Experten warnen vor Schulöffnung ohne Gesamtkonzept. Schulen in Israel werden zu Corona-Hot-Spots. Trotec ermöglicht Ministerien ein ganzheitliches Infektionsschutzkonzept.

Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs ist beschlossene Sache. Bereits ab der kommenden Woche sollen die ersten Schulen in einen verantwortungsvollen Normalbetrieb mit Unterricht gemäß Stundentafel zurückkehren. Ohne Abstandsregeln im Unterricht! Welche Folgen diese von Experten und Elternverbänden als „plan- und konzeptlos“ beschriebene Wiedereröffnung haben kann, zeigen indes neue Zahlen aus Israel. Erst vor vier Wochen wurden hier die Schulen wiedereröffnet. Doch trotz Maskenpflicht mussten bereits 130 Schulen und Kindergärten erneut geschlossen werden. Aufgrund eines kontinuierlichen Neuanstiegs von Corona-Infektionen. Rund 350 Schüler und Lehrer wurden positiv auf das Coronavirus getestet, nahezu 15.700 Schüler und Lehrer befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Die Ansteckungsgefahr liegt in der Luft: Aerosole

In einem Punkt sind sich Virologen, Epidemiologen und Experten nach einer steilen Lernkurve innerhalb der letzten Monate einig: Der Hauptübertragungsweg des Coronavirus sind sogenannte Aerosole, winzig kleine (ca. 0,3-0,4 μm), aber mitunter infektiöse Partikel, die beim Atmen und Sprechen in den Raum abgegeben werden. Im Gegensatz zu den größeren Tröpfchen, die aufgrund ihres Gewichts bereits nach wenigen Metern zu Boden sinken (daher die Abstandsregeln von 1,5-2,0 m), schweben die virenbehafteten Krankmacher mehrere Stunden in der Luft – und werden eingeatmet.

80 Prozent der Infektionen erfolgen über eingeatmete Raumluft

Der bekannte Virologe Christian Drosten schätzt, dass nur 10 Prozent der Corona-Infektionen auf eine Schmierinfektion zurückzuführen sind. Der überwiegende Teil erfolgt über Tröpfchen und eingeatmete Aerosole. Der renommierte Lungenarzt Dr. Thomas Voshaar vom Moerser Krankenhaus Bethanien, der Gesundheitsminister Jens Spahn berät, schätzt den Anteil der Aerosol-Infektionen auf mehr als 80 Prozent. Zustimmung erhalten beide Experten von weiteren Fachleuten auf dem Gebiet der Aerosolforschung. So stellt Prof. Dr. med. Dieter Köhler in seinen Empfehlungen zum Umgang mit der Coronapandemie in den Schulen oder vergleichbaren Einrichtungen fest: „Die Coronaviren übertragen sich vorwiegend über die Atmung; Husten und Nießen sind im Gegensatz zu bakteriellen Infekten weniger bedeutend.“

Offene Fenster sollen vor Viren in der Raumluft schützen

Betrachtet man die Zahlen hinsichtlich der Übertragungswege, wird offensichtlich, warum sich Elternverbände und Experten gegen eine Wiederöffnung der Schulen aussprechen. Trotz verfügbarer Konzepte und technischer Lösungen, um Schüler und Lehrer nachweislich vor den Risiken der aerogenen Infektion (Ansteckung über die Luft) zu schützen, pochen die Länder weiterhin auf ein unvollständiges Hygienekonzept, in dem das größte Infektionsrisiko nahezu unberücksichtigt bleibt.

Die empfohlenen Maßnahmen zum Schutz vor Viren in der Luft wirken hilflos

Zum Schutz vor der Einatmung infektiöser Aerosole sollen „Fenster und Türen geöffnet“ werden, um vorhandene Aerosolwolken in der Luft zu verdünnen. Eine weitere Empfehlung lautet, die virenbelastete Raumluft mit einem Ventilator aus dem offenen Fenster zu blasen, im Sommer wie im Winter. Diese, zwar richtigen, aber dennoch oft praxisfernen Empfehlungen führen bei vielen Experten zu ungläubigem Kopfschütteln und teils heftigem Widerstand seitens der Elternverbände und Lehrer. Zu Recht! Eine ganzheitliche Lösung sieht anders aus.

Luftreiniger mit spezieller HEPA-Filterung schützt vor Einatmung infektiöser Aerosole

Dass es auch anders geht, belegen aktuelle Erkenntnisse aus Heinsberg, einem der ersten Corona-Hot-Spots in Deutschland. Unmittelbar nach Bekanntwerden der ersten Infektionsfälle startete das Unternehmen Trotec – europaweit marktführend in der Entwicklung und Herstellung industrieller Raumluftfiltertechnik – die Arbeiten an einer Lösung zum Schutz vor luftgetragenen Aerosolen. Ziel sollte es sein, infektiöse Aerosolwolken unmittelbar in der Raumluft zu verdünnen und gleichzeitig schnell und wirksam auszufiltern, bevor diese in hoher Konzentration eingeatmet werden. Möglich macht dies der Hochfrequenz-Luftreiniger TAC V+ mit spezieller HEPA-Filtertechnik der Effizienzklasse H14.

Das Luftreinigungskonzept des in ersten erfolgreichen klinischen Versuchen getesteten Luftreinigers TAC V+ basiert auf zwei Säulen:

  • Zum einen wird die Aerosolkonzentration in der Raumluft fortlaufend mit virengefilterter HEPA-Reinstluft wirksam verdünnt. Zu diesem Zweck verfügt der Luftreiniger über eine bei mobilen Geräten bislang unerreicht hohe Reinstluftleistung, die eine bis zu 20-fache Luftwechselrate pro Stunde ermöglicht.
  • Des Weiteren werden luftgetragene Viren und Bakterien in einem neuartigen, hitzebeständigen HEPA-Schwebstofffilter zuerst abgeschieden und dann zyklisch, durch thermische Dekontamination, abgetötet. Dieser exklusiv von Trotec entwickelte Spezialfilter der Schutzklasse 14 zeichnet sich durch einen Abscheidegrad von 99,995 Prozent bei Partikelgrößen von 0,1 bis 0,2 µm aus. Dank dieser Eigenschaften werden H14-Hochleistungsfilter selbst in Operationssälen zur Reinluftherstellung sowie in vergleichbar hygienesensiblen Bereichen eingesetzt.

Vereinfacht ausgedrückt, überträgt der Luftreiniger die Luftsituation im Freien auf die Situation in geschlossenen Räumen und ergänzt diese durch eine hocheffiziente Virenfilterung und -inaktivierung.

Kombinierte Lüftung und HEPA-Virenfilterung – ohne Frischluftzufuhr von draußen

Die Ansteckungsgefahr im Freien wird von Experten als äußerst gering eingestuft, da Aerosolwolken aufgrund der Luftbewegung sofort verdünnt und weggeweht werden. Dieses Verdünnungsprinzip – mit gleichzeitig hocheffizienter Virenfilterung – ermöglicht der TAC V+ in geschlossenen Innenräumen. Ohne dass Fenster oder Türen geöffnet sein müssen. Die dafür notwendige „Frischluft“ erzeugt der Luftreiniger durch seinen hochwirksamen H14-Filter. Die angesaugte Luft wird von Viren, Bakterien und anderen Schwebstoffen befreit und als unbelastete Reinstluft wieder in den Raum abgegeben.

Was in der Theorie sehr technisch klingt, erweist sich in der Praxis als äußerst unkompliziert und hat nur geringe Auswirkungen auf den Regelbetrieb. Die Geräuschentwicklung des TAC V+ liegt im Allgemeinen unterhalb der üblichen Geräuschkulisse, sodass der Unterricht in keiner Weise beeinträchtigt wird. Die zugfreie Ansaugung der belasteten Raumluft erfolgt in Bodennähe, abgeben wird die virenfreie Reinluft vertikal nach oben in den Raum.

Aufgrund der mobilen Bauweise lassen sich durch den Einsatz mehrerer Luftreiniger TAC V+ selbst großflächige Reinluftbereiche ohne gefährliche Aerosolbelastung realisieren. Beispielsweise Klassenzimmer, Aufenthaltsbereiche und Schulkantinen oder Lehrerzimmer, Pausen- und Musikräume.

Erhältlich ist der mobile Luftreiniger TAC V+ in mehreren Farben und Ausstattungsvarianten zum Preis ab 4.286,20 € im Trotec-Shop.

Sprechen Sie uns gerne persönlich darauf an:

Trotec GmbH, Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137, jochem.weingartz@trotec.com

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