Trotec-Ratgeber: Mit diesen Tipps rollen Autofahrer locker durch die Sommer-Hitze

Von Tag zu Tag wird es heißer und Temperaturen von über 30 Grad gelten nun auch bei uns schon als ‚normal‘ und nicht als Ausnahme. Autofahrer sollten sich daher besonders gut auf jeden Ausflug vorbereiten, denn die Sommerhitze kann gefährlich werden. Steht der Wagen beispielsweise länger in der prallen Sonne, herrschen im Auto schnell Sauna ähnliche Temperaturen – bei denen das Thermometer schon mal auf über 60 Grad ansteigen kann. Mit unseren Tipps behalten Sie auch beim Autofahren einen kühlen Kopf …

Tipp Nr. 1: Längere Autofahrten gut vorbereiten

Weil vor allem durch die große Windschutzscheibe viel Wärme in den Wagen gelangt, sollte diese am Tag vorher und bei einer Pause mit einer Folie abgedeckt werden, wie sie auch im Winter als Frostschutz verwendet wird. Den Innenraum gut durchlüften, um die aufgeheizte Luft zu entfernen. Die Klimaanlage sollte nicht zu lange auf Umluft eingestellt sein, denn das trocknet die Luft aus.

Tipp Nr. 2: Batterie und Akku schonen

Batterieschäden sind die häufigste Pannenursache im Sommer. Der Wohlfühlbereich einer Batterie liegt bei 20 bis 35 Grad und die extreme Hitze führt dazu, dass sich die Batterie viel schneller entlädt. Das Entladen kann durch Abklemmen der Batterie verhindert werden.

E-Auto-Fahrer sollten sich schattige Parkplätze aussuchen, um den Akku zu schonen und nur sparsam die Klimaanlage nutzen, denn sie ist ein absoluter Akku-Killer.

Tipp Nr. 3: Reifendruck regelmäßig überprüfen

Reifenpannen aufgrund eines zu niedrigen Reifendrucks sind die zweithäufigste Pannenursache. Denn ein geringer Luftdruck hat eine größere Auflagefläche des Reifens zur Folge und das wiederum führt bei hohen Asphalttemperaturen zu einer schnelleren Erwärmung der Reifen und damit zu Schäden. Mit regelmäßigen Überprüfungen, etwa mit dem Reifendruck-Messgerät BY10 von Trotec, beugen Sie dieser Gefahr effektiv vor.

Tipp Nr. 4: Vorsicht vor ‚Blow-ups‘

Betonfahrbahnen leiden besonders unter der Hitze: es treten sogenannte Blow-ups auf. Dabei dehnt sich die Betondecke aus, bis sich Risse oder Löcher in der Fahrbahn bilden, weil sich einzelne Platten übereinander schieben. Für Auto- und Motorradfahrer können Blow-ups gefährlich werden, da Fahrbahnteile mitunter spitz in die Höhe ragen.

Tipp Nr. 5: Auf steigenden Ölverbrauch achten

Vor einem dampfenden Kühler muss sich niemand mehr fürchten, weil sich die Kühlflüssigkeit in einem geschlossenen Kreislauf befindet. Sie kann daher auch bei höheren Temperaturen nicht verdunsten oder verschwinden. Allerdings kann der Ölverbrauch im Sommer steigen, da auch das Motoröl zum Kühlen verwendet wird. Im Auge behalten!

Tipp Nr. 6: Im Sommer nie ganz volltanken

Der Kraftstoff kann sich bei hohen Temperaturen ausdehnen, womit auch die Brand- und Explosionsgefahr steigt. Auch raten Experten generell von der Mitnahme eines Reservekanisters ab.

Tipp Nr. 7: Wasser für alle und alles

Der unentbehrliche Durstlöscher für Mensch und Tier sollte in ausreichenden Mengen an Bord mitgeführt werden. Damit man zur Not auch den Kühler oder das Wischwasser nachfüllen kann, ist stilles Wasser am besten geeignet.

Tipp Nr. 8: Alles Gute für die Tiere an Bord

In überhitzten Autos mitfahren kann für Tiere besonders stressig sein. Hunde können sich beispielsweise nicht durch das Schwitzen über die Haut Kühlung verschaffen. Längere Fahrten sollten deshalb auf den frühen Morgen oder späten Abend gelegt werden mit Pausen alle zwei Stunden. Übrigens sollten Hunde im Auto vor Zugluft geschützt werden, da dies schnell zu Bindehautentzündungen führen kann. Und eigentlich selbstverständlich: Auf keinen Fall dürfen Tiere allein im Auto bleiben, weil Sauerstoffmangel, Kreislaufprobleme und Kreislaufversagen im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führen können.

Trotec wünscht Ihnen allzeit eine gute Fahrt!

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