Schulen in Österreich – Mehr als 100 Schulsprecher fordern Luftreiniger und drohen mit Schulstreik

Österreichs Schülerinnen und Schüler fordern zum Schutz vor der Omikron-Welle mobile Luftreiniger und CO2-Messgeräte in den Unterrichtsräumen. Kommt die Politik ihren Forderungen nicht nach, soll bereits ab kommenden Montag gestreikt werden.

Der Brief an Österreichs Bildungsminister Martin Polaschek, unterzeichnet von rund 100 Schulsprecherinnen und Schulsprechern, beginnt mit einer klaren Aussage: „Nicht mit uns!“. Die Schülerinnen und Schüler an Österreichs Schulen hätten in der anhaltenden Pandemie ihre Belastungsgrenze erreicht, heißt es in dem offenen Brief weiter. Seit rund zwei Jahren würden Schüler die von der Politik getroffenen Corona-Maßnahmen mittragen. Doch nun sei ein Punkt erreicht, an dem es so nicht mehr weitergehen könne. Zu stark seien die Beeinträchtigungen ihres Lebens durch die aktuelle Schulpolitik. Die Verfasser des Briefes berichten von Depressionen, Schlaf- und Angststörungen als festen Bestandteil des Schulalltags. Ebenso schwer wiege die ständige Angst, sich im Unterricht mit dem Coronavirus zu infizieren, weil notwendige Sicherheitskonzepte an den Schulen fehlen. Ein normaler Unterricht sei unter diesen Umständen nicht möglich. Für die Abschlussklassen der Volksschulstufe, der Sekundarstufe I und der Matura seien gute Noten aber gerade jetzt sehr wichtig, um an weiterführenden Schulen und Universitäten aufgenommen zu werden.

Gefordert wird in dem zweiseitigen Schreiben allen voran ein „klares Nein zur geplanten Durchseuchung von Kindern und Jugendlichen“ sowie „langfristige Sicherheitskonzepte für Schulen inklusive Luftreiniger, CO2-Messgeräte und Covid-Aufklärungskampagnen“.

Es sei absurd, das die Schülerinnen und Schüler überhaupt daran erinnern müssten, sie zu schützen. Die Unterzeichner beklagen: „In unseren Klassenzimmern stehen bis heute nur vereinzelt Luftreiniger, der Hauptteil des Testsystems besteht weiterhin aus unzuverlässigen Nasenbohrer-Tests und erst in der Oberstufe müssen FFP2-Masken getragen werden.“ Es sei Aufgabe der Schulpolitik, ein gesundes und sicheres Lernumfeld zu schaffen und die dafür erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Stattdessen wurde „plump über „Schulen schließen – Ja/Nein?“ diskutiert.“, anstatt mit den Schülern und der Wissenschaft „über seriöse Konzepte für sicheren Präsenzunterricht zu diskutieren.“

Lesen Sie hier den offenen Brief an den Bildungsminister im Volltext (PDF):

Wissenschaftler haben bereits 2020 Schutzkonzept für sicheren Unterricht vorgestellt
Geeignete Schutzkonzepte für Schulen, die ein hohes Maß an Sicherheit und Schutz der Lehrenden und Lernenden gewährleisten können, gibt es bereits seit dem ersten Jahr der Corona-Pandemie. Professor Dr. Christian Kähler von der Universität der Bundeswehr München hat sich bereits sehr früh in der Pandemie mit Schutzkonzepten für einen sicheren Präsenzunterricht in Corona-Zeiten beschäftigt. Der Wissenschaftler kam in einer vielbeachten Studie zum Ergebnis, dass mobile Luftreiniger, wie der von ihm in seinen Studien eingesetzte TAC V+ Hochleistungsluftreiniger von Trotec, die Gefahr einer indirekten Corona-Infektion durch Aerosole erheblich reduzieren kann.

Bildquelle: Universität der Bundeswehr München

Durch einen vergleichsweise hohen Luftdurchsatz und einer H14-HEPA-Filterung der Raumluft würden diese im Labor und unter realen Praxisumgebungen getesteten Raumluftreiniger bis zu 99,995 Prozent aller luftgetragenen Viren und Aerosole aus der Raumluft filtern. Um auch das direkte Ansteckungsrisiko für unmittelbar nebeneinander sitzende Schülerinnen und Schüler wirksam zu minimieren, empfiehlt der Münchner Wissenschaftler den Einsatz von speziellen Acrylglas-Schutzwänden, die er mit seinem Universitäts-Wissenschaftsteam am Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik entwickelt hat. „Der Lüftungsgedanke allein funktioniert nicht“, betont Christian Kähler. Für einen ausreichenden Schutz im Klassenzimmer brauche es daher technische Lösungen. „Dadurch wird unbeschwerter Unterricht während der Pandemie möglich“, so Kähler. Auch nach der Pandemie würden Luftreiniger nicht an Bedeutung verlieren. Neben dem hohen Schutz vor einer Corona-Infektionen reduzieren Luftreiniger auch die Übertragung von Grippeviren und anderen respiratorisch übertragbaren Krankheiten.

Ansteckungsgefahr schwebt unsichtbar im Klassenraum

Je mehr Schüler sich die Atemluft in einem Klassenraum teilen, desto höher ist das indirekte Infektionsrisiko durch Schwebstoffpartikel in der Luft. Entscheidend für die Ansteckungsgefahr in Innenräumen ist die Tatsache, dass infektiöse Aerosolpartikel lange in der Raumluft verbleiben. Ein Aerosol ist ein Gemisch aus Luft und Partikel, das in der Lunge erzeugt wird und bei erkrankten Menschen Viren enthält. Die winzig kleinen Aerosolpartikel werden vorwiegend beim Atmen und Sprechen in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m), schweben die leichten und unsichtbaren Aerosolteilchen aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 0,1-0,3 µm) bis zu mehrere Stunden in der Raumluft, verteilen sich mitunter über Lüftungsanlagen und werden selbst viele Meter entfernt unbemerkt eingeatmet. Im Gegensatz zur Luft im Freien, wo Aerosolgemische durch die Luftbewegung mit sauberer Frischluft verdünnt und verweht werden, bleibt die Aerosolkonzentration in geschlossenen Räumen fortwährend hoch und steigt mit jedem Ausatmen an. Je länger und je mehr Aerosolteilchen in der Luft umherschweben, desto schneller gelangen diese über die Atemwege in den Körper und führen zu einer Infektion der Lunge.

Trotec-Luftreiniger reduzieren das luftgetragene Ansteckungsrisiko deutlich

Zuverlässig senken lässt sich diese unsichtbare Infektionsgefahr durch Aerosole mit mobilen Luftreinigern, pflichtet Deutschlands bekanntester Aerosolforscher Dr. Gerhard Scheuch dem Münchner Wissenschaftler zu: „Diese Geräte senken die Virenlast ganz deutlich. Ich habe das selbst mal ausgerechnet, das kann bis 95 Prozent gehen. Man muss diese Raumluftfilter natürlich an die Größe des Raums anpassen. Sie müssen in der Lage sein, das Raumluftvolumen mindestens viermal, besser sechsmal, noch besser achtmal pro Stunde umzuwälzen. In Flugzeugen wird zum Beispiel eine zwölffache Luftumwälzung erreicht, also zwölfmal pro Stunde wird der Flugzeuginnenraum durch einen Filter gesaugt. Das bewirkt, dass die Viren aus diesem Raum sehr effektiv gefiltert werden können.“

Die TAC-Serie: Fünf Modelle, zwei Varianten – flexibler Virenschutz für mittlere und große Klassenräume, in denen Kinder und Jugendliche lernen und arbeiten.

Fünf Modelle in zwei Gerätevarianten – jeweils mit nachgewiesener Wirksamkeit in der Virenfiltration durch die Universität der Bundeswehr München (Professor Christian Kähler) – machen die TAC-Serie zur flexiblen und skalierbaren Luftreinigungslösung für Schulen und Bildungseinrichtungen.

  • Extrem robuste Konstruktion für den professionellen Einsatz
  • Hohe Einsatzflexibilität durch Mobilität; einfach dort aufstellen, wo ein hoher Schutz vor luftgetragenen Risiken erforderlich ist
  • Luftvolumen bis zu 2.100 m³
  • H14 Hochleistungs-HEPA-Filter nach EN 1822
  • Konstanter Luftvolumenstrom, auch bei zunehmender Filterverschmutzung
  • Vollautomatischer Betrieb durch Flexible Programmierung
  • Sensorgesteuerte Filterwechselanzeige (Vor- und Hauptfilter) für längere Filterstandzeiten
  • Geringe Geräuschentwicklung
  • Made in Germany

„Wir haben den Anspruch, die weltweit besten mobilen Hochleistungsluftreiniger für den Bildungsbereich zu entwickeln und damit unseren Beitrag für einen sicheren Präsenzunterricht zu leisten. Leistungsführer in einem Marktsegment wird und bleibt man nur durch Kompetenz und Innovationen. Die TAC Hochleistungsluftreiniger sind das konsequente Ergebnis unserer fortlaufenden Forschung und Entwicklung. Energieeffizient, sehr leise, hohe Luftleistung und das alles kombiniert in einem herausragenden Produktdesign“, beschreibt Jochem Weingartz, Experte für Raumluftfiltertechnik bei Trotec, die Vorteile der TAC Hochleistungsluftreiniger.

Lernen Sie die TAC Hochleistungsluftreiniger noch heute kennen

Mit den Hochleistungsluftreinigern der TAC-Serie bietet Trotec professionelle Lösungen für aerosolfrei gefilterte Reinluftqualität in Schulen, Kitas und Betreuungseinrichtungen. Durch die Bereitstellung virengefilterter Reinluft gewährleisten TAC Luftreiniger einen hohen Schutz für Lehrende und Schülerschaft.

Alles Wissenswerte, technische Daten und wissenschaftliche Studien zur hohen Wirksamkeit unserer TAC Hochleistungsluftreiniger haben wir im 20-seitigen Ratgeber „Reine, gesündere Raumluft für wirksamen Gesundheitsschutz“ für Sie zusammengestellt, den Sie sich nachfolgend als PDF-Datei herunterladen können.

Erhältlich sind die mobilen Trotec-Hochleistungsluftreiniger, Acrylglas-Schutzwände und CO2-Ampeln im Trotec Online-Shop sowie im stationären Trotec-Store in Heinsberg.


Alle Informationen im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“

Im „Ratgeber für sicheren Schulunterricht“ können Sie sich selbst davon überzeugen, wie vergleichsweise einfach das von Professor Dr. Christina Kähler erarbeitete Hygienekonzept für Schulen realisiert werden kann. Der Ratgeber enthält ein „How-to“ für die Umsetzung des Hygienekonzeptes für Schulen, wissenschaftlich belegte Fakten zu den Ansteckungsrisiken im Klassenzimmer sowie technische Lösungen, um das Ansteckungsrisiko im Unterricht auf ein Minimum zu reduzieren.

Laden Sie sich den Ratgeber als PDF-Dokument direkt hier herunter

Gerne beraten Sie unsere Luftreinigungs-Experten persönlich zu den Infektionsschutz-Lösungen von Trotec:

Telefon: +49 2452 962-730, vertrieb@trotec.de

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