Safer Learning: Trotec stattet Gymnasium Hochdahl im Kreis Mettmann mit Hochleistungsluftreinigern für einen sicheren Unterricht aus

Regelmäßiges Lüften und Schnelltests für Schüler sollen dabei helfen, das Infektionsgeschehen an Schulen einzudämmen, die Coronapandemie unter Kontrolle zu bringen und auf lange Sicht einen sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen. Allerdings sind die Lüftungsempfehlungen des Umweltbundesamtes (UBA) und Schnelltests für Schüler nicht unumstritten. Auf bis zu 40 % schätzen Experten die Fehlerquote der Selbsttestungen. Der Laborärzte-Verband warnt daher bereits vor einem trügerischen Sicherheitsgefühl. Zweifel an der Wirksamkeit des Lüftens äußerte zudem die Deutsche Physikalische Gesellschaft in einem offenen Brief an die Entscheider in der Politik. Passives Lüften sei der Wirksamkeit von geeigneten Luftreinigern mit HEPA-Filtern unterlegen – zudem würde eine Stoßlüftung – je nach Wind- und Wettersituation – nicht immer den notwendigen Luftaustausch mit sich bringen.

Saubere Luft als Baustein gesunder Schulpolitik

Diese Meinung vertritt auch Professor Dr. Christian Kähler, Leiter des Instituts für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr München. Der Wissenschaftler und Aerosolexperte erforscht seit rund 25 Jahren die Entstehung, Ausbreitung und Verdunstung von Aerosolpartikeln, die nach einhelliger Expertenmeinung für mehr als 90 Prozent der Corona-Ansteckungen in Innenräumen verantwortlich sind. Der Münchner Universitätsprofessor sieht im Einsatz von mobilen Luftreinigern einen sichereren Weg, um SchülerInnen und Lehrpersonal vor einer Ansteckung mit dem Covid-19-Erreger in den Klassenräumen zu schützen. Auch nach der Pandemie würden Luftreiniger erheblich zur Gesundheitsvorsorge an Schulen beitragen. Beispielsweise durch die Reduzierung saisonaler Erkältungskrankheiten unter den Schülerinnen und Schülern. Aber auch als zusätzlicher Schutz vor vielerorts hohen Feinstaubkonzentrationen und der Verringerung der Symptome von Pollenallergien. Bislang wurden diese teils gravierenden Beeinträchtigungen des Schüler-Wohlbefindens in den Schulen eher vernachlässigt. Mit der Coronapandemie hat sich saubere und gesunde Luft jedoch tiefer im Bewusstsein der Bürger verankert. Luft wird daher auch nach der Pandemie ein zentraler Bestandteile „gesunder Schulpolitik“ sein.

In einem eigens für Schulen entwickelten Schutzkonzept empfiehlt Kähler – aus wissenschaftlicher Sicht – den kombinierten Einsatz von TAC V+ Luftreinigern und Acrylglas-Trennwänden mit Aerosol-Schutzkante, um in Klassenräumen einen dauerhaften Schutz vor infektiösen Aerosolen sowie weiterer luftgetragener Krankheitserreger zu etablieren.

Alle Informationen im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“

Informieren Sie sich in unserem „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“, wie ein sicheres Hygienekonzept für Schulen realisiert werden kann. Der Ratgeber enthält ein „How-to“ für die Umsetzung empfohlener Hygienekonzepte für Schulen, wissenschaftlich belegte Fakten zu den Ansteckungsrisiken im Klassenzimmer sowie technische Lösungen, um das Ansteckungsrisiko im Unterricht auf ein Minimum zu reduzieren. Laden Sie sich den Ratgeber als PDF-Dokument direkt hier herunter oder besuchen Sie unsere umfangreiche Informationsseite für Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen.

Saubere und vierenfreie Luft im Gymnasium Hochdahl

Auch das Gymnasium Hochdahl im Kreis Mettmann wollte sich beim Schutz vor dem Coronavirus nicht alleine auf Selbsttests und Lüften mit offenen Fenstern verlassen. Während im Lehrerzimmer und in einem Computerraum bereits vor einigen Wochen kleinere Luftreiniger aufgestellt wurden, um infektiöse Viren aus der Luft zu filtern, erhielt die Schule nun weitere TAC V+ Hochleistungsluftreiniger von Trotec, um auch in den übrigen Klassenräumen sowie Chemie- und Physikräumen einen infektionsgeschützten Unterricht zu ermöglichen. Der Beschaffung vorausgegangen war eine Überprüfung aller Klassenräume durch das Erkrather Ingenieurbüro Ercoteq. In zahlreichen Klassen, die aufgrund der Fensteranordnung nur stoß- und nicht quergelüftet werden können, wurde trotz offener Fenster kein ausreichender Luftaustausch gemessen. Somit sei in diesen Klassenräumen – mit regelmäßiger Lüftung – kein ausreichender Schutz vor infektiösen Viren in der Luft umsetzbar.

Schulleiter Christof Krügermann sieht in diesen Messergebnissen eine Bestätigung seiner Umsicht und (Vor)sorge: „Das ist für Schüler und Eltern gleichermaßen ein Zeichen, dass wir mit dem Thema Corona an unserer Schule besonnen und vorsichtig umgehen. Wichtig ist auch, dass wir Wert auf Expertise und die fachliche Kompetenz des Gutachterbüros legen.

Anschaffungskosten werden vom Land NRW übernommen

Für die Finanzierung der Geräte, die neben dem SARS-CoV-2-Virus auch vor schädlichen Feinstaubpartikeln, Grippeviren, Pollen und Allergenen schützen, wurde ein Förderprogramm des Landes NRW in Anspruch genommen. Der Bund übernimmt 100 % der Anschaffungskosten, die Stadtverwaltung musste sich lediglich um die Abwicklung der Beschaffung kümmern.

Eine Übersicht aller Förderprogramme für mobile Luftreiniger an Schulen finden Sie auf unserer eigens eingerichteten Informationsseite:

Das Preis-Leistungsverhältnis hat bei diesen Geräten gestimmt. Zudem musste auch auf die Lieferzeiten geachtet werden.“, erklärt Schulleiter Christof Krügermann die Entscheidung für Trotec-Luftreiniger. Im Gegensatz zu Geräten anderer Hersteller werden TAC V+ Hochleistungsluftreiniger bereits an vielen Schulen erfolgreich eingesetzt – mit wissenschaftlich bestätigtem Wirkungsnachweis.

Aerosolmessung mit Trotec-Luftreinigern im Obermenzinger Gymnasium

Um nachzuweisen, dass sich mit mobilen Trotec-Raumluftreinigern auch dann sehr effizient die Raumluft filtern lässt, wenn viele transparente Schutzwände in den Räumen installiert sind, wurden von Prof. Kähler und seinen Mitarbeitern der Universität der Bundeswehr München Messungen im Obermenzinger Gymnasium durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass selbst an der ungünstigsten Raumposition mit dem größten Abstand zum mobilen TAC V+ Raumluftreiniger eine sehr hohe Filterwirkung erreicht werden kann.

Wichtig beim Einsatz von Luftreinigern sei jedoch, so Kähler in seinen Ausführungen, dass die Geräte bestimmte Anforderungen an die Luftleistung und Filterqualität erfüllen.

1. Der Volumenstrom des Luftreinigers muss ausreichend dimensioniert sein, um mindestens einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu ermöglichen. Nur so kann eine minutenschnelle Senkung der Aerosolkonzentration im Raum sichergestellt werden. Hochleistungsluftreiniger der TAC V-Serie ermöglichen sogar einen bis zu 16-fachen Luftwechsel pro Stunde und bieten somit ein noch höheres Schutzniveau, beispielsweise für Risikopatienten in Arztpraxen, auf Krankenstationen oder in Pflegeheimen.

2. Der eingesetzte Filter muss nach der DIN EN 1822 zertifiziert sein. Ausschließlich H14-HEPA-Hochleistungsfilter nach EN 1822, wie sie auch im TAC V+TAC M und TAC Eco  zum Einsatz kommen, können selbst kleine, virenbehaftete Aerosole (0,1-0,3 µm) aus der Raumluft filtern, und zwar zu 99,995 %. Damit haben H14-HEPA-Filter bereits eine 10-fach höhere Filterleistung als H13-HEPA-Filter, deren Filterleistung im Größenbereich von Bakterien zwar noch vergleichbar gut ist. Signifikante Unterschiede gibt es jedoch im sogenannten MPPS-Bereich (Most Penetrating Particle Size), also bei der Ausfilterung von Viren und Aerosolen. Hier rät die Projektgruppe Labortechnik (ELATEC) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in ihrer Stellungnahme zum Thema „Einsatz von HEPA-Filtern in Raumlufttechnischen Anlagen (Beschluss 16/2010)“ ausdrücklich: „Die HEPA-Filter sollten mindestens der Klasse H14 nach DIN EN 1822-1 entsprechen.“

3. Der Luftreiniger muss hinreichend geräuscharm sein, damit er im Betrieb nicht stört. Denn stört der Lärm, dann besteht die Gefahr, dass das Gerät entweder abgeschaltet oder nicht mit dem erforderlichen Volumenstrom betrieben wird. Eine hohe Sicherheit vor einer indirekten SARS-CoV-2 Infektion ist dann nicht mehr gegeben. Daher verfügt der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ über eine geräuschdämmende Schallschutzhaube, die ihn zum leisesten Gerät seiner Leistungsklasse macht.

Sogar noch übertroffen werden diese von Prof Kähler definierten Kriterien vom mobilen Hochleistungsluftreiniger TAC V+. Entwickelt und gefertigt wird das Gerät in Deutschland (Heinsberg) – ausgeliefert wird es in die ganze Welt. Eine stets aktuelle Übersicht auf der Unternehmensseite, welche Restaurants, Behörden, Schulen oder medizinischen Einrichtungen den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger bereits einsetzen, unterstreicht die erprobte Wirksamkeit der TAC V+ Luftreinigung.

Der TAC V+ Hochleistungsluftreiniger hat sich bereits vielfach in der Praxis bewährt. Hier finden Sie zahlreiche Einsatz-Referenzen aus unterschiedlichen Branchen:

Erhältlich sind die mobil einsetzbaren Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten im Trotec-Shop.

Technisch wirksame Lösungen zur Verringerung des Infektionsrisikos in Schulen, Kitas, Gastronomie, Handel und Gewerbe

Als internationaler Marktführer in der Herstellung industrieller Filteranlagen mit Schwebstoff-Viren-Luftfilterung entwickelt Trotec technische Lösungen zur Verhinderung von direkten und indirekten SARS-CoV-2 Infektionen. Infektionsschutz-Lösungen von Trotec und wissenschaftlich geprüfte Hygienekonzepte senken wissenschaftlich nachgewiesen das Infektionsrisiko und tragen wirksam zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie bei.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu unseren technischen Infektionsschutz-Lösungen:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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