TU-Professor fordert Verordnung für gesunde Raumluft „Raumluft ist das Lebensmittel Nr.1“. TAC Hochleistungsluftreiniger sorgen für hygienisch einwandfreie Raumluft

Wasser gilt gemeinhin als Grundnahrungsmittel Nummer eins. Darauf verweist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf ihrer Webseite, versehen mit dem Hinweis, dass Trinkwasser in Deutschland strengsten Kontrollen unterliegt. Unbestritten, Wasser ist für uns alle lebensnotwendig. Es ist gut und richtig, dass in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) gesetzlich geregelt ist, welche Inhaltsstoffe mit welchen Grenzwerten im Trinkwasser enthalten sein dürfen, damit wir das Wasser aus dem Hahn bedenkenlos trinken können.

Aber wie sieht es mit der Luft aus, die wir täglich einatmen? Ist Luft kein „schützenswertes“ Lebensmittel?

Wenn die Corona-Pandemie eines deutlich gemacht hat, dann den Umstand, wie wichtig eine gute Raumlufthygiene für unser aller Gesundheit ist. Das SARS-CoV-2-Virus verbreitet sich vorzugsweise über die Luft. Aerosolforscher gehen davon aus, dass mehr als 99 Prozent aller Corona-Infektionen über die eingeatmete Luft in Innenräumen erfolgen. Bereits wenige Atemzüge können ausreichend sein, um infektiöse Aerosolpartikel in den Körper einzuatmen.

Dennoch wird die Überwachung der Raumluftqualität in Deutschland eher stiefmütterlich behandelt. Obwohl dies mit geeigneten Luftqualitätsmonitoren problemlos möglich ist.

Luftqualität ist messbar

Mit einem Luftqualitätsmonitor BQ30, erhältlich für weniger als 150 Euro, lassen sich alle Parameter einer guten und gesunden Raumluftqualität zuverlässig überwachen. Das BQ30 misst sowohl die CO2-Konzentration in der Raumluft und gibt den gemessenen Wert gut ablesbar mittels farbigen Bargraf-Indikator auf einem LCD-Display aus. Zudem misst das praktische Messgerät die Menge der Schwebstoffpartikel in der Raumluft und macht gefährlich hohe Konzentrationen unmittelbar sichtbar. Hohe Partikelmassenkonzentrationen, die auf ein erhöhtes Corona-Risiko in Innenräumen hinweisen, werden sofort sichtbar. Ebenso hohe Feinstaubkonzentrationen, die nach aktuellen Studien wesentlich schädlicher sind, als bislang angenommen.

Raumlufthygienische Maßnahmen sichern gesunde Luftqualität

Dr.-Ing. Martin Kriegel, Professor an der TU-Berlin, weist auf Twitter zu Recht darauf hin, dass Raumluft ein Lebensmittel ist und es folgerichtig auch eine Raumluftverordnung geben müsse, »analog zur bestehenden Trinkwasserverordnung als wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge«. Adressiert ist der Tweet an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und das Bundesministerium für Gesund. »Wir nehmen ca. 15 kg Luft pro Tag zu uns und „nur“ 2 kg Wasser. Wir halten uns zu 90% der Zeit in Innenräumen auf. Raumluft ist das Lebensmittel Nr.1« erläutert Kriegel die Wichtigkeit der Raumluftkontrolle. Er plädiert für eine dauerhafte Kontrolle des #LebensmittelLuft durch geeignete Messtechnik und eine Verbesserung der Raumluftqualität durch technische Lösungen.

Quelle: Twitter/@KriegelMartin

Eine gute Luftqualität kann durch Verdünnung und Abfuhr entsprechender Schadstoffe sichergestellt werden. Dies gilt für SARS-CoV-2 Viren, die in Räumen hauptsächlich durch Aerosolpartikel übertragen werden, aber ebenso für weitere Schad- und Schwebstoffe in der Luft. Zur Verdünnung und Abfuhr von schädlichen Aerosolpartikeln können neben der manuellen Fensterlüftung prinzipiell verschiedene technische Systeme verwendet werden.

Lüftungsanlagen

TU-Professor Kriegel empfiehlt den Einsatz von raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen). Diese seien geeignet, entsprechend der Raumgröße für den nötigen Luftaustausch und genügend Frischluft zu sorgen. Das würde nicht nur jetzt in der Pandemie zu gesünderer Luft in Innenräumen verhelfen, sondern auch nach der Pandemie vor weiteren Schad- und Schwebstoffen in der Luft schützen.

Allerdings haben sogenannte RLT-Anlagen einen entscheidenden Nachteil. Zentrale RLT-Anlagen sind nur selten nachrüstbar. Sie werden deswegen vorzugsweise in neu zu errichtenden Gebäuden eingebaut. Zudem erfordert die Planung, Ausschreibung und Installation solcher Anlagen Monate bis hin zu mehreren Jahren. Darauf verweist Dr. Gerhard Scheuch, Deutschlands renommiertester Aerosolforscher, der einen Kriegel-Beitrag auf Twitter wie folgt kommentierte »Stimme ihnen 100% zu. Aber das dauert in unserem Staat nun einmal sehr lange. Und als Übergangslösung halte ich auch mobile Raumluftfilter für möglich. Ich nutze sie zu Hause und im Büro. Da ich beides auch nicht rasch umbauen kann…… «

Quelle: Twitter/@DrScheuch

Mobile Luftreiniger

Luftreiniger mit Schwebstofffiltern arbeiten nach dem Prinzip der Luftfilterung. Dabei werden im Umluftverfahren Schadstoffe, Aerosolpartikel und Krankheitserreger mittels hochwirksamer HEPA-Filter Luftfilter aus der Luft entfernt. Geräte mit H14-HEPA-Filter (zertifiziert nach EN 1882) sind in der Lage, Abscheideraten von mehr als 99,995 % zu erreichen. Die Innenraumluft wird angesaugt, gefiltert und dann dem Raum als gereinigte Luft wieder zugeführt (Umluft). Die Wirksamkeit der Raumluftreinigung hängt wesentlich vom Volumenstrom der Luftreiniger, ihrer Reinigungseffizienz und ihrem Aufstellungsort ab.

»Wir müssen in Zukunft wirklich für mehr Lufthygiene in den Innenräumen sorgen. Das sollte eine der Lehre aus der Corona Pandemie sein. Denn fast alle Infektionen fanden und finden drinnen statt.«, schreibt Scheuch und ergänzt: »Das verringert auch andere Atemwegsinfekte wie die saisonale Grippe.« Da die Nachrüstung bestehender Gebäude oder Räume mit RLT-Anlagen mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist, spricht sich Scheuch für mobile »Raumluftfilter als Übergangslösung« aus. Forschungsgesellschaften, Universitäten wie die Goethe-Universität in Frankfurt und allen voran die Universität der Bundeswehr München haben bereits sehr früh in der Corona-Pandemie die Wirksamkeit mobiler Hochleistungsluftreiniger getestet und deren Wirksamkeit zum Schutz vor einer Corona-Infektion wissenschaftlich fundiert belegt.

Virenbehaftete Aerosole, die ohne technische Luftreinigung und bei nur unzureichender Lüftung stundenlang im Raum umherschweben würden, entfernen Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie zu 99,995 % aus der Raumluft. Im Gegensatz zu herkömmlichen Luftreinigern werden die Krankheitserreger aber nicht nur aus der Luft gefiltert, sondern zusätzlich mittels thermischer Dekontamination im hitzeresistenten Spezialfilter abgetötet. Was sich kompliziert anhört, geschieht vollautomisch in den Abendstunden bzw. nach Schulschluss. Dann erhitzt der mobil einsetzbare Luftfilter den Spezialfilter kurzzeitig auf 100° C, um die im Filter abgeschiedenen Viren und Bakterien zuverlässig abzutöten. Ein zusätzliches Plus an Sicherheit, das den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger so einzigartig macht. Lediglich 6 bis 15 Minuten benötigt ein TAC V+, um die Virenlast in einem 80 qm großen Bereich zu halbieren. In kleineren Räumen erfolgt die Halbierung sogar schon nach 3 Minuten!

Für Lüftungsanlagen ist es zu spät – Kinder müssen jetzt geschützt werden

»Wir haben nicht mehr die Zeit, um jetzt über die Vor- und Nachteile verschiedener technischer Lösungen zum Infektionsschutz zu diskutieren«, warnt die Sprecherin eines bundesweiten Elternverbandes. Wer sich inmitten der Corona-Pandemie aus Gründen einer vermeintlich besseren Energiebilanz für technische Lösungen wie RLT-Anlagen ausspricht, die realistisch gesehen erst nach der Pandemie zum Einsatz kommen können, dafür aber wirksame und sofort verfügbare Lösungen wie mobile Luftreiniger ablehnt, setze falsche Prioritäten – und gefährde nachhaltig das Kindeswohl aller Schülerinnen und Schüler.

Jede 7. Corona-Infektion führt zu Long-Covid

Man kann sagen, »dass zehn bis 15 Prozent aller Covid-Infektionen zu Long-Covid-Symptomen führen«, erklärt Professor Christoph Kleinschnitz, Leiter der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen, in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Welt.de. Er berichtet von den Ergebnissen einer Long-Covid-Studie unter den Corona-Patienten seiner Klinik. »Unserer Studie zeigt als häufigstes Symptom eine pathologische Müdigkeit, auch Fatigue genannt. 60 Prozent der Long-Covid-Patienten leiden darunter. Es folgen mit etwa 40 Prozent Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, was oft mit „brain fog“ zusammengefasst wird. Von Problemen bei der Wortfindung sind 20 bis 30 Prozent der Patienten betroffen. Ebenso häufig sind Schwindel und Kopfschmerzen. Seltener wird von Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Angst und depressiver Verstimmung berichtet. Dieses Spektrum von Symptomen wird so auch in anderen Studien gesehen.«

Da sich das Omikron-Virus insbesondere an Schulen und in Kitas ausbreitet, sind gerade Kinder massiv gefährdet. Eltern- und Lehrerverbände krititisieren daher, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) mit einer falschen Förderpolitik die Anschaffung von mobilen Luftreinigern in Schulen und Kitas sogar aktiv behindere, wenngleich nicht vorsätzlich.

Falsche Förderreize verhindern Anschaffung von mobilen Luftreinigern an Schulen

Mit der seit rund einem Jahr geltenden Bundesförderung „Corona-gerechte stationäre raumlufttechnische (RLT) Anlagen“ stellt das BMWi gut eine Milliarde Euro für die Nachrüstung von Lüftungsanlagen an Schulen bereit und übernimmt bei positivem Förderbescheid bis zu 80 Prozent der Kosten. Die Anschaffung von mobilen Luftreinigern für Unterrichtsräume wird hingegen nur mit 50 Prozent gefördert und das auch nur, wenn die nicht ausreichend gelüftet werden können. Das ist aber in den seltensten Fällen der Fall.

Daher entscheiden sich viele Schulen aus Kostengründen für die Beschaffung von Lüftungsanlagen, um in den Genuss der höheren 80-Prozent-Förderung zu kommen.

Enormer Aufwand für stationäre Lüftungsanlagen

Ein hausgemachte Dilemma, so eine Elternvertreterin, was an vielen Schulen die Anschaffung von mobilen Luftreinigern verhindert oder zumindest erheblich verzögert habe. So wie im Falle der Gemeinde Rauenberg, die sich aufgrund der Förderung von 80 Prozent zunächst für stationäre Lüftungsanlagen in ihren Schulen entschieden hatte, nun aber doch mobile Luftreiniger für einen sicheren Präsenzunterricht anschafft.

Fast 230.000 Euro würden allein für die Planungsleistungen fällig, um die Mannabergschule in Rauenberg mit einer entsprechenden Lüftungsanlage auszustatten, berichtet die Rhein-Neckar-Zeit. Die technischen Anlagen würden sich auf über 570.000 Euro belaufen, der Hochbau auf über 190.000 Euro – angesichts der permanenten Preissteigerungen im Bausektor ein Mindestwert. Mit „Hochbau“ sei gemeint, dass die Lüftungskanäle für Frisch- und Abluft an oder in den Wänden verlaufen und durch die Gebäudehülle geführt werden müssten – was unweigerlich Veränderungen an der Statik und am Brandschutz erforderlich würde, weitere Kosten also, die die Verwaltung noch nicht beziffern konnte. Die Gesamtinvestition könnte dann schnell 1,5 Millionen Euro oder mehr erreichen, wobei die anderen beiden Schulen dabei noch nicht einmal inbegriffen seien.

Mobile Luftreiniger sind sofort verfügbar und kosten nur einen Bruchteil

Sofort verfügbare mobile Luftreiniger hingegen, die sofort in den Unterrichtsräumen vor der Corona-Variante Omikron schützen können, würden nur etwa 55.000 Euro kosten, was selbst bei einer geringeren Förderung von 50 statt 80 Prozent noch immer ein riesiger Unterschied sei.

»Die mobilen Geräte sind inzwischen ausgereift«, argumentiert Bauamtsleiter Hörner. Sie erreichten eine »gute Leistung«, der Lärm halte sich in Grenzen. Moderne Hochleistungsluftreiniger wie die Geräte der TAC-Serie sind aufgrund ihres innovativen Schalldämmkonzeptes so leise, dass sie im Unterricht nahezu nicht zu hören sind. Mit einem Schallpegel von gerade einmal 31 dB(A) ist ein TAC V+ Hochleistungsluftreiniger in etwa so leise wie das Ticken einer Armbanduhr, während Straßenverkehrslärm – verursacht durch offene Fenster – einen Geräuschpegel von bis zu 65 dB(A) erreichen kann.

Bürgermeister Seithel ergänzt, man müsse sich nur die Filter beim Wechsel anschauen: »So ein Gerät holt einiges aus der Luft.« Bei den mobilen Geräten gelte: »Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.« Ebenso die Lieferzeit, die Hörner auf rund zwei Wochen bezifferte. Der Gemeinderat schloss sich nach eingehender Beratung der Argumentation der Verwaltung an und entschied die Beschaffung von mobilen Luftreiniger.

TAC Hochleistungsluftreiniger reduzieren Virenlast um mehr als 99 Prozent

Forschungsgesellschaften, Universitäten wie die Goethe-Universität in Frankfurt und allen voran die Universität der Bundeswehr München haben bereits sehr früh in der Corona-Pandemie die Wirksamkeit mobiler Hochleistungsluftreiniger getestet und deren Wirksamkeit zum Schutz vor einer Corona-Infektion wissenschaftlich fundiert belegt.

Virenbehaftete Aerosole, die ohne technische Luftreinigung und bei nur unzureichender Lüftung stundenlang in den Klassenräumen umherschweben würden, entfernen Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie zu 99,995 % aus der Raumluft. Im Gegensatz zu herkömmlichen Luftreinigern werden die Krankheitserreger aber nicht nur aus der Luft gefiltert, sondern zusätzlich mittels thermischer Dekontamination im hitzeresistenten Spezialfilter abgetötet. Was sich kompliziert anhört, geschieht vollautomisch in den Abendstunden bzw. nach Schulschluss. Dann erhitzt der mobil einsetzbare Luftfilter den Spezialfilter kurzzeitig auf 100° C, um die im Filter abgeschiedenen Viren und Bakterien zuverlässig abzutöten. Ein zusätzliches Plus an Sicherheit, das den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger so einzigartig macht. Lediglich 6 bis 15 Minuten benötigt ein TAC V+, um die Virenlast in einem 80 qm großen Bereich zu halbieren. In kleineren Räumen erfolgt die Halbierung sogar schon nach 3 Minuten!

Eine Übersicht aller aktuellen Studien zur Wirksamkeit von mobilen Luftreinigern erhalten Sie hier:

Hochleistungsluftreiniger „made in Germany“ sind lieferbar

So bleibt letztlich das Argument der Verfügbarkeit. Richtig ist, dass die Nachfrage nach mobilen Luftreinigern in der Pandemie sehr stark zugenommen hat und viele Hersteller mit der Beschaffung nicht nachkommen. Falsch ist hingegen die pauschale Aussage, dass wirksame Luftreiniger derzeit nicht verfügbar seien. Von Lieferengpässen betroffen sind zumeist Lieferanten, die ihre Geräte beispielsweise aus China beziehen. Viele Frachtschiffe im internationalen Warenverkehr stehen sprichwörtlich im Stau – eine Seefrachtladung von Asien nach Europa dauert aktuell fast doppelt so lange wie vor der Pandemie.

Wer jedoch wie Trotec mit eigener Fertigung in Deutschland produziert, kann auch bei gestiegener Nachfrage kurzfristig liefern. Nahezu alle Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie sind derzeit entweder verfügbar oder innerhalb kürzester Zeit lieferfähig. Bestellt werden können die förderfähigen Hochleistungsluftreiniger bequem im Trotec-Online-Shop, im stationären Trotec-Store in Heinsberg oder telefonisch beim Trotec-Expertenteam für Luftreinigung.

Gerne beraten Sie unsere Luftreinigungs-Experten persönlich zu den Infektionsschutz-Lösungen von Trotec:

Telefon: +49 2452 962-730, vertrieb@trotec.de

One thought to “TU-Professor fordert Verordnung für gesunde Raumluft „Raumluft ist das Lebensmittel Nr.1“. TAC Hochleistungsluftreiniger sorgen für hygienisch einwandfreie Raumluft”

  1. Mobile Luftreiniger sind in der Tat eine sinnvolle Anschaffung für Schulen und Kitas. Mehrere meiner Freunde arbeiten in verschiedenen Schulen und Kindergärten und alle bestätigten mir das Vorhandensein eines Luftreinigers. Diese Bilanz hat mich positiv überrascht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*