Corona-Warn-App, Immunitätsausweis, Impfstoff… Was schützt wirklich vor dem Coronavirus?

Der Kampf gegen das Coronavirus wird an verschiedenen Fronten ausgefochten. Nachdem lange Zeit der Mund-Nasen-Schutz und Abstandsregeln als das Maß aller Dinge galten, um sich vor der Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, hat sich der Wind in den letzten Wochen gedreht. Mit der aktuellen Erkenntnislage, dass sich das Virus hauptsächlich über die Luft überträgt, liegen die Hoffnungen nun in der möglichst schnellen Entwicklung eines geeigneten Impfstoffs. Aber noch während die Suche nach diesem Mittel auf Hochtouren läuft, nähren bereits erste Studien die Zweifel an deren Wirksamkeit.

Studie belegt: Immunitätsausweise und Impfstoffe bieten keinen anhaltenden Schutz

Eine auf Medrxiov (Dokumentenserver für wissenschaftliche Fachpublikationen) von chinesischen und amerikanischen Wissenschaftlern veröffentliche Studie zieht in Zweifel, ob es nach einer Covid-19-Infektion eine langanhaltende Immunität gibt. Denn nicht alle Infizierten entwickeln Antikörper. Zudem hatte ein Teil der Probanden keine Antikörper für das Sars-CoV-2-Virus im Blut, obgleich sich ein Großteil der untersuchten Personen mit dem Virus infiziert hatte. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass die Patienten, die 21 Tage nach dem Auftreten von Symptomen keine Antikörper mehr hatten, „die IgG-Antikörper mit großer Wahrscheinlichkeit verloren haben, als die Infektion überstanden wurde“.

Einmalige Ansteckung schützt nicht vor einer Wiederinfektion

Mit dieser Erkenntnis wäre der von Bundesgesundheitsminister Spahn vorgeschlagene Immunitätsausweis nutzlos und selbst ein Impfstoff würde keine anhaltende Immunität gewährleisten. Auch die von Epidemiologen häufig ins Spiel gebrachte Herdenimmunität wäre vom Tisch, denn der einmalige Nachweis von Antikörpern würde dennoch nicht vor einer Wiederinfektion schützen.

Corona-Warn-App: Nachträgliche Information schützt nicht vor Ansteckung

Die vor wenigen Tagen veröffentliche Corona-Warn-App macht das Smartphone zum Warnsystem. Allerdings schützt die App nicht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Sie informiert den Nutzer lediglich „nachträglich“, wenn dieser Kontakt mit einer nachweislich infizierten Person hatte. Vorausgesetzt, dass auch diese Person die App nutzt.

So vielfältig die Ansätze zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch sind – einen echten Schutz vor der Ansteckung erreicht man derzeit nur dadurch, indem man dem Virus „sprichwörtlich“ aus dem Weg geht (Social Distancing) und öffentliche Bereiche mit vielen Personen meidet. Oder indem man das Virus bildlich gesehen „aus dem Weg“ räumt und so vermeidet, dass es über die Atemwege in den Körper gelangt. Denn darin sind sich alle Wissenschaftler und Virologen mittlerweile einig. Die Gefahr liegt in der Luft.

80 Prozent der Corona-Infektionen erfolgen über die Luft

Während man zu Beginn der Corona-Pandemie noch davon ausging, dass sich das Virus hauptsächlich über die Tröpfchen-und Schmierinfektion überträgt, gilt mittlerweile die Atemluft als Hauptübertragungsweg des Virus. In einem Interview mit der Tageszeitung Rheinischer Post stellt Dr. Thomas Voshaar (medizinischer Berater von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn) klar, dass etwa 80 Prozent der Corona-Ansteckungen über die Raumluft erfolgen.

Genauer gesagt durch sogenannte Aerosole, ein Gemisch aus Gas (in aller Regel Luft) und festen oder flüssigen Bestandteilen, die bei erkrankten Personen Viren enthalten. Diese winzig kleinen Schwebeteilchen werden vorwiegend beim Atmen und Sprechen in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m), schweben Aerosolteilchen aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 0,3 – 0,4 µm) bis zu mehrere Stunden in der Raumluft. Erschwerend hinzu kommt, dass bei infizierten Personen in der Lunge noch mehr Aerosolteilchen erzeugt und über die Atmung freigesetzt werden.

Aerosolteilchen gelten als größte Infektionsgefahr

Entscheidend für die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist die Dauer, wie lange virenbehaftete Aerosole in der Raumluft verbleiben. Denn im Gegensatz zur Luft im Freien, wo Aerosolegemische durch die Luftbewegung mit sauberer Frischluft verdünnt und verweht werden, bleibt die Aerosolkonzentration in geschlossenen Räumen fortwährend hoch. Je länger und je mehr Aerosolteilchen in der Luft umherschweben, desto schneller gelangen diese über die Atemwege in den Körper und führen zu einer Infektion der Lunge. Bereits in einem Kubikzentimeter Luft schweben etwa 50.000 Partikel wie Staub, Pollen aber ebenso Bakterien und Viren. Und mit jeder weiteren Person im Raum erhöht sich die Aerosolkonzentration um Tausende Partikel pro Minute.

Luftreiniger beseitigen infektiöse Aerosole aus der Raumluft

Derzeit gibt es nur zwei wirkungsvolle Wege, um infektiöse Aerosolteilchen aus der Raumluft zu bekommen: entweder durch eine permanente Lüftung mit geöffneten Fenstern und Türen. Allerdings ist dies ein eher theoretischer Ansatz, da beispielsweise der Verkehrslärm oder die jahreszeitbedingten Temperaturen permanent offene Fenster unmöglich machen. Oder mit einem geeigneten Luftreiniger wie dem Hochfrequenz-Luftreiniger TAC V+ von Trotec, mit dem die Aerosolgemische in der Raumluft unmittelbar verdünnt und danach in einem speziellen HEPA-Virenfilter ausgefiltert und inaktiviert werden. In Krankenhäusern wird diese HEPA-Raumluftfiltertechnik schon länger eingesetzt – beispielsweise, um OP-Räume keimfrei zu halten.

Der mobile Luftreiniger TAC V+ erzeugt eine Luftqualität wie im OP-Saal

Mit dem Luftreiniger TAC V+ hat Trotec den weltweit ersten mobilen Hochfrequenz-Luftreiniger mit HEPA-Filtertechnik entwickelt, der dieses hohe medizinische Schutzniveau der Filterklasse 14 auch für Privatanwender und Unternehmen erschwinglich macht. Einfache Klimaanlagen bieten laut Voshaar keinen Schutz, da diese zumeist nur mit einfachen Schmutzfiltern ausgestattet sind. Nur mit HEPA-Spezialfiltern, um die Aerosole aus den Räumen zu filtern, kann die Luft in einem geschlossenen Raum zuverlässig sauber gehalten werden.

„Erste Untersuchungen laufen. Und es scheint so zu sein, dass Spezialfilter die Aerosole aus den Räumen filtern können. In Krankenhäusern wird es bald die ersten Untersuchungen geben, ob die Luft in einem Raum, in dem ein Infizierter ist, mithilfe solcher Filter von den Aerosolen sauber gehalten werden kann. Und das könnte man dann auch in Büros nutzen, damit dort wieder mehr Leute sicher arbeiten können“, sagt Voshaar im Interview. Und was in Krankenhäusern das Personal und in Unternehmen die Mitarbeiter schützt, verhilft auch in allen anderen Bereich des öffentlichen Lebens zur sicheren Rückkehr in den Normalbetrieb.

Das Luftreinigungskonzept des in ersten erfolgreichen klinischen Versuchen getesteten Luftreinigers TAC V+ basiert auf zwei Säulen:

  • Zum einen wird die Aerosolkonzentration in der Raumluft fortlaufend mit virengefilterter HEPA-Reinstluft wirksam verdünnt. Zu diesem Zweck verfügt der Luftreiniger über eine bei mobilen Geräten bislang unerreicht hohe Reinstluftleistung, die eine bis zu 20-fache Luftwechselrate pro Stunde ermöglicht.
  • Des Weiteren werden luftgetragene Viren und Bakterien in einem neuartigen, hitzebeständigen HEPA-Schwebstofffilter zuerst abgeschieden und dann zyklisch, durch thermische Dekontamination, abgetötet. Dieser exklusiv von Trotec entwickelte Spezialfilter der Schutzklasse 14 zeichnet sich durch einen Abscheidegrad von 99,995 Prozent bei Partikelgrößen von 0,1 bis 0,2 µm aus. Dank dieser Eigenschaften werden H14-Hochleistungsfilter selbst in Operationssälen zur Reinluftherstellung sowie in vergleichbar hygienesensiblen Bereichen eingesetzt.

Vereinfacht ausgedrückt, überträgt der Luftreiniger die Luftsituation im Freien auf die Situation in geschlossenen Räumen und ergänzt diese durch eine hocheffiziente Virenfilterung und -inaktivierung.

Was in der Theorie sehr technisch klingt, erweist sich in der Praxis als äußerst unkompliziert. Die zugfreie Ansaugung der belasteten Raumluft erfolgt in Bodennähe, abgegeben wird die virenfreie Reinstluft vertikal nach oben in den Raum. Aufgrund der mobilen Bauweise lassen sich durch den Einsatz mehrerer Luftreiniger TAC V+ selbst großflächige Reinstluftbereiche ohne gefährliche Aerosolbelastung realisieren.

Erhältlich ist der mobile Luftreiniger TAC V+ in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten im Trotec-Shop.

Sprechen Sie uns gerne persönlich darauf an:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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