CDC-Studie zur Infektionsgefahr auf Fracht- und Passagierschiffen: Coronavirus nach 17 Tagen noch nachweisbar

Wie der NDR berichtet, wurde in Hamburg die Crew eines Frachtschiffes unter Quarantäne gestellt, weil sich mehrere Personen der 23-köpfigen Crew mit dem Coronavirus angesteckt haben. Das Schiff, das Waren zwischen Hamburg und Westafrika transportiert, hat den Hafen nach einer rund dreiwöchigen Quarantäne nun wieder verlassen. Der Vorfall in Hamburg ist kein Einzelfall. Bereits im Februar wurde das Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ mit 2666 Passagieren und 1045 Crew-Mitgliedern unter Quarantäne gestellt, da es auch hier zu Corona-Ausbrüchen unter den Passagieren kam. Die Bilanz nach der mehr als 2-wöchigen Quarantäne war erschreckend: 705 Infizierte, sechs Tote. Das Coronavirus hatte sich demnach trotz Quarantäne und entsprechender Seuchenbekämpfungsmaßnahmen weiter auf dem Schiff verbreitet.

Coronavirus 17 Tage nach Ende der Quarantäne noch nachweisbar

Um den Ursachen des massiven Ausbruchs auf die Spur zu kommen, untersuchten Wissenschaftler der US-Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) das Kreuzfahrtschiff. Sie fanden selbst 17 Tage nach der Räumung des Schiffes – aber noch vor der anschließenden Desinfektion – Rückstände der RNA des Coronavirus in den Kabinen infizierter Passagiere. Die Studienergebnisse belegen, dass das Coronavirus viel länger als bisher angenommen auf Oberflächen überleben kann. Türklinken, Aufzugsteuerungen aber auch Besteckkästen in der Kantine sowie Tischoberflächen sind mögliche Infektionsherde für eine Schmierinfektion mit dem Coronavirus. Laborversuche einer weiteren wissenschaftlichen Studie, über die im „New England Journal of Medicine“ berichtet wurde, bestätigen diese Erkenntnis. Demnach kann sich das Virus SARS-CoV-2 bis zu 24 Stunden auf Karton bzw. Pappe halten, auf Plastik sogar bis zu 72 Stunden.

Alle Übertragungswege müssen beim Infektionsschutz berücksichtigt werden

Daher ist es zwingend notwendig, beim Infektionsschutz „allen“ Übertragungswegen ausreichend Rechnung zu tragen und sich bei den Hygienemaßnahmen nicht überwiegend auf die Tröpfcheninfektion zu konzentrieren, wie es lange Zeit der Fall war.

Lösung aus Heinsberg verspricht Abhilfe: Thermische Desinfektion mit HEPA-Luftreinigung

Ein kombinierter Schutz vor kontaminierten Oberflächen sowie infektiösen Aerosolen in der Raumluft wurde nun in Heinsberg entwickelt und im Rahmen verschiedener Studien getestet. Der neuartige Thermodesinfektor TES 200 mit HEPA-Virenfilterung ermöglicht insbesondere auf Fracht- und Passagierschiffen eine unkomplizierte und lückenlose Oberflächendesinfektion aller im Raum vorhandenen Flächen. Zudem verfügt das mobile einsetzbare Gerät über eine integrierte Hochfrequenz-Luftreinigung mit spezieller H14-HEPA-Filterung, um infektiöse Aerosole aus der Raumluft zu filtern – bevor diese unbemerkt eingeatmet werden. Denn auch in einem weiteren Punkt sind sich die Wissenschaftler und Virologen einig. Das Coronavirus überträgt sich neben der Tröpfchen- und Schmierinfektion ebenso über die eingeatmete Raumluft. Genauer gesagt durch sogenannte Aerosole, einem Gemisch aus Gas (in aller Regel Luft) und festen oder flüssigen Bestandteilen, die bei erkrankten Personen Viren enthalten. Diese winzig kleinen Schwebeteilchen werden vorwiegend beim Atmen und Sprechen in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m) schweben Aerosolteilchen aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 0,3 – 0,4 µm) bis zu mehrere Stunden in der Raumluft. Erschwerend hinzu kommt, dass bei infizierten Personen in der Lunge noch mehr Aerosolteilchen erzeugt und über die Atmung freigesetzt werden.

Erhöhte Infektionsgefahr auf Kreuzfahrtschiffen

Entscheidend für die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist die Dauer, wie lange virenbehaftete Aerosole in der Raumluft verbleiben. Denn im Gegensatz zur Luft im Freien, wo Aerosolegemische durch die Luftbewegung mit sauberer Frischluft verdünnt und verweht werden, bleibt die Aerosolkonzentration in Innenräumen fortwährend hoch. Beispielsweise in den verschiedenen Restaurants an Bord, aber ebenso in den Entertainment-Bereichen mit vielen Zuschauern. Je länger und je mehr Aerosolteilchen in der Luft umherschweben, desto schneller gelangen diese über die Atemwege in den Körper und führen zu einer Infektion der Lunge. Bereits in einem Kubikzentimeter Luft schweben etwa 50.000 Partikel wie Staub, Pollen aber ebenso Bakterien und Viren. Und mit der Atmung jeder weiteren Person im Raum erhöht sich die Aerosolkonzentration im Raum um Tausende Partikel pro Minute.

Hört sich medizinisch an? Ist es auch! In Krankenhäusern und Arztpraxen gelten die thermische Desinfektion und Hochfrequenz-Luftreinigung schon länger als bewährter Infektionsschutz. Medizinische Geräte werden mittels thermischer Desinfektion steril und keimfrei gehalten. Selbst für die Dekontamination hygienesensibler Atemschutzmasken ist das Verfahren zugelassen, um Einwegmasken im medizinischen Einsatz mehrfach zu verwenden. Und was beim Arzt die Spritzen desinfiziert und OP-Säle in Krankenhäusern viren- und keimfrei hält, beseitigt nun auch als mobile Lösung zuverlässig Viren und Keime von allen Oberflächen im Raum und bei Bedarf selbst aus der Raumluft.

Kein zusätzlicher Aufwand: Hitzebehandlung ersetzt Wischdesinfektion

Vereinfacht ausgedrückt behandelt der neuartige Thermodesinfektor TES 200 primär die Raumluft und erzeugt während der Thermobehandlung nach einem komplexen Erhitzungssystem verschiedene Temperaturphasen im Bereich von 60 °C – 70 °C. Dieses Erhitzungsverfahren führt zur Inaktivierung eventuell vorhandener SARS-CoV-2-Viren auf Türklinken, Tischen, Gegenständen und aller weiteren Oberflächen. Eine zeit- und personalintensive Wischdesinfektion ist nicht notwendig.

In der Praxis einfach umsetzbar: Das mobile einsetzbare Gerät erhitzt die Raumtemperatur vollautomatisch nach einem vorgegebenen Programm, sodass alle auf Oberflächen und Gegenständen vorhandenen Viren und Bakterien innerhalb weniger Stunden inaktiviert werden. Bedarfsweise kann die Thermodesinfektion auch über Nacht erfolgen.

Die Vorteile der thermischen Desinfektion im Überblick:

  • Komplette Räume sind bereits nach wenigen Stunden keim- und virenfrei
  • Lückenlose Desinfektion aller Oberflächen – ohne Personaleinsatz
  • Eine zusätzliche Wischdesinfektion der Oberflächen entfällt

Insbesondere für die Hygienemaßnahmen auf Kreuzfahrtschiffen bedeutet das Coronavirus eine enorme Herausforderung. Viele Menschen teilen sich die Speisesäle, die Buffets, vielzählige Fitnesseinrichtungen sowie weitere Einrichtungen an Board. Die ersten Reedereien starten bereits wieder Kreuzfahrten, jetzt allerdings mit Abstandsmarkierungen und mikrobiellen Proben, die direkt an Bord ausgewertet werden. Der kombinierte Oberflächen- und Luftreiniger TES 200 ergänzt diese Schutzmaßnahmen.

Denn: Nach dem Ende der Corona-Einschränkungen gilt es nun nicht nur zurück zur gewohnten Normalität zu finden. Ebenso muss auch zukünftig dem Gesundheitsschutz der Mitarbeiter und Passagiere Rechnung getragen werden. Dies ermöglicht der TES 200.

Kombinierte Oberflächendesinfektion und HEPA-Virenfilterung

Konzipiert, hergestellt und in verschiedenen Studien getestet wurde der TES 200 in Heinsberg – unmittelbar nach dem Bekanntwerden der ersten Corona-Infektionsfälle in Deutschland. Das oberste Ziel der Trotec-Ingenieure lautete: ein möglichst multifunktionales Gerät zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus zu entwickeln. In Kombination mit einem exklusiv von Trotec hergestellten H14-HEPA-Virenfilter eignet sich der TES 200 neben der Thermodesinfektion ebenso zur effektiven Reinhaltung der Raum- und Atemluft.

Das Luftreinigungskonzept des TES 200 basiert auf zwei Säulen:

  • Zum einen wird die Aerosolkonzentration in der Raumluft fortlaufend mit virengefilterter HEPA-Reinstluft wirksam verdünnt. Zu diesem Zweck verfügt der Luftreiniger über eine bei mobilen Geräten bislang unerreicht hohe Reinstluftleistung, die eine bis zu 20-fache Luftwechselrate pro Stunde ermöglicht.
  • Des Weiteren werden luftgetragene Viren und Bakterien in einem neuartigen, hitzebeständigen HEPA-Schwebstofffilter zuerst abgeschieden und dann zyklisch, durch thermische Dekontamination, abgetötet. Dieser exklusiv von Trotec entwickelte Spezialfilter der Schutzklasse 14 zeichnet sich durch einen Abscheidegrad von 99,995 Prozent bei Partikelgrößen von 0,1 bis 0,2 µm aus. Dank dieser Eigenschaften werden H14-Hochleistungsfilter selbst in Operationssälen zur Reinluftherstellung sowie in vergleichbar hygienesensiblen Bereichen eingesetzt

Vereinfacht ausgedrückt, überträgt der TES 200 die Luftsituation im Freien auf die Situation in geschlossenen Räumen und ergänzt diese durch eine hocheffiziente Virenfilterung und -inaktivierung.

Was in der Theorie sehr technisch klingt, erweist sich in der Praxis als äußerst unkompliziert. Die zugfreie Ansaugung der belasteten Raumluft erfolgt in Bodennähe, abgeben wird die virenfreie Reinstluft vertikal nach oben in den Raum. Aufgrund der mobilen Bauweise lassen sich durch den Einsatz mehrerer Luftreiniger TES 200 selbst großflächige Reinstluftbereiche ohne gefährliche Aerosolbelastung realisieren.

Einen besseren Schutz kann man seinen Mitarbeitern und Passagieren nicht zukommen lassen. Maximal viren- und keimfreie Oberflächen sowie eine permanent gefilterte Raumluft, zum Schutz vor der Einatmung infektiöser Viren.

Erhältlich ist der Thermodesinfektor TES 200 ab sofort zum Basispreis ab 4.982,20 € im Trotec-Onlineshop.

Für Rückfragen steht Ihnen das Trotec-Expertenteam gerne zur Verfügung:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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