Unwetter-Karussell dreht weiter über Deutschland: Wie pumpt man überflutete Keller- und Wohnräume richtig leer? Diese Tipps helfen im Schadensfall …

Die Wetterlage bleibt äußerst brisant: Das Unwettertief XERO setzt sich mit Sturmböen und Hagel sowie blitzintensiven Gewitter und Starkregen über ganz Deutschland fest. Dabei fallen in kürzester Zeit 30 bis 60 Liter Wasser pro Quadratmeter zu Boden, die Folgen sind oftmals überflutete Wohn- und Kellerräume. Dann ist schnelles und zugleich vorsichtiges Handeln gefragt, um den Schaden nicht noch zu vergrößern. Unsere Tipps zeigen Ihnen, was Sie unbedingt beachten sollten, falls es auch in Ihrem Haus einmal ‚Land unter‘ heißt – und wie Sie das Schmutzwasser am besten wieder aus Ihren Wohn- und Kellerräumen hinausbefördern.

Unwetter, wie sie sonst nur alle fünf bis zehn Jahre vorkommen, passieren auf einmal gleichzeitig in vielen Regionen Deutschlands. Sturzbäche allerorten, dazu verschlammte Straßen, weggeschwemmte Autos, ausgespülte Gullydeckel, umgestürzte Bäume, mit Schmutzwasser vollgelaufene Keller und Wohnräume. Das Unwettertief XERO kringelt sich aktuell genau über Deutschland ein – das heißt, die Gewitterserie geht weiter und könnte sich in der Gefährlichkeit zum Teil sogar nochmals verstärken. Und in der tropisch aufgeladenen Luft sind neben den teilweise schweren Gewittern sogar Tornados nicht auszuschließen, befürchten Meteorologen.

Handeln Sie schnell – aber mit der nötigen Vor- und Umsicht!

Steht der Keller meterhoch unter Wasser, sollten Sie stets mit äußerster Vorsicht agieren. Denn sind etwa Stromleitungen beschädigt, könnten diese einen lebensgefährlichen Stromschlag verursachen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass das Haus instabil wird, wenn das Wasser zu schnell abgepumpt und der Druck des Grundwassers dann zu hoch wird. In Fällen wie diesen sollte also besser die Feuerwehr alarmiert werden. Doch steht das Wasser im Keller nur wenige Zentimeter hoch, können Sie es als Hausbesitzer selbst abpumpen – diese 7 Tipps helfen Ihnen dabei:

Tipp Nr. 1: Das Wasser muss so schnell wie möglich wieder raus.

Denn sonst dringt die Feuchtigkeit tiefer und tiefer in Boden und Mauerwerk ein und vergrößert so kontinuierlich den Schaden. Sobald der Pegel sinkt und nachlaufendes Wasser auszuschließen ist, sollte Sie unverzüglich mit dem Leerpumpen der Kellerräume beginnen.

Tipp Nr. 2: Erst Abpumpen, wenn kein Wasser mehr nachläuft

Das Auspumpen des Kellers sollten Sie wirklich erst bei stehendem oder nachlassendem Wasserstand starten. Andernfalls werden in einem stetigen Kreislauf zwischen Auspumpen und Nachlaufen die Fugen des Mauerwerks ausgespült. Auch sandige Untergründe können sich verändern und nur schwer zu reparierende Schäden verursachen.

Tipp Nr. 3: Vorher den Strom abschalten

Um lebensgefährliche Stromschläge zu vermeiden, sollten Sie vor Betreten der betroffenen Kellerräume unbedingt dort den Strom abschalten. Erst danach können Sie vor Ort mit den ersten vorbereitenden Arbeiten für das Abpumpen beginnen.

Tipp Nr. 4: Keller möglichst leerräumen

Vor dem Auspumpen des Kellers sollten Möbel, Teppiche und ähnliches möglichst in einen trockenen Raum gebracht werden. Je weniger Gegenstände sich noch in den Kellerräumen befinden, desto ungestörter können Sie und die Pumpe arbeiten.

Tipp Nr. 5: Effektive Schmutzwasser-Tauchpumpen besorgen

In Kellerräume eingedrungenes Hochwasser ist in der Regel stark verunreinigt. Deshalb empfiehlt sich der Einsatz von speziellen Schmutzwasserpumpen, die unempfindlich gegen größere Partikel und Fremdkörper im Wasser sind. Trotec bietet hierfür die besonders robusten und leistungsstarken Schmutzwasserpumpen aus seiner TWP-Serie an, die aufgrund ihrer hochwertigen Technik eine unentbehrliche Unterstützung bei der Notentwässerung in Folge von Überflutungen sind. Je nach Bedarf und Leistungsvermögen der TWP-Pumpe fördern Sie zwischen 7.500 und 20.000 Liter Wasser aus dem Haus. Pro Stunde!

Tipp Nr. 6: So werden Tauchpumpen richtig platziert

Die Schmutzwasser-Tauchpumpe sollten Sie in der Mitte Ihres Kellers aufstellen. Weist der Boden Unebenheiten auf, ist sie an der tiefsten Stelle zu platzieren. Damit das Wasser nicht wieder eindringt, sollten Sie zudem darauf achten, den Ablauf der Pumpe so zu legen, dass das abgepumpte Wasser auch wirklich draußen bleibt. Die 10 Meter langen Stromkabel der TWP-Schmutzwasser-Tauchpumpen reichen dabei allemal aus, um die Pumpen an eine Steckdose im trockenen Erdgeschoss oder sogar im ersten Stock anzuschließen.

Tipp Nr. 7: So arbeitet die Tauchpumpe einwandfrei

Mit einer TWP-Schmutzwasser-Tauchpumpe können Sie den größten Teil des Wassers aus dem Keller abpumpen. Ist der Wasserspiegel auf etwa 20 Zentimeter gesunken, sollten Sie alle Kleinteile möglichst entfernen oder von der Pumpe fernhalten. Das weitere Abpumpen verläuft somit zügiger und die Pumpe verstopft nicht. Sobald das Wasser nur noch wenige Millimeter hochsteht, nutzen Sie zum Entfernen dieses Restwassers Kelle, Eimer und saugfähige Tücher.

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So finden Sie bei uns auch über die Schmutzwasserpumpen der TWP-Serie und Entfeuchterlösungen der TTK-Serien hinaus alles, was zur effektiven Wasserschadensanierung gut und nützlich ist: Mit unseren Radialventilatoren der TFV-S-Serie und Axialventilatoren der TTV-Serie beschleunigen Sie etwa weiter die Trocknung oder Sie überprüfen mit unseren Feuchtmessgeräten aus der BM-Serie, wie weit der Trocknungsprozess in Wand und Decke bereits vorangeschritten ist.

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