Feinstaub am Arbeitsplatz: Risiken erkennen und durch die richtige Vorbeugung auf ein Minimum reduzieren

Trotz fortlaufender Bemühungen der Umweltbehörden, die verkehrsbedingten Feinstaubemissionen zu senken, etwa durch Maßnahmen und Konzepte zur Verbesserung der Luftqualität im urbanen Raum, stellt Feinstaub am Arbeitsplatz nach wie vor ein erhebliches Gesundheitsrisiko für Arbeitnehmer da. Arbeitgeber sind daher gut beraten, für saubere Luft am Arbeitsplatz zu sorgen, beispielsweise durch mobile Luftreiniger oder durch Lüftungsanlagen mit entsprechender Luftfilterung.

Die Krux dabei: Umweltministerien arbeiten mit großzügigeren Richtwerten als etwa die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Daher kommt es immer wieder zu unterschiedlichen Aussagen bezüglich der Schadstoffbelastung, der Luftqualität und der gesundheitlichen Risiken. Wer sich an die Vorgaben der geltenden Arbeitsschutzgesetze hält und ausschließlich die regional geltenden Grenzwerte einhält, sieht daher mitunter keinen Handlungsbedarf, obwohl die Luft in vielen Betrieben alles andere als rein ist.

Glaubt man etwa dem Umweltministerium der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der vor wenigen Tagen präsentierten „Luftqualitätsbilanz 2022“, dann wurden im vergangenen Jahr die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) und für Feinstaub (PM10 und PM2,5) bis auf eine Ausnahme an allen Probenahme-Stellen eingehalten. Das würden die Auswertungen der Messdaten aus dem Jahr 2022 des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zeigen, erklärt das Umweltministerium in einer am 05. Mai 2023 veröffentlichten Mitteilung.

Zu einer vollkommen anderen Bewertung der Feinstaubbelastung in Europa und Deutschland kommen aktuelle Studien, die sich an den im Jahr 2021 festgelegten strengeren Richtwerten der WHO orientieren. Demnach würden nur 0,001 Prozent der Menschen an Orten leben und arbeiten, an denen der von der WHO empfohlene Jahreshöchstwert nicht übertroffen wird. Im März berichtete ein Forschungsteam Im Fachmagazin „The Lancet Planetary Health“, dass der WHO-Tageshöchstwert für Feinstaubpartikel der Größe PM2,5 im globalen Durchschnitt an 70 Prozent aller Tage überschritten wird.

Trügerische Sicherheit aufgrund unterschiedlicher Grenzwerte

Die WHO hatte die empfohlenen Grenzwerte für PM2,5-Feinstaub im Jahr 2021 gesenkt. Die neuen Leitlinien empfehlen eine mittlere jährliche Feinstaub ⁠PM2,5⁠-Konzentration von maximal 5 µg/m³. Der europaweit geltende Jahresgrenzwert beträgt hingegen 25 µg/m³, er liegt also fünfmal höher als der Grenzwert der WHO.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) wurde dieser deutlich niedrigere Wert im Jahr 2022 an nahezu allen der etwa 200 Messstationen in Deutschland überschritten!

Feinstaub: Eine unsichtbare Gefahr für Lunge, Herz und Gefäße

Als PM2,5 werden Feinstaubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometern (0,0025 Millimeter) bezeichnet, die laut aktuellem Forschungsstand für eine Vielzahl an Erkrankungen und Todesfälle verantwortlich sind.

In Städten und Ballungszentren sind vor allem der Straßenverkehr wie auch Industrie und fossile Heizungen für die Emission von Feinstaubpartikel verantwortlich. Das spüren insbesondere Menschen, die an dichtbefahrenen Straßen oder in Industriegebieten arbeiten.

Luftverschmutzung durch Feinstaub ist laut WHO eines der größten Umweltrisiken für die Gesundheit

Die winzig kleinen Feinstaubpartikel werden von der internationalen Agentur für Krebsforschung (International Agency for Research on Cancer) als Karzinogen der Gruppe 1 eingestuft. Sie können also Krebs auslösen oder begünstigen. Nach Schätzungen der WHO war die globale Luftverschmutzung im Jahr 2019 für 4,2 Millionen Todesfälle verantwortlich. Davon waren 37 % auf eine Herzkrankheit und einen Schlaganfall, 18 % auf eine Lungenerkrankung und 23 % auf akute Infektionen der unteren Atemwege zurückzuführen.

Jedes Mikrogramm weniger Feinstaub in der Luft senkt das Risiko einer Erkrankung

Es sei schwierig, einen exakten Grenzwert für die Feinstaub-Belastung in der Luft zu definieren, oberhalb dessen Gesundheitsrisiken bestehen, sagt Matthew Peters, Professor für Atemwegsmedizin an der Macquarie University. Studien belegen, dass bereits eine kurzzeitige Erhöhung der Feinstaubkonzentration in der Luft um 10 µg/m³ zu einem messbaren Anstieg der Notaufnahmen in Krankenhäusern führt. Die Experten sind sich hingegen einig, dass jedes Mikrogramm weniger Feinstaub in der Luft ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsvorsorge ist.

Wie lässt sich die Feinstaubelastung am Arbeitsplatz senken?

So lange die Feinstaubemission aus Straßenverkehr, Kraft- und Fernheizwerken, Abfallverbrennungsanlagen und veralteten Heizungen mit fossilen Brennstoffen nicht spürbar reduziert wird, besteht Handlungspflicht für Arbeitgeber, die Mitarbeiter für den alltäglichen Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen. Umso mehr, wenn das Unternehmen in städtischen und verkehrsnahen Regionen ansässig ist.

Wenn auch Sie wissen möchten, wie gut oder schlecht die Raumluft in Ihrem Unternehmen ist, ob die Luft eine hohe Feinstaubbelastung aufweist und ob Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität erforderlich sind, dann findet Sie Trotec Online Shop alles dafür Notwendige.

Die Raumluftqualität sicher im Blick: Luftqualitätsmonitoring

Mit dem praktischen Luftqualitätsmonitor BQ30 behalten Arbeitgeber die Raumluftqualität zuverlässig im Blick. Das BQ30 misst sowohl die CO2-Konzentration in der Raumluft und gibt den gemessenen Wert gut ablesbar auf dem LCD-Display aus. Zudem misst das praktische Messgerät die Menge der Feinstaubpartikel in der Raumluft und macht gefährlich hohe Konzentrationen unmittelbar sichtbar. Dazu erfasst das Messgerät per Lasertechnik problemlos kleinste Luftverunreinigungen der Größen PM2.5 und PM10 in Mikrogramm je Kubikmeter.

Auf dem großen Farb-LCD-Display des BQ30 lassen sich gleichzeitig ablesen:

  • CO2-Gehalt in der Raumluft
  • Partikelmassenkonzentration in der Luft
  • Lufttemperatur
  • relative Luftfeuchtigkeit

Saubere Luft und niedrige Feinstaubwerte in Innenräumen: AirgoClean® Luftreinigung

Wer bei der Raumluftqualität dauerhaft auf Nummer sicher gehen möchte, findet in AirgoClean® Luftreinigern von Trotec das Mittel der Wahl zum Schutz vor gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikeln wie auch Grippe-, Rhino-, RSV- und Corona-Viren in der Luft. Positiver Nebeneffekt: Dank technischer Luftreinigung muss weniger gelüftet werden, was sich insbesondere hinsichtlich der aktuell hohen Energiepreise auszahlt. Die Räume kühlen nicht aus, die Wärme bleibt im Raum.

HEPA-Filtertechnik beseitigt Feinstaub aus der Luft

Mit ihren hocheffizienten HEPA-Filtern beseitigen die mobilen Luftreiniger der AirgoClean®-Serie mehr als 99 % aller Schwebstoffpartikel zuverlässig aus der Raumluft und sorgen so für ein gesünderes Ein- und Durchatmen. Feinstaubpartikel werden ebenso zuverlässig aus der Raumluft gefiltert, wie krankmachende Viren, Bakterien, Pollen und Allergene.

Besonders praktisch: AirgoClean® Luftreiniger mit integrierter Luftqualitätsanzeige machen die sonst unsichtbare Luftqualität sichtbar. Neben der numerischen Anzeige des PM 2.5-Wertes (Anzahl der Feinstaubpartikel < 2,5 µm) signalisiert eine optische Anzeige mit Farb-LED-Leuchten den Reinheitsgrad der Umgebungsluft.

Maximalschutz vor Feinstaubgefahren am Arbeitsplatz: TAC Hochleistungsluftreiniger

Fünf Modelle in zwei Gerätevarianten – jeweils mit nachgewiesener Filterwirksamkeit zum Schutz vor Feinstaubpartikeln und luftgetragenen Krankheitserregern machen die TAC-Serie zur flexiblen und skalierbaren Luftreinigungslösung für Arbeitsräume in industriell geprägten Umgebungen (Industriegebiete).

  • Extrem robuste Konstruktion für den professionellen Einsatz
  • Hohe Einsatzflexibilität durch Mobilität; einfach dort aufstellen, wo ein hoher Schutz vor luftgetragenen Risiken erforderlich ist
  • Luftvolumen bis zu 2.100 m³
  • H14 Hochleistungs-HEPA-Filter nach EN 1822
  • Konstanter Luftvolumenstrom, auch bei zunehmender Filterverschmutzung
  • Vollautomatischer Betrieb durch Flexible Programmierung
  • Sensorgesteuerte Filterwechselanzeige (Vor- und Hauptfilter) für längere Filterstandzeiten
  • Geringe Geräuschentwicklung
  • Made in Germany

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mit dem Absenden erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gemäß unserer Datenschutzerklärung einverstanden.


*