Bioinformatiker warnt vor Corona-Mutationen: „Wir haben ein Problem für Jahre“

Luftreiniger zur Virenfilterung sind als langfristige Strategie nahezu unverzichtbar.

Rolf Apweiler ist Bioinformatiker und seit 2015 Direktor des European Bioinformatics Institute des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) in Cambridge. Er ist einer der Wissenschaftler, der die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder vor ihren Treffen berät.

Rolf Apweiler warnt: „Wir haben ein Problem für Jahre“

Die Daten über Virusvarianten des SARS-Cov-2-Virus aus Deutschland zeigen, dass Ende des Jahres 2020 maximal ein Prozent der positiven Testproben zu den gefährlicheren Mutanten gehörten. Drei Wochen später waren es bereits sechs Prozent der zuerst in Großbritannien nachgewiesenen Mutation B.1.1.7 und ein Prozent mit weiten Varianten mit ähnlichem Gefährdungspotential. Das entspricht einem Wachstum von etwa 70 Prozent pro Woche!

Der Wissenschaftler geht davon aus, dass derzeit jede fünfte Infektion von der Virusmutation B.1.1.7 versursacht wird, also rund 20 Prozent aller Infektionen! Es „werden immer neue gefährlichere Varianten auftauchen“, warnt Apweiler. Es sei daher erforderlich, dass Politik und Wirtschaft nicht nur bis zum Ende des Lockdown denken, sondern eine langfristige Strategie entwickeln, wie man zukünftig mit dem Coronavirus umgeht.

Auch wenn die Gesamtkurve der Infektionen derzeit sinkt – auf der anderen Seite steigen die Ansteckungen mit den Varianten B.1.1.7 und B.1.351. „Der Überschneidungspunkt wird in zwei, maximal drei Wochen sein, wenn man so weitermacht wie jetzt.“, warnt Apweiler. Er verstehe, dass die Politik vorerst auf Sicht plane:

„Wir haben aber ein Problem für Jahre, nicht für Monate. Wir haben jetzt ein dringendes Problem, weil wir die Zahlen möglichst niedrig halten sollten, bis möglichst viele Leute geimpft sind. Aber auch für die Zeit danach müssten jetzt Konzepte entwickelt werden. In der ganzen Welt wird das Virus weiter mutieren.“

Offene Schulen mit Luftreinigern in den Klassenräumen

Im Interview mit der Tageschau spricht sich der Bioinformatiker für verpflichtende Corona-Tests bei Flugreisen aus. Ebenso befürwortet er eine schnelle Öffnung der Schulen – allerdings nur unter sicheren Bedingungen: „Es gibt so viele gute Ingenieure und Firmen, die kostengünstige Viren-Luftreiniger für Klassenräume entwickeln könnten. Wenn man immer nur darauf schielt, wann wir zurück zur alten Normalität können, verpasst man die Chance.“

Luftreiniger wie der TAC V+ von Trotec machen bei der Virenfilterung keinen Unterschied zwischen Varianten

Im Gegensatz zu Impfstoffen, deren Wirksamkeit bei Mutationen stets neu getestet werden muss, entfernen Hochleistungsluftreiniger wie TAC V+ mit einer Wirksamkeit von 99,995 % nahezu alle Viren und Krankheitserreger aus der Raumluft. Daher raten Experten wie Apweiler zum Einsatz von geeigneten Luftreinigern, ergänzend zur Impfstrategie und als Alternative zum Herunterfahren der gesamten Wirtschaft.

Zustimmung der Bioinformatiker von einem Wissenschaftler, der die Kultusminister auch schon einmal beraten hat, wie sich das luftgetragene Ansteckungsrisiko bestmöglich durch den Einsatz technischer Lösungen senken lasse.

Universität der Bundeswehr München bestätigt hohe Wirksamkeit der Luftreinigung

Der Aerosolexperte Prof. Dr. Christian Kähler erforscht an der Universität der Bundeswehr München die Entstehung, Ausbreitung und Verdunstung von Aerosolen. Also jene Kleinstpartikel in der Raumluft, die als Hauptüberträger des Covid-19-Errgers gelten. Auch Kähler ist davon überzeugt, dass sich durch den flächendeckenden Einsatz geeigneter Hochleistungsluftreiniger ein weitgehend sicherer Präsenzunterricht in den Schulen und eine Lockerung des Lockdown realisieren lässt. In seinen Versuchslaboren hat der Münchner Wissenschaftler nahezu alle auf dem Markt erhältlichen Luftreiniger mit modernster Lasermesstechnik getestet. Die besten Ergebnisse bei der Virenfilterung erzielte der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ von Trotec.

In seiner vielbeachteten Studie zu Raumluftreinigern kommt der Universitätsprofessor zum Schluss, dass sich das Ansteckungsrisiko durch geeignete Luftreiniger spürbar senken lässt. Wichtig bei der Anschaffung eines Luftreinigers sei jedoch, so Kähler, dass die Geräte bestimmte Anforderungen an die Luftleistung und Filterqualität erfüllen. Denn nicht jeder Luftreiniger ist zur Filterung von Aerosolen im Mikrometer-Bereich geeignet.

Zur sicheren Virenfilterung müssen Luftreiniger drei Grundvoraussetzungen erfüllen:

1. Der Volumenstrom des Luftreinigers muss ausreichend dimensioniert sein, um mindestens einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu ermöglichen. Nur so kann eine minutenschnelle Senkung der Aerosolkonzentration im Raum sichergestellt werden. Hochleistungsluftreiniger der TAC V-Serie ermöglichen sogar einen bis zu 16-fachen Luftwechsel pro Stunde und bieten somit ein noch höheres Schutzniveau, beispielsweise für Risikopatienten in Arztpraxen, auf Krankenstationen oder in Pflegeheimen.

2. Der eingesetzte Filter muss nach der DIN EN 1822 zertifiziert sein. Ausschließlich H14-HEPA-Hochleistungsfilter nach EN 1822, wie sie auch im TAC V+TAC M und TAC Eco  zum Einsatz kommen, können selbst kleine, virenbehaftete Aerosole (0,1-0,3 µm) aus der Raumluft filtern, und zwar zu 99,995 %. Damit haben H14-HEPA-Filter bereits eine 10-fach höhere Filterleistung als H13-HEPA-Filter, deren Filterleistung im Größenbereich von Bakterien zwar noch vergleichbar gut ist. Signifikante Unterschiede gibt es jedoch im sogenannten MPPS-Bereich (Most Penetrating Particle Size), also bei der Ausfilterung von Viren und Aerosolen. Hier rät die Projektgruppe Labortechnik (ELATEC) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in ihrer Stellungnahme zum Thema „Einsatz von HEPA-Filtern in Raumlufttechnischen Anlagen (Beschluss 16/2010)“ ausdrücklich: „Die HEPA-Filter sollten mindestens der Klasse H14 nach DIN EN 1822-1 entsprechen.“

3. Der Luftreiniger muss hinreichend geräuscharm sein, damit er im Betrieb nicht stört. Denn stört der Lärm, dann besteht die Gefahr, dass das Gerät entweder abgeschaltet oder nicht mit dem erforderlichen Volumenstrom betrieben wird. Eine hohe Sicherheit vor einer indirekten SARS-CoV-2 Infektion ist dann nicht mehr gegeben. Daher verfügt der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ über eine geräuschdämmende Schallschutzhaube, die ihn zum leisesten Gerät seiner Leistungsklasse macht.

Sogar noch übertroffen werden diese von Prof Kähler definierten Kriterien derzeit ausschließlich vom mobilen Hochleistungsluftreiniger TAC V+. Entwickelt und gefertigt wird das Gerät in Deutschland (Heinsberg) – ausgeliefert wird es in die ganze Welt. Eine stets aktuelle Übersicht auf der Unternehmensseite, welche Restaurants, Behörden, Schulen oder medizinischen Einrichtungen den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger bereits einsetzen, unterstreicht die erprobte Wirksamkeit der TAC V+ Luftreinigung.

Jetzt direkt anschauen! Der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ im Video:

Erhältlich sind die mobil einsetzbaren Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten zum Preis ab 2.755,00 € im Trotec-Shop.

Schulen, Kinder- und Behinderten-Tagesstätten erhalten den TAC V+ Raumluftreiniger zu Sonderkondition. Ebenso halten wir attraktive Leasingangebote bereit, die auf die individuellen Bedürfnisse von Schulen und Pflegeeinrichtungen zugeschnitten sind. Gerne informieren wie Sie in einem persönlichen Gespräch über das für Sie passende TAC V+ Angebot.

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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