Schützen Klimaanlagen und Ventilatoren vor Corona? Das sollten Sie jetzt wissen und beachten!

In Zeiten von Corona verbreiten sich gefährliches Halbwissen, Unwahrheiten und Empfehlungen wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien. Da wird vor Klimaanlangen als Virenschleudern gewarnt. Ventilatoren werden zum Schutz vor infektiösen Aerosolen in der Luft angepriesen. Ganz egal, ob das Fenster geöffnet oder geschlossen ist. Was davon ist wahr? Was muss man zu Klimageräten und Ventilatoren im Zusammenhang mit dem Coronavirus wissen? Wir klären auf!

Wie hängen Raumluft und Coronavirus zusammen?

Die Virologen sind sich einig: Das Coronavirus verbreitet sich vorwiegend über die Atmung und nur zu einem geringeren Anteil über die Schmier- und Tröpfcheninfektion. Bei der Mundatmung und beim Sprechen werden Tausende Aerosole (winzig kleine Speichelpartikel) in einer Art Sprühnebel in den Raum ausgestoßen. Diese für das Auge unsichtbaren Partikel fliegen weiter als der empfohlene Mindestabstand von 1,5 – 2,0 m und schweben mehrere Stunden in der Raumluft. Bei erkrankten Personen haften Viren oder Bakterien an diesen Schwebeteilchen. Werden infektiöse Aerosole eingeatmet, dringen die Viren über die Atemwege bis tief in die Lungenalveolen ein.

Einen Schutz vor Aerosolen in geschlossenen Räumen bieten Atemschutzmasken mit Partikelfilter und Hochfrequenz-Luftreiniger wie der TAC V+ von Trotec. Mund-Nasen-Masken hingegen schützen nicht vor dem Einatmen infektiöse Aerosole. Diese halten nur große Tröpfchen ab.

Ist die Luft im Innenbereich und im Freien gleichermaßen gefährlich?

Im Freien werden beim Sprechen ausgestoßene Aerosole durch die natürliche Luftbewegung verteilt und verdünnt. Die Gefahr, von anderen Personen beim Sprechen ausgestoßene Viren einzuatmen, ist daher eher gering. In geschlossenen Räumen – ohne Luftaustausch – hingegen erhöht sich die Aerosolkonzentration in der Raumluft mit jeder weiteren Person. Aerosolwolken schweben unverdünnt im Raum und die Gefahr, infektiöse Viren über die Luft einzuatmen, ist vergleichsweise hoch.

Wie wirkt sich der Betrieb einer Klimaanlage auf die Infektionsgefahr aus?

Die sogenannten Umluftgeräte kühlen die vorhandene Raumluft ab, es erfolgt aber keine Frischluftzufuhr von draußen. Zudem verfügen handelsübliche Klimaanlagen über keinen speziellen HEPA-Filter – wie ihn die Luftreiniger TAC V+ oder TES 200 mit H14 HEPA-Filter haben – um luftgetragene Viren oder Bakterien auszufiltern. In der Raumluft vorhandene Viren werden durch den Luftstrom großflächig im Raum verteilt – daher der Begriff „Virenschleuder“.

  • Ein Umluft-Klimagerät schützt also nicht vor dem Coronavirus. Aerosolwolken werden nicht verdünnt oder ausgefiltert.
  • Virenbehaftete Aerosole werden durch die ausgeblasene Luft der Klimaanlage bis in den hintersten Winkel des Raumes verteilt und dort trotz eingehaltenem Mindestabstand eingeatmet.

Schützt ein Ventilator bei offenem Fenster vor einer Ansteckung?

Einzelne Virologen empfehlen einen Ventilator vor das geöffnete Fenster zu stellen, um die keimbelastete Raumluft so nach draußen zu befördern. In der Theorie ist das richtig. Der durch den Ventilator erzeugte Luftstrom saugt die Raumluft an und bläst die Viren aus dem Fenster. In der Praxis ist das aber eher unrealistisch! Ein geöffnetes Fenster mit eingeschaltetem Ventilator mag im Sommer noch praktikabel erscheinen. Aber was macht man im Winter – bei eisigen Minusgraden vor der Tür? Oder wie soll man im Büro entspannt arbeiten, wenn der Straßenlärm durch das geöffnete Fenster dröhnt? Auch in Senioren- und Pflegeheimen ist diese Empfehlung nicht umsetzbar. Ältere Menschen in Pflegeheimen haben ein erhöhtes Wärmebedürfnis. Ein offenes Fenster kann hier schwerwiegende Folgen haben.

  • Ein Ventilator bei geöffnetem Fenster reduziert das Infektionsrisiko tatsächlich. Ursächlich dafür ist der Verdünnungseffekt, der mit dem frischen Wind der zugeführten Außenluft einhergeht.
  • Allerdings ist dieser Infektionsschutz nur bedingt praktikabel und insbesondere in der kalten Jahreszeit sowie bei älteren Menschen nicht umsetzbar.

Schützt ein Ventilator bei geschlossenem Fenster vor einer Ansteckung?

In geschlossenen Räumen bietet ein Ventilator denselben Infektionsschutz wie eine Umluft-Klimaanlage. Keinen! Ohne die Frischluftzufuhr von draußen wird die Raumluft lediglich bewegt – aber nicht verdünnt. Zudem haben Ventilatoren keinerlei Filterwirkung.

  • Ein Ventilator im geschlossenen Raum schützt also nicht vor dem Coronavirus. Aerosolwolken werden nicht verdünnt oder ausgefiltert.
  • Das Gegenteil ist der Fall! Virenbehaftete Aerosole werden durch die ausgeblasene Luft des Ventilators bis in den hintersten Winkel des Raumes verteilt und dort trotz eingehaltenem Mindestabstand eingeatmet.

Wie sinnvoll ist eine Querlüftung als Schutz vor einer Ansteckung?

Mit der Querlüftung geht auch immer ein Luftwechsel einher. Die keimbelastete Raumluft zieht nach draußen und frische Luft strömt in den Raum ein. Allerdings birgt diese Lüftungsart auch Risiken. Insbesondere in Büros oder Restaurants mit vielen Personen fliegen infektiöse Aerosole zuerst durch den ganzen Raum, bevor sie aus dem Fenster nach außen entweichen. Im Luftstrom befindliche Personen atmen diese Aerosole daher zwangsläufig ein.

Einen wirksamen Schutz vor Viren in der Raumluft bietet nur ein Hochfrequenz-Luftreiniger wie der TAC V+ mit HEPA-Filterung und hoher Luftleistung

Der mobile Luftreiniger TAC V+ reinigt die Raumluft ebenso effektiv, wie es sonst nur in hygienesensiblen Reinraumumgebungen und Krankenhaus-OP-Räumen der Fall ist. Möglich machen dies die sehr hohe Luftleistung von 1.600 m³/Stunde sowie der neuartige H14 HEPA-Virenfilter. Die Raumluft wird in Bodennähe angesaugt, durch den HEPA-Filter von Bakterien und Viren befreit und als keimfreie Reinluft wieder in den Raum abgegeben. Die Raumluft wird je nach Raumgröße bis zu 20 Mal pro Stunde umwälzt und gereinigt. Dadurch werden spontan auftretende Aerosolwolken auf Kopfhöhe unmittelbar mit sehr großen Reinluftmengen derart verdünnt, dass sich Virenlast und Infektionsrisiko erheblich reduzieren! Ohne Installation, ohne komplizierten Anschluss. Einfach einstecken und damit sofort für maximal möglichen Infektionsschutz sorgen!

Der TAC V+ ist ab sofort in verschiedenen Farbvarianten zum Preis von 4.286,20 € im Trotec-Shop erhältlich.

Weitere Auskünfte zu diesem Gerät erhalten Sie bei unserem Fachberater:

Trotec GmbH
Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137
jochem.weingartz@trotec.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*