Corona Ausbruch in Oytener Pflegeheim: 35 Infizierte, 1 Todesfall. Pflegekräfte fordern „wirksamen Infektionsschutz“-Lösung kommt aus Heinsberg: Luftreinigungstechnik TAC V+

Im Landkreis Verden ist es zu einem erneuten Corona-Ausbruch gekommen. Laut Gesundheitsamt wurden in einem Oytener Pflegeheim zwischenzeitlich 35 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, eine Patientin ist gestorben. Im gesamten Landkreis stieg die Zahl der Infizierten auf 221 Personen. Um die Ansteckungsgefahr für die übrigen Bewohner einzudämmen, wurden die Nichtinfizierten und Betroffenen isoliert. Zur Aufrechterhaltung der Pflege und Versorgung hat der Landkreis ein Dekontaminationszelt aufgebaut. Weiterhin verfügte die Gemeinde eine sofortige Sperrung aller Sporthallen, um diese im Bedarfsfall als Notfall-Lazarette nutzen zu können.

In den vergangenen Wochen war es bereits in Wolfsburg und Bramsche zu ähnlich massiven Corona-Ausbrüchen gekommen, bei denen Dutzende Menschen nach einer Infektion gestorben sind. Diese neuen Masseninfektionen kommen nicht überraschend. Erst kürzlich hat die Universität Bremen in ihrer Studie „Pflege in Zeiten von Corona“ die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste untersucht. Mit alarmierenden Zahlen.

Die Infektionsgefahr in Pflegeheime ist überproportional hoch

  • Beschäftige in der Pflege haben ein 6-mal höheres Ansteckungsrisiko
  • 60 Prozent der bundesweiten Todesfälle sind Pflegepatienten

Dass sich das Virus gerade in Pflegeheimen ausbreitet, verwundert Ärzte und Virologen nicht. Es herrscht Einigkeit, dass sich das Virus hauptsächlich über die Raumluft verbreitet. Und vor der Einatmung infektiöser Partikel schützen weder Mund-Nasen-Masken, Abstandsregeln noch häufiges Händewaschen oder Desinfektionsmittel.

Neuartiger Infektionsschutz aus Heinsberg macht Hoffnung

Schützen soll eine neuartige Raumluftreinigungstechnik (TAC V+ mit H14 HEPA-Filterung) aus dem Landkreis Heinsberg. Einrichtungen in Heinsberg waren die ersten, die vom Coronavirus mit voller Wucht getroffen wurden. Doch Stephan Pusch, Landrat des Kreises, hat mittlerweile wieder Hoffnung, dass der Kreis durch eine in der Krise in Heinsberg entwickelte Luftreinigungstechnik schnell wieder zurück zur Normalität findet. Die Ergebnisse verschiedener Heinsberger Studie belegen den hohen Infektionsschutz des neuartigen Luftreinigers, der insbesondere in Pflegeheimen, Krankenhäusern und vergleichbaren medizinischen Einrichtungen das Ansteckungsrisiko über die Raumluft minimieren soll.

80 Prozent der Corona-Infektionen erfolgen über die Raumluft

Der renommierte Lungenmediziner Dr. Thomas Voshaar berät Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der aktuellen Corona-Krise und seine Expertise zur Covid-19-Erkrankung findet weltweit Anerkennung. Voshaar bestätigt, dass etwa 80 Prozent der Corona-Ansteckungen über die Raumluft erfolgen. Genauer gesagt durch sogenannte Aerosole, einem Gemisch aus Gas (in aller Regel Luft) und festen oder flüssigen Bestandteilen, die bei erkrankten Personen Viren enthalten. Diese winzig kleinen Schwebeteilchen werden vorwiegend beim Atmen und Sprechen in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m) schweben Aerosolteilchen aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 0,3 – 0,4 µm) mehrere Stunden in der Raumluft. Erschwerend hinzu kommt, dass bei infizierten Personen in der Lunge noch mehr Aerosolteilchen erzeugt und über die Atmung freigesetzt werden.

Aerosolteilchen gelten auch in Pflegeheimen als Hauptübertragungsweg des Virus

Entscheidend für die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist die Dauer, wie lange virenbehaftete Aerosole in der Raumluft verbleiben. Denn im Gegensatz zur Außenluft, wo Aerosolegemische durch die Luftbewegung mit sauberer Frischluft verdünnt und verweht werden, bleibt die Aerosolkonzentration in Innenräumen fortwährend hoch. Je länger und je mehr Aerosolteilchen in der Luft umherschweben, desto schneller gelangen diese über die Atemwege in den Körper und führen zu einer Infektion der Lunge. Bereits in einem Kubikzentimeter Luft schweben etwa 50.000 Partikel wie Staub, Pollen aber ebenso Bakterien und Viren. Und mit jedem weiteren Pflegepatienten oder Pfleger im Raum erhöht sich auch die Aerosolkonzentration um weitere Tausende Partikel pro Minute.

Luftreiniger beseitigen infektiöse Aerosole aus der Raumluft

Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es drei mehr oder weniger praxistaugliche Wege, um sich vor der Einatmung infektiöser Aerosolteilchen zu schützen.

  1. Durch das Tragen eine Atemschutzmaske mit Partikelfilter. Aber diese sind in Pflegeeinrichtungen nach wie vor Mangelware. „Der Bedarf an Atemschutzmasken und Schutzkleidung ist nach wie vor sehr hoch und in den Pflegeeinrichtungen kommt zu wenig an“, sagte Caritas-Präsident Peter Neher der „Augsburger Allgemeinen“.
  2. Durch permanentes Lüften mit geöffneten Fenstern und Türen. Aber ältere Menschen sind oft temperaturempfindlich, sodass offene Fenster und Türen an kalten Tagen schlicht unmöglich sind.
  3. Durch den Einsatz eines geeigneten Luftreinigers. Mit dem in einer Heinsberger Studie getesteten TAC V+ werden Aerosolgemische in der Raumluft unmittelbar nach der Freisetzung verdünnt und danach in einem speziellen HEPA-Virenfilter ausgefiltert und inaktiviert.

Virenfreie Raumluft in Pflegeheimen ermöglicht der TAC V+

Mit dem Luftreiniger TAC V+ hat Trotec den weltweit ersten mobilen entwickelt, mit dem die Aerosolgemische in der Raumluft unmittelbar verdünnt und danach in einem speziellen HEPA-Thermodekontaminationsfilter ausgefiltert und inaktiviert werden. Der Luftreiniger ermöglicht Luftwechselraten zwischen 10 und 20 Luftwechsel pro Stunde, wie sie beispielsweise in OP-Sälen Standard sind. Dieses hohe Schutzniveau der Filterklasse 14 ist nun erstmals mobil nutzbar und aufgrund der vergleichsweise geringen Investitionskosten auch für Träger stationärer Pflegeheimeinrichtungen erschwinglich, die aufgrund knapper Kassen zunehmend unter wirtschaftlichem Druck arbeiten müssen.

Geringe Investitionskosten ermöglichen vollumfänglichen Infektionsschutz

Auch das ist leider eine unumstößliche Tatsache und Folge der Corona-Krise: Vielen Pflegeeinrichtungen fehlten bislang schlichtweg die finanziellen Mittel, um einen vollumfänglichen Schutz ihrer Mitarbeiter und Bewohner zu realisieren. Wie aus Recherchen der Süddeutschen Zeitung hervorgeht, haben sich seit Beginn der Corona-Krise dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge in Deutschland mehr als 20.400 Mitarbeiter von Kranken- und Pflegeeinrichtungen mit dem Virus infiziert. Davon haben laut RKI mittlerweile geschätzte 19.100 Menschen die Infektion überstanden. In Pflege- und anderen Wohneinrichtungen waren es mehr als 8500 Infektionen. Insgesamt 895 erkrankte Mitarbeiter mussten demnach stationär behandelt werden, 61 sind gestorben.

Durch die neuartige HEPA-Filtertechnik des mobilen TAC V+ ergeben sich nun ganz neue Möglichkeiten für Krankenhäuser.

„Erste Untersuchungen laufen. Und es scheint so zu sein, dass Spezialfilter die Aerosole aus den Räumen filtern können. In Krankenhäusern wird es bald die ersten Untersuchungen geben, ob die Luft in einem Raum, in dem ein Infizierter ist, mithilfe solcher Filter von den Aerosolen sauber gehalten werden kann.“, so Dr. Thomas Voshaar im Interview mit der RP.

Das Luftreinigungskonzept des in ersten erfolgreichen klinischen Versuchen getesteten Luftreinigers TAC V+ basiert auf zwei Säulen:

  • Zum einen wird die Aerosolkonzentration in der Raumluft fortlaufend mit virengefilterter HEPA-Reinstluft wirksam verdünnt. Zu diesem Zweck verfügt der Luftreiniger über eine bei mobilen Geräten bislang unerreicht hohe Reinstluftleistung, die eine bis zu 20-fache Luftwechselrate pro Stunde ermöglicht.
  • Des Weiteren werden luftgetragene Viren und Bakterien in einem neuartigen, hitzebeständigen HEPA-Schwebstofffilter zuerst abgeschieden und dann zyklisch, durch thermische Dekontamination, abgetötet. Dieser exklusiv von Trotec entwickelte Spezialfilter der Schutzklasse 14 zeichnet sich durch einen Abscheidegrad von 99,995 Prozent bei Partikelgrößen von 0,1 bis 0,2 µm aus. Dank dieser Eigenschaften werden H14-Hochleistungsfilter selbst in Operationssälen zur Reinluftherstellung sowie in vergleichbar hygienesensiblen Bereichen eingesetzt

Vereinfacht ausgedrückt, überträgt der Luftreiniger die Luftsituation im Freien auf die Situation in geschlossenen Räumen und ergänzt diese durch eine hocheffiziente Virenfilterung und -inaktivierung.

Was in der Theorie sehr technisch klingt, erweist sich in der Praxis als äußerst unkompliziert. Die zugfreie Ansaugung der belasteten Raumluft erfolgt in Bodennähe, abgeben wird die virenfreie Reinstluft vertikal nach oben in den Raum. Aufgrund der mobilen Bauweise lassen sich durch den Einsatz mehrerer Luftreiniger TAC V+ selbst großflächige Reinstluftbereiche ohne gefährliche Aerosolbelastung realisieren.

Erhältlich ist der mobile Luftreiniger TAC V+ in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten zum Preis ab 4.286,20 € im Trotec-Shop.

Sprechen Sie uns gerne persönlich darauf an:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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