Bonner Trägergesellschaft KJF stattet alle 27 Kitas mit TAC V+ Hochleistungsluftreinigern aus

„Wir haben seit Dezember weniger Corona-Fälle als zuvor“, sagt Melanie Rebmann-Rübo, die die Gemeinnützige Evangelische Gesellschaft für Kind, Jugend und Familie (KJF) leitet. In den insgesamt 27 KJF-Kitas in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sorgen seit Dezember 2020 TAC V+ Hochleistungsluftreiniger mit HEPA-Filtern der Filterklasse H14 (zertifiziert nach EN 1822) für eine Reduzierung der indirekten Ansteckungsgefahr durch Aerosole in den Kitaräumen. Alle Flurbereiche und Gruppenräume seien nun mit Luftreinigern ausgestattet, um luftgetragene Viren aus der Raumluft zu filtern, sagt Rebmann-Rübo.

TAC V+ Luftreiniger senken Ansteckungsrisiko in allen 27 KJF-Kitas

Bestellt habe die Trägergesellschaft KJF die mobil einsetzbaren Geräte nach einer im September 2020 von Professor Dr. Christian Kähler veröffentlichten Studie zur Wirksamkeit von Raumluftreinigern. Der TAC V+ von Trotec wurde als Referenzgerät getestet. In der von der Universität der Bundeswehr München veröffentlichten Studie „zum Schulbetrieb während der SARS-CoV-2 Pandemie“ kommt Universitätsprofessor Kähler zum Ergebnis, „dass die Virenlast im Raum sehr schnell abgebaut wird und die Verweildauer der Viren nach der Freisetzung kurz ist“. Er stellt weiterhin fest, dass die getesteten Hochleistungsluftreiniger eine „sehr sinnvolle technische Lösung darstellen, um in Klassenräumen die indirekte Infektionsgefahr durch Aerosole stark zu verringern“.

KJF-Leiterin Remann-Rübo betont, dass die Luftreiniger keinesfalls die Einhaltung der AHA-Regeln durch regelmäßiges Stoßlüften ersetzen sollen. Die KJF sehe in den Geräten jedoch eine zusätzliche, wirksame Maßnahme zur Verhinderung von Ansteckungen in den Kitas.

Wissenschaft kritisiert fehlgeleitete Corona-Politik: „Drinnen lauert die Gefahr“

Die Übertragung der SARS-CoV-2-Viren findet fast ausnahmslos in Innenräumen statt, schreiben führende Aerosolexperten der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) in einem an die Bundeskanzlerin Angela Merkel adressierten offenen Brief. Darin prangern sie die aktuelle Corona-Politik an und fordern eine Kehrtwende bei den Maßnahmen: „Wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen wollen, müssen wir die Menschen sensibilisieren, dass drinnen die Gefahr lauert. In Schulen, am Arbeitsplatz in Alten- und Wohnheimen lauere das größte Ansteckungsrisiko. Ausgangssperren und Aufenthaltsverbote im Freien würden die weitere Verbreitung des Virus nicht eindämmen. Vielmehr sollten vermehrt Luftreiniger eingesetzt werden, um das Infektionsgeschehen in Innenräumen mit vielen Personen nachhaltig zu reduzieren.

99,9 % Corona-Ansteckungen drinnen, nur 0,1 % im Freien

Es sei falsch zu behaupten, dass man nicht wisse, wo sich das Virus am stärksten verbreitet, sagt Dr. Gerhard Scheuch, Mitunterzeichner des Brandbriefes an die Bundesregierung. Scheuch ist einer der führenden Aerosolexperten in Deutschland und ehemaliger Präsident der ISAM (International Society for Aerosols in Medicine): „Wir wissen es! Wir wissen, dass sich 99,9 Prozent aller Infektionen drinnen ereignen. Das wurde gerade wieder von einer ganz großen irischen Untersuchung festgestellt.“ Die Zahlen würden belegen, dass nur 0,1 % der Ansteckungen im Freien erfolgen. Weiter sagt Scheuch: „99,99 Prozent innen. 0,1 Prozent draußen. Das heißt, wir müssen uns auf die Innenräume konzentrieren. Und auch da wissen wir – dort, wo viele Menschen eng zusammen sind, wo sie in engen Wohnverhältnissen wohnen müssen, dort infizieren wir uns am häufigsten.“

Sehen Sie hier das komplette Interview (6:43 Min.) mit Dr. Gerhard Scheuch:

Quelle: WDR Fernsehen, 12. April 2021, 21.45 Uhr

Corona-Viren werden in Innenräumen eingeatmet

Entscheidend für die Ansteckungsgefahr in Innenräumen ist die Dauer, wie lange infektiöse Aerosolpartikel in der Raumluft verbleiben. Ein Aerosol ist ein gasförmiges Gemisch, das in der Lunge erzeugt wird und bei erkrankten Menschen Viren enthält. Die winzig kleinen Aerosolpartikel werden vorwiegend beim Atmen und Sprechen in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m), schweben die leichten und unsichtbaren Aerosolteilchen aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 0,1-0,3 µm) bis zu mehrere Stunden in der Raumluft, verteilen sich mitunter über Lüftungsanlagen und werden selbst viele Meter entfernt unbemerkt eingeatmet. Im Gegensatz zur Luft im Freien, wo Aerosolgemische durch die Luftbewegung mit sauberer Frischluft verdünnt und verweht werden, bleibt die Aerosolkonzentration in geschlossenen Räumen fortwährend hoch und steigt mit jedem Ausatmen an. Je länger und je mehr Aerosolteilchen in der Luft umherschweben, desto schneller gelangen diese über die Atemwege in den Körper und führen zu einer Infektion der Lunge.

In ihrem offenen Brief an die Bundeskanzlerin, den Gesundheitsminister und die Minister der Länder benennt die Gesellschaft für Aerosolforschung die Orte mit einem besonders hohen Ansteckungsrisiko:

  • Wohnungen
  • Büros bzw. am Arbeitsplatz
  • Klassenräumen
  • Alten- und Pflegeheimen bzw. Betreuungseinrichtungen
  • Bussen und Bahnen

KJF-Leiterin Rebmann-Rübo sieht die von ihr betreuten Kitas mit den nun installierten Hochleistungsluftreinigern gut aufgestellt. Die mobilen Geräte würden die bisherigen Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ergänzen und die Sicherheit der Kinder beim Besuch der Einrichtungen erhöhen, schreibt die KJA in ihren News zum Einsatz der TAC V+ Hochleistungsluftreiniger in den Kitas. Die rückläufigen Corona-Fälle in den KJF-Kitas scheinen dies zu bestätigen.

Der TAC V+ Hochleistungsluftreiniger hat sich bereits vielfach in der Praxis bewährt. Hier finden Sie zahlreiche Einsatz-Referenzen aus unterschiedlichen Branchen:

Mehr Informationen erhalten Sie im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht

Informieren Sie sich in unserem „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“ über das von Professor Dr. Christian Kähler erarbeitete Schutzkonzept mit Raumluftreinigern für Schulen und Kitas. Der Ratgeber enthält ein „How-to“ für die Umsetzung des Hygienekonzeptes, wissenschaftlich belegte Fakten zu den Ansteckungsrisiken in Innenräumen sowie technische Lösungen, um das indirekte Ansteckungsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren.

Laden Sie sich den Ratgeber als PDF-Dokument direkt hier herunter oder besuchen Sie unsere umfangreiche Informationsseite für Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu unseren technischen Infektionsschutz-Lösungen:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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