370 TAC ECO Hochleistungsluftreiniger für den Landkreis Erding

Alle Landkreis-Schulen und Förderzentren werden mit mobilen Trotec-Luftreinigern ausgestattet.

Tobias Schreiner hat mit einem mittlerweile gelöschten Tweet auf Twitter die Herzen vieler Eltern gewonnen. Er möchte seine Kinder trotz Schulöffnungen in Bayern vom Präsenzunterricht befreien lassen. Schreiner ist selbst Schulleiter der Gmunder Realschule im Landkreis Miesbach – und sorgt sich um die Gesundheit seiner Kinder.

„Als Schulleiter werde ich alles tun, um den Unterricht in der angeordneten Form so angenehm und sicher zu gestalten wie möglich“, schreibt Tobias Schreiner in seinem Tweet vom 14. März 2021 und ergänzt: „Als Vater habe ich heute für meine eigenen Kinder einen Antrag auf Unterrichtsbefreiung gestellt, weil ich im Schulbesuch ein zu hohes Risiko sehe.“

Quelle: Twitter

Seit dem 15. März sind viele bayerische SchülerInnen – zumindest in Regionen mit einer Inzidenz unter 100 – wieder in den Schulen. In Regionen mit Inzidenzen über 100 sind sie im Distanzunterricht. Schülerinnen und Schüler können jedoch vom Präsenzunterricht befreit werden, wenn den Eltern das Risiko zu hoch erscheint. Nachdem Schreiners Tweet innerhalb kürzester Zeit tausende Male geliked, retweetet und kommentiert wurde, äußerte sich der Vater auch noch einmal selber und erläuterte seine Entscheidung. Er könne das Bedürfnis nach Schulöffnungen verstehen. Kinder würden sich auf den Unterricht freuen und es gäbe auch Schüler, die den Präsenzunterricht bräuchten, um erfolgreich lernen zu können. Er selbst sei auch überzeugt davon, dass ein sicherer Präsenzunterricht mit geeigneten Maßnahmen wie FFP2-Masken, Schnelltests und Lüftungsanlagen möglich sei. Jedoch sei diese Ausstattung an vielen Orten nicht vorhanden. Es gebe kaum Lüftungsanlagen an den Schulen, zu wenige FFP2-Masken und auch geimpft würde derzeit noch nicht. Daher begrüße er die sich ihm bietende Möglichkeit als Vater, seine Kinder im Homeschooling belassen zu können. Die daraufhin entfachte Diskussion scheint dazu geführt zu haben, dass Schreiner seinen Twitter-Account gelöscht hat. Der Account existiert nicht mehr.

Schulöffnungen trotz steigender Corona-Zahlen: Elternverbände und Lehrer sorgen sich um die Gesundheit der Kinder

Tobias Schreiner ist mit seiner Sorge nicht alleine. Der Bayerische Elternverband hat in einem offenen Brief an Kultusminister Michael Pazolo das Corona-Krisenmanagement kritisiert. Die Eltern vermissten eine „lange Sicht auf die Bildungsverläufe der Kinder sowie auf weitere Wellen und weitere Pandemien“. Ebenso kritisiert der Elternverband die Hygieneschutzmaßnahmen in den Schulen: „Die Zeit der Schulschließungen hätte genutzt werden können, um die Schulen in hygienischer Hinsicht sicherer zu machen“, heißt es in dem Brief. „Was wollen Sie unternehmen, damit die Schulaufwandsträger tätig werden und die dafür bereitstehenden Mittel nun zügig investieren?

Zuvor hatten sich bereits die Elternverbände der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen sowie weitere Unterstützer*innen in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel gerichtet. Gefordert wurden „infektionsschutzadäquate einheitliche Rahmenbedingungen für Schul- und Betreuungsbetrieb in Präsenz“ mit konsequenter Umsetzung geeigneter technischer Maßnahmen.

Aktionsbündnis fordert „Luftfilter für Kitas und Schulen jetzt!

Mehr Bildungsgerechtigkeit und Gesundheitsschutz in der Pandemie fordert auch das „Bundesweite Elternbündnis für sichere Schulen“. Eine zentrale Forderung ist auch hier der präventive Einsatz von Schutzwänden und mobilen Raumluftreinigern, damit Kita- und Schulbesuche wieder sicher stattfinden können.

Förderales Durcheinander bei Förderprogrammen

Bildungspolitik ist Ländersache. Aus diesem Grund gibt es derzeit keine bundesweit einheitliche Vorgehensweise bei der Umsetzung zusätzlicher Schutzmaßnahmen an Schulen. Die überwiegende Mehrheit der Bundesländer bezuschusst die Anschaffung mobiler Luftreiniger mit eigens aufgelegten Förderprogrammen nur für Klassenräume, in denen eine regelmäßige Lüftung mit offenen Fenstern nicht möglich ist. Lediglich der Freistaat Bayern bietet allen Schulen Fördermittel unabhängig von der Lüftungssituation in den Klassenzimmern an. 50 Millionen Euro hat die Staatsregierung für die Beschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten mit Filterfunktion für Klassen- und Fachräume in Ergänzung der dort möglichen Fensterlüftung bereitgestellt. Der staatliche Förderanteil liegt bei 50 % der Anschaffungskosten je Raum, maximal 1.750 € pro Gerät. Die Mittel müssten lediglich abgerufen werden!

370 mobile TAC ECO Hochleistungsluftreiniger für den Landkreis Erding

In Anspruch genommen hat die Fördermittel der Landkreis Erding. Als einer der ersten Landkreise wurden sämtliche Grund- und Mittelschulen mit mobilen TAC ECO Hochleistungsluftreinigern ausgestattet, um die SchülerInnen und LehrerInnen im Schulalltag vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS CoV-2 zu schützen. Die Filter seien ein Baustein für einen langfristigen Regel- und Präsenzunterricht – neben Lüften, AHAL-Regeln und CO2-Ampeln. Laut Stadtrat Stefan Grabrucker, selbst Lehrer am Korbinian-Aigner-Gymnasium, seien die Luftreiniger wichtig, ebenso wie regelmäßige Schnelltests. Auch die zweite Bürgermeisterin Petra Bauernfeind sieht keine Alternative zu mobilen Luftreinigern: „Im November und Dezember saßen die Schüler frierend und eingemummt im Klassenzimmer, weil immer gelüftet wurde.“ Das könne „kein Dauerzustand“ sein.

Trotec-Technik setzt sich gegen mehr als 40 Mitbewerber durch

Mehr als 40 Unternehmen aus der Lüftungsbranche hatten sich um die Ausschreibung der Stadt Erding bemüht. Den Zuschlag erhalten hat das niederbayerische Unternehmen Schenk & Plomer GmbH mit Sitz in Altheim, das nun sämtliche Schulen wie Gymnasien, Realschulen, Berufsschulen, Förderzentren, Musikschulen, Fach- und Berufsoberschulen im gesamten Landkreis Erding mit insgesamt 370 mobilen TAC ECO Hochleistungsluftreinigern von Trotec ausstattet.

Raimund Plomer, Geschäftsführer der Schenk & Plomer GmbH: „Die Luftreiniger sind so konzipiert, dass diese bis zu 99,995 Prozent der virenbelastenden Aerosole und Schadstoffe aus der Raumluft filtern und auf ein ungefährliches Niveau bringen. Bei diesen Geräten werden zum Beispiel die gleichen HEPA14-Filter verwendet wie in OP-Sälen oder Reinräumen.

Jetzt direkt anschauen! Der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ im Video:

Wissenschaftlich bestätigte Wirksamkeit

Professor Dr. Christian Kähler leitet das Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr München. Der Münchner Wissenschaftler hat die in Erding eingesetzten TAC Luftreiniger in zahlreichen Studien untersucht. Er empfiehlt die Geräte – aus wissenschaftlicher Sicht -, um einen weitgehend sicheren Präsenzunterricht in der Corona-Pandemie zu ermöglichen. Bereits im September 2020 hat Kähler ein Hygienekonzept mit mobilen Luftreinigern und Acrylglas-Trennwänden mit umlaufender Aerosol-Schutzkante für Schulen erarbeitet, das an immer mehr Schulen zum Einsatz kommt.

Alle Informationen im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“

Informieren Sie sich in unserem „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“, wie das von Professor Dr. Christian Kähler empfohlene Hygienekonzept für Schulen umgesetzt werden kann. Der Ratgeber enthält wissenschaftlich belegte Fakten zu den Ansteckungsrisiken im Klassenzimmer sowie technische Lösungen, um das Ansteckungsrisiko im Unterricht auf ein Minimum zu reduzieren.

Laden Sie sich den Ratgeber als PDF-Dokument direkt hier herunter oder besuchen Sie unsere umfangreiche Informationsseite für Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen.

Christian Kähler ist davon überzeugt, dass mobile Luftreiniger den Schulalltag sicherer machen. Mit Blick auf die neuen Corona-Mutationen und den steigenden Zahlen brauche es jetzt wirksame technische Lösungen.

Wichtig beim Einsatz von Luftreinigern sei jedoch, so Kähler in seinen Ausführungen, dass die Geräte bestimmte Anforderungen an die Luftleistung und Filterqualität erfüllen.

1. Der Volumenstrom des Luftreinigers muss ausreichend dimensioniert sein, um mindestens einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu ermöglichen. Nur so kann eine minutenschnelle Senkung der Aerosolkonzentration im Raum sichergestellt werden. Hochleistungsluftreiniger der TAC V-Serie ermöglichen sogar einen bis zu 16-fachen Luftwechsel pro Stunde und bieten somit ein noch höheres Schutzniveau, beispielsweise für Risikopatienten in Arztpraxen, auf Krankenstationen oder in Pflegeheimen.

2. Der eingesetzte Filter muss nach der DIN EN 1822 zertifiziert sein. Ausschließlich H14-HEPA-Hochleistungsfilter nach EN 1822, wie sie auch im TAC V+TAC M und TAC Eco  zum Einsatz kommen, können selbst kleine, virenbehaftete Aerosole (0,1-0,3 µm) aus der Raumluft filtern, und zwar zu 99,995 %. Damit haben H14-HEPA-Filter bereits eine 10-fach höhere Filterleistung als H13-HEPA-Filter, deren Filterleistung im Größenbereich von Bakterien zwar noch vergleichbar gut ist. Signifikante Unterschiede gibt es jedoch im sogenannten MPPS-Bereich (Most Penetrating Particle Size), also bei der Ausfilterung von Viren und Aerosolen. Hier rät die Projektgruppe Labortechnik (ELATEC) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in ihrer Stellungnahme zum Thema „Einsatz von HEPA-Filtern in Raumlufttechnischen Anlagen (Beschluss 16/2010)“ ausdrücklich: „Die HEPA-Filter sollten mindestens der Klasse H14 nach DIN EN 1822-1 entsprechen.“

3. Der Luftreiniger muss hinreichend geräuscharm sein, damit er im Betrieb nicht stört. Denn stört der Lärm, dann besteht die Gefahr, dass das Gerät entweder abgeschaltet oder nicht mit dem erforderlichen Volumenstrom betrieben wird. Eine hohe Sicherheit vor einer indirekten SARS-CoV-2 Infektion ist dann nicht mehr gegeben. Daher verfügt der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ über eine geräuschdämmende Schallschutzhaube, die ihn zum leisesten Gerät seiner Leistungsklasse macht.

Sogar noch übertroffen werden diese von Prof Kähler definierten Kriterien vom mobilen Hochleistungsluftreiniger TAC V+. Entwickelt und gefertigt wird das Gerät in Deutschland (Heinsberg) – ausgeliefert wird es in die ganze Welt. Eine stets aktuelle Übersicht auf der Unternehmensseite, welche Restaurants, Behörden, Schulen oder medizinischen Einrichtungen den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger bereits einsetzen, unterstreicht die erprobte Wirksamkeit der TAC V+ Luftreinigung.

Der TAC V+ Hochleistungsluftreiniger hat sich bereits vielfach in der Praxis bewährt. Hier finden Sie zahlreiche Einsatz-Referenzen aus unterschiedlichen Branchen:

Erhältlich sind die mobil einsetzbaren Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten im Trotec-Shop.

Technisch wirksame Lösungen zur Verringerung des Infektionsrisikos in Schulen, Kitas, Gastronomie, Handel und Gewerbe

Als internationaler Marktführer in der Herstellung industrieller Filteranlagen mit Schwebstoff-Viren-Luftfilterung entwickelt Trotec technische Lösungen zur Verhinderung von direkten und indirekten SARS-CoV-2 Infektionen. Infektionsschutz-Lösungen von Trotec und wissenschaftlich geprüfte Hygienekonzepte senken wissenschaftlich nachgewiesen das Infektionsrisiko und tragen wirksam zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie bei.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu unseren technischen Infektionsschutz-Lösungen:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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