Saubere Luft für Gäste und Mitarbeiter – Gastronom Neumaier erwartet Luftreiniger-Pflicht für Gastronomiebetriebe

„Wir müssen eine Strategie entwickeln, wie wir mit dem Virus leben können.“, sagt Michael Neumaier, Unternehmer und Inhaber des Hotel-Restaurant Neumaier in Xanten. Das moderne Hotel mit angegliedertem Restaurant, eigener Metzgerei und exklusiven Eventräumen im historischen Schützenhaus, ist seit mehr als 50 Jahren fest im Ort verwurzelt. Vor Corona war Xanten aufgrund seiner vielfältigen touristischen Angebote ein beliebtes Urlaubs- und Reiseziel am Niederrhein – und das Hotel Neumaier entsprechend gut gebucht. Die regelmäßigen Tatort-Dinner-Shows und das jährliche Winterzauber-Varieté im historischen Schützenhaus waren bei den Gästen ebenso beliebt, wie die kulinarischen Highlights in Neumaiers Wirtshaus.

Mit den Beschlüssen der Corona-Schutzverordnung hat sich das spürbar geändert. Der Hotel- und Gastronomiebetrieb ist seit November 2020 geschlossen.

Für Neumaier war der erneute Lockdown eine Art Weckruf

Natürlich wurden die AHA-Regeln bereits vor der erneuten Schließung in allen Bereichen des Betriebes umgesetzt, zusätzlich zu den ohnehin strengen Hygienemaßnahmen des Hotel- und Restaurantbetriebes. Allerdings war das Wissen zu den Übertragungswegen des Virus am Anfang der Pandemie noch recht dünn. Mittlerweile weiß man, dass Masken und Abstände zwar vor größeren Tröpfchen und somit vor einer Tröpfcheninfektion schützen, nicht aber vor infektiösen Aerosolen, die als Hauptüberträger des SARS-CoV-2-Virus gelten. Das Coronavirus wird aus unserem Alltag nicht mehr verschwinden, glaubt der Gastronom. Ebenso wie wir uns mittlerweile mit der jährlichen Grippewelle arrangiert haben, braucht es nun auch Wege, um mit dem Coronavirus zu leben und zu arbeiten.

AHA-Regeln können das Coronavirus nicht aufhalten

Entscheidend für die Ansteckungsgefahr mit dem SARS-CoV-2-Virus ist die Dauer, wie lange virenbehaftete Aerosole in Räumen mit mehreren Personen verbleiben. Denn im Gegensatz zur Luft im Freien, wo Aerosolegemische durch die Luftbewegung mit sauberer Frischluft verdünnt und verweht werden, bleibt die Aerosolkonzentration in unzureichend belüfteten Innenräumen fortwährend hoch. Ein Aerosol ist ein gasförmiges Gemisch, das bei erkrankten Personen Viren enthält. Diese winzig kleinen Schwebeteilchen werden in der Lunge produziert und vorwiegend beim Atmen wie auch beim Sprechen in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m), schweben die leichten Aerosolteilchen aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 0,1-0,4 µm) mehrere Stunden in der Raumluft, breiten sich aus und werden selbst viele Meter entfernt unbemerkt eingeatmet.

Das Umweltbundesamt empfiehlt regelmäßiges Lüften (AHA+L), um mitunter infektiöse Aerosolpartikel ins Freie zu befördern. In der Praxis ist das für ein Hotel oder Restaurant jedoch nicht umsetzbar. Zumindest nicht ohne das Wohlbefinden der Mitarbeiter und Gäste zu beeinträchtigen oder Erkältungskrankheiten billigend in Kauf zu nehmen. Auch hinsichtlich der Heizkosten sind offene Fenster im Winter eine massive Energieverschwendung.

Raumluftreiniger schützen vor unsichtbaren Viren in der Luft

Der Xantener Unternehmer hat sich für die Investition in TAC V+ Hochleistungsluftreiniger und Acrylglas-Trennwände entschieden. „Ich sehe es als notwendige Investition, um die Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden zu schützen“, sagt Neumaier. Er gehe davon aus, dass solche Luftreiniger langfristig in den Hygienevorschriften für Gastronomiebetriebe vorgeschrieben werden. Also hat er die Zeit der behördlich angeordneten Schließung genutzt, um sich und den Betrieb mit technischen Infektionsschutz-Lösungen auf die Zeit nach dem Lockdown vorzubereiten.

Mehrere TAC V+ Hochleistungsluftreiniger filtern zukünftig im Restaurant und in den Veranstaltungsräumen des Hotels dauerhaft die Raumluft.

Experten gehen davon aus, dass rund 80 Prozent aller Ansteckungen über die Raumluft erfolgen. Also muss das oberste Ziel sein, die luftgetragene Virenlast in allen Räumen, in denen mehrere Personen zusammenkommen, schnellstmöglich auf ein Minimum zu reduzieren.

Das neue Hygienekonzept im Hotel-Restaurant Neumaier orientiert sich an den Empfehlungen des Aerosolexperten Prof. Dr. Christian Kähler. Der Münchner Universitätsprofessor erforscht seit rund 25 Jahren die Entstehung, Ausbreitung und Verdunstung von Aerosolen. Weltweite Aufmerksamkeit erlangte im vergangenen Jahr Kählers wissenschaftliche Arbeit zu Luftreinigern, in der er nachwies, dass geeignete Geräte das Coronavirus zu 99,995 % aus der Raumluft filtern können. Als Referenzgerät kam bei diesen mit Lasermesstechnik durchgeführten Untersuchungen ein TAC V+ Hochleistungsluftreiniger von Trotec zum Einsatz.

„Die quantitativen Messergebnisse zeigen, dass sich (…) die Aerosolkonzentrationen selbst in Räumen mit einer Fläche von 80 m2 je nach Volumenstrom in 6 ‒ 15 Minuten halbieren lässt. Bei Räumen mit 20 m2 wird eine Halbierung je nach Volumenstrom in 3 ‒ 5 Minuten realisiert. Es ist daher mit Raumluftreinigern möglich, die Aerosolkonzentration in Räumen kleiner und mittlerer Größe problemlos auf einem niedrigen Niveau zu halten.“

Quelle: Studie „Können mobile Raumluftreiniger eine indirekte SARS-CoV-2 Infektionsgefahr durch Aerosole wirksam reduzieren?“

Doch auch wenn die luftgetragene Corona-Ansteckungsgefahr durch den Einsatz der TAC V+ Luftreiniger nahezu ausgeschlossen werden kann – die Gefahr der direkten Infektion, also eine durch Tröpfchen versursachte Ansteckung, bleibt nach wie vor bestehen. Daher setzt Neumaier im Restaurant auch weiterhin auf Mindestabstände, Mund-Nasen-Masken auf allen Laufwegen und Acrylglas-Trennwände zwischen den Tischen.

Wichtig beim Einsatz eines Luftreinigers ist, so Prof. Christian Kähler von der Universität der Bundeswehr München, dass die Geräte bestimmte Anforderungen an die Luftleistung und Filterqualität erfüllen:

1. Der Volumenstrom des Luftreinigers muss ausreichend dimensioniert sein, um mindestens einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu ermöglichen. Nur so kann eine minutenschnelle Senkung der Aerosolkonzentration im Raum sichergestellt werden. Hochleistungsluftreiniger der TAC V-Serie ermöglichen sogar einen bis zu 16-fachen Luftwechsel pro Stunde und bieten somit ein noch höheres Schutzniveau, beispielsweise für Risikopatienten in Arztpraxen, auf Krankenstationen oder in Pflegeheimen.

2. Der eingesetzte Filter muss nach der DIN EN 1822 zertifiziert sein. Ausschließlich H14-HEPA-Hochleistungsfilter nach EN 1822, wie sie auch im TAC V+TAC M und TAC Eco  zum Einsatz kommen, können selbst kleine, virenbehaftete Aerosole (0,1-0,3 µm) aus der Raumluft filtern, und zwar zu 99,995 %. Damit haben H14-HEPA-Filter bereits eine 10-fach höhere Filterleistung als H13-HEPA-Filter, deren Filterleistung im Größenbereich von Bakterien zwar noch vergleichbar gut ist. Signifikante Unterschiede gibt es jedoch im sogenannten MPPS-Bereich (Most Penetrating Particle Size), also bei der Ausfilterung von Viren und Aerosolen. Hier rät die Projektgruppe Labortechnik (ELATEC) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in ihrer Stellungnahme zum Thema „Einsatz von HEPA-Filtern in Raumlufttechnischen Anlagen (Beschluss 16/2010)“ ausdrücklich: „Die HEPA-Filter sollten mindestens der Klasse H14 nach DIN EN 1822-1 entsprechen.“

3. Der Luftreiniger muss hinreichend geräuscharm sein, damit er im Betrieb nicht stört. Denn stört der Lärm, dann besteht die Gefahr, dass das Gerät entweder abgeschaltet oder nicht mit dem erforderlichen Volumenstrom betrieben wird. Eine hohe Sicherheit vor einer indirekten SARS-CoV-2 Infektion ist dann nicht mehr gegeben. Daher verfügt der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ über eine geräuschdämmende Schallschutzhaube, die ihn zum leisesten Gerät seiner Leistungsklasse macht.

Sogar noch übertroffen werden diese von Prof Kähler definierten Kriterien derzeit ausschließlich vom mobilen Hochleistungsluftreiniger TAC V+. Entwickelt und gefertigt wird das Gerät in Deutschland (Heinsberg) – ausgeliefert wird es in die ganze Welt. Eine stets aktuelle Übersicht auf der Unternehmensseite, welche Restaurants, Behörden, Schulen oder medizinischen Einrichtungen den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger bereits einsetzen, unterstreicht die erprobte Wirksamkeit der TAC V+ Luftreinigung.

Der TAC V+ Hochleistungsluftreiniger hat sich bereits vielfach in der Praxis bewährt. Hier finden Sie zahlreiche Einsatz-Referenzen aus unterschiedlichen Branchen:

Jetzt direkt anschauen! Der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ im Video:

Erhältlich sind die mobil einsetzbaren Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten zum Preis ab 2.755,00 € im Trotec-Shop.

Wir beraten Sie gerne persönlich

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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