Corona in der Pflege: Delta-Variante breitet sich weiter in Alten- und Pflegeheimen aus. Experten fordern besseren Schutz der Heimbewohner durch mobile Luftreiniger

Erneut gab es einen Corona-Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung. Im Essener Krankenhaus für pflegebedürftige Menschen „Hospital zum Heiligen“ haben sich insgesamt 17 Bewohner mit dem Coronavirus angesteckt. Zwei Heimbewohner verstarben in Folge der Infektion. Gegenüber der WAZ erklärte der Essener Gesundheitsdezernent Peter Renzel, dass alle Infizierten geimpft seien – auch die Verstorbenen. „Das zeigt noch einmal, dass die Immunisierung bei den Älteren nachlässt und wir offensichtlich mit Blick auf die Delta-Variante die dritte Impfung brauchen“, so Renzel. Für die infizierten Bewohner wurde Quarantäne angeordnet. Weiterhin wurde ein einwöchiges Besuchsverbot verhängt.

Corona-Ausbrüche in Pflegeheimen nehmen durch Delta-Variante zu

Der Infektionsvorfall reiht sich ein in eine immer länger werdende Liste jüngster Corona-Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen. Erst vor wenigen Tagen informierte das Dillinger Landratsamt über einen Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Höchstadt. Nach einer Reihentestung in der Einrichtung „Pflegeheim Lipp“ wurden 14 Pflegekräfte und 34 Heimbewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Drei Bewohner werden derzeit im Krankenhaus behandelt, vier Personen sind im Zusammenhang mit der Infektion verstorben.

„Wir haben definitiv die Delta-Variante des Coronavirus im Haus“, äußerte sich Isabelle Lipp, Juniorchefin des Pflegeheimes, gegenüber der Donau-Zeitung. Mit erheblichen Auswirkungen für den gesamten Landkreis. Inzwischen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Dillingen die höchste in Bayern. 65,2 meldete das Dillinger Landratsamt am Freitag. Allein die Fälle mit Delta-Variante stiegen um neun auf 93 an.

AOK Pflege-Report 2021: Sterblichkeit in Pflegeheimen stark angestiegen

Der jährlich erscheinende Pflege-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) rückt im Schwerpunkt 2021 die Folgen der COVID-19-Pandemie in den Fokus, die erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit und den Lebensalltag von Pflegebedürftigen hat. Demnach ist die Sterblichkeit in Pflegeheimen während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Im Frühjahr 2020 gab es 20 Prozent mehr Todesfälle als im Vorjahr. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember überstieg die Sterblichkeit das Mittel der Vorjahre sogar um 30 Prozent. In den letzten Monaten des Jahres 2020 starben durchschnittlich 9 von 1000 Pflegeheimbewohnern.

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„Die Infektionsschutzmaßnahmen während der Pandemie reichten nicht aus, um die im Heim lebenden pflegebedürftigen Menschen ausreichend zu schützen“

Dr. Antje Schwinger, Leiterin des Forschungsbereichs Pflege im WIdO und Mitherausgeberin des Pflege-Reports, zieht eine bittere Bilanz. Für zukünftige Pandemiekonzepte müsse berücksichtigt werden, dass die bisherigen Infektionsschutzmaßnehmen nicht ausreichend seien, um Bewohner in Pflegeeinrichtungen ausreichend zu schützen.

Es zeichnet sich ab, dass der Impfschutz bei Hochbetagten schneller seine Wirkung verliert als bei jüngeren Menschen. Mit Blick auf die sich rasch ausbreitende Delta-Variante setzen daher zunehmend mehr Pflegeeinrichtungen auf die hohe Schutzwirkung der technischen Luftreinigung durch mobile TAC V+ Hochleistungsluftreiniger. Durch eine dauerhafte Luftreinigung können hohe Viruslasten in der Raumluft erheblich reduziert und infektiöse Aerosole, die als Hauptüberträger des Coronavirus gelten, nahezu vollständig aus der Luft gefiltert werden.

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Dr. Gerhard Scheuch: „Körperverletzung, was da läuft“

Dr. Gerhard Scheuch, ehemaliger Präsident der ISAM (International Society for Aerosols in Medicine), hat schon frühzeitig auf die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Aerosole hingewiesen. Er fordert schon länger den Einsatz von mobilen Luftreinigern in Alten- und Pflegeheimen, um die Heimbewohner bestmöglich vor den Gefahren einer Corona.Infektion zu schützen. Die Situation in Alten- und Pflegeheimen bezeichnete der Wissenschaftler in einer Stern TV-Sendung als „Körperverletzung, was da läuft“ – da oftmals trotz wissenschaftlich bewiesener Wirksamkeit keine mobilen Raumluftfilter in den Wohnheimen installiert seien.

Der Hauptübertragungsweg ist die Atmung in Innenräumen

Aus Sicht der Aerosolforschung könne und müsse die Pandemie in Alten- und Pflegeheimen mit geeigneten technischen Maßnahmen wie mobilen Luftreinigern eingedämmt werden. Aber stattdessen zwinge die Politik die Bürger im Freien eine Maske zu tragen und vertreibe sie von öffentlichen Plätzen – rein in die schlecht durchlüfteten Innenräume „wo definitiv 99 % der Ansteckungen stattfinden.“ Das sei absurd, so Scheuch. Die vom Umweltbundesamt empfohlene Fensterlüftung in Innenräumen sei als Infektionsschutz ungeeignet, warnen zahlreiche Experten und Wissenschaftler. Daher sei es geradezu fahrlässig, sich beim Schutz der Alten und Pflegebedürftigen einzig und allein auf offene Fenster zu verlassen, statt die Raumluft kontrolliert mit geeigneten Hochleistungsluftreinigern von Viren zu befreien.

TAC V+ Luftreiniger schaffen virenfreie Luft in Pflegewohnheimen

„Wir haben überlegt, was wir zusätzlich zu unserem ohnehin schon sehr ausgefeiltem Hygienekonzept noch tun können, um den Senioren sowie den Mitarbeitern bestmöglichen Schutz zu gewähren“, sagt Harm-Hendrik Möller, Einrichtungsleiter der Pflege- und Wohneinrichtung Karolinenheim in der nordrhein-westfälischen Stadt Lage. Eines habe sich im vergangenen Jahr gezeigt: Ist das Coronavirus erst einmal in einem Pflege- oder Altenheim angekommen, ist die Gefahr groß, dass es sich dort in kürzester Zeit ausbreitet. Man wollte sich nicht alleine auf die üblichen Hygienemaßnahmen und Lüften beim Schutz der besonders gefährdeten Heimbewohner verlassen. Schnell war der Entschluss gefasst, den Gesundheitsschutz der Bewohner und Mitarbeiter durch die Anschaffung von mobilen TAC V+ Hochleistungsluftreinigern noch einmal deutlich zu verbessern. Alle Wohnbereiche wurden mit mobilen Hochleistungsluftreinigern ausgestattet.

Virenbehaftete Aerosole, die ohne technische Lösungen stundenlang in der Raumluft der Gemeinschaftsräume umherschweben würden, werden nun zu zu 99,995 % durch TAC Hochleistungsluftreiniger mit HEPA-Filtern der Filterklasse 14 (zertifiziert nach EN 1822) aus der Luft entfernt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Luftreinigern werden die Krankheitserreger aber nicht nur aus der Luft gefiltert, sondern zusätzlich mittels thermischer Dekontamination im hitzeresistenten Spezialfilter abgetötet. Was sich kompliziert anhört, geschieht vollautomisch in den Abendstunden. Dann erhitzt das Gerät den Spezialfilter kurzzeitig auf 100° C, um die im Filter abgeschiedenen Viren und Bakterien zuverlässig abzutöten. Ein zusätzliches Plus an Sicherheit, das den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger so einzigartig macht.

Zusätzlicher Schutz vor weiteren Schad- und Schwebstoffen

Ergänzend zum Infektionsschutz verbessern TAC Luftreiniger die Luftqualität, was insbesondere den empfindlichen Atemwegen vorerkrankter Bewohner zugute kommt. Pollen, Allergene und gesundheitsschädliche Feinstaubpartikel werden dauerhaft aus der Raumluft gefiltert. Das spüren die Heimbewohner und Mitarbeiter – insbesondere in Lagen mit hohem Verkehrsaufkommen. Die Innenraumluft bleibt hygienisch sauber und frei von jeglichen Schad- und Schwebstoffen. Gesunde Luft für einen gesunden Lebensabend.

Von führenden Wissenschaftlern der Aerosolforschung empfohlen

Wichtig war Harm-Hendrik Möller bei der Auswahl der Luftreiniger die wissenschaftlich bewiesene Wirksamkeit beim Infektionsschutz. Professor Dr. Christian Kähler, Leiter des Instituts für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr München, empfiehlt – aus wissenschaftlicher Sicht – den Einsatz von mobilen TAC V+ Hochleistungsreinigern. Der Aerosolexperte, der ebenso wie Dr. Gerhard Scheuch seit mehr als 25 Jahren die Entstehung, Ausbreitung und Verdunstung von Aerosolen erforscht, hat die Wirksamkeit der Trotec-Luftreiniger in mehreren Studien untersucht. In seinen Bewertungen kommt Kähler zum Ergebnis: „Wenn Sie diese Anlage dauerhaft laufen lassen, dann wird kein Mensch es schaffen, in einem Raum eine Aerosolkonzentration von infektiösem Niveau zu erzeugen.“

Wichtig bei der Anschaffung von Luftreinigern sei jedoch, so Kähler in seinen Ausführungen, dass die Geräte bestimmte Anforderungen an die Luftleistung und Filterqualität erfüllen. Denn nicht jeder Luftreiniger ist zur Filterung von Aerosolen im Mikrometer-Bereich geeignet.

Zur sicheren Virenfilterung in Alten- und Pflegeheimen müssen Luftreiniger drei Grundvoraussetzungen erfüllen:

1. Der Volumenstrom des Luftreinigers muss ausreichend dimensioniert sein, um mindestens einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu ermöglichen. Nur so kann eine minutenschnelle Senkung der Aerosolkonzentration im Raum sichergestellt werden. Hochleistungsluftreiniger der TAC V-Serie ermöglichen sogar einen bis zu 16-fachen Luftwechsel pro Stunde und bieten somit ein noch höheres Schutzniveau, beispielsweise für Risikopatienten in Arztpraxen, auf Krankenstationen oder in Pflegeheimen.

2. Der eingesetzte Filter muss nach der DIN EN 1822 zertifiziert sein. Ausschließlich H14-HEPA-Hochleistungsfilter nach EN 1822, wie sie auch im TAC V+, TAC M und TAC ECO zum Einsatz kommen, können selbst kleine, virenbehaftete Aerosole (0,1-0,3 µm) aus der Raumluft filtern, und zwar zu 99,995 %. Damit haben H14-HEPA-Filter bereits eine 10-fach höhere Filterleistung als H13-HEPA-Filter, deren Filterleistung im Größenbereich von Bakterien zwar noch vergleichbar gut ist. Signifikante Unterschiede gibt es jedoch im sogenannten MPPS-Bereich (Most Penetrating Particle Size), also bei der Ausfilterung von Viren und Aerosolen. Hier rät die Projektgruppe Labortechnik (ELATEC) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in ihrer Stellungnahme zum Thema „Einsatz von HEPA-Filtern in Raumlufttechnischen Anlagen (Beschluss 16/2010)“ ausdrücklich: „Die HEPA-Filter sollten mindestens der Klasse H14 nach DIN EN 1822-1 entsprechen.“

3. Der Luftreiniger muss hinreichend geräuscharm sein, damit er im Betrieb nicht stört. Denn stört der Lärm, dann besteht die Gefahr, dass das Gerät entweder abgeschaltet oder nicht mit dem erforderlichen Volumenstrom betrieben wird. Eine hohe Sicherheit vor einer indirekten SARS-CoV-2 Infektion ist dann nicht mehr gegeben. Daher verfügt der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ über eine geräuschdämmende Schallschutzhaube, die ihn zum leisesten Gerät seiner Leistungsklasse macht.

Sogar noch übertroffen werden diese von Prof Kähler definierten Kriterien vom mobilen Hochleistungsluftreiniger TAC V+. Entwickelt und gefertigt wird das Gerät in Deutschland (Heinsberg) – ausgeliefert wird es in die ganze Welt. Eine stets aktuelle Übersicht auf der Unternehmensseite, welche Restaurants, Behörden, Schulen oder medizinischen Einrichtungen den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger bereits einsetzen, unterstreicht die erprobte Wirksamkeit der TAC V+ Luftreinigung.

Erhältlich sind die mobil einsetzbaren Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten im Trotec-Shop.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu unseren technischen Infektionsschutz-Lösungen für Alten- und Pflegeheime.

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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