Dem Herbst mit Kamin einheizen – aber richtig!

Feuchtemessung Kaminholz

Weg ist er, der Sommer. Statt im Biergarten verbringt man nun die Abende mit der warmen Decke auf dem Sofa. Muss man jetzt wirklich schon die Heizung anmachen? Es ist doch erst September! Wohl dem, der einen Kaminofen besitzt.

Ein verheißungsvoll prasselndes Kaminfeuer ist wohl die romantischste Möglichkeit den Übergang von Sommer zu Herbst zu überbrücken. Umweltfreundlich ist diese Heizmethode auch: Bei der Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxid ausgestoßen, wie der Holzlieferant Baum in seiner Wachstumsphase aufgenommen hat. Verrottet der Baum im Wald, setzt er die gleiche Menge CO2 frei. Holzverbrennung ist also CO2-neutral.

Doch Achtung: Zu feuchtes Kaminholz allerdings brennt nicht nur schlecht, sondern führt auch zu einer Versottung des Kamins. Dieses Auftreten gelblich-brauner Flecken, gepaart mit unangenehmer Geruchsbildung, lässt sich nur durch aufwändige Sanierungsmaßnahmen beseitigen. Außerdem entwickeln sich bei der Verbrennung von zu feuchtem Holz umweltschädliche Gase.

Lassen Sie Ihr Kaminholz mindestens ein, besser zwei Jahre an einem geschützten Ort trocknen. Hier finden Sie Tipps für die optimale Lagerung Ihres Kaminholzes. Mit dem Feuchtemesser von Trotec prüfen Sie ganz einfach selbst, ob Ihr Kaminholz schon trocken genug ist.

Fachbeitrag über Trotec Messgeräte in der “Messtechnik im Bauwesen” – Teil 2

Für die Überwachung von Trocknungsprozessen: Datenlogger

Bild 2. Datenlogger erfassen Messwerte wie Raumtemperatur und –feuchte und speichern diese Werte.

Bei derartigen Messungen kommt es darauf an, mehrere Werte zu erfassen und in Korrelation zueinander zu setzen bzw. die richtigen Schlüsse aus den Messwerten zu ziehen. In anderen Einsatzbereichen ist jedoch die kontinuierliche Überwachung bzw. Erfassung und/ oder Dokumentation der Werte über einen fest-gesetzten Zeitraum ent- scheidend. Dies gilt zum Beispiel für die Bauschadensdiagnostik: Hier kann man über die Aufzeichnung von Feuchte- und Tempera- turwerten z.B. Erkenntnisse über das Lüftungsverhalten der Bewohner gewinnen.

Noch häufiger wird diese Möglichkeit jedoch für Trocknungsprozesse während der Bauphase bzw. bei der Beseitigung von Feuchteschäden genutzt. Mit der Dokumentation der Werte weist das ausführende Bau- handwerksunternehmen die fachgerechte Ausführung der Arbeiten nach. Früher verwendete man für diese Aufgabe Messwertschreiber, die die Daten auf Papier schrieben. Heute hat auch hier die Elektronik Ein- zug gehalten: Datenlogger, die auch unter ungünstigen Umgebungs- bedingungen auf der Baustelle zuverlässig arbeiten, dokumentieren in diesen Fällen lückenlos die erfassten Messwerte.

„Erfolgsnachweis“ für Bauarbeiten

Bild 3. Manche Datenlogger ermöglichen auch den Anschluss zusätzlicher externer Sensoren.

Eine solche Dokumentation kann z.B. der Rechnung an Kunden oder Architekten beigelegt werden. So belegt der Handwerker z.B. mit den aufgezeichneten Messwerten, dass das Raumklima nur innerhalb gewisser Grenzen lag und der Trock-nungsprozess nicht zu einer Übertrocknung (die Risse in Möbeln, Parkett etc. zur Folge haben könnte) geführt hat. Mit einer Dokumentation der Werte, die sich aus der Widerstandmessung ergeben, weist man nach, dass das Material (Dämmung, Wände, etc.) beim Zeitpunkt des Abbaus von Trocknungs- geräten tatsächlich trocken war. Schließlich kann man mit dem Datenlogger auch Störungen detektieren, die innerhalb der Trocknung auftreten. Beispiele sind: Abschalten der Geräte, Änderungen des Raumklimas, offene Fenster und Türen.

Für diese Anforderungen stehen dem Bauhandwerk die Datenlogger der DL-Serie von Trotec zur Verfügung. Der DL 100 C (Bild 2) ist extrem kompakt und mit zwei internen Sensoren sowie zwei Messkanälen für Lufttemperatur und Luftfeuchte ausgestattet. Jeder Messkanal kann bis zu 60.000 Einzelwerte speichern; die Verbindung zu einem PC wird über eine universelle USB-Schnittstelle hergestellt.

Vier Messwerte manipulationssicher gespeichert

Bild 4. 1 - Raumtemperatur, 2 - Luftfeuchte, 3 - Oberflächentemperatur an der Wand, 4 - Feuchtegehalt der Dämmschicht

Der vierkanalige DL 100 P (Bild 3) bietet zwei zusätzliche Kanäle für den An-schluss externer Sensoren aus dem MultiMeasure-Programm. Beispielsweise kann man über diese Schnittstelle neben Lufttemperatur und –feuchte auch die Materialfeuchte erfassen. Außerdem zeigt dieses Gerät die Messwerte über ein gut ablesbares Display an. Selbstverständlich sind die Daten bei allen Datenloggern der DL-Serie manipulationssicher gespeichert. Alle Geräte verfügen über eine Alarm-funktion für jeden Kanal, deren Grenzwert einstellbar ist. Auch Beginn und Ende der Messung sowie die Messintervalle lassen sich individuell über PC konfigurieren. Für diese Aufgaben wird eine Profi-Software mitgeliefert, die auch verschiedene Arten der übersichtlichen Auswertung von Messdaten erlaubt. Die Daten können automatisch archiviert oder in Excel-Dateien importiert werden.

Typische Einsatzfälle: Überwachung von Trocknungsprozessen

Ein typischer Einsatzfall für den Datenlogger DL 100 P ist z.B. die Überwachung einer Dämmschichttrocknung (Bild 4; Grafik). Die internen Sensoren des Gerätes messen kontinuierlich Raumluft und –feuchte und speichern die Werte. Ein ex-terner Sensor misst die Oberflächentemperatur an der Wand; der Feuchtegehalt der Dämmschicht wird über Flachelektroden erfasst, die im Randbereich der Dämmung angebracht sind. Die Toleranz des Messbereichs lässt sich programmieren; wird sie überschritten, löst der Datenlogger ein optisches Alarmsignal aus.

Ähnlich ist die Funktionsweise solcher Datenlogger bei der Bautrocknung. Hier protokolliert ein Gerät aus der DL-Serie, z.B. ein DL 100 F mit BNC- Schnittstelle, gleichzeitig die Parameter Raumtemperatur, relative Raumluftfeuchte, Putzfeuchte und Estrichfeuchte. An den vierten Datenkanal können z.B. Temperatursensoren in angrenzenden Räumen angeschlossen werden. Auf diese Weise wird dokumentiert, ob in Abwesenheit Türen oder Fenster geöffnet wurden.

Fernüberwachung mit dem TTSL-System

Noch komfortabler lassen sich solche Messungen mit dem TTSL-System ge-stalten, das die Voraussetzungen für eine Fernüberwachung schafft. Die TTSL-Sensoren sind mit einer handlichen Basieinheit verbunden, die beim Erreichen von programmierten Werten z.B. eine SMS auf ein Mobiltelefon oder eine Meldung an den PC des Nutzers sendet. Auf diese Weise spart man sich Zwischenkontrollen oder -messungen auf der Baustelle und wird sofort informiert, wenn z.B. der gewünschte Trocknungszustand erreicht ist. Auf diese Weise be-schleunigt die Messtechnik den Baufortschritt und dokumentiert, dass die Qualitätsstandards im Bauprozess eingehalten werden.

Quelle: Ernst & Sohn-Special Februar 2010 / Messtechnik im Bauwesen

Fachbeitrag über Trotec Messgeräte in der „Messtechnik im Bauwesen“ – Teil 1

Messen und Aufzeichnen von Feuchte und Temperatur

Bild 1. Kompakt, bedienerfreundlich und kostengünstig: Moderne Handmessgeräte haben sich im Bauhandwerk durchgesetzt.

Feuchte und Temperatur sind wichtige Parameter für zahlreiche Schritte im Bauprozess. Mit modernen Mess- und Aufzeichnungsgeräten kann man z.B. eine Dämmschichttrocknung genau überwachen und damit die Qualität des Trocknungsprozesses dokumentieren. Auch bei der Bauschadensdiagnostik leisten Klima Messgeräte zur sofortigen Messung und Datenlogger zur Aufzeichnung von Messwerten gute Dienste. Es stehen leistungsfähige Geräte zu überschaubaren Kosten zur Verfügung, die für die Anforderungen des Bauhandwerks entwickelt wurden.

Wenn sich neue Technologien und Verfahren durchsetzen, geschieht das stets nach dem „Top-down-Prinzip“: Anfangs sind die Verfahren bzw. die entsprechenden Geräte teuer und werden nur im „High End“- Bereich eingesetzt. Dann kommen, Schritt für Schritt, die Verfahren auch bei alltäglicheren Einsätzen zur Anwendung, die Geräte werden preis-werter und einfacher handhabbar, bis sie sich schließlicher auf breiter Ebene durchgesetzt haben.

Lufttemperatur und relative Feuchte als Parameter für die Prozessqualität

Diese Entwicklung hat die Feuchte- und Temperaturmessung im Bauwesen be-reits hinter sich. Mit geringem Kostenaufwand kann man ein Handmessgerät zur schnellen Ermittlung von Lufttemperatur und relativer Feuchte anschaffen, das ganz einfach zu bedienen ist und das speziell für das Bauhandwerk entwickelt wurde. Zu den Hauptanwendungsfeldern dieser Geräte (Bild 1) gehört die Gebäudeklima- kontrolle in Wohn-, Büro-, Produktions- und Lagerräumen. Genau wie bei anderen Messverfahren hat sich auch hier die Entwicklung von der Analog- zur Digitaltechnik vollzogen. Das heißt, dass die Geräte nicht mehr den Nachteil der Messwertdrift aufweisen und dauerhaft präzise Messungen ermöglichen.

Digitale Messtechnik, Anzeige in Echtzeit

Die neueste Generation der Thermohygrometer von Trotec zeigt beispielhaft, wie bedienerfreundlich diese Messgeräte heute sind. Das T 200 aus der „MultiMeasure“-Serie (siehe Bild 1) ermöglicht die schnelle und genaue Ermittlung von Lufttemperatur und relativer Feuchte und zeigt beide Messgrößen gleichzeitig in Echtzeit auf dem gut ablesbaren Display an. Neben der relativen Feuchte können mit diesem kompakten Gerät, das als echtes Handmessgerät konzipiert ist, weitere Parameter des Raumklimas wie z.B. der Taupunkt und der absolute Wassergehalt der Luft berechnet werden.
Für eine Direktauswertung der Messdaten stehen Minimal-, Maximal- und Mittelwert-Funktionen zur Verfügung. Außerdem lässt sich der aktuelle Messwert per Hold-Funktion festhalten. Trotz der Vielzahl an Funktionen ist die Bedienung ganz einfach: Alle Bedieneinstellungen werden mit einer Hand über das Daumenrad angewählt werden. So bleibt beim Messeinsatz immer eine Hand frei.

Zusätzliche Mess- und Alarmfunktionen

Anwender, die weitere Funktionen wünschen und dennoch ein außerordentlich kompaktes und bedienerfreundliches Handmessgerät benötigen, finden mit dem Modell T 250 die richtige Lösung. Genau wie das T 200 bietet dieses Gerät alle Funktionen eines präzise arbeitenden Thermohygrometers. Zusätzlich sind im T 250 aber auch ein Laserpyrometer und ein Taupunkt-Alarmgeber integriert.
Als Laserpyrometer, dessen Funktion ebenfalls über das Daumenrad anwählbar ist, wird das T 250 zur Oberflächentemperaturmessung mit Messort-Markierung eingesetzt. Die obere Messwertanzeige des Displays gibt kontinuierlich den Echtzeitwert an, die untere Anzeige wahlweise den Minimal-, Maximal-, Durchschnitts- oder „Hold“-Wert.

Schnelles Auffinden von Schwachstellen bei der Schadensdiagnose

Ein besonderer Praxisvorteil ist der zusätzliche Taupunktalarm: Wenn diese Funk-tion aufgerufen wird, kann der Anwender auf dem Display gleichzeitig Taupunkt- und Oberflächentemperatur ablesen. Sobald die Wandtemperatur unterhalb der Taupunkttemperatur liegt, alarmiert das T250 durch ein optisches Lasersignal und einen Warnton. Durch die Alarmfunktion, deren Schwellenwert individuell konfigurierbar ist, lassen sich Wandflächen in kürzester Zeit untersuchen und Schwachstellen wie z.B. Wärmebrücken sofort detektieren. Auf diese Weise lassen sich Ursachen für Kondenswasser- bzw. Schimmelbildung in Gebäuden sehr schnell aufdecken – mit nur einem handlichen Messgerät.

Quelle: Ernst & Sohn-Special Februar 2010 / Messtechnik im Bauwesen

Trotec-Adventskalender: Heute gleich zwei Mal absahnen.

Gleich zwei Geschenke finden sich heute im Trotec Adventskalender. Denn hinter dem 18. Türchen warten …

Einmal EUR 100,- € Rabatt auf das Seminar „Bedienung, Tipps und Tricks – Anwenderschulung“. Und oben drauf noch einen Feuchteindikator BM15 gratis.

Diese beiden Präsente gibt es heute zu den folgenden Geräten: Thermohygrometer T200, Infrarot-Thermohygrometer T250, Feuchtemessgerät T510 (Nachfolger des T500), Mikrowellen-Feuchtigkeitsmessgerät T600 und Feuchtemessgerät T650.

Mehr Glocken und große Geräte: Zum Trotec Adventskalender …

  • Thermohygrometer T200
  • Infrarot-Thermohygrometer T250
  • Feuchtemessgerät T500
  • Mikrowellen-Feuchtemessgerät T600
  • Feuchtemessgerät T650

Fachzeitschriften berichten: Kleinmessgeräte zu mieten bei TKL

Die Fachzeitschriften „Die Kälte + Klimatechnik“ und „exakt“ berichten in ihren aktuellen Ausgaben über Kleinmessgeräte, die günstig bei TKL gemietet werden können.

Mieten statt kaufen
Kleinmessgeräte von TKL

21.10.2009 – Der Kauf von Messgeräten ist nicht immer ganz billig.

TKL, ein Dienstleistungsunternehmen für Miet-Lösungen im Bereich der Klimakonditionierung und Messtechnik, bringt nun auch diverse Kleinmessgeräte zum Mieten auf den Markt. Die Einsatzgebiete sind weit gefächert. Neben Feuchtemessgeräten, Entfernungsmessgeräten und Infrarot Thermometern (Pyrometern) zur kontaktlosen Oberflächentemperaturmessung, seien, so TKL, auch verschiedene Geräte zur Klimaüberwachung und –kontrolle in Industrie, Handwerk und Bauwesen zu finden, wie z.B. der Datenlogger DL 100 C oder DL 100 H. Auch in den Unterkategorien optische Inspektion und Leckortung werde der anspruchsvolle Handwerker schnell fündig.

Quelle: Die Kälte + Klimatechnik / KK 11 2009 / November 2009
Quelle: exakt / November 2009 / 16. Jahrgang

Mieten Sie Messgeräte günstig bei TKL