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Gerade in feuchten Räumen kommt es häufiger zu Schimmelpilzwachstum. Badezimmer müssen deshalb nach dem Duschen oder Baden gelüftet werden, in Waschkellern sollten Sie beim Trocknen Ihrer Wäsche immer die Fenster offen lassen, damit die feuchte Luft abziehen kann. Aus denselben Gründen kommt es nach Leitungs- und Hochwasserschäden auch sehr häufig zu Schimmelpilzwachstum. Sind nur kleine Flächen vom Schimmel befallen, dann können Sie trotec_soforthilfe_grafik den Schaden alleine beheben. Bei größeren befallenen Flächen ist auf jeden Fall ein Experte hinzu zu ziehen, denn dann ist der Schimmel nicht nur schwerer zu entfernen, sondern er kann auch schon in nicht sichtbare Bereiche vorgedrungen sein und ist zudem gesundheitsschädlich, wie Sie in diesem Faltblatt des Landesgesundheitsblattes Baden-Württemberg nachlesen können. Wenn Sie einen geeigneten Fachbetrieb in Ihrer Nähe suchen, helfen wir Ihnen gerne. Klicken Sie einfach auf die Trotec Soforthilfe, nennen uns Ihre Postleitzahl und wir kümmern uns um den Rest.


In der Außenluft ist immer eine gewisse Menge an Schimmelsporen zu finden. Das ist nicht weiter schlimm, denn die Schimmelsporen keimen nicht aus, solange die verschiedenen Voraussetzungen für ein Schimmelwachstum nicht gleichzeitig über einen längeren Zeitraum auftreten. Auf der anderen Seite benötigen Schimmelpilze aber nur einige Nährstoffe, Feuchtigkeit und gewisse Temperaturen, um zu wachsen. Gerade bei den Temperaturen sind viele Schimmelpilze anspruchslos, denn sie wachsen sehr schnell zwischen 10 °C und 40 °C, was eine enorme Bandbreite ist.
Das Einzige, was dem Schimmel normalerweise zum Auskeimen und Wachsen fehlt, ist die Feuchtigkeit. Diese Feuchtigkeit kommt nun wegen des Hochwasserschadens ins Gebäude und steht dem Schimmel zur Verfügung. Laut den Leitfäden des Umweltbundesamtes reicht schon eine relative Feuchte von 70 Prozent für das Wachstum von Schimmelpilzen aus. Bei 80 Prozent sind sogar für fast alle innenraumrelevanten Schimmelpilze die notwendigen Wachstumsbedingungen geschaffen. Das klingt nach einer enormen Luftfeuchtigkeit, die man doch vermutlich nur sehr selten erreicht, aber unter 50 Prozent relative Luftfeuchte liegen wir in Deutschland nur ganz selten. In Passau lag die relative Luftfeuchte in den letzten Wochen (17.05.13 – 04.06.13) zwischen 70 Prozent bis weit über 90 Prozent. Da die Außenluft dort auch sehr feucht ist, reicht Lüften allein nicht mehr aus.
Deshalb müssen nach einem Hochwasserschaden möglichst schnell Trocknungsgeräte aufgestellt werden.

Was mache ich, wenn der Schimmel schon da ist?

Die wichtigste Frage lautet: Wie groß ist die befallene Fläche? Denn gerade daraus leiten sich die nachfolgend notwendigen Schritte ab. Das Umweltbundesamt zieht in seinem Schimmelpilzsanierungsleitfaden die Grenze bei einer Fläche von einem halben Quadratmeter. Ist die befallene Fläche kleiner, können Sie selber handeln. Ist sie größer, sollten Sie unbedingt einen Schimmelfachmann zu Rate ziehen.
Bei kleinen, befallenen Flächen empfiehlt es sich, glatte Oberflächen mit üblichen Haushaltsreinigern abzuwischen und anschließend mit 70-prozentigem Alkohol abzureiben.
Achtung: Dabei nicht Rauchen und gut Lüften! Sind die Oberflächen porös, so sollten Sie sie ebenfalls feucht abwischen oder mit einem „Allergiker-Staubsauger“, mit HEPA-Filter, manchmal auch H-Sauger genannt, absaugen. Anschließend wischen Sie die Flächen ebenfalls mit Alkohol nach. Entfernen und entsorgen Sie direkt befallene Polstermöbel und Tapeten unbedingt so schnell wie möglich. Bei Gipskartonplatten empfiehlt sich meist ein Rückbau bis 50cm oberhalb des durchfeuchteten Bereiches. So lässt sich dann auch gut die Rückseite der Gipskartonkonstruktion prüfen.
Ist die befallene Fläche größer als einen halben Quadratmeter, stellen die vom Pilz produzierten Sporen eine große Gefahr dar. Diese Sporen verteilen sich mit der Raumluft im gesamten Raum und Gebäude, setzen sich dann auf allen Oberflächen ab und beginnen auch dort, sofern Feuchtigkeit zur Verfügung steht, ein neues Schimmelwachstum. Deshalb muss in solchen Fällen der betroffene Bereich immer sofort abgeschottet werden, um eine weitere Sporenverteilung sofort zu stoppen. Bei einzelnen Flächen kann dies zum Beispiel durch luftdichtes Abkleben der Stelle mit einer Folie geschehen. Wenn in einem Raum mehrere Wände befallen sind, halten Sie die Türen geschlossen und dichten diese ab. Alle weiteren, folgenden Maßnahmen sollten ausschließlich von qualifizierten Fachunternehmen durchgeführt werden. Die Gefahr, sich bei Eigenleistung selbst zu gefährden oder den Schimmel unbemerkt im ganzen Haus zu verteilen, ist viel zu groß. Wir helfen Ihnen gerne und unkompliziert, einen Fachmann in Ihrer Nähe zu finden. Nutzen Sie dazu einfach die Trotec Soforthilfe.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, bei sichtbarem Schimmelpilzbefall einen Luftreiniger aufzustellen. Diese Geräte filtern permanent die Raumluft über eine Filterkette, die auch mit einem HEPA-Filter bestückt ist. So wird die Konzentration von Schimmelpilzsporen in der Raumluft drastisch gesenkt. Auf diese Weise reduzieren Sie die Gefahr für Ihre Gesundheit und minimieren gleichzeitig das Risiko, dass immer mehr Flächen vom Schimmel befallen werden.
Ebenso sollten Sie bei Schimmelbefall unbedingt darauf achten, dass die Trocknung von Estrichdämmschichten ausschließlich im Unterdruckverfahren unter Einsatz von HEPA-Filtern durchgeführt wird. Nur so ist gewährleistet, dass nur entsprechend gefilterte Luft zurück in den Raum gelangt. Denn sonst könnten Schimmelsporen durch die Luftbewegung im ganzen Raum oder Gebäude verteilt werden.

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Gerne empfehlen wir Ihnen völlig kostenlos und unverbindlich einen qualifizierten Fachbetrieb in Ihrer Nähe. Nutzen Sie hierzu wie auch für alle anderen Fragen zur Hochwasserschadensanierung unser Kontaktformular.

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