Virologen warnen: Spätestens im Herbst scheitert das Experiment „Schule im Normalbetrieb“

Der Bayerische Philologenverband fordert mit Blick auf die Aerosolgefahr Raumluftreiniger für jedes Klassenzimmer

Die Universität der Bundeswehr München hat in ihrer jüngsten Studie nachgewiesen, dass sich die Aerosolkonzentration in einem 80 qm großen Raum durch den Einsatz eines Raumluftreinigers TAC V+ innerhalb weniger Minuten halbieren lässt.

Virenbehaftete Aerosole in der Raumluft, so die einhellige Meinung der Wissenschaft, gelten als Hauptüberträger des Covid-19-Erregers. Wissenschaftler erwarten daher spätestens im Herbst einen sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen in Schulen, da bereits jetzt – bei sommerlichen Temperaturen und dauerhaft offenen Fenstern – eine ausreichende Frischluftzufuhr in vielen Klassenräumen nicht möglich ist. Die braucht es aber, um die infektiösen Aerosolgemische in der Raumluft auf ein ungefährliches Niveau zu verdünnen. Aus diesem Grund fordert nun auch der Bayerische Philologenverband (bpv) Raumluftreiniger für Klassenzimmer zum Schutz vor Coronaviren in der Raumluft.

Aerosolgefahr in Klassenräumen besonders hoch

Ein Aerosol ist ein Gemisch aus Luft und flüssigen Bestandteilen, das in der Lunge produziert und beim Atmen wie auch beim Sprechen in den Raum freigesetzt wird. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken, schweben die winzig kleinen und leichten Aerosolpartikel ohne ausreichende Frischluftzufuhr mehrere Stunden im Klassenraum – und werden eingeatmet. Bereits in einem Kubikzentimeter Luft schweben rund 50.000 Schadstoffe wie Staub, Pollen, aber ebenso Bakterien und Viren. Und mit jedem weiteren Schüler im Raum erhöht sich auch die Aerosolkonzentration um Tausende Partikel pro Minute.

Fensterlüftung reicht als Infektionsschutz nicht aus – Aerosole verteilen sich in 2 Minuten im gesamten Klassenzimmer

Dass die vom Bundesumweltamt empfohlene Fensterlüftung alleine nicht ausreicht, um die Aerosolkonzentration in Klassenräumen in einer angemessenen Zeit auf ein ungefährliches Niveau zu reduzieren, wurde erst kürzlich von Martin Kriegel, Professor an der TU Berlin und Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts für Energietechnik, nach intensiven wissenschaftlichen Untersuchungen belegt. Bei einem nur geringen Temperaturunterschied zwischen innen und außen strömt nur sehr wenig oder gar keine Frischluft durchs offene Fenster ins Zimmer. Es braucht schon eine Querlüftung oder Wind, um eine ausreichenden Luftaustausch über die Fenster zu gewährleisten. „Manchmal geht im Sommer aufgrund der Wetterlage gar nichts durch. Und die Menge ist generell nicht sehr groß. Stoßlüften etwa ist häufig nur in den Pausen möglich. Eine andere Gefahr: Wir als Laien verbinden die Menge an Frischluft mit der gefühlten Temperatur. Wenn es also angenehm kalt ist, gehen wir davon aus, dass auch genug Frischluft da ist. Im Winter reicht das meist aber nicht aus, um die Aerosole aus dem Raum hinaus zu transportieren.“, erläutert Martin Kriegel die Problematik der manuellen Fensterlüftung.

Mit diesem Wissen erscheinen die Empfehlungen der Innenraumlufthygiene-Kommission am Umweltbundesamt für Schulen und andere Innenräume geradezu gefährlich naiv. Hustet oder niest ein Schüler im Klassenraum, solle sofort eine Stoßlüftung durchgeführt werden. Allerdinge müsste mindestens 10 bis 15 Minuten mit komplett offenen Fenstern und leerem Klassenzimmer gelüftet werden, damit die vorhandenen Aerosole über den natürlichen Luftaustausch aus dem Klassenzimmer transportiert werden, so Martin Kriegel. Ein unrealistisches Szenario im Schulalltag.

Daher fordert nun auch der Bayerische Philologenverband (bpv) die Anschaffung geeigneter Raumluftreiniger für Schulklassen. Einerseits gibt es viele Schulen, an denen nicht alle Klassenräume an raumlufttechnische Anlagen angeschlossen sind, die einen wiederholten Luftaustausch gewährleisten könnten, so der bpv-Sprecher. Zudem lasse sich in modernen Gebäuden nicht immer problemlos das Fenster zur Lüftung öffnen – schon aufgrund verschiedener Unfallverhütungsvorschriften.

Raumluftreinger sollen helfen – die Technik ist vorhanden

„Wir diskutieren über Masken im Unterricht, aber wir können genauso sicherstellen, dass die Luft entsprechend umgewälzt wird“, so der bpv-Sprecher im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Durch den Einsatz von Raumluftreinigern könnten auch Lehrkräfte aus Risikogruppen wieder eingesetzt werden. Ein durchaus positiver Nebeneffekt in Zeiten eines bundesweit spürbaren Lehrermangels. Laut bpv bräuchte man rund 100 Millionen Euro, um die Klassenzimmer in Bayern mit Raumluftreinigern auszustatten. Ohne lange Vorlaufzeit, denn die Technik ist mit dem Raumluftreiniger TAC V+ von Trotec vorhanden, wissenschaftlich geprüft und bereits in zahlreichen Schulen im Einsatz.

„Wenn Sie diese Anlage dauerhaft laufen lassen, wird kein Mensch es schaffen, in einem Raum eine Aerosolkonzentration von infektiösem Niveau zu erzeugen“, kommt Prof. Dr. Christian Kähler in seinen Forschungsergebnissen zum Schluss. Eine unter der Leitung von Kähler am Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Universität der Bundeswehr München durchgeführte Studie bestätigt, dass die Virenlast in Klassenzimmern dauerhaft auf ein ungefährliches Niveau gesenkt werden kann.

Nun ist die Politik gefragt, diesen vorhandenen Infektionsschutz auch zum Schutz der Schüler in den Unterrichtsräumen einzusetzen. Die Zeit drängt.

Merkmale des Luftreinigers TAC V+:

  • Mobil einsetzbar, daher flexibel in der Aufstellung und Anwendung
  • Filtert 99,995 % schädlicher Viren und Bakterien aus der Raumluft
  • Ermöglicht eine bis zu 20-fache Luftwechselrate pro Stunde
  • Reduziert die Virenlast in großen Räumen innerhalb weniger Minuten
  • Abgeschiedene Viren werden im H14-Filter nach EN 1822 thermisch abgetötet.
  • Sorgt für eine dauerhaft ungefährliche Aerosolkonzentration in der Luft
  • Wartungsarmer Betrieb dank innovativer Selbstreinigungsfunktion

Das Luftreinigungsprinzip des Luftreinigers TAC V+ basiert auf zwei Säulen:

Hohe Luftleistung (bis zu 20-facher Luftaustausch pro Stunde)

Zum einen wird die Aerosolkonzentration in der Raumluft fortlaufend mit virengefilterter HEPA-Reinstluft verdünnt. Zu diesem Zweck verfügt das Gerät über eine bei mobilen Luftreinigern bislang unerreicht hohe Reinstluftleistung, die eine bis zu 20-fache Luftwechselrate pro Stunde ermöglicht. Die bodennahe Ansaugung der kontaminierten Raumluft erzeugt ein gleichmäßiges Strömungsfeld, sodass selbst die Luft aus weiter entfernten Bereichen effizient angesaugt und gereinigt wird. Die vom Luftreiniger TAC V+ ausgeblasene Reinstluft wird vertikal zur Decke abgegeben, ohne von Personen als unangenehm empfunden zu werden. Unabhängige Untersuchungen von Prof. Dr. Christian Kähler (Universität der Bundeswehr München) belegen, dass bereits wenige Minuten nach Inbetriebnahme des Luftreinigers eine deutliche Reduzierung (Verdünnung) der Aerosolkonzentration in der Raumluft feststellbar ist.

Hohe Filterleistung (99,995 % Abscheidegrad)

Des Weiteren werden luftgetragene Viren und Bakterien in einem neuartigen, hitzebeständigen HEPA-Schwebstofffilter nach EN 1822 (ISO 45H Filter ISO 29463) zuerst abgeschieden und dann zyklisch, durch thermische Dekontamination, abgetötet. Die thermische Filterdekontamination verringert nachweislich den Druckverlust des integrierten H14-Filters nach EN 1822 und sorgt somit für eine konstant hohe Filterleistung. Dieser exklusiv von Trotec entwickelte Spezialfilter der Schutzklasse 14 zeichnet sich durch einen Abscheidegrad von 99,995 Prozent bei Partikelgrößen bis zu einem Durchmesser von 0,3 µm aus. Selbst dauerhaft hohe Aerosolkonzentrationen in der Raumluft führten zur keiner Reduzierung der Filterleistung, schreibt Prof. Dr. Christian Kähler in den Ergebnissen seiner mithilfe von Lasermesstechnik durchgeführten Untersuchungen. Dank dieser Eigenschaften werden H14-Hochleistungsfilter selbst in Operationssälen zur Reinluftherstellung sowie in vergleichbar hygienesensiblen Bereichen eingesetzt.

Eine sichere Investition in Gesundheit und Produktivität

Der Hochleistungs-Luftreiniger TAC V+ ermöglicht eine sichere und unkomplizierte Rückkehr zur Normalität im Schulbetrieb – trotz Corona. Aber auch bei den jährlich wiederkehrenden Grippewellen kann der Hochleistungs-Luftreiniger Schüler und Lehrpersonal wirksam vor einer aerogenen Infektion mit Influenzaviren schützen. Die vergleichsweise geringen Investitionskosten werden durch die Vorteile eines maximalen Infektionsschutzes aufgehoben.

Erhältlich ist der mobile Hochleistungs-Luftreiniger TAC V+ in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten im Trotec-Shop zum Preis ab 4.286,20 € sowie im stationären Trotec-Store in Heinsberg.

Besuchen Sie uns im Heinsberger Trotec-Store

Wenn auch Sie mehr über die neuartige Hochleistungs-Luftreinigungstechnik des TAC V+ erfahren möchten, dann besuchen Sie uns gerne in unserem Heinsberger Trotec-Store. Hier erfahren Sie aus erster Hand, wie sich das Corona-Ansteckungsrisiko durch den Einsatz des TAC V+ nahezu auf null reduzieren lässt.

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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