Corona-Infektionen in drei österreichischen Fleischbetrieben: Woher kommen die Infektionen im Schlachthof? Wie können sich Betriebe davor schützen? Trotec liefert Antworten: Hochleistungs-Luftreinigung schützt vor Corona-Ausbrüchen in der Fleischindustrie

• Infektiöse Aerosole in der Raumluft sind ein bislang übersehener Risikofaktor in der Fleischindustrie.
Hochleistungsluftreiniger mit H14-Hochleistungsfiltern von Trotec können sofort eingesetzt werden und schützt vor luftübertragenen Infektionen.
• Die im deutschen Ort Heinsberg entwickelte Technik ist sofort verfügbar und als Lösung für die gesamte Industrie adaptierbar.

Die Fleischindustrie kommt nicht aus den Schlagzahlen! In direkt drei österreichischen Fleischverarbeitungsbetrieben wurden am Wochenende Angestellte positiv auf das Coronavirus getestet. Neben einem Schlachthof im Bezirk Ried im Innkreis, mit insgesamt sieben Infizierten (Stand Montag, 06. Juli), gab es auch in einem Fleischverarbeitungsbetrieb im Bezirk Wels-Land sowie bei einem Fleischverarbeiter im Bezirk Branau positive Covid-19- Tests. Weitere Testergebnisse stehen noch aus, die Suche nach Kontaktpersonen läuft.

Immer wieder trifft es die Fleischindustrie

Für großes Aufsehen in Deutschland sorgte der mittlerweile geschlossene Tönnies-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück. Hier wurden mehr als 1.500 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet, woraufhin für den gesamten Kreis Gütersloh ein erneuter Lockdown angeordnet wurde. Unmittelbar nach Tönnies meldete auch der Fleischproduzent Wiesenhof Infektionsfälle in einem seiner Betriebe, gefolgt vom Dönerproduzenten Öztas aus Moers, wo sich ebenfalls mehr als 100 Mitarbeiter angesteckt hatten.

Bislang unberücksichtigter Risikofaktor in der Fleischindustrie: infektiöse Aerosole

Warum sich die Corona-Infektionsfälle in fleischverarbeitenden Betrieben häufen und welche technischen Lösungen von Trotec das Infektionsrisiko in der Fleischindustrie insgesamt minimieren sollen, wird in Deutschland derzeit von einer Arbeitsgruppe aus Mitarbeitern des Landeszentrums für Gesundheit sowie des Robert-Koch-Instituts untersucht. Geleitet wird die Untersuchung vom deutschen Hygiene-Professor Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit der Universität in Bonn.

Wovor Virologen wie Prof. Christian Drosten (Mitentdecker des SARS-Coronavirus) und Aerosol-Experten wie Dr. Thomas Voshaar (Berater des deutschen Bundesgesundheitsministers Jens Spahn) schon länger warnen, wurde durch die Untersuchung des Corona-Ausbruchs im Gütersloher Fleischbetrieb Tönnies noch einmal untermauert. Das Coronavirus verbreitet sich neben der Tröpfchen- und Schmierinfektion hauptsächlich über die Raumluft.

Infektiöse Aerosole werden unbemerkt eingeatmet

Genauer gesagt durch sogenannte Aerosole, ein Gemisch aus Gas (in aller Regel Luft) und festen oder flüssigen Bestandteilen, die bei erkrankten Personen Viren enthalten. Diese winzig kleinen Schwebeteilchen werden beim Atmen und Sprechen in den Raum freigesetzt. Während größere Tröpfchen aufgrund ihres Gewichts bereits nach ca. 1,5 Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregel von 1,5 m), schweben mitunter infektiöse Aerosolteilchen aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 0,3-0,4 µm) bis zu mehrere Stunden in der auf 6 – 10°C abgekühlten Raumluft im Zerlegebereich und werden durch die Lüftungsanlage permanent im Raum bewegt – und fortlaufend eingeatmet! „Was bislang nicht bekannt ist: Umluft kann ein Aerosol in Bewegung halten, das ist ein bislang übersehener Risikofaktor“, so Prof. Exner in der Analyse des Infektionsgeschehens bei Tönnies.

Ursächlich dafür ist die branchenübliche Art der Luftkonditionierung. Die Raumluft in den Produktionsbereichen wird lediglich herabgekühlt und entfeuchtet, um das Wachstum von Mikroorganismen wie Listerien und Salmonellen unter Kontrolle zu halten. Allerdings verfügen die wenigsten Betriebe über eine Hochleistungsfiltration, sodass sich infektiöse Viren im gesamten Produktionsbereich verteilen. Mit der von Trotec entwickelten Luftreinigungstechnik soll dieses Infektionsrisiko zukünftig nahezu auf null gesenkt werden.

Hochleistungs-Luftreiniger von Trotec senken Infektionsrisiko

Bislang gab es keine mobile Lösung mit einem vergleichbar hohen Schutzniveau für die Industrie. „Das ist mir ganz wichtig“ – eine derartige Hochleistungsfiltration, wie sie der Luftreiniger TAC V+ zukünftig auch in den Betrieben der Fleischindustrie ermöglichen kann, war bisher in keiner gesetzlichen Regulierung vorgesehen. Daher handelt es sich bei den Infektionsgeschehen in der Fleischindustrie laut Prof. Exner auch nicht um Versäumnisse in der Prävention, da man noch viel über den neuen Infektionserreger lernen müsse.

Erläuterungen zum Wirkprinzip des Luftreinigers TAC V+

Entscheidend für die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist die Dauer, wie lange virenbehaftete Aerosole in der Raumluft verbleiben. Denn im Gegensatz zur Luft im Freien, wo Aerosolgemische durch die Luftbewegung mit sauberer Frischluft verdünnt und verweht werden, bleibt die Aerosolkonzentration in geschlossenen Räumen fortwährend hoch. Je länger und je mehr Aerosolteilchen in der Luft umherschweben, desto schneller gelangen diese über die Atemwege in den Körper und führen zu einer Infektion der Lunge. Bereits in einem Kubikzentimeter Luft schweben etwa 50.000 Partikel wie Staub, Pollen, aber ebenso Bakterien und Viren. Und mit jedem weiteren Mitarbeiter im Raum erhöht sich die Aerosolkonzentration um Tausende Partikel pro Minute.

Vereinfacht ausgedrückt, überträgt der Luftreiniger TAC V+ die Luftsituation im Freien auf die Situation in den Produktionsbereichen und ergänzt diese durch eine hocheffiziente Virenfilterung und -inaktivierung.

Das Luftreinigungskonzept des in klinischen Versuchen getesteten Luftreinigers TAC V+ basiert auf zwei Säulen:

  • Zum einen wird die Aerosolkonzentration in der Raumluft fortlaufend mit virengefilterter HEPA-Reinstluft wirksam verdünnt. Zu diesem Zweck verfügt der Luftreiniger über eine bei mobilen Geräten bislang unerreicht hohe Reinstluftleistung, die eine bis zu 20-fache Luftwechselrate pro Stunde ermöglicht.
  • Des Weiteren werden luftgetragene Viren und Bakterien in einem neuartigen, hitzebeständigen HEPA-Schwebstofffilter zuerst abgeschieden und dann zyklisch, durch thermische Dekontamination, abgetötet. Dieser exklusiv von Trotec entwickelte Spezialfilter der Schutzklasse 14 zeichnet sich durch einen Abscheidegrad von 99,995 Prozent bei Partikelgrößen von 0,1 bis 0,2 µm aus. Dank dieser Eigenschaften werden H14-Hochleistungsfilter selbst in Operationssälen zur Reinluftherstellung sowie in vergleichbar hygienesensiblen Bereichen eingesetzt.

Was in der Theorie sehr technisch klingt, erweist sich in der Praxis als äußerst unkompliziert. Die zugfreie Ansaugung der belasteten Raumluft erfolgt in Bodennähe, abgegeben wird die virenfreie Reinstluft vertikal nach oben in den Raum. Aufgrund der mobilen Bauweise lassen sich durch den Einsatz mehrerer Luftreiniger TAC V+ selbst großflächige Reinstluftbereiche ohne gefährliche Aerosolbelastung realisieren.

Erhältlich ist der mobile Luftreiniger TAC V+ in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten im Trotec-Shop sowie im stationären Trotec-Store in Heinsberg.

Besuchen Sie uns im Heinsberger Trotec-Store 

Wenn auch Sie mehr über die neuartige Luftreinigungstechnik des TAC V+ erfahren möchten, dann besuchen Sie uns gerne in unserem Heinsberger Trotec-Store. Hier erfahren Sie aus erster Hand, wie sich das Corona-Ansteckungsrisiko durch den Einsatz des TAC V+ nahezu auf null reduzieren lässt.

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com 

Trotec STORE
Industriestraße 56
52525 Heinsberg

Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 9:00 – 18:00 Uhr | Samstag: 9:00 – 16:00 Uhr

Ihre Anfahrt zum Trotec STORE:
Der Trotec STORE befindet sich besonders verkehrsgünstig und gut erreichbar an der Kreuzung Karl-Arnold-Straße / B 221 / Industriestraße im Gewerbe- und Industriegebiet Heinsberg. Ausreichend Kundenparkplätze sind vorhanden.

 

Hier finden Sie weitere Info’s zum STORE: Zur Webseite

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