Lüften oder Luftreiniger? Umweltbundesamt bestätigt: Luftreiniger können Viren effektiv reduzieren

Während sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das amerikanische Gesundheitsministerium Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und zahlreiche Forschungsgesellschaften für den Einsatz von mobilen Luftreinigern aussprechen, um das indirekte Infektionsgeschehen in Innenräumen wirksam zu senken, gibt es in Deutschland seit nahezu einem Jahr ein politisches Tauziehen zwischen den Befürwortern und Kritikern der technischen Luftreinigung.

Im Kern dreht sich die anhaltende Debatte um eine Frage: Können mobile Luftreiniger in der Pandemie dazu beitragen, Ansteckungen mit dem Coronavirus zu verhindern?

Professor Dr. Christian Kähler ist davon überzeugt, dass mobile Luftreiniger zur Eindämmung der Corona-Pandemie unverzichtbar sind. In Schulen, in Kindertagesstätten, aber ebenso in allen öffentlichen Bereichen. Der Leiter des Instituts für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr München hat bereits vor einem Jahr mit zwei vielbeachteten Studien nachgewiesen, dass TAC V+ Hochleistungsluftreiniger sehr gut dazu geeignet sind, die Virenlast in einem Raum in kürzester Zeit auf ein niedriges Niveau zu senken. Während Masken, Visiere und Abstandsregeln primär vor einer direkten Ansteckung über Tröpfchen schützen, bieten geeignete Luftreiniger mit HEPA-Filter der Filterklasse H14 (zertifiziert nach EN 1822) einen hohen Schutz vor infektiösen Aerosolen in der Raumluft. Dies hat der Wissenschaftler in zahlreichen Labortests und Pilotprojekten an Schulen belegt.

Die Wirksamkeit von mobilen Luftreinigern ist bekannt und belegt

Im September des vergangenen Jahres veranstalteten die Kultusminister der Länder eine Expertenanhörung zum Thema „Sichere Schulen“, bei der auch Prof. Kähler seine Forschungsergebnisse präsentierte. „Gemäß unserer wissenschaftlichen Analysen bieten Raumluftreiniger, die eine Luftwechselzahl von mindestens 6 pro Stunde schaffen, einen Filter der Klasse H14 nutzen und hinreichend leise sind, so dass sie nicht abgeschaltet werden, ein viel höheres Maß an Sicherheit vor einer indirekten Infektion als die freie Lüftung.“

Trotz dieser wissenschaftlich belegten Erkenntnis wurden bis heute nur wenige Schulen mit mobilen Luftreinigern ausgestattet. Erst nachdem Bayerns Ministerpräsident ankündigte, alle Kitas und Schulen bis zum Herbst mit mobilen Luftreinigern auszustatten und die Presse berichtete, dass im amerikanischen New York alle 56.000 öffentlichen Klassenräume mit mobilen Luftreinigern ausgestattet werden, scheint es auch in Deutschland ein Umdenken zu geben. Die ersten Bundesländer haben nun entgegen ihrer ursprünglichen Haltung neue Förderprogramme für mobile Luftreiniger aufgelegt.

Stellungnahme des Umweltbundesamt: „Luftreiniger können Viren effektiv reduzieren“

Selbst das Umweltbundesamt (UBA), das sich seit letztem Sommer verhemmt gegen den Einsatz von mobilen Luftreinigern in Schulen ausgesprochen hatte und stattdessen nicht müde wurde, die manuelle Lüftung mit offenen Fenstern zu empfehlen, macht nun eine Kehrtwende in ihrer Bewertung von mobilen Luftreinigern.

„Luftreiniger können Viren effektiv reduzieren“, erläutert Dr.-Ing. Heinz-Jörn Moriske, Professor im Umweltbundesamt und ergänzt: „Bei der Aufstellung sind genaue Vorgaben zu beachten. Zudem muss die Wirksamkeit (egal welche Technik verwendet wird) vorher geprüft sein. Nur dann sind die Geräte in der Praxis wirksam.“ Ähnlich äußerte sich Moriske in einem Interview mit dem Handelsblatt: „Natürlich helfen mobile Luftfilter gegen Viren, wenn es sich um geprüfte Geräte handelt und sie richtig im Klassenraum aufgestellt sind.“

Über die Gründe für diese ideologische Kehrtwende beim Umweltbundesamt kann man nur spekulieren. Ursächlich könnten die zahlreichen Untersuchungen und Studien der letzten Monate sein, die unabhängig von Professor Kählers Untersuchungen zum Ergebnis kommen, dass sich mit technischer Luftreinigung die Virenlast erheblich effektiver in einem Raum senken lässt, als mit offenen Fenstern. Auch die zunehmende Ausbreitung der Delta-Variante und die Angst vor einer vierten Welle im Herbst könnten dazu beigetragen haben.

Wichtig sei, so Professor Kähler, dass wir nun endlich damit anfangen, Schulen, Kitas, Büros, Alten- und Pflegeheime mit geeigneten Luftreinigern auszustatten.

Wissenschaftlich empfohlener Infektionsschutz für Büros, Schulen und öffentliche Einrichtungen

Kennen Sie unsere Ratgeberseite für Schulen und Büroarbeitsplätze in Pandemiezeiten? Hier erfahren Sie, wie sich wirksamer Ansteckungsschutz in Innenräumen umsetzen lässt. Statt regelmäßigem Stoßlüften mit offenen Fenstern, ermöglichen Trotec Hochleistungsluftreiniger mit HEPA-Filter der Schutzklasse H14 (zertifiziert nach EN 1822 ) und neuartige Acrylglas-Trennwände ein infektionssicheres Arbeiten in der Corona-Pandemie.

Das Schutzkonzept basiert auf vier wesentlichen Elementen:

1. Hochleistungsluftreiniger sorgen für virenfreie Arbeits- und Atemluft
Virenbehaftete Aerosolpartikel in der Raumluft gelten als Hauptüberträger des SARS CoV-2-Virus. Diese winzig kleinen Partikel werden durch den Einsatz eines Hochleistungsluftreinigers der TAC-Serie oder AirgoClean-Serie in kürzester Zeit zuverlässig aus der Raumluft entfernt. Der Luftreiniger filtert die Raumluft und minimiert das indirekte Infektionsrisiko, da die Virenlast im Raum auf einem konstant niedrigen Niveau gehalten wird. Massives Stoßlüften ist nicht mehr erforderlich. Folglich bleibt es in den Räumen gleichbleibend warm und es muss nur noch aufgrund zu hoher CO2-Werte gelüftet werden, die ansonsten zu einer vorzeitigen Ermüdung führen können und die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen. Die Lüftung kann auf Pausenzeiten beschränkt werden, um die verbrauchte Raumluft gegen Frischluft auszutauschen.

2. Trennwände mit Aerosol-Schutzkante zur Trennung der Atembereiche
Transparente Schutzwände zwischen den Sitz- bzw. Arbeitsplätzen gegenüber- oder nebeneinander sitzender Personen verhindern, dass sich die Personen über kurze Distanz durch Atmen, Sprechen, Husten oder Niesen über freigesetzte Tröpfchen oder Aerosolpartikel mit dem Covid-19-Erreger infizieren. Die glasklaren Trennwände mit Aerosol-Schutzkante bieten einen zuverlässigen Spuckschutz vor größeren Tröpfchen und verhindern zudem, dass die am Platz ausgeatmeten Aerosole die Trennwand überwinden und unmittelbar zum benachbarten Sitzplatz strömen.

3. Medizinische Masken für ein sicheres Bewegen im Gebäude
FFP2/ N95/KN95-Masken oder Medizinische Mund-Nasen-Masken sind in allen Bereichen des Unternehmens zu tragen, in denen die Beschäftigten sich frei bewegen. Im Vergleich zu sogenannten Community-Masken gewährleisten FFP2/ N95/KN95-Masken einen wesentlich höheren Schutz, da Tröpfchen und Aerosolpartikel von dem Maskenmaterial aus dem Luftstrom zuverlässig herausgefiltert werden.

4. CO2-Ampel für ein kontrolliertes Lüftungsverhalten
Ein hoher CO2-Gehalt beeinträchtigt das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit. Die CO2-Konzentration im Raum kann auch als Indikator für eine hohe Aerosolkonzentration dienen. Mit dem praktischen Luftqualitätsmonitor BQ30 behalten Sie die CO2-Raumluftkonzentration zuverlässig im Blick. So können Sie bei Bedarf durch Zufuhr von Außenluft das Raumklima verbessern.

Erhältlich sind die mobilen LuftreinigerAcrylglas-Trennwändemedizinische Masken und CO2-Ampeln im Trotec-Shop.

Gerne beraten wir Sie persönlich zum Thema Infektionsschutz. Sprechen Sie uns gerne persönlich darauf an:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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