Karolinenheim Lage schützt ihre Bewohnerinnen und Bewohner mit TAC V+ Hochleistungsluftreinigern

Familiär und würdevoll geht es im Karolinenheim in der nordrhein-westfälischen Stadt Lage zu. Das Karolinenheim ist eine Pflege- und Wohneinrichtung für alte, kranke und schwerstpflegebedürfte Menschen. Die Einrichtung verfügt über 80 Einzelzimmer in drei Wohnbereichen, in denen sich die Bewohner individuell mit eigenem Mobiliar ihr persönliches Nest für den weiteren Lebensweg einrichten können. Unterstützt wird das erst 2019 neu errichtete Seniorenheim durch den Förderverein Karolinenheim, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Menschen im Karolinenheim zusätzliche Angebote für die Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen. Geht es um das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner, scheut der Verein keine Kosten und Mühen.

TAC V+ Luftreiniger sorgen für virenfreie Luft in den Wohnbereichen

„Wir haben überlegt, was wir zusätzlich zu unserem ohnehin schon sehr ausgefeiltem Hygienekonzept noch tun können, um den Senioren sowie den Mitarbeitern bestmöglichen Schutz zu gewähren“, sagt Harm-Hendrik Möller, Einrichtungsleiter und zugleich 1. Vorsitzender vom Förderverein Karolinenheim. Eines habe sich in den vergangen Monaten der Corona-Pandemie gezeigt: Ist das Coronavirus erst einmal in einem Pflege- oder Altenheim angekommen, ist die Gefahr groß, dass es sich dort in kürzester Zeit ausbreitet. Die Einrichtung habe sich während der Pandemie zwar stets nach bestem Wissen bemüht, das Virus aus der Einrichtung fernzuhalten, um die beschützte Lebensqualität der Heimbewohner zu wahren. Dennoch wollte man sich nicht alleine auf die üblichen Hygienemaßnahmen und Lüften beim Schutz der besonders gefährdeten Heimbewohner verlassen. Schnell war der Entschluss gefasst, den Gesundheitsschutz der Bewohner und Mitarbeiter durch die Anschaffung von mobilen TAC V+ Hochleistungsluftreinigern noch einmal deutlich zu verbessern. Da sich der Heimträger, der Reichsbund Freier Schwestern, außerstande sah, die dafür notwendigen Mittel aufzubringen, habe sich der Vorstand des Fördervereines kurzerhand bereit erklärt, die Kosten in Höhe von rund 20.000 Euro zu übernehmen. „Wir waren uns sofort einig, dass eine entsprechende Investition auf jeden Fall Sinn ergibt“, ergänzt Werner Scholtyssek, 2. Vorsitzender des Vereins.

„Die Luft ist rein“ heißt es nun in der Einrichtung. Alle Wohnbereiche wurden mit mobilen Hochleistungsluftreinigern ausgestattet. „80 Prozent aller Infektionen erfolgen über Aerosolpartikel“, sagt Harm-Hendrik Möller. Die Viren werden über die Raumluft eingeatmet, selbst beim Tragen medizinischer Mund-Nasen-Masken. Der renommierte Aerosolexperte Dr. Gerhard Scheuch geht sogar von einer weitaus höheren Zahl bei der Ansteckung in Innenräumen aus: „Wir wissen, dass sich 99,9 Prozent aller Infektionen drinnen ereignen.“, erklärte Scheuch erst vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem Nachrichtensender WDR aktuell. „99,99 Prozent innen. 0,1 Prozent draußen. Das heißt, wir müssen uns auf die Innenräume konzentrieren. Und auch da wissen wir – dort, wo viele Menschen eng zusammen sind, wo sie in engen Wohnverhältnissen wohnen müssen, dort infizieren wir uns am häufigsten.“

99,9 Prozent aller Infektionen erfolgen durch die Einatmung infektiöser Aerosole

Entscheidend für die Ansteckungsgefahr in Innenräumen ist die Dauer, wie lange infektiöse Aerosolpartikel in der Raumluft verbleiben. Ein Aerosol ist ein gasförmiges Gemisch, das in der Lunge erzeugt wird und bei erkrankten Menschen Viren enthält. Die winzig kleinen Aerosolpartikel werden vorwiegend beim Atmen und Sprechen in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m), schweben die leichten und unsichtbaren Aerosolteilchen aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 0,1-0,3 µm) bis zu mehrere Stunden in der Raumluft, verteilen sich mitunter über Lüftungsanlagen und werden selbst viele Meter entfernt unbemerkt eingeatmet. Im Gegensatz zur Luft im Freien, wo Aerosolgemische durch die Luftbewegung mit sauberer Frischluft verdünnt und verweht werden, bleibt die Aerosolkonzentration in geschlossenen Räumen fortwährend hoch und steigt mit jedem Ausatmen an. Je länger und je mehr Aerosolteilchen in der Luft umherschweben, desto schneller gelangen diese über die Atemwege in den Körper und führen zu einer Infektion der Lunge.

Besonders groß ist das indirekte Ansteckungsrisiko in:

  • Alten- und Pflegeheimen bzw. Betreuungseinrichtungen
  • Schulen und Kitas
  • Wohnungen
  • Büros bzw. am Arbeitsplatz
  • Klassenräumen
  • Bussen und Bahnen

Mit den nun installierten Hochleistungsluftreinigern weiß Einrichtungsleiter Harm-Hendrik Möller seine Bewohner und Bewohnerinnen bestmöglich geschützt. Infektiöse Aerosole, die ohne entsprechende Lüftungsmaßnahmen oft stundenlang in der Raumluft der Gemeinschaftsräume umherschweben, werden durch die Hochleistungsluftreiniger mit HEPA-Filtern der Filterklasse 14 (zertifiziert nach EN 1822) zu 99,995 % aus der Luft entfernt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Luftreinigern werden die Krankheitserreger aber nicht nur aus der Luft gefiltert, sondern zusätzlich mittels thermischer Dekontamination im hitzeresistenten Spezialfilter abgetötet. Was sich kompliziert anhört, geschieht vollautomisch in den Abendstunden. Dann erhitzt das Gerät den Spezialfilter kurzzeitig auf 100° C, um die im Filter abgeschiedenen Viren und Bakterien zuverlässig abzutöten. Ein zusätzliches Plus an Sicherheit, das den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger so einzigartig macht.

Zusätzlicher Schutz vor weiteren Schad- und Schwebstoffen

Neben dem hohen Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus haben die Luftreiniger einen weiteren Mehrwert für das Wohlbefinden der Heimbewohner. Pollen, Allergene und gesundheitsschädliche Feinstaubpartikel werden ebenfalls dauerhaft aus der Raumluft gefiltert. Das spüren die Heimbewohner. Die Luft ist hygienisch sauber und frei von jeglichen Schad- und Schwebstoffen. Gesunde Luft zum Wohlfühlen!

Von führenden Wissenschaftlern geprüft und empfohlen

Wichtig war den Fördervereinsvorsitzenden Harm-Hendrik Möller und Werner Scholtyssek die wissenschaftlich bewiesene Wirksamkeit der angeschafften Geräte. Professor Dr. Christian Kähler, Leiter des Instituts für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr München, empfiehlt – aus wissenschaftlicher Sicht – den Einsatz von mobilen TAC V+ Hochleistungsreinigern. Der Aerosolexperte, der ebenso wie Dr. Gerhard Scheuch seit mehr als 25 Jahren die Entstehung, Ausbreitung und Verdunstung von Aerosolen erforscht, hat die Wirksamkeit der Trotec-Luftreiniger in mehreren Studien untersucht. In seinen Bewertungen kommt Kähler zum Ergebnis: „Wenn Sie diese Anlage dauerhaft laufen lassen, dann wird kein Mensch es schaffen, in einem Raum eine Aerosolkonzentration von infektiösem Niveau zu erzeugen.“

Wichtig bei der Anschaffung von Luftreinigern sei jedoch, so Kähler in seinen Ausführungen, dass die Geräte bestimmte Anforderungen an die Luftleistung und Filterqualität erfüllen. Denn nicht jeder Luftreiniger ist zur Filterung von Aerosolen im Mikrometer-Bereich geeignet.

Zur sicheren Virenfilterung in Schulen und Kitas müssen Luftreiniger drei Grundvoraussetzungen erfüllen:

1. Der Volumenstrom des Luftreinigers muss ausreichend dimensioniert sein, um mindestens einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu ermöglichen. Nur so kann eine minutenschnelle Senkung der Aerosolkonzentration im Raum sichergestellt werden. Hochleistungsluftreiniger der TAC V-Serie ermöglichen sogar einen bis zu 16-fachen Luftwechsel pro Stunde und bieten somit ein noch höheres Schutzniveau, beispielsweise für Risikopatienten in Arztpraxen, auf Krankenstationen oder in Pflegeheimen.

2. Der eingesetzte Filter muss nach der DIN EN 1822 zertifiziert sein. Ausschließlich H14-HEPA-Hochleistungsfilter nach EN 1822, wie sie auch im TAC V+TAC M und TAC Eco  zum Einsatz kommen, können selbst kleine, virenbehaftete Aerosole (0,1-0,3 µm) aus der Raumluft filtern, und zwar zu 99,995 %. Damit haben H14-HEPA-Filter bereits eine 10-fach höhere Filterleistung als H13-HEPA-Filter, deren Filterleistung im Größenbereich von Bakterien zwar noch vergleichbar gut ist. Signifikante Unterschiede gibt es jedoch im sogenannten MPPS-Bereich (Most Penetrating Particle Size), also bei der Ausfilterung von Viren und Aerosolen. Hier rät die Projektgruppe Labortechnik (ELATEC) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in ihrer Stellungnahme zum Thema „Einsatz von HEPA-Filtern in Raumlufttechnischen Anlagen (Beschluss 16/2010)“ ausdrücklich: „Die HEPA-Filter sollten mindestens der Klasse H14 nach DIN EN 1822-1 entsprechen.“

3. Der Luftreiniger muss hinreichend geräuscharm sein, damit er im Betrieb nicht stört. Denn stört der Lärm, dann besteht die Gefahr, dass das Gerät entweder abgeschaltet oder nicht mit dem erforderlichen Volumenstrom betrieben wird. Eine hohe Sicherheit vor einer indirekten SARS-CoV-2 Infektion ist dann nicht mehr gegeben. Daher verfügt der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ über eine geräuschdämmende Schallschutzhaube, die ihn zum leisesten Gerät seiner Leistungsklasse macht.

Sogar noch übertroffen werden diese von Prof Kähler definierten Kriterien vom mobilen Hochleistungsluftreiniger TAC V+. Entwickelt und gefertigt wird das Gerät in Deutschland (Heinsberg) – ausgeliefert wird es in die ganze Welt. Eine stets aktuelle Übersicht auf der Unternehmensseite, welche Restaurants, Behörden, Schulen oder medizinischen Einrichtungen den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger bereits einsetzen, unterstreicht die erprobte Wirksamkeit der TAC V+ Luftreinigung.

Der TAC V+ Hochleistungsluftreiniger hat sich bereits vielfach in der Praxis bewährt. Hier finden Sie zahlreiche Einsatz-Referenzen aus unterschiedlichen Branchen:

Erhältlich sind die mobil einsetzbaren Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten im Trotec-Shop.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu unseren technischen Infektionsschutz-Lösungen für Alten- und Pflegeheime.

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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