Bundeschülerkonferenz fordert eine Milliarde Euro mehr für mobile Luftreiniger

„Der Bund hat bislang ein Hilfspaket von 200 Millionen Euro für Luftfilter verabschiedet, diese Rechnung geht bei Weitem nicht auf”, sagte Dario Schramm, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Wir fordern daher eine Milliarde Euro zusätzlich für die Anschaffung von Filtern.” Tragen solle die Kosten der Bund, um die ohnehin gebeutelten Städte und Kommunen zu entlasten.

Bund und Länder hätten ausreichend Zeit gehabt, sich auf den Schulbeginn nach den Sommerferien mit entsprechenden Maßnahmen und Förderprogrammen vorzubereiten. Leider habe die Politik dies versäumt, kritisiert die Bundesschülerkonferenz die aktuelle Schulpolitik von Bund und Ländern. In einem Forderungskatalog hebt die Bundeschülerkonferenz die elementare Bedeutung des Präsenzunterrichts hervor. Gefordert wird neben mehr Geld für mobile Luftreiniger „eine Fortführung der Testpflicht für Schüler die nicht geimpft oder genesen sind“, so Schramm. Weiterhin sprach er sich für Impfmobile und ähnliche Angebote sowie eine deutliche Ausweitung der Aufklärungs- und Informationskampagne an Schulen aus.

„Wir erleben noch immer viele Falschinformationen in diesem Bereich, die durch entsprechende Bildung ausgeräumt werden könnten.”
Dario Schramm, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz

Mythos Lüften – oder warum mobile Luftreiniger erst jetzt bestellt werden

Lange haben sich Kommunen, Gemeinden und Schulträger auf die Empfehlungen des Umweltbundesamtes (UBA) verlassen, wonach regelmäßiges Fensterlüften ausreichend sei, um die Virenlast in Klassenräumen zu senken und so indirekte Ansteckungen durch virushaltige Aerosole in der Raumluft zu verhindern. Die Kultusminister griffen diese Einschätzung dankbar auf und erklärten nahezu ein Jahr lang, dass Schulen und Kitas dank Fensterlüftung sicher seien.

30.000 Schüler in Nordrhein-Westfalen in Quarantäne

Ein Trugschluss, wie die vielerorts geschlossenen Schulen im vergangenen Herbst eindrücklich belegen. Bereits jetzt, wo der Unterricht in einigen Bundesländern gerade erst wieder begonnen hat, steigen die Corona-Fälle wieder deutlich an. Nach aktuellsten Rückmeldungen befinden sich derzeit alleine in Nordrhein-Westfalen rund 30.000 Schüler in Quarantäne, teilte das zuständige Schulministerium am Montag mit.

Mittlerweile räumt selbst das Umweltbundesamt ein: „Natürlich helfen mobile Luftfilter gegen Viren, wenn es sich um geprüfte Geräte handelt und sie richtig im Klassenraum aufgestellt sind.“, so Dr.-Ing. Heinz-Jörn Moriske, Professor im Umweltbundesamt, im Interview mit dem Handelsblatt.

Dennoch verbreitet sich die Mär von der „sicheren Fensterlüftung“ weiterhin – wenngleich nicht unwidersprochen.

Wissenschaft spricht sich für mobile Luftreiniger in Schulen aus

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) empfahl bereits im Januar, bei der Lüftung von Klassenzimmern auf technische Lösungen wie mobile Luftreiniger zu setzen. Nur so sei ein kontrollierter Luftwechsel zu gewährleisten. Ebenso weist ein Positionspapier der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) warnend darauf hin, dass die Fensterlüftung physikalisch unwirksam sei, wenn kein Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen und kein ausreichender Wind vor den Fenstern herrsche. Bei vielen Entscheidern, die sich in den vergangenen Monaten mit den Anträgen von Schulen, Eltern und Lehrern für die Beschaffung von mobilen Luftreinigern auseinandergesetzt haben, verhallten diese Warnungen und Empfehlungen jedoch ungehört.

Erst jetzt, wo erste Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen die gesamten Anschaffungskosten von mobilen Luftreinigern wie dem TAC V+ Hochleistungsluftreiniger für Schulen übernehmen und darüber hinaus auch noch einen Teil der Wartungskosten, scheint ein Umdenken stattzufinden. Gefördert werden die mobilen Luftreiniger jedoch nur für Räume der so genannten Kategorie 2 – also Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit, die keine raumlufttechnische Anlage besitzen oder in denen die Fenster nur kippbar sind oder es nur Lüftungsklappen mit minimalem Querschnitt gibt. Antragsberechtigt sind die Träger von Einrichtungen in denen Kinder unter 12 Jahren betreut werden. Bei einer zusätzlich Betreuung von Kindern über 12 Jahren, können Förderanträge für sämtliche Räume der Kategorie 2 gestellt werden.

Insofern ist der Ruf nach mehr Geld vom Bund durchaus nachvollziehbar, um allen Schülern diesen derzeit nur Schülern unter 12 Jahren vorbehaltenen Schutz durch virengefilterte Raumluft zu ermöglichen.

Folgt man den Erkenntnissen des renommierten Aerosolforschers Prof. Christian Kähler, der die Wirksamkeit von mobilen TAC V+ Hochleistungsluftreinigern in Schulen bereits vor mehr als einem Jahr untersucht und bestätigt hat, wird eines klar: Ein sicherer Präsenzunterricht wäre bereits im vergangenen Herbst möglich gewesen – und ist es auch jetzt.

Mit Hochleistungsluftreinigern von Trotec zurück in den Präsenzunterricht

Wie ein sicherer Präsenzunterricht durch den Einsatz der Luftreiniger an den Schulen gelingen kann, trotz sich ausbreitender Delta-Variante, hat Christian Kähler in einem eigens für Schulen erarbeiteten Schutzkonzept vorgestellt. Der weltweit anerkannte Aerosolexperte erforscht seit rund 25 Jahren die Erzeugung, Ausbreitung und Verdunstung von Aerosolpartikeln im Raum. In seinem Schutzkonzept für Schulen zeigt der Wissenschaftler auf, wie sich SchülerInnen und LehrerInnen im Unterricht bestmöglich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen können. Statt regelmäßigem Stoßlüften mit offenen Fenstern, ermöglichen TAC Hochleistungsluftreiniger mit HEPA-Filter der Schutzklasse H14 (zertifiziert nach EN 1822 ) und neuartige Acrylglas-Trennwände einen infektionssicheren Unterricht in der Corona-Pandemie.

Das Schutzkonzept für Schulen basiert auf vier Säulen:

1. Trennwände mit Aerosol-Schutzkante machen das Tragen von Masken überflüssig. Transparente Schutzwände zwischen den Sitzplätzen verhindern, dass sich die Schüler durch umherfliegende Tröpfchen oder bei der Atmung freigesetzte Aerosole des direkten Tischnachbarn mit dem Covid-19-Erreger infizieren. Die glasklaren Trennwände mit Aerosol-Schutzkante bieten einen zuverlässigen Schutz vor größeren Tröpfchen und verhindern zudem, dass die von den Schülern ausgeatmeten Aerosole die Trennwand überwinden und zum Sitznachbarn schweben. Das Tragen einer Maske ist nicht mehr erforderlich. Lediglich beim Verlassen des Platzes muss eine Maske getragen werden.

2. TAC Hochleistungsluftreiniger sorgen für virenfreie Luft in Unterrichtsräumen. Virenbehaftete Aerosolpartikel in der Raumluft gelten als Hauptüberträger des SARS CoV-2-Virus. Diese winzig kleinen Partikel (0,1 – 0,3 Mikrometer) werden durch den Einsatz eines Hochleistungsluftreinigers der TAC-Serie in kürzester Zeit zuverlässig (99,995 %) aus der Raumluft entfernt. Der Luftreiniger filtert die Raumluft und minimiert das indirekte Infektionsrisiko, da die Virenlast im Raum auf einem konstant niedrigen Niveau gehalten wird. Massives Stoßlüften ist nicht mehr erforderlich. Folglich bleibt es in den Klassenzimmern gleichbleibend warm und der Unterricht muss nicht alle 20 Minuten zum Lüften unterbrochen werden. Die Lüftung kann auf Pausenzeiten beschränkt werden, um die verbrauchte Raumluft gegen Frischluft auszutauschen.

3. Partikelfiltrierende Atemschutzmasken (FFP2/3) sind von den Lehrkräften zu verwenden, wenn sie sich den Schülern unmittelbar nähern. Die Schüler müssen eine FFP2/3-Maske jedoch nur noch dann tragen, wenn sie den Platz verlassen, durch das Schulgebäude gehen, oder öffentliche Verkehrsmittel für den Schulbesuch nutzen.

4. CO2-Ampeln sorgen für ein kontrolliertes Lüftungsverhalten. Ein hoher CO2-Gehalt ist ein guter Indikator für eine ebenfalls hohe Aerosolkonzentration. Aber auch das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit wird durch zu hohe CO2-Werte empfindlich beeinträchtigt. Mit dem praktischen Luftqualitätsmonitor BQ30 behalten Sie die CO2-Raumluftkonzentration zuverlässig im Blick. So können Sie bei Bedarf durch Zufuhr von Frischluft das Raumklima verbessern.

Alle Informationen im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“

Im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“ können Sie sich selbst davon überzeugen, wie vergleichsweise einfach ein sicheres Hygienekonzept für Schulen realisiert werden kann. Der Ratgeber enthält ein „How-to“ für die Umsetzung des von Prof. Christian Kähler empfohlenen Hygienekonzeptes für Schulen, wissenschaftlich belegte Fakten zu den Ansteckungsrisiken im Klassenzimmer sowie technische Lösungen, um das Ansteckungsrisiko im Unterricht auf ein Minimum zu reduzieren.

Alle Informationen sind auch online auf unserer Informationsseite abrufbar:

Erhältlich sind die mobilen TAC LuftreinigerAcrylglas-Trennwändemedizinische Masken und CO2-Ampeln im Trotec-Shop.

Für Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen gelten Sonderkonditionen für Kauf und Miete. Sprechen Sie uns gerne persönlich darauf an:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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