Corona-Wissen: Wissenschaftsmagazin NANO berichtet über Trotec-Luftreiniger an Schulen

Bereits im Herbst vergangenen Jahres kamen mehrere wissenschaftliche Studie unabhängig voneinander zum Ergebnis, dass qualitativ hochwertige mobile Luftreiniger gerade in der kalten Jahreszeit das Corona-Ansteckungsrisiko in Klassenzimmern erheblich minimieren können. Allen voran die Studien von Professor Dr. Christian Kähler, Leiter des Instituts für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr München, belegen, dass ein Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie die Virenlast in einem Klassenzimmer um 99,995 Prozent reduzieren und dauerhaft auf einem nahezu ungefährlichen Niveau halten kann. Vergleichbare Forschungsergebnisse präsentierten die Atmosphärenforscher der Goethe-Universität Frankfurt im Oktober 2020. Joachim Curtius, Professor für Experimentelle Atmosphärenforscher testete mit seinem Team eine Woche lang mobile Raumluftreiniger in einer Schule. Das Ergebnis: Die mobilen Luftreiniger mit HEPA-Filter reduzierten die Aerosolkonzentration in einem Klassenzimmer in rund 30 Minuten um 90 Prozent.

Unser Service für Sie: Die wichtigsten Studien zu Raumluftreinigern im Überblick:

Die Wissenschaftler sind sich einig: Mobile Luftreiniger in Klassenzimmern können das indirekte Corona-Infektionsrisiko maßgeblich senken sowie einen erheblichen Beitrag dazu leisten, Schulschließungen zu vermeiden und einen weitestgehend sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen.

Dramatische Zunahme von Corona-Infektionen an Schulen

Trotz dieser Erkenntnisse und der sich daraus ergebenden Möglichkeiten des Infektionsschutzes spitzt sich die Lage an den deutschen Schulen erneut dramatisch zu. Viele Schulträger haben bislang aus Kostengründen auf die Anschaffung von mobilen Luftreinigern verzichtet und stattdessen auf die manuelle Fensterlüftung gesetzt. Eine Maßnahme, die sich mit zunehmend sinkenden Temperaturen als unzureichend herausstellt. Die ersten Schulen in Berlin sind aufgrund explodierender Corona-Infektionszahlen wieder zum sogenannten Wechselunterricht zurückkehrt. In Sachsen wurden Schulen ganz oder teilweise geschlossen, in Brandenburg haben bereits drei Schulen ihren Präsenzunterricht eingestellt. Und das sei erst der Anfang, warnen Virologen.

Hohe Zahl an Neuinfektionen in der Altersklasse 5 bis 14 Jahre

Quelle: tagesschau.de – Daten vom Robert Koch-Institut

Bonifatiusschule Göttingen setzt auf mobile Trotec-Hochleistungsluftreiniger

Daniela Breckerbohm gehört zu den Schulleiterinnen und Schulleitern, die in diesem Winter nicht erneut hilflos zusehen wollten, wie Kinder und Lehrpersonal an Corona erkranken. Aus Eigeninitiative und Schulmitteln beschaffte die Leiterin der Bonifatiusschule in Göttingen bereits im Februar mobile TAC V+ Hochleistungsluftreiniger für alle Klassen. Sie wollte nicht erst abwarten, ob und wann das Land Niedersachsen entsprechende Förderprogramme für mobile Luftreiniger auf den Weg bringt. Und sie sollte Recht behalten. Hätte die Schule auf das Förderprogramm des Landes gewartet, stünden heute keine Luftreiniger in den Klassen.

Erst im September 2021, also rund ein Jahr nach der Veröffentlichung der wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit von mobilen Luftreinigern, verabschiedete das Land Niedersachsen eine entsprechende Richtlinie zur Förderung von technischen Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften an Schulen. Allerdings nur für Klassenräume der sogenannten Kategorie zwei, in denen eine Fensterlüftung nur eingeschränkt möglich ist. Lassen sich die Fenster in den Räumen öffnen, gibt es kein Fördergeld.

Vorreiter und Vorbild für andere Schulen

Mittlerweile gilt Breckerbohm als Vorbild auch für andere Schulen. Die Mathematiklehrerin erhält zahlreiche Anfragen von Kolleginnen und Kollegen, die sie um ihre Expertise bei der Beschaffung von geeigneten Luftreinigern bitten. Denn zahlreiche bürokratische Hürden verhindern immer noch in vielen Schulen und Institution die dringend notwendige Anschaffung von mobilen Luftreinigern.

Das Wissenschaftsmagazin NANO hat die aktuelle Situation an den Schulen beleuchtet und die Bonifatiusschule in Göttingen besucht. Im Beitrag vom 17. November bewerten Lehrer, Wissenschaftler und Elternvertreter die verheerende Situation an den Schulen.

Insgesamt 200 Millionen Euro hat die Bundesregierung zur Verfügung gestellt, um die Schulen bei der Beschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte zu unterstützen. Doch für die Anschaffung der Geräte gelten in den Bundesländern unterschiedliche Regelungen, was für viel Unmut bei den Lehrerverbänden und Elternvertretern sorgt.

„Es ist natürlich ärgerlich, dass wir nach Ablauf eines Jahres – der nächste Winter steht vor der Tür – immer noch an der gleichen Stelle verharren. Wir haben in den wenigsten Klassenräumen mobile Raumlufttechnik. Wir haben fast nichts erreicht“, fasst Cindy Patricia Heine, ehem. Landeselternvorsitzende Niedersachsen, die aktuelle Situation zusammen.

Umweltbundesamt empfiehlt weiterhin offene Fenster im Winter

Ursächlich für die fehlenden Luftreiniger in den Schulen sind insbesondere die Empfehlungen des Umweltbundesamtes (UBA). Immer noch empfiehlt die Umweltbehörde das Lüften als beste Maßnahme zum Infektionsschutz. Obwohl die dramatisch steigenden Infektionszahlen an den Schulen belegen, dass offene Fenster der Weisheit letzte Schluss nicht sein können. Als „unsinnig und herausgeworfenes Geld“ bezeichnet Heinz-Joern Moriske, Geschäftsführer der Innenraumlufthygiene-Kommission des UBA, im NANO-Interview den flächendeckenden Einsatz von Luftreinigern in Klassenräumen. Entgegen der Meinung führender Forschungsgesellschaften, die bereits im vergangenen Jahr auf zahlreiche Probleme beim Lüften hingewiesen haben und in Vergleichstest belegt haben, dass mit Luftreinigern eine kontrollierte Senkung der Virenlast im Klassenzimmer möglich ist.

Markus Raffael, Professor für Aerodynamik der Leibnitz Universität Hannover, hat für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt die Luftqualität in Innenräumen untersucht. Seit mehr als einem Jahr beschäftigt sich der Strömungsforscher mit Hygienekonzepten für Klassenräume und misst die Wirksamkeit von Lüftungs- und Luftreinigungsmaßnahmen. Er ist ebenso wie viele seiner Kollegen davon überzeugt, dass das derzeitige Lüftungskonzept für Schulen – 20 Minuten Unterricht, dann 5 Minuten lüften, dann wieder Unterricht – nicht genug sei, um die Schülerinnen und Schüler im Unterricht wirksam zu schützen. Es sei denn, ein mobiler Luftfilter unterstützt die Luftreinigung.

Die einfache Fensterlüftung sei demnach nicht ausreichend, um Klassenräume sicherer zu machen. Eine sinnvolle Ergänzung seien Luftreiniger, sind sich Virologen und Aerosolforscher einig. Die Fördergelder stehen bereit – sie müssen nur abgerufen werden.

Eine Übersicht aller Förderprogramme von Bund und Ländern für die Anschaffung von mobilen Luftreinigern haben wir für Sie auf einer tagesaktuellen Informationsseite zusammengestellt:

Hochleistungsluftreiniger „made in Germany“ sind lieferbar

So bleibt letztlich das Argument der Verfügbarkeit. Richtig ist, dass die Nachfrage nach mobilen Luftreinigern in der Pandemie sehr stark zugenommen hat und viele Hersteller mit der Beschaffung nicht nachkommen. Falsch ist hingegen die pauschale Aussage, dass wirksame Luftreiniger derzeit nicht verfügbar seien. Von Lieferengpässen betroffen sind zumeist Lieferanten, die ihre Geräte beispielsweise aus China beziehen. Viele Frachtschiffe im internationalen Warenverkehr stehen sprichwörtlich im Stau – eine Seefrachtladung von Asien nach Europa dauert aktuell fast doppelt so lange wie vor der Pandemie.

Wer jedoch wie Trotec mit eigener Fertigung in Deutschland produziert, kann auch bei gestiegener Nachfrage kurzfristig liefern. Nahezu alle Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie sind derzeit entweder verfügbar oder innerhalb kürzester Zeit lieferfähig. Bestellt werden können die förderfähigen Hochleistungsluftreiniger bequem im Trotec-Online-Shop, im stationären Trotec-Store in Heinsberg oder telefonisch beim Trotec-Expertenteam für Luftreinigung.

Kennen Sie bereits unseren „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“?

Informieren Sie sich in unserem „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“, wie ein sicheres Hygienekonzept für Schulen realisiert werden kann. Der Ratgeber enthält ein „How-to“ für die Umsetzung empfohlener Hygienekonzepte für Schulen, wissenschaftlich belegte Fakten zu den Ansteckungsrisiken im Klassenzimmer sowie technische Lösungen, um das Ansteckungsrisiko im Unterricht auf ein Minimum zu reduzieren.

Laden Sie sich den Ratgeber als PDF-Dokument direkt hier herunter oder besuchen Sie unsere umfangreiche Informationsseite für Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen.

Gerne beraten Sie unsere Luftreinigungs-Experten persönlich zu den Infektionsschutz-Lösungen von Trotec:

Telefon: +49 2452 962-730, vertrieb@trotec.de

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