Kaum Luftreiniger an Schulen in NRW. Lehrer- und Elternverbände fordern dringende Nachbesserung bei den Förderrichtlinien

Forschungseinrichtungen wie das Robert Koch-Institut, Aerosolforscher und das Umweltbundesamt (UBA) halten mobile Luftreiniger als wirkungsvolle Maßnahme zum Corona-Infektionsschutz, wenn die Geräte mit weiteren Hygienemaßnamen wie beispielsweise Lüften kombiniert werden. Die Ausbreitung des Virus lasse sich nicht durch Einzelmaßnahmen stoppen. Um einen möglichst hohen und umfassenden Schutz vor den verschiedenen Übertragungsarten des Coronavirus zu ermöglichen, sollten alle vorhandenen Instrumente genutzt und eingesetzt werden.

Dennoch sind selbst im dritten Jahr der Corona-Pandemie immer noch vergleichsweise wenig Schulen und Kitas mit mobilen Raumluftreinigern ausgestattet. Trotz eigens aufgelegter Förderprogramme des Bundes und der Länder. Mitte vergangenen Jahres hat der Bund Fördermittel in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro bereitgestellt, um die Schulträger bei der Anschaffung von Luftreinigern finanziell zu unterstützen. Hinzu kommen eigene Förderprogramme der Länder. Mit 50 Millionen Euro im Jahr 2020 und weiteren 90,4 Millionen im vergangenen Jahr legte das Bundesland Nordrhein-Westfalen sogar zwei Lüftungsprogramme auf, um die Ausstattung der Klassenräume mit mobilen Luftreinigern voranzutreiben. In vielen Schulen ist davon aber nichts zu spüren. Gerade einmal 5.500 Geräte wurden über das erste Sonderprogramm für mobile Luftreiniger an Schulen beschafft. Auch das zweite Programm verzeichnet eine eher geringe Nachfrage. Bei rund 5.100 allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen sind das nicht einmal zwei Geräte pro Schule. Eine Vollausstattung aller Klassenräume sieht anders aus.

Eine Übersicht aller Förderprogramme für mobile Luftreiniger finden Sie hier:

Lehrer- und Elternverbände werden nicht müde diesen Zustand zu kritisieren. Sie bemängeln zu hohe Hürden bei der Beantragung der Fördermittel und fordern eine Nachbesserung der Förderrichtlinien. Die aktuellen Zugangsvoraussetzungen würden dem überwiegenden Teil der Schulen den Zugang zu den Fördermitteln verhindern.

Großteil der Schulen wird Zugang zu Fördermitteln verwehrt

Derzeit werden mobile Luftreiniger wie der von Wissenschaftlern empfohlene TAC V+ Hochleistungsluftreiniger für Klassenräume lediglich dann vom Land NRW mit einer Maximalfördersumme von 4.000 Euro je Gerät bezuschusst, wenn sich die Räume nur eingeschränkt lüften lassen. Besteht hingegen die Möglichkeit, den Raum mittels geöffneter Fenster zu lüften – was in den allermeisten Klassenräumen der Fall ist – können für diesen Klassenraum keine Fördermittel beantragt werden. Ein für Aerosolforscher nicht nachvollziehbares Argument. Mehrere unabhängig voneinander durchgeführte Studien belegen, dass die freie Lüftung unter bestimmten Bedingungen weitaus weniger effektiv ist, als von der Regierung erhofft.

Eine Übersicht der wichtigsten Studien zur Wirksamkeit von Lüften und Luftreinigern finden Sie hier:

Hinzu kommt, dass die Lüftung neben dem gewünschten Effekt, die Virenlast in der Raumluft zu reduzieren, erhebliche Nachteile hat. Die Räume kühlen sehr schnell aus, die Heizkosten steigen in die Höhe und die Schüler müssen sich in Schals und Decken wickeln, um dem Unterricht bei eisigen Raumtemperaturen zu folgen.

Aus diesem Grund fordern die Verbände eine flächendeckende Förderung von mobilen Luftreinigern unabhängig von der Lüftungssituation. Die Empfehlung für Schulen dürfe nicht „Lüften oder Luftreiniger“ lauten, sondern „Lüften + Luftreiniger“. Weiterhin machen sich die Verbände dafür stark, dass neben den Anschaffungskosten ebenso die Betriebs- und Wartungskosten bezuschusst werden. Denn nicht zuletzt die Einnahmeausfälle der Pandemie sorgen in vielen Gemeinden und Kommunen für knappe Kassen und Nothaushalte. Selbst wenn die dringend notwendige Anschaffung von Luftreinigern für Schulen mit Hilfe des Landes gestemmt werden kann, fehlt danach oftmals das Geld für die Finanzierung der Folgekosten.

Der Gesundheitsschutz der Schüler und Lehrer dürfe nicht am Geld scheitern, sind sich Eltern und Lehrer einig. Wenn die Fördermittel aufgrund falsch gewählter Förderrichtlinien nicht abgerufen werden, dann müsse man diese schnellstmöglich anpassen. Der von den Schülern zu zahlende Preis für Schulschließungen und Erkrankungen übersteigt schon jetzt bei Weitem die Kosten einer flächendeckenden Ausstattung aller Klassenräume mit Luftreinigern.

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Die TAC-Serie: Fünf Modelle, zwei Varianten – flexibler Virenschutz für mittlere und große Klassenräume, in denen Kinder und Jugendliche lernen und arbeiten.

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  • Hohe Einsatzflexibilität durch Mobilität; einfach dort aufstellen, wo ein hoher Schutz vor luftgetragenen Risiken erforderlich ist
  • Luftvolumen bis zu 2.100 m³
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  • Konstanter Luftvolumenstrom, auch bei zunehmender Filterverschmutzung
  • Vollautomatischer Betrieb durch Flexible Programmierung
  • Sensorgesteuerte Filterwechselanzeige (Vor- und Hauptfilter) für längere Filterstandzeiten
  • Geringe Geräuschentwicklung
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