Kitas & Corona: Trotec entwickelt Corona-Schutz für ErzieherInnen und Kinder in Kindertagesstätten

Das Robert Koch-Institut bestätigt in seinem aktuellen Corona-Steckbrief die Verbreitung über Aerosole in der Raum- und Atemluft¹. Zur Senkung dieses Ansteckungsrisikos in Kindertagesstätten hat Trotec den neuartigen Hochfrequenz-Luftreiniger TAC V+ entwickelt, um infektiöse Aerosole (winzig kleine Speichelpartikel) aus der Raumluft zu filtern. Aerosole sind nach Meinung von Wissenschaftlern und Virologen eine der Hauptquellen für die Infektion mit dem Coronavirus. Wird die Raumluft hingegen dauerhaft und effektiv „gewaschen“, sinkt die Infektionsgefahr über beim Sprechen und Husten freigesetzte Aerosole nahezu auf Null.

Auf einmal ging alles ganz schnell! Nachdem lange Wochen nur Eltern in systemrelevanten Berufen ihre Kinder in die Notbetreuung geben durften, schalten nun vielerorts Kindergärten, Kitas und Horte wieder auf einen eingeschränkten Regelbetrieb um. Zu schnell, meinen Kita-Leiter und ErzieherInnen und kritisieren zu Recht die mangelnde Unterstützung der Landkreise und Kommunen. Viele ErzieherInnen sorgen sich um ihre Gesundheit beim Umgang mit den Kleinen. Ein wirksames Konzept zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus gibt es für das pädagogische Personal nicht.

ErzieherInnen sollen ungeschützt arbeiten, Kindergruppen werden getrennt

Damit Mimik und Gestik in der Betreuung nicht beeinträchtigt werden und um die Kinder nicht zu verstören, halten zahlreiche Kita-Träger das Personal dazu an, auf das Tragen von Mundschutzmasken zu verzichten. Auch lasse sich das Abstandsgebot in Kitas und in der Tagespflege nicht halten, da Kinder Nähe bräuchten und „auch mal in den Arm genommen werden müssen“, so NRW-Familienminister Joachim Stamp im Lokalradio. Als Alternative ins Spiel gebrachte Visiere scheiden hingegen aus, da diese unten und seitlich so weit geöffnet sind, dass Tröpfchen und Aerosole (winzig kleine Speicheltröpfchen) nur abgelenkt, aber nicht zurückgehalten werden. Hinzu kommt, dass die ohnehin dünne Personaldecke durch die neuen Corona-Auflagen zusätzlich strapaziert wird. Die ErzieherInnen sollen in festen Gruppen bleiben, die Gruppen werden räumlich voneinander getrennt. Daher reduzieren bereits viele Einrichtungen prophylaktisch die Öffnungszeiten um jeweils eine Stunde am Morgen und am Nachmittag. Ob das hilft, bleibt hingegen fraglich! Fallen Mitarbeiter krankheitsbedingt aus, bricht das Kartenhaus der getrennten Gruppen schnell in sich zusammen.

Daher ist es nur zu verständlich, dass sich viele ErzieherInnen als „Prellbock einer verfehlten Politik“ sehen. Was vom Bundesgesundheitsministerium empfohlen und im Alltag gelebt wird, soll für ihre Arbeit nicht gelten: ein maximaler Schutz vor einer Ansteckung mit dem Virus.

Schutz von Kindern „und“ ErzieherInnen ist möglich: Trotec hat ihn entwickelt

Um die Schutzwirkung von Abstandsregeln, Gesichtsmasken und Händewaschen einordnen zu können, bedarf es einer vorherigen Betrachtung der verschiedenen Übertragungswege.

Nur rund 10 Prozent der Corona-Infektion erfolgen über den direkten Kontakt², sagt Deutschlands führender Virologe Christian Drosten, Institutsdirektor der Berliner Charité. Die Hälfte aller Infektionen ist hingegen auf die Einatmung infektiöser Aerosole zurückzuführen, die in geschlossenen Räumen unsichtbar in der Raumluft schweben.

Schaut man mit diesem Wissen auf die Situation in Kindertagesstätten, so wird schnell klar, dass herumtollende oder auf den Schoß genommene Kinder sowie Kitzelattacken ein vergleichsweise geringes Infektionsrisiko für ErzieherInnen darstellen. Eine vielfach höhere Infektionsgefahr geht hingegen von der Raumluft aus. Ist nur ein Kind in der Gruppe mit dem Coronavirus infiziert, stößt es bereits beim lauten Reden mehr als tausend infektiöse Aerosole in die Raumluft aus³.

Aerosole – die unsichtbare Infektionsgefahr in der Atemluft

Beim Atmen, Sprechen oder Husten stoßen wir nicht nur große, sichtbare Tröpfchen in einer Art „Sprühregen“ in den Raum aus, sondern in viel größerem Ausmaß auch winzig kleine Aerosole. Während die großen Tröpfchen aufgrund ihres Gewichtes bereits nach rund 1,5 Metern zu Boden sinken (hieraus resultiert die Abstandsregel von 1,5 Metern), halten sich infektiöse und nur einen tausendstel Millimeter große Aerosole „tatsächlich für mehrere Stunden“ in der Luft, erklärt der Virologe Drosten. Daher schützen Abstandsregeln, kleinere und räumlich getrennte Gruppen sowie häufigeres Händewaschen alleine nicht vor einer Übertragung des Virus. Beim Sprechen freigesetzte Aerosole verbreiten sich über die zirkulierende Raumluft unsichtbar im Raum und werden eingeatmet. Ziel muss es daher sein, die Atemluftdurchmengung aller Spielgruppen so weit wie möglich zu verhindern. Und dies gelingt durch den kombinierten Einsatz eines TAC-V+-Luftreinigers.

Für virenfreie Atemluft in Kitas und Betreuungseinrichtungen: Luftreiniger TAC V+

Mit dem neuartigen Luftreiniger TAC V+ hat Trotec einen weltweit einzigartigen Raumluftreiniger mit HEPA-Luftreinigungstechnik entwickelt. Die Raumluft in geschlossenen Räumen wird durch den TAC V+ ebenso effektiv umwälzt und gereinigt, wie es sonst nur in hygienesensiblen Reinraumumgebungen und Krankenhaus-OP-Räumen der Fall ist. Möglich machen dies die sehr hohe Luftleistung des Luftreinigers sowie ein neuartiger HEPA-Hochleistungsfilter mit einer Filtereffizienz von 99,995 %. So lässt sich ein Gruppenraum „unabhängig von der Anzahl der Kinder“ dauerhaft so gut wie viren- und keimfrei halten.

Was in der Theorie sehr technisch klingt, erweist sich in der Praxis als äußerst unkompliziert. Die Raumluft wird in Bodennähe angesaugt, durch den HEPA-Filter von Bakterien und Viren befreit und als keimfreie Reinluft wieder in den Raum abgegeben. Ohne Installation, ohne komplizierten Anschluss. Einfach einstecken und damit sofort für maximal möglichen Infektionsschutz sorgen! Das Gerät wurde so konzipiert, dass es für spielende Kinder keinerlei Gefahr darstellt. Das Gerät ist standsicher und die Ansaugöffnung ist zum Schutz vor neugierigen Kinderfingern mit einem engmaschigen Schutzgitter versehen.

Optimaler Schutz für pädagogisches Personal und Kinder

Abstandsregeln, eine Reduzierung der Anzahl an Kindern in den Gruppen sowie verstärkte Reinigungs- und Desinfektionsdurchgänge sind – isoliert betrachtet – alles sinnvolle Maßnahmen! Aber sie bieten keinen Schutz gegen infektiöse Aerosole, da diese mitunter wie Rauch bis zu mehrere Meter in die Luft aufsteigen und erst nach Stunden langsam und weiträumig zu Boden sinken.

Die Gefahr, dass sich Kinder oder ErzieherInnen bei Einhaltung aller Sicherheits- und Hygienemaßnahmen über die Raumluft mit dem Coronavirus infizieren, sinkt durch den Einsatz eines Luftreinigers TAC V+ mit Virenfilter nahezu auf null! Wo der mobile Luftreiniger TAC V+ platziert wird, schafft er saubere und virengefilterte „Reinluftbereiche“.

Mehr kann man nicht und weniger sollte man nicht für den Schutz tun:

  • Einhaltung aller Auflagen und Hygiene-Vorschriften (Verkleinerung der Gruppen, räumliche Trennung der Gruppen, Desinfektionsmaßnahmen etc.)
  • Luftreinigung zur Senkung des aerogenen Infektionsrisikos über die Luft

Wissenswertes zum H14-HEPA-Schwebstofffilter mit einem Durchlassgrad ≤ 0,005 %

Die speziell von Trotec für die Luftreiniger TAC V+ sowie TES 200 entwickelten H14-Virenfilter überzeugen durch ihre erstklassige Filtereffizienz und ihre innovative Leistungscharakteristik. Mit einem Durchlassgrad von nur 0,005 % und einem Abscheidegrad von 99,995 % bieten sie eine im Vergleich zu herkömmlichen H13-Filtern 10-fach höhere Abscheidung. Dank dieser erstklassigen Eigenschaften werden H14-Hochleistungsfilter selbst in Operationssälen zur Reinluftherstellung sowie in vergleichbar hygienesensiblen Bereichen eingesetzt. Beste Voraussetzungen also, um in Zeiten grassierender Epidemien auch Kinder und Betreuer vor der Gefahr einer Ansteckung zu schützen.

Alle von Trotec angebotenen H14-Hochleistungsfilter genügen den höchsten Qualitätsanforderungen, die bei einer Bakterien- und Virenfilterung obligatorisch sind:

  • Jeder H14-Hochleistungsfilter wird individuell geprüft und mit einer eigenen Seriennummer versehen.
  • Das Prüfprotokoll liegt jedem H14-Filter in zweifacher Ausfertigung als Zertifikat bei.
  • Das Original-Prüfzertifikat kann in den Unterlagen abgelegt und die Kopie bedarfsweise am Luftreinigungsgerät befestigt werden.
  • H14-HEPA-Hochleistungsfilter sind nach EN 1822 und EN 60335-2-69 geprüft.

Der ab sofort als Kauf- und Mietgerät erhältliche TAC V+ wurde im Rahmen einer Heinsberger Studie entwickelt und getestet.

Für Jugendämter und Träger hat Trotec eine eigene Beratungsstelle zu allen Fragen rund um das Thema Infektionsschutz eingerichtet:

Trotec GmbH
Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137
jochem.weingartz@trotec.com


¹ Robert Koch-Institut, SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit (COVD-19), https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText1 Stand: 15. Mai 2020.

² NDR Info: 12.05.2020, Coronavirus Update mit Christian Drosten, deutscher Virologe und Mitentdecker des SARS-Coronavirus (SARS-CoV), Institutsleiter Virologie der Berliner Charité: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html.

³ Veröffentlichte Studie der „National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK)“ im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ (PNAS).

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