Wie riskant ist Chorsingen in Zeiten von Corona? Neue Fälle belegen gewisse Infektionsgefahr beim Singen. Abhilfe verspricht eine neue Technik aus Heinsberg

Deutschland ist geteilt! Der überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger befürwortet die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus und schützt sich entsprechend den Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums. Andere wiederum gehen auf die Straßen und protestieren für eine Lockerung bzw. Abschaffung der Corona-Einschränkungen – aus den unterschiedlichsten Gründen. Wer hat Recht?

Recht haben beide Parteien! Befürworter und Gegner der Corona-Einschränkungen

Auch ohne Virologe zu sein, sollte jedem noch so kritischen Meinungsvertreter klar sein, dass das Coronavirus insbesondere für ältere Menschen und Risikopatienten eine lebensbedrohliche Gefahr darstellt. Diese Menschen zu schützen, kann nicht falsch sein! Ob ein Mindestabstand von 2 Metern in geschlossenen Räumen einen ausreichenden Infektionsschutz darstellt, darf nach der aktuellen Erkenntnislage hingegen angezweifelt werden. Das Zusammentreffen vieler Menschen auf engstem Raum fördert die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. So berichten US-Epidemiologen in Morbidity and Mortality Weekly Report (MMWR: 2020; DOI: 10.15585/mmwr.mm6919e6) über ein sogenanntes Superspreader-Ereignis in einem Kirchenchor, wo eine mit dem Coronavirus infizierte Person 52 Mitsänger infizierte.

Chor-Gruppen infizieren sich bei Proben trotz Abstandsregeln mit dem Coronavirus

Im Bundestaat Washington (USA) traf sich eine 61-köpfige Chor-Gruppe zu Proben. Alle vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen wurden eingehalten: kontaktlose Begrüßung, Desinfektionsmittel und eine strikte Einhaltung der Abstandsregeln. Dennoch erkrankten 53 der 61 Anwesenden an Covid-19. Mehrere Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden, zwei verstarben in Folge der Infektion. Vergleichbare Fälle gibt es auch in Deutschland. Im Berliner Dom trafen sich 78 Mitglieder der Domkantorei zur Probe. 59 der Chormitglieder zeigten nach wenigen Tagen Krankheitssymptome, 31 wurden positiv auf Covid-19 getestet. Die lange Verweildauer im Raum habe „es offensichtlich unerheblich gemacht, wie weit man voneinander weg sitzt“, äußerte Chorleiter Tobias Brommann gegenüber „Evangelisch.de„. In Amsterdam erkrankten 100 Menschen nach einem Passionskonzert des „Gemengd Koor, 4 Menschen starben an den Folgen.

Ausgelöst wurden diese Infektionsketten über beim Singen ausgestoßene Aerosole (winzig kleine Speichelpartikel), die sich über mehrere Meter hinweg im Raum verteilen und mehrere Stunden im Raum schweben. Vor dieser auch vom Robert-Koch-Institut bestätigten Infektionsgefahr¹ (Ansteckung über die eingeatmete Luft) schützt auch kein Mindestabstand. Der Fall macht deutlich, dass die behördlich verordneten Maßnahmen zumindest keinen vollumfänglichen Schutz vor dem Virus darstellen. In Fitnessstudios, Supermärkten oder Restaurants und anderen geschlossenen Räumen gilt zwar ein Mindestabstand von 1,5 oder 2 Metern, aber dieser schützt nicht vor luftgetragenen Aerosolen, die beim Sprechen oder Husten in die Raumluft abgegeben werden. Übrigens schützen auch einfache Mund-Nasen-Masken nicht vor Aerosolen. Die Einatmung der nur einen Tausendstel Millimeter kleinen Aerosole kann nur durch eine Atemschutzmaske mit Partikelfilter (FFP3) verhindert werden. Die sind aber mit 5 bis 9 EUR pro Stück nicht nur sehr teuer, sondern zur Zeit auch Mangelware für den normalen Bürger.

Trotec entwickelt neuartigen Luftreinger TAC V+ zum Schutz vor infektiösen Aerosolen

Einen echten Schutz vor luftübertragenden Infektionen in geschlossenen Räumen bietet nur eine effektive und dauerhafte Luftreinigung, um die infektiösen Viren so schnell wie möglich aus der Luft zu filtern. Bevor diese von anderen Personen im Raum eingeatmet werden. Die dafür notwendige Luftreinigungstechnik mit speziellen H14 HEPA-Schwebstofffiltern hat Trotec aus Heinsberg entwickelt. Mit der Entwicklung des neuartigen Luftreinigers TAC V+ wurde unmittelbar nach dem Bekanntwerden der ersten Infektionsfälle in Heinsbergbegonnen. Das Gerät ist nun als Kauf- und Mietgerät erhältlich und bereits bei zahlreichen Unternehmen wie zum Beispiel notebooksbilliger.de im Einsatz. Zum Schutz der Mitarbeiter und zum Schutz der Kunden.

Aerosole – die unsichtbare Infektionsgefahr in der Luft

Beim Atmen, Sprechen oder Husten stoßen wir nicht nur große, sichtbare Tröpfchen in einer Art „Sprühregen“ in den Raum aus, sondern in viel größerem Ausmaß auch winzig kleine Aerosole. Während die großen Tröpfchen aufgrund ihres Gewichtes bereits nach rund 1,5 Metern zu Boden sinken (hieraus resultiert die Abstandsregel von 1,5 Metern), halten sich infektiöse und nur einen Tausendstel Millimeter große Aerosole „tatsächlich für mehrere Stunden“ in der Luft, erklärt der Virologe Drosten. Daher schützen Abstandsregeln, kleinere und räumlich getrennte Gruppen sowie häufigeres Händewaschen allein nicht vor einer Übertragung des Virus. Beim Sprechen freigesetzte Aerosole verbreiten sich über die zirkulierende Raumluft stundenlang unsichtbar im Raum und werden eingeatmet. Ziel muss es daher sein, die Atemluftdurchmengung in Arbeitsbereichen mit mehreren Personen so weit wie möglich zu verhindern. Und dies gelingt durch den kombinierten Einsatz eines TAC-V+-Luftreinigers.

TAC V+ – der neuartige Luftreiniger zum Schutz vor infektiösen Aerosolen in der Luft

Mit dem neuartigen Luftreiniger TAC V+ hat Trotec einen weltweit einzigartigen Raumluftreiniger mit HEPA-Thermodekontaminationstechnik entwickelt. Die Luft in geschlossenen Räumen wird durch den mobil einsetzbaren TAC V+ ebenso effektiv umgewälzt und gereinigt, wie es sonst nur in hygienesensiblen Reinraumumgebungen und Krankenhaus-OP-Räumen der Fall ist. Möglich machen dies die hohe Luftleistung des Luftreinigers sowie eine neuartige HEPA-Thermodekontamination. So lässt sich auch nahezu jeder geschlossene Raum unabhängig von der Anzahl der darin befindlichen Personen dauerhaft so gut wie viren- und keimfrei halten.

Was in der Theorie sehr technisch klingt, erweist sich in der Praxis als äußerst unkompliziert. Die Raumluft wird in Bodennähe angesaugt, durch den HEPA-Filter von Bakterien und Viren befreit und als keimfreie Reinluft wieder in den Raum abgegeben. Ohne Installation, ohne komplizierten Anschluss. Einfach einstecken und damit sofort für maximal möglichen Infektionsschutz sorgen!

Maximal saubere Raumluft bedeutet minimale Infektionsgefahr

Abstandsregeln, Gesichtsmasken sowie verstärkte Reinigungs- und Desinfektionsdurchgänge sind – isoliert betrachtet – alles sinnvolle Maßnahmen! Aber sie bieten keinen „echten“ Schutz gegen infektiöse Aerosole, da diese wie Rauch bis zu mehrere Meter in die Luft aufsteigen und erst nach Stunden langsam und weiträumig zu Boden sinken. Selbst hinter vermeintlich sicheren Spuckschutzwände. Die Gefahr, sich über die Raumluft mit dem Coronavirus zu infizieren, sinkt durch den Einsatz des Luftreinigers TAC V+ mit Virenfilter signifikant.

Mehr kann man nicht und weniger sollte man für Mitarbeiter, Kunden oder Gäste nicht für tun:

  • Einhaltung aller Auflagen und Hygiene-Vorschriften (Mindestabstand, Maskenpflicht, Spuckschutzwände, Desinfektionsmaßnahmen etc.)
  • Luftreinigung zur Senkung des aerogenen Infektionsrisikos über die Luft

Wissenswertes zum H14-HEPA-Schwebstofffilter mit einem Durchlassgrad ≤ 0,005 %

Die speziell von Trotec für die Luftreiniger TAC V+ sowie TES 200 entwickelten H14-Virenfilter überzeugen durch ihre erstklassige Filtereffizienz und ihre innovative Leistungscharakteristik. Mit einem Durchlassgrad von nur 0,005 % und einem Abscheidegrad von 99,995 % bieten sie eine im Vergleich zu herkömmlichen H13-Filtern 10-fach höhere Abscheidung. Dank dieser erstklassigen Eigenschaften werden H14-Hochleistungsfilter selbst in Operationssälen zur Reinluftherstellung sowie in vergleichbar hygienesensiblen Bereichen eingesetzt.

Alle von Trotec angebotenen H14-Hochleistungsfilter genügen den höchsten Qualitätsanforderungen, die bei einer Bakterien- und Virenfilterung obligatorisch sind:

  • Jeder H14-Hochleistungsfilter wird individuell geprüft und mit einer eigenen Seriennummer versehen.
  • Das Prüfprotokoll liegt jedem H14-Filter in zweifacher Ausfertigung als Zertifikat bei.
  • Das Original-Prüfzertifikat kann in den Unterlagen abgelegt und die Kopie bedarfsweise am Luftreinigungsgerät befestigt werden.
  • H14-HEPA-Hochleistungsfilter sind nach EN 1822 und EN 60335-2-69 geprüft.

Der TAC V+ ist in verschiedenen Farben, sowie mit einer individualisierbaren Webefläche bestellbar.

Für Unternehmen, Behörden und öffentliche Einrichtungen hat Trotec eine eigene Beratungsstelle zu allen Fragen rund um das Thema Infektionsschutz eingerichtet:

Trotec GmbH
Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137
jochem.weingartz@trotec.com


¹ Robert-Koch-Institut, SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit (COVD-19), Stand: 15. Mai 2020

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