Corona-Variante BA.4 und BA.5 in Portugal auf dem Vormarsch. Was das für den Herbst in Deutschland bedeuten könnte

Erst vor wenigen Tagen hat die Weltgesundheitsbehörde (WHO) die Corona-Subvarianten BA.4 und BA.5 auf die Liste der besorgniserregenden Corona-Varianten gesetzt. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach warnt vor einer weiteren Zunahme dieses gefährlicheren Omikron-Subtyps in Deutschland und mahnt: „Wir könnten im Herbst wieder eine Omikron-Welle bekommen – und vielleicht sogar eine gefährlichere Variante“.

Ursächlich dafür könnte sein, dass sich die in Südafrika dominierende Virusvariante nun auch in Europa stärker ausbreitet. Dr. Gerhard Scheuch, Deutschlands führender Aerosolforscher, wies am gestrigen Dienstag in einem Tweet auf eine besorgniserregende Zunahme an Corona-Infektionsfällen in Portugal hin: „Was ist los in Portugal? Inzidenz steigt auf >1600, auch wieder deutliche Zunahme der Sterblichkeit und Impfquote 95,5%. Ist der Impfschutz nicht mehr vorhanden?“


Quelle: twitter.com/@DrScheuch

Christoph Steininger, Virologe an der Med-Uni Wien, erklärte gegenüber der Zeitung DerStandard, warum die Entwicklungen in Portugal auch für andere europäische Länder Anlass zur Sorge sein sollten: „Die neuen Daten aus Portugal zeigen, dass BA.4 und BA.5 definitiv einen Wachstumsvorteil gegenüber BA.1 und BA.2 haben müssen.“

Bislang war bekannt: Die Varianten BA.4 und BA.5 können den Immunschutz einer bereits durchgemachten Erkrankung mit der BA.1-Variante umgehen. Nun wird vermutet: „Auch eine vorhandene Immunität gegen BA.2 reicht wahrscheinlich nicht aus, um einen sicheren Schutz vor BA.4 und BA.5 zu gewähren“ so Steininger.

Die nächsten Monate werden entscheidend sein

Die portugiesischen Behörden schätzen den Wachstumsvorteil der Omikron-Variante BA.5 gegenüber BA.2 um 12 Prozent höher ein. Das entspricht in etwa den Zahlen aus Südafrika, wo man bislang von einem Wachstumsvorteil von 13 Prozent ausgeht. Wenn diese Zahlen stimmen, könnte die gefährlichere Omikron-Variante BA.5 bereits Ende dieser Woche die vorherrschende Omikron-Variante in Portugal sein, schreibt DerStandard.

Für Urlauber ist Portugal aufgrund des warmen Klimas ein beliebtes Reiseziel. Die Variante BA.5 könnte sich durch Reiserückkehrer auch in Deutschland stärker ausbreiten und zu einem Anstieg von schwereren Krankheitsverläufen führen.

Wie kann man sich vor den Virus-Varianten BA.4 und BA.5 schützen?

Da es sich bei den Varianten BA.4 und BA.5 um Subtypen des SARS-CoV-2-Virus handelt, gelten auch für diese Virusvarianten die allgemein bekannten Schutzmaßnahmen:

  • Einhaltung der AHA+L Regel (Abstand halten und regelmäßiges Lüften)
  • Mund-Nasen-Masken in Innenräumen tragen
  • Technische Luftreinigung mit mobilen Luftreinigern

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, schützt sich, die Familie und/oder die Mitarbeiter am Arbeitsplatz durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen.

Mund-Nasen-Masken

Mund-Nasen-Masken bieten einen hohen Schutz vor infektiösen Viruspartikeln in der Raumluft, wenngleich keinen hundertprozentigen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung verhindert nur dann die Einatmung von infektiösen Virenpartikeln, wenn sie eine hohe Filterwirkung hat (FFP2 oder besser noch FFP3-Maske) und korrekt getragen wird. Liegt die Maske nicht korrekt am Gesicht an oder handelt es sich etwa um eine sogenannte „OP-Maske“, können Viren trotz Maske vergleichsweise einfach in die Raumluft gelangen bzw. über diese eingeatmet werden.

„Für Partikel einer Größe von 5 Mikrometer bedeutet eine Lücke/Öffnung von 0,05 mm (Durchmesser eines menschlichen Haars) das Gleiche wie für eine Fliege (1 cm) ein 10 cm großes Loch.“, warnt Dr.-Ing. Martin Kriegel, Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts an der TU Berlin, in einem aktuellen Tweet auf Twitter.

Mobile Luftreiniger

Aerosolforscher wie Dr. Christian Kähler von der Universität der Bundeswehr München empfehlen, sich beim Infektionsschutz in öffentlichen Bereichen, am Arbeitsplatz und in gemeinschaftlich genutzten Räumen nicht ausschließlich auf Masken zu verlassen. Wer sich, seine Familie oder Angestellte bestmöglich vor einer luftgetragenen Infektion mit allen Varianten des SARS-CoV-2-Virus schützen möchte, könne dies vergleichsweise einfach mit mobilen Luftreinigern bewerkstelligen – sofern die eingesetzten Geräte einige Grundkriterien erfüllen.

  • Der Volumenstrom des Luftreinigers muss ausreichend dimensioniert sein, um mindestens einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu ermöglichen. Nur so kann eine minutenschnelle Senkung der Aerosolkonzentration im Raum sichergestellt werden.
  • Der eingesetzte Filter muss nach der DIN EN 1822 zertifiziert sein. Ausschließlich H14-HEPA-Hochleistungsfilter nach EN 1822, wie sie auch im TAC V+ zum Einsatz kommen, können selbst kleine, virenbehaftete Aerosole (0,1-0,2 µm) aus der Raumluft filtern, und zwar zu 99,995 %. Damit haben H14-HEPA-Filter bereits eine 10-fach höhere Filterleistung als H13-HEPA-Filter.
  • Der Luftreiniger sollte möglichst geräuscharm sein, damit er im Betrieb nicht stört und aufgrund dessen ausgeschaltet wird.

TAC Hochleistungsluftreiniger schützen vor allen SARS-CoV-2-Varianten

Forschungsgesellschaften, Universitäten wie die Goethe-Universität in Frankfurt und allen voran die Universität der Bundeswehr München haben bereits sehr früh in der Corona-Pandemie die Wirksamkeit mobiler Hochleistungsluftreiniger getestet und deren Wirksamkeit zum Schutz vor einer Corona-Infektion wissenschaftlich fundiert belegt.

Virenbehaftete Aerosole, die ohne technische Luftreinigung und bei nur unzureichender Lüftung stundenlang in der Luft umherschweben würden, entfernen Hochleistungsluftreiniger der TAC-Serie zu 99,995 % aus der Raumluft. Im Gegensatz zu herkömmlichen Luftreinigern werden die Krankheitserreger aber nicht nur aus der Luft gefiltert, sondern zusätzlich mittels thermischer Dekontamination im hitzeresistenten Spezialfilter abgetötet. Was sich kompliziert anhört, geschieht vollautomisch in den Abendstunden bzw. nach Geschäftsschluss. Dann erhitzt der mobil einsetzbare Luftfilter den Spezialfilter kurzzeitig auf 100° C, um die im Filter abgeschiedenen Viren und Bakterien zuverlässig abzutöten. Ein zusätzliches Plus an Sicherheit, das den TAC V+ Hochleistungsluftreiniger so einzigartig macht. Lediglich 6 bis 15 Minuten benötigt ein TAC V+, um die Virenlast in einem 80 qm großen Bereich zu halbieren. In kleineren Räumen erfolgt die Halbierung sogar schon nach 3 Minuten!

Eine Übersicht aller aktuellen Studien zur Wirksamkeit von mobilen Luftreinigern erhalten Sie hier:

Die TAC-Serie: Fünf Modelle, zwei Varianten – hochwirksamer Schutz vor Gefahren durch Viren und Feinstaub

Fünf Modelle in zwei Gerätevarianten – jeweils mit nachgewiesener Filterwirksamkeit zum Schutz vor luftgetragenen Krankheitserregern und Schadstoffen machen die TAC-Serie zur flexiblen und skalierbaren Luftreinigungslösung für Innenräume aller Art.

  • Extrem robuste Konstruktion für den professionellen Einsatz
  • Hohe Einsatzflexibilität durch Mobilität; einfach dort aufstellen, wo ein hoher Schutz vor luftgetragenen Risiken erforderlich ist
  • Luftvolumen bis zu 2.100 m³
  • H14 Hochleistungs-HEPA-Filter nach EN 1822
  • Konstanter Luftvolumenstrom, auch bei zunehmender Filterverschmutzung
  • Vollautomatischer Betrieb durch Flexible Programmierung
  • Sensorgesteuerte Filterwechselanzeige (Vor- und Hauptfilter) für längere Filterstandzeiten
  • Geringe Geräuschentwicklung
  • Made in Germany

Mit den Hochleistungsluftreinigern der TAC-Serie bietet Trotec professionelle Lösungen für Reinluftqualität in Innenräumen. Durch die Bereitstellung hygienisch einwandfreier Luft gewährleisten TAC Luftreiniger einen hohen Gesundheitsschutz. Alles Wissenswerte, technische Daten und wissenschaftliche Studien zur hohen Wirksamkeit unserer TAC Hochleistungsluftreiniger enthält der 20-seitige Ratgeber „Reine, gesündere Raumluft für wirksamen Gesundheitsschutz“.

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