Düngenheim: Wie Trotec-Luftreiniger Viren in der Grundschule St. Martin den Garaus machen

Im vergangenen Jahr 2020 sah sich Martin Wagener, Direktor der Bildungs- und Pflegeeinrichtung St. Martin in Düngenheim, mit einer ganz besonderen Herausforderung konfrontiert. Er hatte diese Situation kommen sehen: „Dieses Gefühl, das wir wohl alle hatten und haben, dass es uns irgendwann treffen könnte“, beschreibt er heute rückblickend die Ahnung, dass das Coronavirus nicht spurlos an der 1966 gegründeten Einrichtung vorbeiziehen würde. Neun Bewohner aus verschiedenen Wohngruppen sowie sechs Mitarbeiter wurden im Bildungs- und Pflegeheim St. Martin positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet. Wagner und sein Team waren auf diese Situation vorbereitet. Die mit dem Coronavirus infizierten Personen wurden in einem Quarantäne-Bereich isoliert, der nur von speziell ausgestatteten Pflegekräften betreten werden durfte, die sich ausschließlich um sie kümmern. Dennoch war dieser Coronaausbruch für Wagener ein Warnsignal, dass die Einhaltung der AHA-Regeln keinen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bietet.

Bildquelle: Privat, Spezielle Pflegekräfte kümmern sich um die mit Corona Infizierten.

Bestmöglicher Ansteckungsschutz für den Unterricht

Als katholischer Träger der freien Wohlfahrtspflege verantwortet das Bildungs- und Pflegeheim St. Martin im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz gegenwärtig Kindertagesstätten, Schulen, Klassische Kinder-, Jugend- und Altenhilfe, Hilfen für Menschen mit Beeinträchtigungen sowie Inklusionsbetriebe in Rheinland-Pfalz. Regelmäßiges Lüften ist in allen Einrichtungen ein wichtiger Baustein des Hygienekonzeptes, um eine indirekte Ansteckung mit dem Covid-19-Erreger bestmöglich zu verhindern. „Doch nicht in allen Räumen finden sich dazu immer ideale Bedingungen, und es ist auch nicht immer schönes Wetter“, erklärt St. Martin-Direktor Markus Wagener.

TAC V+ Hochleistungsluftreiniger für alle Klassenräume

Daher wurden alle Klassenräume der St- Martin Grundschule mit Trotec-Hochleistungsluftreinigern ausgestattet. Nach dem Ausbruch im Pflegeheim wollte man in der Grundschule auf Nummer sicher gehen. Das Ziel von Wagener: Die Schülerinnen und Schülern im Unterricht bestmöglich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.

Markus Wagener, Christian Schubert, Schulleiter Andreas Wierleuker-Dupont und Dieter Dehren freuen sich über die hochwirksamen Trotec-Luftreiniger in der Grundschule St. Martin Düngenheim.
Bildquelle: Brigitte Meier

„Wichtig war es für uns dabei, nicht irgendwelche Geräte zu beschaffen“, betont Wagener. Der Kaufentscheidung vorausgegangen war eine intensive Recherche, welche Raumluftreiniger für den Einsatz in Schulen wirklich in Frage kommen: „Wir haben viele Gutachten und unabhängige, internationale wissenschaftliche Studien gelesen und ausgewertet.“

Für die TAC V+ Hochleistungsluftreiniger von Trotec habe man sich aufgrund mehrerer Studien von Professor Dr. Christian Kähler entschieden. Der Universitätsprofessor hat die Wirksamkeit der TAC V+ Luftreiniger an der Universität der Bundeswehr München untersucht. Die von Kähler erstellten Studien zu den Hochleistungsluftreinigern hätten bewiesen, dass deren Einsatz die als gefährlich geltende Aerosolbelastung im Raum um 99,995 % Prozent verringere. Wissenschaftler und Epidemiologen sind sich einig, dass sich das SARS-CoV-2-Virus zu mehr als 90 Prozent über die Luft verbreitet.

Ansteckungsgefahr schwebt in der Luft

Entscheidend für die Ansteckungsgefahr in Innenräumen ist die Dauer, wie lange mitunter infektiöse Aerosolpartikel in der Raumluft verbleiben. Ein Aerosol ist ein gasförmiges Gemisch, das bei erkrankten Personen in der Lunge erzeugt wird und Viren enthält. Die winzig kleinen Aerosolpartikel werden vorwiegend beim Atmen und Sprechen in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m), schweben die leichten und unsichtbaren Aerosolteilchen aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 0,1-0,3 µm) bis zu mehrere Stunden in der Raumluft, verteilen sich über Lüftungsanlagen und werden selbst viele Meter entfernt unbemerkt eingeatmet.

Im Gegensatz zur Luft im Freien, wo Aerosolgemische durch die Luftbewegung mit sauberer Frischluft verdünnt und verweht werden, bleibt die Aerosolkonzentration in geschlossenen Räumen fortwährend hoch und steigt mit jedem Ausatmen an. Je länger und je mehr Aerosolteilchen in der Luft umherschweben, desto schneller gelangen diese über die Atemwege in den Körper und führen zu einer Infektion der Lunge.

Mit Hochleistungsluftreinigern zurück zum Präsenzunterricht

Durch den Einsatz der TAC V+ Luftreiniger hat Christian Wegener nun auch kein mulmiges Gefühl mehr in der Magengegend. Auch Dieter Dehren, Schulleiter an der St. Martin Grundschule, begrüßt die getroffene Geräteauswahl. Er denkt bereits an die Zeit nach der Pandemie und ist überzeugt, dass die Geräte auch dann einen sinnvollen Beitrag zum „gesunden Lernen“ leisten werden. Neben Viren und Bakterien beseitigen die Geräte ebenso zuverlässig Pollen, Allergene oder Feinstäube aus der Raumluft in den Klassen. „Damit sind sie eine gute Investition in die Zukunft und Gesundheit unserer Kinder und Mitarbeiter in der Schule.“, sagt Schulleiter Dieter Dehren.

Gut zu wissen: Bund und Länder bezuschussen die Anschaffung von Luftreinigern für Schulen und Klassenräume. Eine Übersicht aller Förderprogramme für mobile Luftreiniger finden Sie auf unserer Informationsseite.

Wichtig bei der Anschaffung von Luftreinigern für Klassenräume sei, so Kähler in seinen Ausführungen, dass die Geräte bestimmte Anforderungen an die Luftleistung und Filterqualität erfüllen. Denn nicht jeder Luftreiniger ist zur Filterung von Aerosolen im Mikrometer-Bereich geeignet.

Zur sicheren Virenfilterung in Schulen und Kitas müssen Luftreiniger drei Grundvoraussetzungen erfüllen:

1. Der Volumenstrom des Luftreinigers muss ausreichend dimensioniert sein, um mindestens einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu ermöglichen. Nur so kann eine minutenschnelle Senkung der Aerosolkonzentration im Raum sichergestellt werden. Hochleistungsluftreiniger der TAC V-Serie ermöglichen sogar einen bis zu 16-fachen Luftwechsel pro Stunde und bieten somit ein noch höheres Schutzniveau, beispielsweise für Risikopatienten in Arztpraxen, auf Krankenstationen oder in Pflegeheimen.

2. Der eingesetzte Filter muss nach der DIN EN 1822 zertifiziert sein. Ausschließlich H14-HEPA-Hochleistungsfilter nach EN 1822, wie sie auch im TAC V+TAC M und TAC Eco  zum Einsatz kommen, können selbst kleine, virenbehaftete Aerosole (0,1-0,3 µm) aus der Raumluft filtern, und zwar zu 99,995 %. Damit haben H14-HEPA-Filter bereits eine 10-fach höhere Filterleistung als H13-HEPA-Filter, deren Filterleistung im Größenbereich von Bakterien zwar noch vergleichbar gut ist. Signifikante Unterschiede gibt es jedoch im sogenannten MPPS-Bereich (Most Penetrating Particle Size), also bei der Ausfilterung von Viren und Aerosolen. Hier rät die Projektgruppe Labortechnik (ELATEC) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in ihrer Stellungnahme zum Thema „Einsatz von HEPA-Filtern in Raumlufttechnischen Anlagen (Beschluss 16/2010)“ ausdrücklich: „Die HEPA-Filter sollten mindestens der Klasse H14 nach DIN EN 1822-1 entsprechen.“

3. Der Luftreiniger muss hinreichend geräuscharm sein, damit er im Betrieb nicht stört. Denn stört der Lärm, dann besteht die Gefahr, dass das Gerät entweder abgeschaltet oder nicht mit dem erforderlichen Volumenstrom betrieben wird. Eine hohe Sicherheit vor einer indirekten SARS-CoV-2 Infektion ist dann nicht mehr gegeben. Daher verfügt der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ über eine geräuschdämmende Schallschutzhaube, die ihn zum leisesten Gerät seiner Leistungsklasse macht.

Sogar noch übertroffen werden diese von Prof Kähler definierten Kriterien vom mobilen Hochleistungsluftreiniger TAC V+. Entwickelt und gefertigt wird das Gerät in Deutschland (Heinsberg) – ausgeliefert wird es in die ganze Welt. Eine stets aktuelle Übersicht auf der Unternehmensseite, welche Restaurants, Behörden, Schulen oder medizinischen Einrichtungen den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger bereits einsetzen, unterstreicht die erprobte Wirksamkeit der TAC V+ Luftreinigung.

Der TAC V+ Hochleistungsluftreiniger hat sich bereits vielfach in der Praxis bewährt. Hier finden Sie zahlreiche Einsatz-Referenzen aus unterschiedlichen Branchen:

Erhältlich sind die mobil einsetzbaren Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten im Trotec-Shop.

Alle Informationen im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“

Informieren Sie sich in unserem „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“, wie ein sicheres Hygienekonzept für Schulen realisiert werden kann. Der Ratgeber enthält ein „How-to“ für die Umsetzung empfohlener Hygienekonzepte für Schulen, wissenschaftlich belegte Fakten zu den Ansteckungsrisiken im Klassenzimmer sowie technische Lösungen, um das Ansteckungsrisiko im Unterricht auf ein Minimum zu reduzieren.

Laden Sie sich den Ratgeber als PDF-Dokument direkt hier herunter oder besuchen Sie unsere umfangreiche Informationsseite für Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu unseren technischen Infektionsschutz-Lösungen:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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