Kein ausreichender Schutz für Schutzsuchende? Entwickeln sich Flüchtlingsheime zu neuen Corona-Hotspots?

Wovor Experten und Virologen schon länger warnen, ist nun in einem Flüchtlingsheim in Sankt Augustin bei Bonn eingetreten: ein massiver Corona-Ausbruch mit bislang 130 infizierten Personen. Ursächlich für diesen und weitere Ausbrüche in anderen Unterbringungseinrichtungen sind beim Atmen ausgestoßene und mit dem Corona-Virus behaftete Aerosole. Die Landtagsabgeordnete Baviran Aymaz mahnt daher schon länger, dass die Landesregierungen mehr für den Schutz der Flüchtlinge tun müssen. „Das Problem besteht bundesweit, überall dort, wo Geflüchtete in Massenunterbringungen mit teilweise mehreren hunderten Menschen auf engstem Raum zusammengepfercht werden.“, kritisiert Aymaz gegenüber dem WDR. Unterstrichen wird dieser dringende Appell an die Regierungen durch Untersuchungen des „Kompetenzzentrum Public Health Covid-19“, wonach es 1367 bestätigte Sars-CoV-2 Infektionen unter 6083 Asylbewerbern gab, deren Einrichtungen zum Zeitpunkt der Untersuchung unter Quarantäne standen. Die Dunkelziffer könnte aufgrund fehlender Tests vielleicht noch höher liegen.

Abstandsregeln sind in Sammelunterkünften in der Praxis oft nicht einzuhalten

Die Einhaltung notwendiger Abstandsregeln ist bei der Unterbringung zumeist mehrerer Hundert Menschen auf engstem Raum schlichtweg oft nicht möglich. Viele Menschen teilen sich Aufenthalts-, Sanitär-, und Schlafräume und damit verbunden auch die Atemluft. Befindet sich nur ein Infizierter im Raum, besteht die Gefahr das mitunter andere Personen infektiöse Aerosole einatmen, die bis zu mehrere Stunden im Raum schweben. „Wenn man keine Situation haben möchte, in der inländische Corona-Hotspots generiert werden, die das Infektionsrisiko von Kreuzfahrtschiffen mit sich bringen, müssten die zuständigen Behörden dringend eine Unterbringung umsetzen, die mit den Corona-Schutzmaßnahmen konform ist“, fordert daher Kayvan Bozorgmehr, Professor für Public Health an der Universität Bielefeld. Gemeint ist eine Unterbringung in Einzelzimmern, oder eine dezentrale Unterbringung. Dies stellt die Landesregierungen jedoch vor ein weiteres Problem. Ausreichende Kapazitäten zur Einzelunterbringung sind oftmals nicht vorhanden.

Hier bietet sich technische Hilfe im Kampf gegen das Virus an

Eine Lösung für dieses Problem kommt ausgerechnet aus Heinsberg, einem der ersten Corona-Hotspots in Deutschland. Das hier ansässige Unternehmen Trotec, europaweit marktführend in der Herstellung mobiler Luftreinigungstechnik mit HEPA-Luftreinigung, hat bereits beim Bekanntwerden erster Infektionsfälle mit der Entwicklung des neuartigen Luftreinigers TAC V+ begonnen. Um mittels spezieller HEPA-Filtertechnik überall dort infektiöse Corona-Aerosole aus der Raumluft zu filtern, wo Abstandsregeln nicht umsetzbar sind.

Aerosole – die unsichtbare Infektionsgefahr in der Luft

Beim Atmen, Sprechen oder Husten stoßen wir nicht nur große, sichtbare Tröpfchen in einer Art „Sprühregen“ in den Raum aus, sondern in viel größerem Ausmaß auch winzig kleine Aerosole. Während die großen Tröpfchen aufgrund ihres Gewichtes bereits nach rund 1,5 Metern zu Boden sinken (hieraus resultiert die Abstandsregel von 1,5 Metern), halten sich infektiöse und nur einen Tausendstel Millimeter große Aerosole „tatsächlich für mehrere Stunden“ in der Luft, erklärt der Virologe Drosten. Daher schützen Abstandsregeln, kleinere und räumlich getrennte Gruppen sowie häufigeres Händewaschen allein nicht vor einer Übertragung des Virus. Beim Sprechen freigesetzte Aerosole verbreiten sich über die zirkulierende Raumluft stundenlang unsichtbar im Raum und werden eingeatmet. Ziel muss es daher sein, die Atemluftdurchmengung in Aufenthaltsbereichen mit mehreren Personen so weit wie möglich zu verhindern. Und dies gelingt durch den kombinierten Einsatz eines TAC-V+-Luftreinigers.

TAC V+ – der neuartige Luftreiniger zum Schutz vor infektiösen Aerosolen in der Luft

Mit dem Luftreiniger TAC V+ hat Trotec einen einzigartigen Raumluftreiniger mit HEPA-Thermodekontaminationstechnik entwickelt. Die Luft in geschlossenen Räumen wird durch den mobil einsetzbaren TAC V+ ebenso effektiv umgewälzt und gereinigt, wie es sonst nur in hygienesensiblen Reinraumumgebungen und Krankenhaus-OP-Räumen der Fall ist. Möglich machen dies die hohe Luftleistung des Luftreinigers sowie eine neuartige HEPA-Thermodekontamination. So lässt sich nahezu jeder geschlossene Raum unabhängig von der Anzahl der darin befindlichen Personen dauerhaft viren- und keimreduziert halten.

Was in der Theorie sehr technisch klingt, erweist sich in der Praxis als unkompliziert. Die Raumluft wird in Bodennähe angesaugt, durch den HEPA-Filter von Bakterien und Viren befreit und als keimfreie Reinluft wieder in den Raum abgegeben. Ohne Installation, ohne komplizierten Stromanschluss. Einfach einstecken und damit sofort für maximal möglichen Infektionsschutz sorgen!

Maximal saubere Raumluft bedeutet minimale Infektionsgefahr

Abstandsregeln, Gesichtsmasken sowie verstärkte Reinigungs- und Desinfektionsdurchgänge sind – isoliert betrachtet – alles sinnvolle Maßnahmen! Aber sie bieten keinen „echten“ Schutz gegen infektiöse Aerosole, da diese wie Rauch bis zu mehrere Meter in die Luft aufsteigen und erst nach Stunden langsam und weiträumig zu Boden sinken. Selbst hinter vermeintlich sicheren Spuckschutzwänden. Die Gefahr, sich über die Raumluft mit dem Coronavirus zu infizieren, sinkt durch den Einsatz des Luftreinigers TAC V+ mit Virenfilter je nach Sicherheitsstufe gegen null.

Mehr kann man nicht und weniger sollte man nicht für tun:

  • Einhaltung aller Auflagen und Hygiene-Vorschriften (Mindestabstand, Maskenpflicht, Spuckschutzwände, Desinfektionsmaßnahmen etc.)
  • Luftreinigung zur Senkung des aerogenen Infektionsrisikos über die Luft

Wissenswertes zum H14-HEPA-Schwebstofffilter mit einem Durchlassgrad ≤ 0,005 %

Die speziell von Trotec für die Luftreiniger TAC V+ sowie TES 200 entwickelten H14-Virenfilter überzeugen durch ihre erstklassige Filtereffizienz und ihre innovative Leistungscharakteristik. Mit einem Durchlassgrad von nur 0,005 % und einem Abscheidegrad von 99,995 % bieten sie eine im Vergleich zu herkömmlichen H13-Filtern 10-fach höhere Abscheidung. Dank dieser erstklassigen Eigenschaften werden H14-Hochleistungsfilter selbst in Operationssälen zur Reinluftherstellung sowie in vergleichbar hygienesensiblen Bereichen eingesetzt.

Alle von Trotec angebotenen H14-Hochleistungsfilter genügen den höchsten Qualitätsanforderungen, die bei einer Bakterien- und Virenfilterung obligatorisch sind:

  • Jeder H14-Hochleistungsfilter wird individuell geprüft und mit einer eigenen Seriennummer versehen.
  • Das Prüfprotokoll liegt jedem H14-Filter in zweifacher Ausfertigung als Zertifikat bei.
  • Das Original-Prüfzertifikat kann in den Unterlagen abgelegt und die Kopie bedarfsweise am Luftreinigungsgerät befestigt werden.
  • H14-HEPA-Hochleistungsfilter sind nach EN 1822 und EN 60335-2-69 geprüft.

Für Kommunen, Ländern und Behörden hat Trotec eine eigene Beratungsstelle zu allen Fragen rund um das Thema Infektionsschutz in Sammelunterkünften eingerichtet:

Trotec GmbH
Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137
jochem.weingartz@trotec.com

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