Bildungsgewerkschaft GEW und Landeselternrat fordern mit Blick auf die drohende Omikron-Welle: Kein „Weiter so!“ Schulen brauchen endlich flächendeckend Luftreiniger, CO2-Ampeln und Schutzwände

Europa wird von einer erneuten Corona-Welle überrollt. Die Corona-Neuinfektionen erreichen in Großbritannien, Italien und Griechenland Rekordwerte. Auch für Deutschland erwarten Virologen und Epidemiologen in den kommenden Wochen eine starke Zunahme der Neuinfektionen, ausgelöst durch die Omikron-Variante des Coronavirus, das sich im Vergleich zu vorherigen Varianten wesentlich schneller in der Bevölkerung ausbreitet. Insbesondere junge Schülerinnen und Schüler werden dieser neuen Welle aufgrund fehlender Impfungen und nur unzureichender Schutzmaßnahmen an Schulen nahezu hilflos ausgesetzt sein, warnen die Bildungsgewerkschaft GEW und der Landeselternrat Brandenburg in einer gemeinsamen Erklärung.

„Schon die bisher getroffenen Maßnahmen der Landesregierung reichten nicht aus, die aktuelle Welle der Corona-Pandemie im Schulbereich auch nur ansatzweise abzumildern.“, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung vom 23. Dezember 2021. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden drastischen Verschärfung der Pandemie durch die Omikron-Variante sei es unverantwortlich, den Unterricht nach den Weihnachtsferien unter den gleichen Bedingungen wie vor den Ferien wieder aufzunehmen. Es müsse davon ausgegangen werden, dass in den kommenden Wochen und Monaten die Pandemie aufgrund der höheren Infektiosität dramatisch an Dynamik gewinnt und die Situation an den Schulen außer Kontrolle gerät.

Schutzmaßnahmen an Schulen unzureichend

Die aktuell beschlossenen Maßnahmen der Landesregierung seien völlig unzureichend, um angemessen auf die Situation reagieren zu können. Der Landeselternrat und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Brandenburg erwarten daher eine Korrektur der bisherigen Politik im Bildungsbereich und die sofortige Einleitung wirksamer Maßnahmen nach den Weihnachtsferien zum Eindämmen der Pandemie im Schulbereich!

Sieben Sofortmaßnahmen listet der Appell an die Politik auf, um den Schulunterricht für die Schülerinnen und Schülern nach den Weihnachtsferien sicherer zu gestalten. Neben einer Verkleinerung der Lerngruppen und Klassen, einer täglichen Testpflicht für alle Kinder und Lehrer sowie einer konsequenten Fortsetzung der Impfbemühungen, fordern die Vertreter der Lehrer und Eltern vom brandenburgischen Bildungsministerium (MBJS) dafür Sorge zu tragen, „dass die notwendigen technischen Geräte zur Prävention flächendeckend den Schulen zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören u. a. Luftfilter und CO2-Ampeln.“

GEW-Chef Fuchs: „Die neue Infektionswelle wird die Schulen mit voller Wucht treffen.“

Ständig darauf hinzuweisen, dass die Zahl von schweren Verläufen der Corona-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen noch relativ niedrig ist, sei gleichermaßen verantwortungslos und unethisch. Niemand könne mit dem heutigen Wissensstand Langzeitfolgen wie Long Covid bestimmen oder gar ausschließen. Nach fast zwei Jahren Pandemie müsse man feststellen, dass weder die richtigen Lehren gezogen noch die Bedingungen für einen wirksamen Beitrag zur Eindämmung des Pandemiegeschehens an den Schulen und zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten geschaffen wurden. Es sei daher dringend geboten, endlich zu handeln.

„Wer jetzt nicht handelt, gefährdet das Kindswohl und lässt die Schulen als Treiber der Pandemie wissentlich zu.“

Eine der Grundvoraussetzung für das Offenhalten der Schulen in der nächsten Phase der Pandemie sei der flächendeckende Einsatz von mobilen Luftreinigern, führt Fuchs aus. Er folgt damit den Empfehlungen führender Wissenschaftler und Aerosolforscher, die ergänzend zu den bisherigen Schutzmaßnahmen an Schulen technische Maßnahmen empfehlen, um das Ansteckungsrisiko in den Klassenräumen bestmöglich zu reduzieren und so einen möglichst sicheren Präsenzunterricht zu gewährleisten.

Konzepte für einen sicheren Präsenzunterricht liegen Kultusministern vor

Bereits im vergangenen Jahr hat ein wissenschaftlich erprobtes Schutzkonzept für Schulen für breite Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gesorgt. Erarbeitet hat das Sicherheitsmodell der weltweit anerkannte Aerosolforscher Professor Christian Kähler, Lehrender an der Universität der Bundeswehr München.

Schulunterricht während der SARS-CoV-2 Pandemie ‒ Welches Konzept ist sicher, realisierbar und ökologisch vertretbar?

Sein Konzept, das Ansteckungen mit dem Coronavirus in Klassenräumen nahezu ausschließen soll, basiert auf dem kombinierten Einsatz von mobilen Hochleistungsluftreinigern im Zusammenspiel mit CO2-Ampeln und Aerosolschutzwänden sowie den bekannten Hygienemaßnahmen wie partikelfiltrierende FFP2-Masken und Abstandsregeln. In zahlreichen Schulen wird dieses Konzept bereits erfolgreich umgesetzt und sorgt dort für einen sicheren Präsenzunterricht.

Das Corona-Schutzkonzept für Schulen basiert auf vier Säulen:

1. Trennwände mit Aerosol-Schutzkante schützen vor Tröpfchen und Aerosolen.

Transparente Schutzwände zwischen den Sitzplätzen verhindern, dass sich die Schüler durch umherfliegende Tröpfchen oder bei der Atmung freigesetzte Aerosole des direkten Tischnachbarn mit dem Covid-19-Erreger infizieren. Die glasklaren Trennwände mit Aerosol-Schutzkante bieten einen zuverlässigen Schutz vor größeren Tröpfchen und verhindern zudem, dass die von den Schülern ausgeatmeten Aerosole die Trennwand überwinden und zum Sitznachbarn schweben.

2. TAC Hochleistungsluftreiniger senken dauerhaft die Virenlast im Klassenraum.

Mobile Luftreiniger sorgen für virenfreie Luft in Unterrichtsräumen. Virenbehaftete Aerosolpartikel in der Raumluft gelten als Hauptüberträger des SARS CoV-2-Virus. Diese winzig kleinen Partikel (0,1 – 0,3 Mikrometer) werden durch den Einsatz eines Hochleistungsluftreinigers der TAC-Serie in kürzester Zeit zuverlässig (99,995 %) aus der Raumluft entfernt. Der Raumluftreiniger filtert die Raumluft und minimiert das indirekte Infektionsrisiko, da die Virenlast im Raum auf einem konstant niedrigen Niveau gehalten wird. Lüftungsintervalle können verlängert und die die Lüftungsdauer verkürzt werden. Folglich bleibt es in den Klassenzimmern gleichbleibend warm und der Unterricht muss nicht alle 20 Minuten zum Lüften unterbrochen werden. Die Lüftung kann auf Pausenzeiten beschränkt werden, um die verbrauchte Raumluft gegen Frischluft auszutauschen.

3. Partikelfiltrierende Masken (FFP2/3) schützen vor Aerosolen.

Mund-Nasen-Masken bieten einen vergleichsweise hohen wenngleich nicht hundertprozentigen Schutz vor der Einatmung infektiöser Aerosole. Daher sollte auf den Einsatz von Masken nicht verzichtet werden, wenn das Ziel lautet, einen bestmöglichen Ansteckungsschutz im Unterricht zu gewährleisten.

4. CO2-Ampeln sorgen für ein kontrolliertes Lüftungsverhalten.

Ein hoher CO2-Gehalt ist ein guter Indikator für eine ebenfalls hohe Aerosolkonzentration. Aber auch das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit wird durch zu hohe CO2-Werte empfindlich beeinträchtigt. Mit dem praktischen Luftqualitätsmonitor BQ30 behalten Sie die CO2-Raumluftkonzentration zuverlässig im Blick. So können Sie bei Bedarf durch Zufuhr von Frischluft das Raumklima verbessern.

Alle Informationen im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“

Im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“ können Sie sich selbst davon überzeugen, wie vergleichsweise einfach das von der Universität der Bundeswehr München empfohlene Hygienekonzept für Schulen realisiert werden kann. Der Ratgeber enthält ein „How-to“ für die Umsetzung, wissenschaftlich belegte Fakten zu den Ansteckungsrisiken im Klassenzimmer sowie technische Lösungen, um das Ansteckungsrisiko im Unterricht auf ein Minimum zu reduzieren.

Alle Informationen sind auch online auf unserer Informationsseite abrufbar:

Erhältlich sind die mobilen TAC Luftreiniger, Acrylglas-Trennwände, Mund-Nasen-Masken und CO2-Ampeln im Trotec-Shop.

Für Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen gelten Sonderkonditionen für Kauf und Miete. Sprechen Sie uns gerne persönlich darauf an:

Gerne beraten Sie unsere Luftreinigungs-Experten persönlich zu den Infektionsschutz-Lösungen von Trotec:

Telefon: +49 2452 962-730, vertrieb@trotec.de

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