307.000 Todesfälle durch Feinstaub in Europa. Erfahren Sie hier, wie Sie die Luftqualität in Ihrer Umgebung kontrollieren und verbessern können

Wie gesundheitsschädlich „vermeintlich saubere Frischluft“ vor der Haustüre auch in Deutschland ist, zeigen jüngst veröffentlichte Daten der Europäischen Umweltagentur (EEA). Laut einer aktuellen Erhebung starben alleine 2019 schätzungsweise 307.000 Menschen in der Europäischen Union vorzeitig an den Folgen einer zu hohen Feinstaubbelastung (PM2.5) in der Umgebungsluft – davon mehr als 53.000 alleine in Deutschland.

Sauberere Luft hätte 178.000 Todesfälle verhindern können

Erst im September hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre empfohlenen Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft erheblich enger gefasst und neue Richtwerte unter anderem für Feinstaub definiert. Allerdings liegen die Grenzwerte, die innerhalb der Europäischen Union und somit auch in Deutschland als noch vertretbar gelten, immer noch deutlich über den Empfehlungen der WHO. Mit nun klar erkennbaren Folgen. Die Umweltagentur EEA geht davon aus, dass mehr als 50 Prozent (178.000) dieser vorzeitigen Todesfälle hätten verhindert werden können, wenn die EU-Mitgliedsstaaten die Richtwerte der WHO einhalten würden.

Dazu erklärt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

„Die neuen Zahlen der obersten EU-Umweltbehörde zeigen das Ausmaß des Scheiterns der bisherigen Luftreinhaltepolitik in Deutschland. Die derzeitige Belastung mit Stickstoffdioxid, aber vor allem auch mit Feinstaub, ist viel zu hoch und die deutschen Luftqualitätsvorgaben sind nicht ausreichend. Die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert eine Absenkung des geltenden Grenzwertes für feine Partikel in der Außenluft auf ein Fünftel der aktuellen Vorgaben. Laut Europäischer Umweltagentur hätten hierzulande bei Einhaltung der WHO-Empfehlung mindestens 26.800 vorzeitige Todesfälle vermieden werden können. Die Ampel-Parteien müssen die nationalen Grenzwerte für Feinstaub daher schnellstmöglich an die Empfehlungen der WHO anpassen.“

Saubere Raum- und Atemluft ist wichtiger denn je

Auch angesichts der derzeit wieder steigenden Corona-Fälle müsse die gesundheitsschädliche Belastung unserer Atemluft dringend verringert werden, ergänzt Jürgen Resch. Unstrittig ist, dass nahezu 99 Prozent aller Corona-Ansteckungen über die Luft in geschlossenen Innenräumen erfolgen. Ebenso wie die winzig kleinen Feinstaubpartikel verbreiten sich auch virenbehaftete Aerosole über die Luft und gelangen mit der Atmung in den Körper.

„Luft ist unser wichtigstes Lebensmittel“, sagt Jochem Weingartz, Experte für gesunde Raumluft bei Trotec, Deutschlands marktführendem Hersteller von mobilen Hochleistungsluftreinigern. „Dabei wissen die wenigsten Menschen, welche Qualität die Umgebungsluft hat, die sie permanent einatmen. Wenn man der aktuellen Corona-Pandemie etwas Positives abgewinnen möchte, dann ist es das gesteigerte Bewusstsein innerhalb der Bevölkerung, wie elementar wichtig hygienisch einwandfreie Luft für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist. Ungefähr 90% des Tages halten wir uns in Innenräumen auf. Deshalb müssen wir auch genau dort ansetzen.“

Welche Auswirkungen Feinstaub auf den Körper und die Gesundheit hat, haben wir auf unserer Informationsseite zu den Gefahren von Feinstaub zusammengefasst.

Saubere Luft ist nicht selbstverständlich

Weder drinnen noch draußen ist die Luft wirklich sauber. In Großstädten und dicht besiedelten Wohnräumen ist die Außenluft nicht selten durch hohe Feinstaubbelastungen kontaminiert. Ursächlich dafür sind Emissionen von Industrieunternehmen und natürlich der Verkehr auf den Straßen. Allerdings resultieren hohe Feinstaubwerte nicht zwingend aus den Abgasen der Fahrzeuge, die mittlerweile weitestgehend über moderne Katalysatortechnik verfügen. Ebenso treiben Bremsstaub und Reifenabrieb der PKWs – und somit auch von Elektrofahrzeugen – die Feinstaubwerte in ungesunde Bereiche – und diese schädlichen Mikropartikel gelangen durch offene Fenster und Türen in Innenräume und über die Atmung in den Körper.

Trotec-Partikelzähler machen unsichtbare Luftqualität sichtbar

„Viele Menschen wären überrascht, wie viele unsichtbare Schwebstoffpartikel im Wohnraum oder am Arbeitsplatz in der Luft schweben – und unbemerkt eingeatmet werden.“, sagt Jochem Weingartz. Sichtbar machen kann man diese Partikelbelastung beispielsweise mit einem Partikelmessgerät wie dem BQ30, das auch als CO2-Ampel genutzt werden kann. Wer es noch genauer wissen möchte, kann sich mit dem Partikelzähler PC220 ein detailliertes Bild der Luftqualität verschaffen und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen zur Luftverbesserung ergreifen.

Trotec-Luftreiniger schützen vor luftgetragenen Schadstoffen

Eine relativ einfach umsetzbare und besonders effektive Möglichkeit zur Verbesserung der Luftqualität sind mobiler Luftreiniger – bei vergleichsweise geringen Anschaffungskosten. Ob am Arbeitsplatz, im gewerblichen Einsatz in Restaurants oder zu Hause in den eigenen vier Wänden – ein optimal dimensionierter Luftreiniger beseitigt bis zu 99,995 Prozent aller gesundheitsgefährdenden Schwebstoffpartikel und Krankheitserreger aus der Luft. Gefährlicher Feinstaub, SARS-CoV-2- oder Influenza-Viren aber ebenso Pollen, Allergene, Bakterien und weitere Schadstoffe werden zuverlässig aus der Luft gefiltert.

Wenn auch Sie nicht länger darauf warten wollen, dass die Politik spürbare Maßnahmen für gesündere Luft im Freien und in Innenräumen ergreift, dann finden Sie im Trotec-Shop alles Notwendige, um die Luft in ihrem Umfeld zu kontrollieren und hochwirksam von gesundheitsgefährdenden Belastungen zu befreien. Als marktführender Hersteller von mobilen Luftreinigern deckt Trotec mit einem umfangreichen Sortiment an mobilen Luftreinigern mit HEPA-Filtern der Filterklassen H13 und H14 (zertifiziert nach EN 1822) nahezu jeden Anwendungsbereich, jede Raumgröße und jedes Sicherheitsbedürfnis ab.

Sauber gefilterte Raum- und Atemluft für unbelastetes Ein- und Ausatmen!

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