Neue Studie der TU Berlin warnt: 2000er Inzidenz bei einer unveränderten Öffnung der Schulen und Kitas nach den Osterferien

  • Die TU Berlin hat auf Basis der aktuellen Impf- und Teststrategie in einer Studie die weitere Ausbreitung des Coronovirus modelliert.

  • Die Wissenschaftler kommen zum Ergebnis, dass Großraumbüros und Schulen dramatisch zum Infektionsgeschehen beitragen.

  • TAC V+ Hochleistungsluftreiniger bieten in Innenräumen einen hohen Schutz vor infektiösen Aerosolen.

  • Wissenschaftler kritisieren, dass mobile Luftreiniger als sofort verfügbares Instrument zur Eindämmung der Pandemie nicht ausreichend genutzt werden.

Die steigende Inzidenz in Deutschland, derzeit der Richtwert für Lockerungen oder Lockdown, spaltet Deutschland. Ebenso wie die Frage, ob alleiniges Lüften mit offenen Fenstern das Ansteckungsrisiko in geschlossenen Räumen ausreichend reduziert. Oder ob nicht doch ergänzend zur Lüftung auf den Einsatz mobiler Hochleistungsluftreiniger gesetzt werden sollte, um beispielsweise in Schulen einen sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen.;

In zahlreichen Landtagen, Ministerien und medizinischen Einrichtungen sind diese Geräte schon länger im Einsatz, um infektiöse Viren aus der Raumluft zu filtern.

In einer Frage sind sich nahezu alle einig: Die derzeit steigenden Infektionszahlen müssen runter. In der Debatte um „Lockerungen oder Lockdown“ ist die Gesellschaft jedoch tief gespalten. Ein Großteil der Bevölkerung sehnt sich nach mehr Normalität im Miteinander: wiedereröffnete Geschäfte, gemütliche Abende im Restaurant sowie Sommer, Sonne und Strand im Urlaub. Nachdem das Auswärtige Amt Deutschlands Lieblingsinsel von der Liste der Risikogebiete genommen hat, überschlagen sich die Reiseanbieter mit Angeboten. Die Airlines verdoppeln ihre Flugkapazitäten, die Deutschen wollen endlich Urlaub von der Pandemie. Der andere Teil der Bevölkerung wünscht sich indes maximalen Gesundheitsschutz – und nimmt dafür auch zusätzliche Einschränkungen im Alltag hin.

Berliner Wissenschaftler warnen vor 2000er-Inzidenz im Mai

Inmitten dieser Debatte melden sich nun Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin mit den Ergebnissen einer neuen Modellierung zu Wort. Ein Team aus ForscherInnen um Professor Dr. Kai Nagel ist davon überzeugt, dass die dritte Welle im Ergebnis zu wesentlich höheren Inzidenzen führen wird als die zweite Welle. Allerdings würde daran auch eine potentielle Notbremse nichts ändern, wie sie kurzzeitig auf dem Bund-Länder-Gipfel für die Ostertage beschlossen und einen Tag danach wieder zurückgenommen wurde. Selbst Impfungen und das wärmer werdende Wetter hätten aufgrund der Coronavirus-Mutation B 1.1.7 nicht genug Wirkung, um die dritte Welle zu verhindern.

Die vorgenommenen Modellierungen würden zeigen, „dass Bereiche, in denen ungeschützte Kontakte in Innenräumen weiterhin möglich sind, dramatisch zum Infektionsgeschehen beitragen.“

Diese Bereiche sind derzeit:

  1. Kontakte im eigenen Haushalt
  2. Gegenseitige private Besuche
  3. Kontakte bei der Arbeit
  4. Kontakte in Schulen

Die Forscher kommen in ihrer Studie zum Ergebnis, dass diese vier Bereiche stärker als bisher in die Planungen einbezogen werden müssen, wenn die Kontrolle der Coronavirus-Mutation B.1.1.7 gelingen soll.

Hygienemaßnahmen in Großraumbüros sind nicht ausreichend

Beispielsweise herrsche derzeit keine Maskenpflicht in Mehrpersonenbüros, wenn mindestens 10 m³ pro Person zur Verfügung stehen, oder z.B. Plexiglasabtrennungen eingebaut sind. Die Aerosolforschung würde jedoch belegen, dass diese Hygienemaßnahmen keinen ausreichenden Schutz darstellen.

Aerosolforschung sieht mit Viren belastete Innenraumluft als Infektionstreiber

Entscheidend für die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist die Dauer, wie lange virenbehaftete Aerosole in der Raumluft verbleiben. Im Gegensatz zur Luft im Freien, wo Aerosolegemische durch die Luftbewegung mit sauberer Frischluft verdünnt und verweht werden, bleibt die Aerosolkonzentration in einem nur unzureichend belüfteten Büro hoch.

Ein Aerosol ist ein gasförmiges Gemisch, das bei erkrankten Personen Viren enthält. Diese winzig kleinen Schwebeteilchen werden in der Lunge produziert und vorwiegend beim Atmen wie auch beim Sprechen in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m) oder von den Alltagsmasken abgehalten, schweben ausgeatmete Aerosole zunächst zur Decke auf, verteilen sich innerhalb von Minuten im Raum und werden selbst viele Meter entfernt unbemerkt eingeatmet.

Alarmierende Prognose für Schulen und Kitas

Ähnlich stelle sich die Situation in den Schulen dar, so die Berliner Forscher. Die derzeitigen Schutzmaßnahmen seien den Modellierungen zufolge nicht ausreichend, um bei der aktuellen Impfrate und ohne eine Erhöhung der Tests in den Einrichtungen das Infektionsgeschehen wirksam einzudämmen.

Sie kommen zum Ergebnis: Würden die Kitas und Schulen nach den Osterferien ohne zusätzliche Maßnahmen wieder geöffnet, so wäre bereits im Mai mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von etwa 2000 zu rechnen.

Quelle: TU Berlin

Auch das RKI warnt vor steigenden Ansteckungszahlen bei Kindern. „Die Inzidenz bei den unter 15-Jährigen steigt stark an“, erklärt RKI-Präsident Lothar Wieler in einer Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Es sei nicht auszuschließen, dass die Corona-Mutation im direkten Zusammenhang mit zahlreichen Ausbrüchen in Schulen und Kitas stehe.

Streit über wirksame Maßnahmen droht zu eskalieren

Aber mit welchen zusätzlichen Maßnahmen lässt sich die Ausbreitung des Virus wirksam verhindern? Wie kann ein sicherer Präsenzunterricht in den derzeit geöffneten Schulen gewährleistet werden – wenn Impfstoffe und Testkapazitäten nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen? Darüber gehen die Meinungen auseinander.

Umweltbundesamt (UBA) hält an Lüftungsempfehlungen fest

Das Umweltbundesamt (UBA) hält nach wie vor die regelmäßige Lüftung mit geöffneten Fenstern zur Reduzierung der Aerosolbelastung für ausreichend. Trotz harscher Kritik aus der Wissenschaft sollen Schulen und Fenster in den Klassenräumen so lange wie möglich geöffnet bleiben.

Wissenschaftler kritisieren: Luftreiniger werden in allen Planungen zu wenig berücksichtigt

Geeignete Luftreiniger könnten das Ansteckungsrisiko in Schulen und Kitas erheblich reduzieren“, sagt Professor Dr. Christian Kähler vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Universität der Bundeswehr München. Er kritisiert die Politik dafür, dass dieses technisch wirksame Instrument nicht bereits flächendeckend in Schulen, Kitas und öffentlichen Bereichen zum Einsatz kommt. Seine Studien und Untersuchungen würden belegen, dass sich gefährlich hohe Aerosolkonzentration in Innenräumen mit einem Hochleistungsluftreiniger wie dem von ihm getesteten TAC V+ schnell und zuverlässig auf ein ungefährliches Niveau senken ließen. Zusammengefasst hat der Münchner Wissenschaftler seine Studienergebnisse in einem eigens für Schulen entwickelten Schutzkonzept.

Wichtig beim Einsatz von Luftreinigern sei jedoch, so Kähler in seinen Ausführungen, dass die Geräte bestimmte Anforderungen an die Luftleistung und Filterqualität erfüllen.

1. Der Volumenstrom des Luftreinigers muss ausreichend dimensioniert sein, um mindestens einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu ermöglichen. Nur so kann eine minutenschnelle Senkung der Aerosolkonzentration im Raum sichergestellt werden. Hochleistungsluftreiniger der TAC V-Serie ermöglichen sogar einen bis zu 16-fachen Luftwechsel pro Stunde und bieten somit ein noch höheres Schutzniveau, beispielsweise für Risikopatienten in Arztpraxen, auf Krankenstationen oder in Pflegeheimen.

2. Der eingesetzte Filter muss nach der DIN EN 1822 zertifiziert sein. Ausschließlich H14-HEPA-Hochleistungsfilter nach EN 1822, wie sie auch im TAC V+TAC M und TAC Eco  zum Einsatz kommen, können selbst kleine, virenbehaftete Aerosole (0,1-0,3 µm) aus der Raumluft filtern, und zwar zu 99,995 %. Damit haben H14-HEPA-Filter bereits eine 10-fach höhere Filterleistung als H13-HEPA-Filter, deren Filterleistung im Größenbereich von Bakterien zwar noch vergleichbar gut ist. Signifikante Unterschiede gibt es jedoch im sogenannten MPPS-Bereich (Most Penetrating Particle Size), also bei der Ausfilterung von Viren und Aerosolen. Hier rät die Projektgruppe Labortechnik (ELATEC) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in ihrer Stellungnahme zum Thema „Einsatz von HEPA-Filtern in Raumlufttechnischen Anlagen (Beschluss 16/2010)“ ausdrücklich: „Die HEPA-Filter sollten mindestens der Klasse H14 nach DIN EN 1822-1 entsprechen.“

3. Der Luftreiniger muss hinreichend geräuscharm sein, damit er im Betrieb nicht stört. Denn stört der Lärm, dann besteht die Gefahr, dass das Gerät entweder abgeschaltet oder nicht mit dem erforderlichen Volumenstrom betrieben wird. Eine hohe Sicherheit vor einer indirekten SARS-CoV-2 Infektion ist dann nicht mehr gegeben. Daher verfügt der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ über eine geräuschdämmende Schallschutzhaube, die ihn zum leisesten Gerät seiner Leistungsklasse macht.

Sogar noch übertroffen werden diese von Prof Kähler definierten Kriterien vom mobilen Hochleistungsluftreiniger TAC V+. Entwickelt und gefertigt wird das Gerät in Deutschland (Heinsberg) – ausgeliefert wird es in die ganze Welt. Eine stets aktuelle Übersicht auf der Unternehmensseite, welche Restaurants, Behörden, Schulen oder medizinischen Einrichtungen den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger bereits einsetzen, unterstreicht die erprobte Wirksamkeit der TAC V+ Luftreinigung.

Der TAC V+ Hochleistungsluftreiniger hat sich bereits vielfach in der Praxis bewährt. Hier finden Sie zahlreiche Einsatz-Referenzen aus unterschiedlichen Branchen:

Erhältlich sind die mobil einsetzbaren Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten im Trotec-Shop.

Jetzt direkt anschauen! Der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ im Video:

Technisch wirksame Lösungen zur Verringerung des Infektionsrisikos in Schulen, Kitas, Gastronomie, Handel und Gewerbe

Als internationaler Marktführer in der Herstellung industrieller Filteranlagen mit Schwebstoff-Viren-Luftfilterung entwickelt Trotec technische Lösungen zur Verhinderung von direkten und indirekten SARS-CoV-2 Infektionen. Infektionsschutz-Lösungen von Trotec und wissenschaftlich geprüfte Hygienekonzepte senken wissenschaftlich nachgewiesen das Infektionsrisiko und tragen wirksam zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie bei.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu unseren technischen Infektionsschutz-Lösungen:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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