Püttlinger Grundschule erhält acht „Virenfresser“ zum Schutz vor dem Coronavirus

Eine gute Nachricht inmitten der kontrovers geführten Diskussion, wie ein sicherer Präsenzunterricht in Schulen gewährleistet werden kann, erhielt die Schulleitung der Püttlinger Pater-Eberschweiler-Grundschule vor wenigen Wochen. Der Inhaber eine Heusweiler Firma erklärte sich bereit, acht mobile TAC V+ Hochleistungsluftreiniger für einen sicheren Schulunterricht zur Verfügung zu stellen. Erwähnenswert: Dem privaten Spender ging es nicht etwa um öffentlichkeitswirksame Werbung für sein Unternehmen. „Der will nicht genannt werden“, erklärte Schulleiter Ralf Petermann am Montag gegenüber der Saarbrücker Zeitung.

Normalerweise besuchen 133 Kinder in jeweils zwei Klassen der vier Klassenstufen den Unterricht in der Grundschule. In der aktuellen Pandemie findet der Schulbetrieb im Wechselbetrieb statt. Die Hälfte der Schülerinnen und Schüler kommt abwechselnd zum Unterricht, die andere Hälfte lernt im Homeschooling.

Bestmöglicher Infektionsschutz: Das eine tun, ohne das andere zu lassen

Am Hygieneplan der Schule ändern die nun in jeder Klasse vorhandenen Luftreiniger indes nichts, erklärt Petermann. Man habe sich diesbezüglich in der Schulleiter-Dienstbesprechung (mit Vertretern von Ministerien und Schulaufsicht) informiert und die Antwort erhalten, das auch beim Einsatz von Luftreinigern alle 20 Minuten gelüftet werden müsse. Im Unterricht tragen die Kinder daher weiterhin eine Maske, die Sitzordnung der halbierten Klassen wurde entsprechend der Abstandsregeln entzerrt und ein Corona-Schnelltest ist ebenfalls obligatorisch.

TAC V+ Luftreiniger heben Ansteckungsschutz auf ein hohes Level

„Unsere mobile Luftreiniger mit HEPA-Filtern der Filterklasse H14 sind kein Ersatz für Lüftungsmaßnahmen“, sagt Alexandra Goertz, Geschäftsführerin bei Trotec. „Das regelmäßige Lüften hat zum Ziel, die verbrauchte und mit CO2 angereicherte Luft im Raum nach außen abzuführen und den Frischluftanteil im Raum zu erhöhen.“ Ein zu hoher CO2-Anteil in der Luft würde andernfalls zu einer Beeinträchtigung der Konzentration und zu einem Leistungsabfall der Schüler finden. Daher sei regelmäßiges Lüften durch Stoß- oder Querlüften richtig und wichtig. „Als flankierende Maßnahme tragen mobile Luftreiniger jedoch dazu bei, das indirekte Corona-Ansteckungsrisiko in den Klassenräumen erheblich zu reduzieren“. Die diplomierte Expertin für Raumlufttechnik empfiehlt eine Kombination aus den üblichen Hygienemaßnahmen (AHA+L), Aerosol-Schutzwänden und mobilen Raumluftreinigern, um Kinder und Lehrer bestmöglich vor den Gefahren einer Corona-Ansteckung zu schützen. Sie stützt sich dabei auf ein an der Universität der Bundeswehr München entwickeltes Schutzkonzept für Schulen, das bereits an vielen Schulen zum Einsatz kommt.

Alle Informationen im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“

Informieren Sie sich in unserem „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“, wie ein sicheres Hygienekonzept für Schulen realisiert werden kann. Der Ratgeber enthält ein „How-to“ für die Umsetzung empfohlener Hygienekonzepte für Schulen, wissenschaftlich belegte Fakten zu den Ansteckungsrisiken im Klassenzimmer sowie technische Lösungen, um das Ansteckungsrisiko im Unterricht auf ein Minimum zu reduzieren.

Laden Sie sich den Ratgeber als PDF-Dokument direkt hier herunter oder besuchen Sie unsere umfangreiche Informationsseite für Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen.

„Wir sind jedenfalls sehr froh und dankbar“, sagt Schulleiter Petermann. „Jede zusätzliche Maßnahme, die helfen kann, kommt uns entgegen.“ Alexandra Hallerberg, Lehrerin an der Schule ergänzt: „Das ist schon beruhigend – wenn es hält, was es verspricht.“

Wissenschaftlich bestätigte Wirksamkeit

Professor Dr. Christian Kähler, Leiter des Instituts für Strömungsmechanik und Aerodynamik“ an der Universität der Bundeswehr München ist davon überzeugt, dass geeignete Luftreiniger wie der TAC V+ von Trotec das Infektionsrisiko in geschlossenen Räumen signifikant senken können. Der Aerosolexperte erforscht seit rund 25 Jahren die Entstehung, Ausbreitung und Verdunstung von Aerosolen. Jene Partikel, die nach einhelliger Meinung der Wissenschaft als Hauptüberträger des Coronavirus SARS-CoV-2 gelten.

99 Prozent aller Ansteckungen erfolgen in Innenräumen

Ein Aerosol ist ein gasförmiges Gemisch, das bei erkrankten Personen virenbehaftete Partikel enthält. Diese winzig kleinen Schwebeteilchen werden in der Lunge produziert und vorwiegend beim Atmen, Sprechen und noch mehr bei körperlicher Anstrengung in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m), schweben die leichten und unsichtbaren Aerosolteilchen aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 0,1-0,3 µm) bis zu mehrere Stunden in der Raumluft und werden selbst viele Meter entfernt unbemerkt eingeatmet.

„Wer mit vielen Personen in einem Raum sitzt, atmet bereits nach wenigen Minuten Luft ein, die zuvor die Atemwege einer anderen Person durchströmt hat – und womöglich mit infektiösen Viren belastet ist.“, erläutert Alexandra Goertz das Ansteckungsprinzip durch infektiöse Aerosole. „Oberstes Ziel sollte daher sein, umherschwebende Aerosol so schnell wie nur möglich aus der Raumluft zu filtern. Bevor sie eingeatmet werden!“. Und genau das machen die Hochleistungsluftreiniger in den acht Klassenräumen der Püttlinger Grundschule.

Der TAC V+ Hochleistungsluftreiniger hat sich bereits vielfach in der Praxis bewährt. Hier finden Sie zahlreiche Einsatz-Referenzen aus unterschiedlichen Branchen:

Corona-Pandemie hat die Bedeutung sauberer Luft wieder ins Bewusstsein gerückt

„Für die Kinder haben wir die Geräte ‚Virenfresser’ genannt“, erklärt Petermann schmunzelnd. Umherfliegende Viren werden während des Unterrichts in das Gerät eingesaugt. Jeden Tag nach Schulschluss sorgt eine thermische Dekontamination des Spezialfilters für eine zuverlässige Abtötung der im Filter abgeschiedenen Krankheitserreger. Eine von Trotec entwickelte Technik, die den Schutz vor Viren, Keimen und Bakterien noch einmal zusätzlich erhöht. Schulleiter Petermann sieht in den Luftreinigern auch nach der Corona-Pandemie einen hohen Nutzen für die Gesundheit der Kinder und Lehrer. In der Erkältungszeit würden sie vor Grippeviren schützen. Aber auch leidgeplagte Kinder mit Pollenallergie würden insbesondere in der Hauptsymptomzeit im hohem Maße von der gereinigten Luft im Klassenzimmer profitieren.

Erhältlich sind die mobil einsetzbaren Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten im Trotec-Shop.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich zu unseren technischen Infektionsschutz-Lösungen: für Schulen:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*