Trotec-Ratgeber: Probleme mit Schimmel? Werfen Sie ihn einfach aus der Wohnung!

Ein Schimmelfleck bleibt selten lange allein. Deshalb sollte beim ersten Auftreten der hässlichen Stellen energisch gehandelt werden, weil kleinere Flecken noch selbst beseitigt werden können. Dabei ist das Schimmelproblem in Wahrheit ein Problem mit der Feuchtigkeit im Haus: nur auf dieser Grundlage kann er überhaupt gedeihen. Lesen Sie in diesem Trotec-Ratgeber, wie Schimmel entsteht, wie Sie ihn aus Ihrer Wohnung werfen, indem Sie ihn auf das Trockene setzen und wie Sie erfolgreich seinen Wiedereinzug verhindern.

Schimmel wächst nur da, wo es genügend Feuchtigkeit gibt. Seine bevorzugten Siedlungsorte sind Fensterleibungen und die Ecken an Außenwänden, die Wand hinter den Möbeln im Schlafzimmer sowie die Silikonfugen im Bad. Die häufigsten Ursachen für Schimmelbefall sind fehlendes Lüften, zu wenig Heizen und eine schlechte Wärmedämmung. Auch durch Wärmebrücken oder Risse in der Fassade oder im Dach gelangt Feuchtigkeit ins Haus. Oder es sind ganz einfach Leckagen wie ein Rohrbruch oder ein Loch im Dach, durch das Wasser eindringt. Ein wichtiges Indiz ist eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Haus, denn diese kann an kalten Wänden zu Feuchtigkeit kondensieren und sollte deshalb 40 bis 60 Prozent nicht übersteigen.

So entfernen Sie kleinere Schimmelstellen selbst

Bei einem großflächigen Befall von mehr als einem Quadratmeter sollten Sie die Profis einer Fachfirma für Schadstoffsanierung beauftragen. Doch kleinere Flächen können Sie selbst in Angriff nehmen. Dafür eignet sich vor allem mindestens 70-prozentiger Alkohol – in Form von medizinischem Alkohol oder Brennspiritus. Man sollte zuerst Schutzkleidung wie Handschuhe, einen Augenschutz und eine Atemmaske mit der Kennzeichnung P2 anziehen und die Fenster weit öffnen. Danach werden die befallenen Stellen mehrmals mit einem getränkten Lappen, einem Hausschwamm oder einer Drahtbürste abgewischt. Der Lappen wird anschließend in einer Tüte verschlossen und in den Hausmüll entsorgt.

So legen Sie den Schimmel trocken

In den häufigsten Fällen sind es die Bewohner selbst, die durch ihre normale Lebensführung für die ausreichende Feuchtigkeit zur Schimmelansiedlung sorgen. Eine vierköpfige Familie produziert täglich allein durch Kochen, Waschen und die Atmung zehn bis zwölf Liter Wasser. In der Woche kommen ganz schnell mindestens 70 Liter zusammen – das macht im Monat zwei volle Badewannen. Doch eine so große Feuchtemenge bleibt im Raum nicht in der Luft, weil diese nicht so viel Wasser aufnehmen kann. Vielmehr kondensiert die Feuchtigkeit an der nächsten kühlen Stelle.

Damit die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung nicht über die empfehlenswerten 40 bis 60 Prozent ansteigt, muss daher regelmäßig und ausgiebig gelüftet werden. Statt gelegentlichem kurzen Lüften sollten Sie dabei auf die Methode des bewährten ‚Stoßlüftens‘ setzen. Beim Stoßlüften öffnen Sie alle Fenster der Wohnung, sodass ein Durchzug entsteht. Im Winter empfiehlt sich dies dreimal täglich mit einer Dauer von je fünf Minuten, im Hochsommer steigern Sie auf jeweils 25 Minuten. Nach dem Aufstehen, Duschen oder Kochen sollten Sie die entsprechenden Räume zusätzlich lüften.

Achten Sie auf Außen- und Innenleckagen

Bildet sich die Feuchte an Außenwänden, die dann nach drinnen durchsickert? Ursache können Risse in der Mauer, undichte Stellen bei Sockeln oder Balkonen oder an den Regenrinnen sein. Diese Stellen sollten schleunigst saniert und abgedichtet werden. Bei Mietern ist dafür der Vermieter zuständig. Doch meist entstehen Wasserleckagen innerhalb des Gebäudes durch undichte Stellen in Wasser- und Abwasserleitungen oder durch zu alte Silikonabdichtungen in Dusche und Bad. Auch sie können für feuchtes Mauerwerk verantwortlich sein.

So beugen Sie einem erneuten Schimmelbefall vor

• Um schnell festzustellen, ob es Zonen mit hoher Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung gibt, sollten Sie die Luftfeuchtigkeit durch einen Hygrometer überwachen. Mit Klimamessgeräten wie dem BC06, dem BZ15M oder dem BZ20M von Trotec ist das eine leichte Übung. Als Hingucker für auf den Tisch eignen sich außerdem das BZ05 und das BZ06.

• Mithilfe spezieller Feuchtemessgeräte können Sie feststellen, wie durchfeuchtet eine Wand tatsächlich ist. Auch bei diesen Messgeräten stellt Ihnen Trotec eine professionelle Auswahl zur Verfügung – ganz so, wie es Ihren Anforderungen am besten entspricht: vom Instrument für einfache Feuchtemessungen wie dem BM12 oder dem BM18 bis hin zu anspruchsvolleren Messgeräten wie dem BM22, BM31, BM31WP oder dem BM40.

• Eine besonders komfortable Entfeuchtung leisten Luftentfeuchter – und auch hier finden Sie Geräte in Trotec-Markenqualität als starken Partner an Ihrer Seite: Mit unseren Luftentfeuchtern der HomeComfort-Serie sorgen Sie ganzjährig für eine optimale Luftfeuchtigkeit und ein gesundes Wohlfühlklima in den eigenen vier Wänden.

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