Bayern: Luftreiniger für alle Schulen und Kitas. 50 Prozent der Kosten will das Land Bayern übernehmen

Mobile Luftreiniger wie TAC Hochleistungsluftreiniger gelten als wichtiger Baustein in der Corona-Pandemiebekämpfung. Mittlerweise haben zahlreiche Wissenschaftler und Forschungsinstitute nachgewiesen, dass sich die Virenlast in geschlossenen Räumen durch den Einsatz geeigneter Luftreiniger erheblich senken und dauerhaft auf einem niedrigen Niveau halten lässt. Wichtig sei dies vor allem für Räume, in denen sich viele Personen aufhalten, die sich aber nur schlecht lüften lassen. Selbst in Räumen mit offenen Fenstern stellt sich jedoch nicht immer der erhoffte Luftaustausch aus, warnen Wissenschaftler und kritisieren die derzeitige Schulpolitik, die einzig und allein auf Masken und offene Fenster als Ansteckungsschutz in den Klassenräumen setzt. In kontrollierter Art und Weise lassen sich virenbehaftete Aerosole durch den Einsatz von mobilen TAC Hochleistungsluftreinigern mit HEPA-Filtern der Filterklasse H14 (zertifiziert nach EN 1822) aus der Raumluft beseitigen, weshalb immer mehr Büros und Verwaltungen, Schulen, Kindertagesstätten aber auch Landtage, Gerichtssäle und Arztpraxen ihre Räume mit den mobilen Filtergeräten ausstatten.

Mobile Luftreiniger sind in Schulen unverzichtbar

Insbesondere in den Schulen werden mobile Luftreiniger nach den Sommerferien unverzichtbar sein, wenn die Schülerinnen und Schüler in den Präsenzunterricht zurückkehren. Bislang empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Corona-Impfung nur für Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen. Daher werden die meisten Kinder nach den Sommerferien ungeimpft dem Unterricht folgen – und sich aller Voraussicht nach mit der Delta-Variante des Coronavirus infizieren. Harmlos sei die sich auch in Deutschland stark ausbreitende Delta-Variante für Kinder keinesfalls, sagt Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. In Großbritannien, wo die Infektionszahlen durch die Delta-Variante stark steigen, würden viele Kinder mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt.

Aus diesem Grund plant das Bundesland Bayern, dass weitere zehntausende mobile Luftreiniger für das kommende Schuljahr angeschafft werden. Ziel sei, „dass im September in jedem Klassenzimmer ein mobiler Lüfter ist“, sagte Ministerpräsident Söder. Bislang wurden in rund 14.000 bayerischen Klassenräumen und rund 1.000 Kindertagesstätten Raumluftreiniger aufgestellt. „Wir möchten, dass das ausgebaut wird“, so Söder. Weitere 60.000 Klassenräume und etwa 52.000 Kita-Räume sollen nun sukzessive mit Luftreinigern ausgestattet werden. Bislang scheiterte die flächendeckende Ausstattung der Schulen mit Luftreinigern an den Zuständigkeiten. Verantwortlich für die Anschaffung sind die jeweiligen Kommunen, die sich oftmals aus Kostengründen und mit Verweis auf die Lüftungsempfehlungen des Umweltbundesamtes gegen die Anschaffung von mobilen Luftreinigern entschieden haben. Daher plant der Freistaat Bayern eine 50-prozentige Kostenübernahme: „Jeder muss einen Beitrag leisten, damit die Schulen sicher sind.“

Ein ausreichender Infektionsschutz darf keine Frage des Wohnorts sein

Es bleibt zu hoffen, dass auch andere Bundesländer diesem Beispiel folgen. Schulen bzw. Schulträger sind jetzt gut beraten, sich direkt an das für sie zustände Kultusministerium zu wenden und auf das Beispiel aus Bayern zu verweisen. Der gewährte Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus darf nicht davon abhängig sein, in welchem Bundesland ein Kind zur Schule geht. Schülerinnen und Schüler in allen anderen Bundesländern haben ein Recht auf sichere Bildung in einem geschützten Umfeld.

Mit Hochleistungsluftreinigern von Trotec zurück in den Präsenzunterricht

Wie ein sicherer Präsenzunterricht nach den Sommerferien gelingen kann, trotz sich ausbreitender Delta-Variante, hat Prof. Dr. Christian Kähler von der Universität der Bundeswehr München erforscht und in einem eigens für Schulen erarbeiteten Schutzkonzept vorgestellt. Der weltweit anerkannte Aerosolexperte erforscht seit rund 25 Jahren die Erzeugung, Ausbreitung und Verdunstung von Aerosolpartikeln im Raum.

In seinem Schutzkonzept für Schulen zeigt der Wissenschaftler auf, wie sich SchülerInnen und LehrerInnen im Unterricht bestmöglich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen können. Statt Maskentragen am Platz und regelmäßigem Stoßlüften mit offenen Fenstern, ermöglichen TAC Hochleistungsluftreiniger mit HEPA-Filter der Schutzklasse H14 (zertifiziert nach EN 1822 ) und neuartige Acrylglas-Trennwände einen infektionssicheren Unterricht in der Corona-Pandemie.

Das Schutzkonzept für Schulen basiert auf vier Säulen:

1. Trennwände mit Aerosol-Schutzkante machen das Tragen von Masken überflüssig. Transparente Schutzwände zwischen den Sitzplätzen verhindern, dass sich die Schüler durch umherfliegende Tröpfchen oder bei der Atmung freigesetzte Aerosole des direkten Tischnachbarn mit dem Covid-19-Erreger infizieren. Die glasklaren Trennwände mit Aerosol-Schutzkante bieten einen zuverlässigen Schutz vor größeren Tröpfchen und verhindern zudem, dass die von den Schülern ausgeatmeten Aerosole die Trennwand überwinden und zum Sitznachbarn schweben. Das Tragen einer Maske ist nicht mehr erforderlich. Lediglich beim Verlassen des Platzes muss eine Maske getragen werden.

2. TAC Hochleistungsluftreiniger sorgen für virenfreie Luft in Unterrichtsräumen Virenbehaftete Aerosolpartikel in der Raumluft gelten als Hauptüberträger des SARS CoV-2-Virus. Diese winzig kleinen Partikel (0,1 – 0,3 Mikrometer) werden durch den Einsatz eines Hochleistungsluftreinigers der TAC-Serie in kürzester Zeit zuverlässig (99,995 %) aus der Raumluft entfernt. Der Luftreiniger filtert die Raumluft und minimiert das indirekte Infektionsrisiko, da die Virenlast im Raum auf einem konstant niedrigen Niveau gehalten wird. Massives Stoßlüften ist nicht mehr erforderlich. Folglich bleibt es in den Klassenzimmern gleichbleibend warm und der Unterricht muss nicht alle 20 Minuten zum Lüften unterbrochen werden. Die Lüftung kann auf Pausenzeiten beschränkt werden, um die verbrauchte Raumluft gegen Frischluft auszutauschen.

3. Partikelfiltrierende Atemschutzmasken (FFP2/3) sind von den Lehrkräften zu verwenden, wenn sie sich den Schülern unmittelbar nähern. Die Schüler müssen eine FFP2/3-Maske jedoch nur noch dann tragen, wenn sie den Platz verlassen, durch das Schulgebäude gehen, oder öffentliche Verkehrsmittel für den Schulbesuch nutzen.

4. CO2-Ampeln sorgen für ein kontrolliertes Lüftungsverhalten. Ein hoher CO2-Gehalt ist ein guter Indikator für eine ebenfalls hohe Aerosolkonzentration. Aber auch das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit wird durch zu hohe CO2-Werte empfindlich beeinträchtigt. Mit dem praktischen Luftqualitätsmonitor BQ30 behalten Sie die CO2-Raumluftkonzentration zuverlässig im Blick. So können Sie bei Bedarf durch Zufuhr von Frischluft das Raumklima verbessern.

Alle Informationen im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“

Im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“ können Sie sich selbst davon überzeugen, wie vergleichsweise einfach ein sicheres Hygienekonzept für Schulen realisiert werden kann. Der Ratgeber enthält ein „How-to“ für die Umsetzung des von Professor Dr. Christian Kähler empfohlenen Hygienekonzeptes für Schulen, wissenschaftlich belegte Fakten zu den Ansteckungsrisiken im Klassenzimmer sowie technische Lösungen, um Infektionen im Unterricht auf ein Minimum zu reduzieren.

Laden Sie sich den Ratgeber als PDF-Dokument direkt hier herunter oder besuchen Sie unsere umfangreiche Informationsseite für Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen.

Alle Informationen sind auch online auf unserer Informationsseite abrufbar:

Erhältlich sind die mobilen TAC LuftreinigerAcrylglas-Trennwändemedizinische Masken und CO2-Ampeln im Trotec-Shop.

Für Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen gelten Sonderkonditionen bei Kauf, Miete und Leasing. Sprechen Sie uns gerne persönlich darauf an:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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