Corona: Warum Luftreinigung in der Pandemie unverzichtbar ist. „Ansteckungsrisiko ohne Maske im Supermarkt liegt bei nahezu 100 Prozent“

Präventivmaßnahmen zum Schutz vor Corona-Ansteckungen haben in der Praxis eine große Wirkbandbreite, sagt Dr.-Ing. Martin Kriegel, Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts an der TU Berlin. Wichtig sei jedoch, dass realistische Bedingungen zur Bewertung der Effektivität und Entscheidungsfindung herangezogen würden. Sich bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen ausschließlich auf Laborstudien zu stützen sei kontraproduktiv. Interdisziplinarität sei das Gebot der Stunde, also eine Betrachtung verschiedenster Möglichkeiten, um in Innenräumen Ansteckungen mit dem SARS-CoV-2-Virus zu verhindern.

Zur Vermeidung von Infektionen empfehlen Aerosolforscher und Virologen:

  • Aha-Regel + L (Abstand mit Lüften)
  • Mund-Nasen-Masken
  • Mobile Luftreiniger und regelmäßiges Lüften

Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, sich einzig und allein auf eine Maßnahme zu beschränken. Nur das Zusammenspiel mehrerer Präventivmaßnahmen gewährleistet einen hohen Ansteckungsschutz!

Masken bieten keinen zuverlässigen Schutz vor der Einatmung von Viren

Vielerorts wird über den Wegfall der Maskenpflicht diskutiert. Damit sei das Risiko, sich in Innenräumen mit dem Coronavirus zu infizieren, sprunghaft angestiegen, warnen die Befürworter einer Maskenpflicht. Allerdings schützt eine Mund-Nasen-Masken nur bedingt vor der Ein- bzw. Ausatmung infektiöser Partikel. Selbst wer zum Schutz vor infektiösen Aerosolpartikeln – die nach einhelliger Meinung der Wissenschaft für mehr als 90 Prozent aller Ansteckungen in Innenräumen verantwortlich sind – eine Maske trägt, ist nicht zu 100 Prozent vor einer Ansteckung geschützt, warnen Experten. Eine Mund-Nasen-Bedeckung verhindert nur dann die Einatmung von infektiösen Virenpartikeln, wenn sie eine hohe Filterwirkung hat (FFP2 oder besser noch FFP3-Maske) und korrekt getragen wird. Liegt die Maske nicht korrekt am Gesicht an oder handelt es sich etwa um eine sogenannte „OP-Maske“, können Viren trotz Maske vergleichsweise einfach in die Raumluft gelangen bzw. über diese eingeatmet werden.

„Für Partikel einer Größe von 5 Mikrometer bedeutet eine Lücke/Öffnung von 0,05 mm (Durchmesser eines menschlichen Haars) das Gleiche wie für eine Fliege (1 cm) ein 10 cm großes Loch.“, warnt Wissenschaftler Kriegel in einem aktuellen Tweet auf Twitter.

Schaut man sich im Supermarkt um, wird man feststellen, dass viele Kunden eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung (OP-Maske) tragen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich neben den Kunden in den Gängen auch virushaltige Partikel in der Luft bewegen und im Zweifel mit oder ohne Maske eingeatmet werden.

Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko mit und ohne Maske?

Der Epidemiologe Timo Ulrichs von der Berliner Akkon Hochschule für Humanwissenschaften warnt vor dem Ansteckungsrisiko in Innenräumen, das sich mit dem Wegfall der Maskenpflicht noch verstärken wird. Würde niemand im Supermarkt eine Maske tragen, läge das Ansteckungsrisiko bei nahezu 100 Prozent. Auch wenn derzeit noch viele Menschen aus Gewohnheit und Vorsicht weiter eine Maske beim Einkaufen tragen, ist das alles andere als sicher. Wird die Maske nicht korrekt getragen, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung bereits um vier Prozent. Da bei sogenannten OP-Masken Viren seitlich ein- und ausdringen können, bieten auch diese keinen ausreichenden Schutz. Selbst bei einem Abstand von 3 bis 4 Metern zu anderen Personen sei „das Risiko auf jeden Fall da, dass die Aerosole übertragen werden“ und im Zweifel zu einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus führen, sagt Ulrichs.

Der Aerosolforscher Dr. Christian Kähler von der Universität der Bundeswehr München empfiehlt deshalb, sich beim Infektionsschutz nicht ausschließlich auf Masken zu verlassen. Wer seine Kunden und Mitarbeiter in den Geschäftsräumen bestmöglich vor einer luftgetragenen Infektion mit dem Coronavirus schützen möchte, könne dies vergleichsweise einfach mit mobilen Hochleistungsluftreinigern bewerkstelligen.

TAC Hochleistungsluftreiniger komplettieren Ansteckungsschutz in Innenräumen

Forschungsgesellschaften, Universitäten wie die Goethe-Universität in Frankfurt und allen voran die Universität der Bundeswehr München haben bereits sehr früh in der Corona-Pandemie die Wirksamkeit mobiler Hochleistungsluftreiniger getestet und deren Wirksamkeit zum Schutz vor einer Corona-Infektion wissenschaftlich fundiert belegt.

Virenbehaftete Aerosole, die ohne technische Luftreinigung und bei nur unzureichender Lüftung stundenlang in der Luft umherschweben würden, entfernen Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie zu 99,995 % aus der Raumluft. Im Gegensatz zu herkömmlichen Luftreinigern werden die Krankheitserreger aber nicht nur aus der Luft gefiltert, sondern zusätzlich mittels thermischer Dekontamination im hitzeresistenten Spezialfilter abgetötet. Was sich kompliziert anhört, geschieht vollautomisch in den Abendstunden bzw. nach Geschäftsschluss. Dann erhitzt der mobil einsetzbare Luftfilter den Spezialfilter kurzzeitig auf 100° C, um die im Filter abgeschiedenen Viren und Bakterien zuverlässig abzutöten. Ein zusätzliches Plus an Sicherheit, das den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger so einzigartig macht. Lediglich 6 bis 15 Minuten benötigt ein TAC V+, um die Virenlast in einem 80 qm großen Bereich zu halbieren. In kleineren Räumen erfolgt die Halbierung sogar schon nach 3 Minuten!

Eine Übersicht aller aktuellen Studien zur Wirksamkeit von mobilen Luftreinigern erhalten Sie hier:

Je mehr Menschen in den kommenden Monaten auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichten werden, desto größer ist der Nutzen technischer Luftreinigung, um Viren aus der eingeatmeten Raumluft zu filtern – bevor sie sich ausbreiten und eingeatmet werden.

Mobile Luftreiniger von Trotec sind in verschiedenen Ausführungen für nahezu alle Branchen und Einsatzorte erhältlich. Zum Schutz besonders vulnerabler Gruppen in Alten- und Pflegeheimen empfehlen sich beispielsweise TAC V+ Hochleistungsluftreiniger mit zusätzlicher Thermodekontamination als bestmögliche Option. Varianten ohne thermische Filtererhitzung kommen bevorzugt im gewerblichen Umfeld zum Einsatz.

Wichtig beim Einsatz eines Luftreinigers ist, dass das Gerät bestimmte Anforderungen an die Luftleistung und Filterqualität erfüllen.

  • Der Volumenstrom des Luftreinigers muss ausreichend dimensioniert sein, um mindestens einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu ermöglichen. Nur so kann eine minutenschnelle Senkung der Aerosolkonzentration im Raum sichergestellt werden.
  • Der eingesetzte Filter muss nach der DIN EN 1822 zertifiziert sein. Ausschließlich H14-HEPA-Hochleistungsfilter nach EN 1822, wie sie auch im TAC V+ zum Einsatz kommen, können selbst kleine, virenbehaftete Aerosole (0,1-0,2 µm) aus der Raumluft filtern, und zwar zu 99,995 %. Damit haben H14-HEPA-Filter bereits eine 10-fach höhere Filterleistung als H13-HEPA-Filter.
  • Der Luftreiniger sollte möglichst geräuscharm sein, damit er im Betrieb nicht stört und aufgrund dessen ausgeschaltet wird.

Die TAC-Serie: Fünf Modelle, zwei Varianten – hochwirksamer Schutz vor Gefahren durch Viren und Feinstaub

Fünf Modelle in zwei Gerätevarianten – jeweils mit nachgewiesener Filterwirksamkeit zum Schutz vor luftgetragenen Krankheitserregern und Schadstoffen machen die TAC-Serie zur flexiblen und skalierbaren Luftreinigungslösung für Innenräume aller Art.

  • Extrem robuste Konstruktion für den professionellen Einsatz
  • Hohe Einsatzflexibilität durch Mobilität; einfach dort aufstellen, wo ein hoher Schutz vor luftgetragenen Risiken erforderlich ist
  • Luftvolumen bis zu 2.100 m³
  • H14 Hochleistungs-HEPA-Filter nach EN 1822
  • Konstanter Luftvolumenstrom, auch bei zunehmender Filterverschmutzung
  • Vollautomatischer Betrieb durch Flexible Programmierung
  • Sensorgesteuerte Filterwechselanzeige (Vor- und Hauptfilter) für längere Filterstandzeiten
  • Geringe Geräuschentwicklung
  • Made in Germany

Mit den Hochleistungsluftreinigern der TAC-Serie bietet Trotec professionelle Lösungen für Reinluftqualität in Innenräumen. Durch die Bereitstellung hygienisch einwandfreier Luft gewährleisten TAC Luftreiniger einen hohen Gesundheitsschutz. Alles Wissenswerte, technische Daten und wissenschaftliche Studien zur hohen Wirksamkeit unserer TAC Hochleistungsluftreiniger enthält der 20-seitige Ratgeber „Reine, gesündere Raumluft für wirksamen Gesundheitsschutz“.

Gerne beraten Sie unsere Luftreinigungs-Experten persönlich zu den Infektionsschutz-Lösungen von Trotec:

Telefon: +49 2452 962-730, vertrieb@trotec.de

One thought to “Corona: Warum Luftreinigung in der Pandemie unverzichtbar ist. „Ansteckungsrisiko ohne Maske im Supermarkt liegt bei nahezu 100 Prozent“”

  1. Mobile Luftreiniger können für viele Dinge gut sein. Sie helfen dabei die Luft in Innenräumen „rein“ zu halten. Das kann vor allem für Allergiker gut sein. Und natürlich waren sie in der Pandemie nicht weg zu denken.

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