Ärztepräsident fordert Corona-Plan für Schulen und Kitas: „Die Zeit drängt“. Bis Herbst braucht es Maßnahmen zum Schutz vor virenhaltigen Aerosolen in der Raumluft

Ärztepräsident Klaus Reinhardt fordert Bund und Länder auf, rechtzeitige Planungen und Weichenstellungen für einen sicheren Schul-Unterricht und Kita-Betrieb im Herbst vorzunehmen. Insbesondere Kinder und Jugendliche hätten in der Pandemie einen besonders großen Solidarbeitrag geleistet. Mehrere Studien belegten, dass Corona-Infektionen bei Kindern zwar oftmals milde verliefen. Jedoch mehrten sich die Zahlen psychischer Auffälligkeiten bei jungen Menschen und die Lebensqualität nahm aufgrund sozialer Isolation, Bewegungsmangel und häuslicher Gewalt deutlich ab. Die Bildungs- und Entwicklungschancen einer ganzen Generation stünden auf dem Spiel, so Reinhardt. „Die Zeit drängt“, sagte der Chef der Bundesärztekammer der Deutschen Presse-Agentur (DPA).

„Spätestens die nächste Ministerpräsidentenkonferenz am 2. Juni muss die Weichen für einen sicheren Betrieb von Schulen und Kitas stellen.
Ärztepräsident Klaus Reinhardt

Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach warnt davor, die Corona-Pandemie aufgrund der aktuell niedrigen Infektionszahlen als beendet zu erklären. Die bislang in Deutschland noch nicht stark verbreiteten Virus-Mutationen BA.4 und BA.5. könnten uns in Herbst vor neue Herausforderungen stellen, auf die es sich bereits jetzt mit geeigneten Maßnahmen einzustellen gilt. „Ich werde in ein paar Tagen einen Plan vorstellen, den ich auch mit dem Bundeskanzleramt sehr eng abgestimmt habe“, sagte Lauterbach gegenüber dem Bayrischen Rundfunk in einem Interview am 18. Mai. Welche Maßnahmen konkret für den Herbst geplant sind, ist noch nicht bekannt. Denkbar wäre, dass die Förderprogramme von Bund und Ländern für Luftreiniger in Schulen und Kitas neu aufgelegt werden, da ein Großteil der Fördermittel im abgelaufenen Förderzeitraum nicht abgerufen wurde.

Wie kann ein sicherer Schul- und Kita-Betrieb im Herbst ermöglicht werden?

Anfang Mai trafen sich schweizer Wissenschaftler und Experten aus verschiedensten Disziplinen mit Vertretern von Wirtschaft, Behörden und Politik, um über Wege hin zu sauberer Luft für pandemiegerechte Gebäude zu diskutieren. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Experten wirksame Maßnahmen für eine verbesserte Lufthygiene in Innenräumen. Die Corona-Pandemie habe deutlich gezeigt, dass bei respiratorischen Erkrankungen die meisten Ansteckungen in Innenräumen stattfinden. Daher sei klar: Bis Herbst brauche es flächendeckende Maßnahmen gegen die virenhaltigen Aerosole in der Raumluft.

Experten empfehlen Einsatz von Luftqualitätssensoren und mobilen Luftreinigern

Alle Experten waren sich einig: Die Bedeutung von Aerosolen bei der Virenübertragung wurde zu lange unterschätzt. Von Menschen emittierte respiratorische Aerosole sind winzige Tröpfchen von Atemwegsflüssigkeit, die beim Atmen, Sprechen und Singen in die Luft freigesetzt werden. So gelangen große Mengen an Viren in die Raumluft, schweben dort mehrere Stunden umher – und werden eingeatmet. Aerosole sind nicht nur für Corona, sondern auch für viele weitere Erkrankungen, wie die saisonale Grippe, Erkältungsviren oder die Windpocken, die ebenfalls über die Luft übertragen werden, entscheidend. Besonders in der Nähe einer infektiösen Person kann man sehr rasch sehr viele virenhaltige Aerosole einatmen. Auch weiter entfernt im Raum sammeln sich die Aerosole oft gefährlich stark an.


Es sei indes sehr gut dokumentiert, dass die Entfernung der Aerosole zentral ist, um Innenräume wieder sicher zu machen, heißt es in der Erklärung des Expertentreffen zu sauberer Innenluft für pandemiegerechte Gebäude.

Mobile TAC Hochleistungsluftreiniger entfernen mehr als 99 Prozent aus der Raumluft

Forschungsgesellschaften, Universitäten wie die Goethe-Universität in Frankfurt und allen voran die Universität der Bundeswehr München haben bereits sehr früh in der Corona-Pandemie die Wirksamkeit mobiler Hochleistungsluftreiniger getestet und deren Wirksamkeit zum Schutz vor einer Corona-Infektion wissenschaftlich fundiert belegt.

Virenbehaftete Aerosole, die ohne technische Luftreinigung und bei nur unzureichender Lüftung stundenlang in den Klassenräumen umherschweben würden, entfernen Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie zu 99,995 % aus der Raumluft. Im Gegensatz zu herkömmlichen Luftreinigern werden die Krankheitserreger aber nicht nur aus der Luft gefiltert, sondern zusätzlich mittels thermischer Dekontamination im hitzeresistenten Spezialfilter abgetötet. Was sich kompliziert anhört, geschieht vollautomisch in den Abendstunden bzw. nach Schulschluss. Dann erhitzt der mobil einsetzbare Luftfilter den Spezialfilter kurzzeitig auf 100° C, um die im Filter abgeschiedenen Viren und Bakterien zuverlässig abzutöten. Ein zusätzliches Plus an Sicherheit, das den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger so einzigartig macht. Lediglich 6 bis 15 Minuten benötigt ein TAC V+, um die Virenlast in einem 80 qm großen Bereich zu halbieren. In kleineren Räumen erfolgt die Halbierung sogar schon nach 3 Minuten!

Studien der Universität der Bundeswehr München zur Wirksamkeit von TAC Hochleistungsluftreinigern erhalten Sie hier:

Die zentrale Lösungsidee: Lüften, Luftqualitätsmonitoring und HEPA-Luftreinigung

Die Experten, aber auch Vertreter aus Wirtschaft und PolitikerInnen fordern, dass bis im Herbst alles getan wird, um Schulen, Büros und andere Innenräume mit hoher Personendichte technisch aufzurüsten.

In zukünftigen Krankheitswellen soll die Raumluft von Gebäuden „per Knopfdruck“ von Viren befreit werden können. Als zentrales Abwehrmittel dienen dabei mobile Luftreiniger, Lüftungen, die massiv hochgefahren werden können, beziehungsweise CO2- Sensoren, die anzeigen, wann die Fenster geöffnet werden müssen.

Luftqualitäts-Monitoring und Partikelmessung in einem Gerät: BQ30

Mit dem praktischen Luftqualitätsmonitor BQ30 behalten Lehrer und Erzieher die Raumluftqualität zuverlässig im Blick. Das BQ30 misst sowohl die CO2-Konzentration in der Raumluft und gibt den gemessenen Wert gut ablesbar mittels farbigen Bargraf-Indikator auf dem LCD-Display aus. Zudem misst das praktische Messgerät die Menge der Schwebstoffpartikel in der Raumluft und macht gefährlich hohe Konzentrationen unmittelbar sichtbar.

Auf dem großen Farb-LCD-Display des BQ30 lassen sich gleichzeitig ablesen:

  • der CO2-Gehalt in der Raumluft
  • die Partikelmassenkonzentration in der Luft
  • die Lufttemperatur
  • die relative Luftfeuchtigkeit
  • das Datum, die aktuelle Uhrzeit und der Akku-Ladestand

Wenn der Luftaustausch nicht stark genug ist oder es drinnen zu kalt wird, sollen mobile Luftreiniger zum Einsatz kommen. Deren hochwirksame HEPA-Filter helfen nicht nur gegen Viren, sondern entfernen gerade in städtischen Gebieten auch ungesunden Feinstaub aus der Raumluft.

Schutz vor Gefahren durch Viren und Feinstaub: TAC Hochleistungsluftreiniger

Fünf Modelle in zwei Gerätevarianten – jeweils mit nachgewiesener Filterwirksamkeit zum Schutz vor luftgetragenen Krankheitserregern und Schadstoffen machen die TAC-Serie zur flexiblen und skalierbaren Luftreinigungslösung für Innenräume aller Art.

  • Extrem robuste Konstruktion für den professionellen Einsatz
  • Hohe Einsatzflexibilität durch Mobilität; einfach dort aufstellen, wo ein hoher Schutz vor luftgetragenen Risiken erforderlich ist
  • Luftvolumen bis zu 2.100 m³
  • H14 Hochleistungs-HEPA-Filter nach EN 1822
  • Konstanter Luftvolumenstrom, auch bei zunehmender Filterverschmutzung
  • Vollautomatischer Betrieb durch Flexible Programmierung
  • Sensorgesteuerte Filterwechselanzeige (Vor- und Hauptfilter) für längere Filterstandzeiten
  • Geringe Geräuschentwicklung
  • Made in Germany

„Dank sauberem Trinkwasser für alle haben wir Krankheiten wie die Cholera unter Kontrolle gebracht. Nun braucht es Anstrengungen und Investitionen, um die Raumluft zu säubern und das Infektionsrisiko in Innenräumen zu mindern oder sogar ganz zu eliminieren. Es eilt: Der nächste Herbst steht schon vor der Tür.“
Arbeitsgruppe Pandemiegerechter Gebäudepark

Die im Nachgang veröffentliche Erklärung des Expertentreffen zu sauberer Innenluft für pandemiegerechte Gebäude können Sie hier im Original nachlesen:

Gerne beraten Sie unsere Luftreinigungs-Experten persönlich zu Infektionsschutz-Lösungen von Trotec:

Telefon: +49 2452 962-730, vertrieb@trotec.de

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