft ist. Nach Medienberichten häufen sich im dortigen Amazon-Logistikzentrum die Corona-Infektionen. 17 Mitarbeiter haben sich nach aktuellem Stand mit dem Coronavirus infiziert, die übrigen Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. „Wir entwickeln uns zu einem Corona-Hotspot“, sagte ein Mitarbeiter des „FRA3“-Standortes. „Vielleicht sind wir es auch schon jetzt.“. Die Mitarbeiter sind verunsichert!
Wenngleich die Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse hinsichtlich des Coronavirus noch immer verhältnismäßig neu sind, so hat sich im Pandemieverlauf doch eines deutlich gezeigt: Ist das Coronavirus erst einmal in einem Alten-, Pflege- oder Seniorenheim angekommen, wird es dort sehr schnell verbreitet. Wie stark die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste sind, hat die Universität Bremen in ihrer Studie „Pflege in Zeiten von Corona“ untersucht. Die Bremer Wissenschaftler haben eigenen Angaben zufolge im Zeitraum von April bis Mai 2020 die Daten von 701 Pflegediensten, 96 teilstationären und 824 stationären Einrichtungen untersucht. Mit alarmierenden Ergebnissen!
Mit der von Virologen bestätigten Gewissheit, dass sich das Coronavirus nicht nur durch den Kontakt mit kontaminierten Oberflächen oder Tröpfchen überträgt, sondern im sogar überwiegenden Teil über die Raumluft, geraten entsprechende Lösungen zum Schutz vor diesem Infektionsweg zunehmend in den Fokus der medialen Berichterstattung.
Luftreiniger sind aktuell gefragt wie nie. Sie filtern Hausstaub, Pollen, Schimmelpilzsporen oder Bakterien aus der Raumluft. In Corona-Zeiten werden viele dieser Geräte aber ebenso als Wunderwaffe gegen das Coronavirus angeboten. Oder es werden Luftleistungen beworben, die nur ohne jeglichen Filter zu erzielen sind. Daher geben wir Ihnen nachfolgend einen Überblick, was es beim Kauf eines Luftreinigers zu beachten gilt.