Sicherer Betrieb von Holzöfen und Kaminen. Feinstaub-Emissionen erkennen und beseitigen.

Kamine und Holzöfen erleben in der aktuellen Energiekrise eine Renaissance. „Mit Ausbruch des Krieges ist die Nachfrage explodiert“, verkündet ein Sprecher des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Die Folge: Lange Wartezeiten und Lieferengpässe. Glücklich kann sich schätzen, wer bereits eine Holzheizung oder einen Kamin besitzt. Was gibt es Schöneres, als an kalten Tagen die behagliche Wärme eines Kamines zu genießen? Knackendes Holz, lodernde Flammen – Gemütlichkeit pur! Ganz abgesehen davon, dass Heizen mit Holz in Zeiten wie diesen eine kostensparende Alternative zum Aufdrehen der teuren Gasheizung ist.

Allerdings sollte bei all der Freude nicht vergessen werden, dass insbesondere ältere Öfen auch schädliche Nebenwirkungen haben können. Bei der Verbrennung von Holz wird krebserregender Feinstaub freigesetzt. Diese sehr feinen Partikel können über die Raumluft in die Lunge geraten und zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit führen.

Wenn auch Sie Ihren Kamin in den kommenden Wochen wieder intensiver nutzen und befeuern möchten, sollten Sie auf einige grundlegende Dinge achten.

Erhöhte Feinstaub-Werte im Wohnraum erkennen

In der kalten Jahreszeit ist es vor dem wärmenden Kamin besonders gemütlich. Da kann man nicht nah genug an der Wärmequelle sitzen. Dabei sollte man jedoch wissen: Selbst moderne Öfen stoßen mehr Feinstaub aus als ein LKW auf der Straße. Während PKWs über hocheffiziente Partikelfilter verfügen, gelangen die Emissionen von Holzöfen in den meisten Fällen ungefiltert über den Schornstein ins Freie – und beim Nachlegen von Brennholz auch in die Innenraumluft. Umso mehr, wenn es sich um einen alten Holzofen handelt. Dann bilden sich Verfärbungen rund um den Ofen – Rußpartikel und Feinstaubablagerungen, die aufgrund der hohen Konzentration sichtbar werden, aber ebenso unsichtbar in der Raumluft umherschweben.

In der Praxis überschreiten viele Holzöfen und Kamine den Feinstaubgrenzwert von 40 Milligramm pro Kubikmeter deutlich. Mit spürbaren Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit. Bei Asthmatikern kann eine erhöhte Feinstaub-Konzentration in der Innenraumluft zu einer Zunahme von Asthma-Anfällen führen. Darüber hinaus ist belegt, dass bei der Holzverbrennung entstehender Feinstaub tief in die Lunge eindringen und dort Bronchitis sowie Herz-Kreislaufbeschwerden verursachen kann.

Daher sollte Sie bei einer häufigen Kaminnutzung auf die Feinstaubkonzentration in den Innenraumluft achten und bei Bedarf mit Lüften gegensteuern.

Besonders einfach lässt sich die Feinstaub-Konzentration im Wohnraum mit dem Luftqualitätsmonitor BQ30 überwachen. Das BQ30 misst die Menge von Feinstaub-Partikeln in der Raumluft und gibt den gemessenen Wert gut ablesbar in farblicher Abstufung auf dem LCD-Display aus. Gefährlich hohe Feinstaubemissionen werden so unmittelbar sichtbar.

Besonders praktisch: Für Feinstaubpartikel (PM2,5) sind beim BQ30 vorgegebene Grenzwerte definierbar, deren Überschreitung per akustischem Alarm signalisiert wird. Zusätzlich helfen sechsstufige Farbindikator-Darstellungen mit jeweiligen Alarm-Levels bei der schnellen Bewertung, ob die Partikelkonzentrationen in der Raumluft als gut bis sehr kritisch einzuschätzen sind und entsprechende Maßnahmen wie Lüften oder Luftreinigung erforderlich sind.

Erhöhte Feinstaub-Werte im Wohnraum beseitigen

Komfortbabel und sicher zugleich schützen mobile Luftreiniger der AirgoClean®-Serie vor erhöhten Feinstaubwerten bei der Kaminnutzung. Die Luftreiniger nutzen modernste Filter-Technologien und Sensoren, um temporäre Feinstaub-Erhöhungen unmittelbar nach dem Entstehen zu beseitigen. Gesundheitsgefährdende Feinstaubpartikel werden ebenso zuverlässig aus der Raumluft gefiltert, wie krankmachende Viren (SARS-CoV-2), Bakterien, Pollen und Allergene. Unangenehme Rauchgerüche, eine häufige Begleiterscheinung beim Heizen mit Holz, werden durch die Kombination direkt mehrerer unterschiedlicher Filter effektiv neutralisiert.

Besonders praktisch: AirgoClean®-Luftreiniger mit integrierter Luftqualitätsanzeige machen die sonst unsichtbare Luftqualität sichtbar. Neben der numerischen Anzeige des PM2.5-Wertes (Anzahl der Feinstaubpartikel < 2,5 µm) signalisiert eine optische Anzeige mit Farb-LED-Leuchten den Reinheitsgrad der Umgebungsluft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mit dem Absenden erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gemäß unserer Datenschutzerklärung einverstanden.


*