Schulen und Corona: Lüften oder Luftreinigung? Was vor infektiösen Aerosolen in der Raumluft schützt

Fenster auf, frische Luft rein und das idealerweise alle 20 Minuten für eine Dauer von 3-5 Minuten. Verkürzt dargestellt lautet so die Empfehlung des Umweltbundesamt (UBA) zum richtigen Lüften in Schulen, um Schüler und Lehrer vor virenbehafteten Aerosolen in der Raumluft zu schützen. Das UBA hat für die Kultusministerkonferenz (KMK) eine Handreichung zum richtigen Lüften in Schulen erarbeitet. Darin geben die Experten für Innenraumlufthygiene des UBA Empfehlungen, wie sich mit richtigem Lüften in Schulen das Risiko reduzieren lässt, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren.

Aber hilft das wirklich und lässt sich die Fensterlüftung in der Praxis ebenso einfach umsetzen? Die Meinungen gehen auseinander!

Das Problem: Virenbehaftete Aerosole in der Raumluft

Virenbehaftete Aerosole gelten als Hauptüberträger des Coronavirus SARS-CoV-2. Ein Aerosol ist ein gasförmiges Gemisch, das bei erkrankten Schülern oder Lehrern virenbehaftete Partikel enthält. Diese winzig kleinen Schwebeteilchen werden in der Lunge produziert und vorwiegend beim Atmen wie auch beim Sprechen in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m), schweben die leichten Aerosolteilchen aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 0,1-0,3 µm) mehrere Stunden in der Raumluft, breiten sich aus und werden selbst viele Meter entfernt unbemerkt eingeatmet.

Im Gegensatz zur Luft im Freien, wo Aerosolegemische durch die Luftbewegung mit sauberer Frischluft verdünnt und verweht werden, steigt die Aerosolkonzentration in unzureichend belüfteten Klassenräumen fortwährend an. Zusätzlich erhöht sich auch der Kohlendioxidgehalt (CO2) in der Luft aufgrund des „veratmeten“ Sauerstoffes. Daher empfehlen die Fachleuchte des UBA den zusätzlichen Einsatz von CO2-Ampeln wie beispielsweise das Partikelmessgerät BQ30 von Trotec. Dieser Luftqualitäts-Monitor misst den CO2-Gehalt in der Luft und signalisiert, wenn es Zeit zum Lüften wird. Allerdings geben Messgeräte zur Kontrolle der CO2-Bekastung keinen Hinweis auf etwaige Virenkonzentrationen in der Luft und können allenfalls als Indikator für eine mögliche Virenbelastung gelten.

Umweltbundesamt: Lüften ist das wirksamste Instrument

„Regelmäßiges Lüften ist zur Verringerung der Ansteckungsgefahr das wirksamste Instrument“, sagte Heinz-Jörn Moriske, Geschäftsführer der UBA-Kommission Innenraumlufthygiene gegenüber dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL um dann gleichzeitig einzuschränken: „Das funktioniert nicht zu einhundert Prozent.“ Daher sei es wichtig, dass die Fenster regelmäßig für mehrere Minuten geöffnet werden, um einen möglichst großen Luftaustausch zu gewährleisten. Die Empfehlung sei nicht neu, so Moriske. Schon immer habe das UBA ein Durchlüften in den Unterrichtspausen empfohlen. Nun aber sei das Lüften aufgrund der Corona-Pandemie alle 20 Minuten ratsam, selbst im Winter. Noch besser als Stoßlüften sei zudem eine Querlüftung durch gegenüberliegende Fenster.

Nur offene Fenster sollen schützen! Gekippte Fenster nicht!

Unzureichend sei hingegen eine teilweise Öffnung von Fenstern oder eine Lüftung durch Kippstellung von Fenstern. Eine Kippstellung der Fenster führe nicht zu einem ausreichenden Luftaustausch, auch wenn das Fenster den ganzen Tag gekippt bleibt. In der kalten Jahreszeit führe dieses hygienisch ineffiziente Lüften zudem dazu, dass Wärme aus dem Raum unnötig entweicht.

Elternverbände und Lehrervertreter äußern Bedenken

Einwände der Elternverbände und Lehrervertreter, dass dieses Stoßlüften im Winter eine immense Energieverschwendung sei und zudem dazu führe, dass der Klassenraum auskühle, widerspricht Wofgang Birmili, Fachgebietsleiter für Innenraumhygiene am UBA. Er geht davon aus, dass es durch die dreimal pro Stunde empfohlene Fensterlüftung „nur zu einer Temperaturabsenkung von wenigen Grad im Klassenzimmer“ komme.

Schals, Mützen und Decken würden in Schulen zur Grundausstattung im Winter werden, halten die Gegner der Lüftung dagegen. Es sei geradezu utopisch zu glauben, dass eine mehrminütige Lüftung bei Minusgraden im Außenbereich zu keiner Beeinträchtigung des Wohlbefindens führen werde. Auch die Zunahme von Erkältungskrankheiten wird befürchtet.

Universität der Bundeswehr München: Mobile Luftreiniger bieten besseren Schutz

Professor Dr. Christian Kähler, Institutsleiter an der Universität der Bundeswehr München, teilt die Auffassung des UBA ausdrücklich nicht. Kähler war als Experte bei der Sondersitzung der Kultusministerkonferenz geladen und sprach sich dort für den Einsatz mobiler Raumluftreiniger aus, um die Ansteckungsgefahr in den Schulen bestmöglich zu reduzieren. Der Wissenschaftler erforscht seit Jahren die Ausbreitung von Aerosolpartikeln im Raum und hat mit seiner vielbeachteten Studie „Schulunterricht während der SARS-CoV-2 Pandemie ‒ Welches Konzept ist sicher, realisierbar und ökologisch vertretbar?“ belegt, dass die Ansteckungsgefahr in Schulen durch den Einsatz geeigneter Raumluftreiniger erheblich reduziert werden kann. Als Referenzgerät setzte Kähler den Hochleistungsluftreiniger TAC V+ von Trotec ein.

Halbierung der Aerosolkonzentration erfolgt in wenigen Minuten

Der schnellste Weg um Klassenräume sicher zu machen, sind laut Christian Kähler Hochleistungsluftreiniger wie der in seinen Studien eingesetzte TAC V+. Dieser mobile Raumluftreiniger kann in jedem Klassenzimmer eingesetzt werden, unabhängig davon, ob eine Lüftungsanlage installiert ist oder nicht. In seiner weiteren Studie „Können mobile Raumluftreiniger eine indirekte SARS-CoV-2 Infektionsgefahr durch Aerosole wirksam reduzieren?“ kommt Kähler zum Schluss, dass ein Hochleistungsluftreiniger TAC V+ Aerosolpartikel bis auf eine Größe von 0,1 bis 0,3 Mikrometern sehr zuverlässig ausfiltern kann. In einem 80 m² großen Raum halbiert der Hochleistungsluftreiner TAC V+ die luftgetragene Virenlast nachweislich innerhalb von 6 Minuten. In kleineren Räumen erfolgt die Halbierung der Aerosolkonzentration bereits nach 3 Minuten.

Wichtig sei jedoch, so Kähler in seinen Ausführungen, dass die Geräte bestimmte Anforderungen an die Luftleistung und Filterqualität erfüllen.

Zur sicheren Virenfilterung müssen Luftreiniger drei Grundvoraussetzungen erfüllen:

1. Der Volumenstrom des Luftreinigers muss ausreichend dimensioniert sein, um mindestens einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu ermöglichen. Nur so kann eine minutenschnelle Senkung der Aerosolkonzentration im Raum sichergestellt werden. Hochleistungsluftreiniger wie der TAC V+ ermöglichen sogar einen bis zu 16-fachen Luftwechsel pro Stunde und bieten somit ein noch höheres Schutzniveau, beispielsweise für Risikopatienten in Arztpraxen, auf Krankenstationen oder in Pflegeheimen.

2. Der eingesetzte Filter muss nach der DIN EN 1822 zertifiziert sein. Ausschließlich H14-HEPA-Hochleistungsfilter nach EN 1822, wie sie auch im TAC V+ zum Einsatz kommen, können selbst kleine, virenbehaftete Aerosole (0,1-0,3 µm) aus der Raumluft filtern, und zwar zu 99,995 %. Damit haben H14-HEPA-Filter bereits eine 10-fach höhere Filterleistung als H13-HEPA-Filter, deren Filterleistung im Größenbereich von Bakterien zwar noch vergleichbar gut ist. Signifikante Unterschiede gibt es jedoch im sogenannten MPPS-Bereich (Most Penetrating Particle Size), also bei der Ausfilterung von Viren und Aerosolen. Hier rät die Projektgruppe Labortechnik (ELATEC) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in ihrer Stellungnahme zum Thema „Einsatz von HEPA-Filtern in Raumlufttechnischen Anlagen (Beschluss 16/2010)“ ausdrücklich: „Die HEPA-Filter sollten mindestens der Klasse H14 nach DIN EN 1822-1 entsprechen.“

3. Der Luftreiniger muss hinreichend geräuscharm sein, damit er im Betrieb bzw. Unterricht nicht stört. Denn stört der Lärm, dann besteht die Gefahr, dass das Gerät entweder abgeschaltet oder nicht mit dem erforderlichen Volumenstrom betrieben wird. Eine hohe Sicherheit vor einer indirekten SARS-CoV-2 Infektion ist dann nicht mehr gegeben. Daher verfügt der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ über eine geräuschdämmende Schallschutzhaube, die ihn zum leisesten Gerät seiner Leistungsklasse macht.

Ideal für Schulen: Mit der optional erhältlichen Schallschutzhaube ist der TAC V+ Hochleistungsluftreiniger noch leiser:

Sogar noch übertroffen werden diese von Prof Kähler definierten Kriterien derzeit ausschließlich vom mobilen Hochleistungsluftreiniger TAC V+. Entwickelt und gefertigt wird das Gerät in Deutschland (Heinsberg) – ausgeliefert wird es in die ganze Welt.

Zahlreiche Schulen wie das Obermenzinger Gymnasium setzen den Hochleistungsluftreiniger TAC V+ bereits erfolgreich im Schulbetrieb ein.

Eine sichere Investition in Gesundheit und Produktivität

Der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ ermöglicht eine sichere und unkomplizierte Rückkehr zur Normalität im täglichen Miteinander – trotz Corona. Aber auch bei den jährlich wiederkehrenden Grippewellen kann der Hochleistungsluftreiniger wirksam vor einer aerogenen Infektion mit Influenzaviren schützen. Die vergleichsweise geringen Investitionskosten werden durch die Vorteile eines maximalen Infektionsschutzes aufgehoben.

Jetzt direkt anschauen! Der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ im Video:

Erhältlich ist der mobile Hochleistungs-Luftreiniger TAC V+ in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten zum Preis ab 4.286,20 € im Trotec-Shop sowie im stationären Trotec-Store in Heinsberg.

Besuchen Sie uns im Heinsberger Trotec-Store

Wenn auch Sie mehr über die neuartige Luftreinigungstechnik des TAC V+ erfahren möchten, besuchen Sie uns gerne in unserem Heinsberger Trotec-Store. Hier erfahren Sie aus erster Hand, wie sich das Corona-Ansteckungsrisiko durch den Einsatz des Luftreinigers TAC V+ nahezu auf null reduzieren lässt.

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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Der Trotec STORE befindet sich besonders verkehrsgünstig und gut erreichbar an der Kreuzung Karl-Arnold-Straße / B 221 / Industriestraße im Gewerbe- und Industriegebiet Heinsberg. Ausreichend Kundenparkplätze sind vorhanden.

 

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