Rat & Tat: Die wichtigsten Fakten zu Trocknungsgeräten

Wer die Folgeschäden eines Wasserschadens so gering wie möglich halten will, sollte vor allem schnell handeln – und schnell trocknen. Denn je länger sie dauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Schäden entstehen. Doch wie schnell eine Trocknung vorangeht, hängt von der richtigen Auswahl des passenden Entfeuchtungsgerätes ab. Und oft wird eine weitere wichtige Rahmenbedingung für eine rasche Trocknung übersehen – die optimale Aufstellposition der Geräte.

Die erste Grundvoraussetzung für einen schnellen Trocknungsprozess liegt in der optimalen Aufstellposition der Trockner. Hierbei lassen sich zwei Varianten unterschieden:

  • Sie besitzen idealerweise für jeden Raum einen Kondens oder Adsorptiontrockner. Dann ist es ganz einfach: Sie stellen die Trockner jeweils in die Mitte des Raumes.
  • Ihnen steht nicht für alle Räume jeweils ein Trockner zur Verfügung. Dann ist der Luftaustausch zwischen den Räumen sehr wichtig. In die Räume ohne Trockner sollten Sie möglichst einen Ventilator stellen. Am besten so positioniert, dass er diagonal durch den Raum in Richtung der geöffneten Türe bläst. Sollten Sie nicht genügend Ventilatoren für alle Räume haben, dann empfiehlt es sich die Geräte in den betroffenen Räumen alle zwei bis drei Tage zu wechseln.

Die zweite Grundvoraussetzung für einen schnellen Trocknungsprozess liegt in der optimalen Raumtemperatur.

  • Den schnellsten Trocknungserfolg erzielen Sie, wenn die Raumtemperatur zwischen 15 °C und 25 °C liegt. Denn je wärmer die Luft ist, umso mehr Wasser kann sie aufnehmen. Wenn es also in den zu Schaden gekommenen Räumen kühler ist, dann sorgt eine Beheizung der Räume für eine deutliche Beschleunigung des Trocknungsvorgangs. Unterhalb von 10 °C bis 15 °C geht bei Kondenstrocknern zudem auch die Entfeuchtungsleistung zurück. Bei solch niedrigen Temperaturen bildet sich im Gerät vermehrt Eis und der Trockner wechselt häufig in den Abtaubetrieb. Da das Gerät in den Abtauphasen nicht entfeuchten kann, verlängert dies die Trocknungszeit.

Die dritte Grundvoraussetzung für einen schnellen Trocknungsprozess liegt in der optimalen Luftventilation.

  • Die Luftbewegung ist für den schnellen Erfolg bei einer Trocknung gar nicht zu überschätzen. Denn es ist unstrittig, dass eine optimale Luftventilation die Trocknungsdauer halbieren kann. Im optimalen Falle sollten Sie deshalb in jedem Raum auch einen Ventilator aufstellen.

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Für Fragen zum Thema Wasserschaden sprechen Sie uns gern an unter +49 2452 962 400.

2 thoughts to “Rat & Tat: Die wichtigsten Fakten zu Trocknungsgeräten”

  1. Hallo, wir haben nach Hochwasser pro Raum einen Bautrockner, zB TTK 400 und einen Ventilator und die einzelnen Räume jeweils mit einer Folie locker abgehängt. Ist das richtig? Einige Handwerker waren immer der Meinung, wir sollten die Folien öffnen und Luft in den Raum lassen. Die Fenster sind mit Folien abgeklebt (da durch das Wasser alle Fenster gebrochen sind). Liebe Grüße Anika

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