Förderprogramme für Luftreiniger: Alzeyer Förderschule erhält 11 TAC V+ Luftreiniger für einen sicheren Schulstart

Kinder mit Förderbedarf im Fernunterricht individuell zu betreuen ist kaum möglich. Hinzu kommt, dass vor allem Mütter und Väter von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Falle von Schulschließungen oftmals damit überfordert sind, ihr Kind beim Lernen adäquat zu unterstützen. Regelmäßiger Präsenzunterricht ist daher auch in Zeiten von Corona für die Entwicklung der Kinder unverzichtbar. Vielen Kindern mit Handicap fällt es jedoch schwer, eine medizinische Mund-Nasen-Masken zu tragen und sich an Abstandsregeln oder Hygienemaßnahmen zu halten. Die Schülerinnen und Schüler brauchen den körperlichen Kontakt zu Lehrern und Betreuern. Eine immense Herausforderung auch für die Löwenschule in Alzey.

Löwenschule Alzey: Mit 11 TAC V+ Hochleistungsluftreinigern zurück in den Wechselunterricht

Am 22. März 2021 kommt endlich wieder Leben in die Löwenschule in Alzey. An der Ganztagsschule mit sonderpädagogischem Lehrplan werden Kinder und Jugendliche vom 1. bis zum 12. Schulbesuchsjahr unterrichtet. Nach der 9-jährigen Schulpflicht schließt sich eine 3-jährige Berufspflicht an. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler pro Klasse liegt zwischen 6 und 12 – jede Klasse wird von einem Lehrerteam von 3 Lehrkräften betreut.

Damit sich das Lehrpersonal während des Unterrichts vollends auf die intensive Betreuung der Kinder und Jugendlichen konzentrieren kann, hat die Löwenschule für alle Klassenräume TAC V+ Hochleistungsluftreiniger von Trotec bestellt. Während des Unterrichts bleibt kaum Zeit darauf zu achten, dass regelmäßig gelüftet wird und gleichzeitig alle Kinder entsprechend ihrem Förderbedarf betreut werden. Zudem könnten offene Fenster in der Schule zu einer ernsthaften Gefahr werden, wenn Kinder unbemerkt auf die Fensterbank klettern. Der erste Luftreiniger wurde noch vor der Wiederöffnung am kommenden Montag geliefert. Die restlichen Geräte sollen schon bald folgen.

Gudrun Siegel-Bruns, Schulleiterin der Alzeyer Löwenschule, fährt den ersten TAC V+ Hochleistungsluftreiniger persönlich in den Klassenraum.

Finanzierung erfolgte über Landesmittel

Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Förderungsmöglichkeiten für die Anschaffung von Luftreinigern für Schulen. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz finanziert Luftreiniger bis zu einem Betrag von 3.500 Euro, wenn passives Lüften in den Klassenräumen nicht möglich ist. Sei es aufgrund baulicher Mängel, die ein Öffnen der Fenster verhindern. Oder weil ein Öffnen der Fenster aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist, wie im Fall der Löwenschule.

Insgesamt 160.000 Euro hat das Land Rheinland-Pfalz dem Landkreis für die Anschaffung von Luftreinigern zur Verfügung gestellt. Neben der Löwenschule mit 11 TAC V+ Hochleistungsluftreinigern wurden der Verbandsgemeinde Monsheim fünf Luftreiniger und der Erich-Kästner-Realschule plus in Wörrstadt Luftreiniger für drei Klassenräume bewilligt. Theoretisch wäre also noch Geld vorhanden, um auch weiteren Schulen im Landkreis die Anschaffung von Luftreinigern zu ermöglich. In der Praxis scheitert dies jedoch oftmals an den Regularien.

Kritik an Fördermittelvergabe: Geld ist da, aber es wird nicht ausgezahlt

Mit Blick auf die neu entdeckten Virusmutationen und der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass sich Kinder und Jugendliche doch mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anstecken und es verbreiten können, haben zahlreiche Schulen Mittel für mobile Luftreiniger beantragt. Viele dieser Anträge wurden abgelehnt! Schuld sind die Förderregularien der Länder. In Rheinland-Pfalz beispielsweise werden nur Luftreiniger für Klassenräume bewilligt, in denen eine „Belüftung im Sinne des Infektionsschutzes durch regelmäßiges Öffnen der Fenster und Türen“ nicht möglich ist. Hat ein Klassenraum mindestens ein Fenster und eine Tür, ist nach Maßgabe der Verordnung eine Querlüftung möglich und die Förderung von Luftreinigern abzulehnen. Andere Bundesländer verfahren ähnlich.

Viele Millionen Euro bleiben ungenutzt

Von den insgesamt 50 Millionen Euro Fördermittel, die das Land Nordrhein-Westfalen im Oktober 2020 für den Erwerb mobiler Luftfiltergeräte für Schulen und Sporthallen bereitgestellt hat, wurden nur rund 19 Millionen Euro abgerufen. Mehr als 30 Millionen Euro blieben demnach ungenutzt. Obwohl auch in NRW zahlreiche Schulen Fördermittel für Luftreiniger beantragten, diese aber nicht bewilligt bekamen.

Diese Regelung ruft über die Landesgrenzen hinaus Unverständnis hervor. Zunehmend werden Stimmen laut, die nicht abgerufenen Mittel auch für Schulen bereitzustellen, an denen eine Lüftung mit offenen Fenstern möglich ist. Im Bundesland Bayern ist dies bereits der Fall: Dazu sagt Prof. Dr. Michael Piazolo, bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus im Kabinet Söder: „Gesundheitsschutz für die Schüler und Lehrkräfte hat für mich höchste Priorität. Ich danke den Kommunen, die in der ersten Antragsrunde mobile Luftreiniger für über 4.000 Klassenzimmer bestellt haben, die sich nicht gut lüften lassen. Mit der zweiten Antragsrunde können sie ab sofort noch weitere mobile Luftfilter beschaffen – jetzt für alle Räume. Mit umfassenden Hygieneregeln, Maskenpflicht, Lüftungskonzepten, CO2-Messgeräten und Luftreinigungsgeräten haben wir ein umfassendes Konzept für den Gesundheitsschutz an den Schulen.“

Lüften als Ultima Ratio? Wissenschaft fordert technische Lösungen!

Für einen ausreichenden Luftaustausch müssen bei der Fensterlüftung verschiedenste Kriterien erfüllt werden wie beispielsweise ein ausreichend großes Temperaturgefälle zwischen Innenraum- und Außentemperatur, gegenüberliegende Fenster zum Querlüften usw. Andernfalls reicht die Menge an mittels Fensterlüftung zugeführter Frischluft nicht aus, um die mit dem Covid-19-Erreger SARS-CoV-2 belastete Aerosolkonzentration im Innenraum ausreichend mit sauberer Luft zu verdünnen und auszutauschen.

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) fordert daher in einem offenen Brief den Einsatz technischer Geräte wie den Hochleistungsluftreiniger TAC V+, um eine ausreichende Belüftung bzw. eine wirksame Luftreinigung in kontrollierter Art und Weise sicherzustellen.

Acrylglas-Trennwände mit Aerosol-Schutzkante und Hochleistungsluftreiniger verhindern Viren- und Tröpfchenflug in Klassenräumen

Durch den kombinierten Einsatz von geeigneten Raumluftreinigern und Acrylglas-Trennwänden mit Aerosol-Schutzkante könne ein weitgehend sicherer Präsenzunterricht auch in Förderschulen für Kinder mit Handicap realisiert werden, erläutert Professor Dr. Christian Kähler von der Universität der Bundeswehr in München in seinem Webinar über Schutzkonzepte für Schulen.

Der TAC V+ Hochleistungsluftreiniger hat sich bereits vielfach in der Praxis bewährt. Hier finden Sie zahlreiche Einsatz-Referenzen aus unterschiedlichen Branchen:

Alle Informationen im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“

In unserem „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“ können Sie sich selbst davon überzeugen, wie vergleichsweise einfach ein sicheres Hygienekonzept für Schulen realisiert werden kann. Der Ratgeber enthält ein „How-to“ für die Umsetzung des von Prof. Christian Kähler empfohlenen Hygienekonzeptes für Schulen, wissenschaftlich belegte Fakten zu den Ansteckungsrisiken im Klassenzimmer sowie technische Lösungen, um das Ansteckungsrisiko im Unterricht auf ein Minimum zu reduzieren.

Laden Sie sich den Ratgeber als PDF-Dokument direkt hier herunter oder besuchen Sie unsere umfangreiche Informationsseite für Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu unseren technischen Infektionsschutz-Lösungen:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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