Trotec-Equipment zur Qualitätssicherung im Cannabisanbau

Die voraussichtliche Ampelkoalition weckt Hoffnungen in der Cannabis-Branche. Neben den überwiegend ausländischen Konzernen, die bei einer Legalisierung des Cannabisanbaus in Deutschland einen Megamarkt wittern, bereiten sich ebenso junge Startups auf den bevorstehen Einstieg in den Cannabis-Markt vor. Egal, ob der „legale“ Hanfanbau im Keller, in der geräumigen Doppelgarage oder auf einer großen professionell ausgestatteten Indoor-Plantage stattfinden soll – wer eine dauerhaft gute Cannabis-Qualität erreichen möchte, muss bei der Aufzucht der Pflanzen wichtige Parameter beachten. Das fängt bei der Bodenbeschaffenheit an, führt über wachstumsfördernde Licht- und Raumklimaverhältnisse bis hin zum fachgerechten Trocknungsprozess der Blätter und Blüten.

Der optimale PH-Wert des Bodens

Das Anbaumedium für Hanfpflanzen kann aus ganz unterschiedlichen Substraten bestehen: Steinwolle oder Steinwollwürfel, Kokosfaser, Perliten, einem Hydroponik-System oder einem selbst hergestellten Erde-Kompost-Gemisch. Hauptsache die Pflanzen werden gut mit Wasser, Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Je nach Ausgangssubstrat muss die Pflanze jedoch entsprechend gedüngt werden – und ganz wichtig: Der pH-Wert des Nährmediums muss regelmäßig überprüft werden. Ein leicht saures Milieu im Wurzelbereich ist für die Cannabispflanze optimal, weil dann alle notwendigen Nährstoffe aus dem Anbausubstrat aufgenommen werden können. Allerdings ist der perfekte pH-Bereich auch abhängig von der Anbaumethode: Während Pflanzen im Erdreich einen pH-Wert zwischen 6,5 – 7,5 bevorzugen, darf der pH-Wert bei einer Aufzucht auf Kokosfasern oder in einer Hydroponik-Anlage gerne etwas saurer sein und im Bereich 5,5 – 6,5 liegen. Ist der pH-Wert zu hoch oder zu niedrig, kommt es zu Schwierigkeiten bei der Mineralstoffaufnahme, selbst wenn die verschiedenen Pflanzennährstoffe in ausreichenden Mengen vorhanden sind. Die Messung des exakten pH-Werts ist übrigens gar kein Problem und lässt sich ebenso schnell wie bequem mit dem kompakten pH-Messgerät BW10 von Trotec erledigen.

Das perfekte Raumklima

Wachstum, Erntequalität und Gesundheit der Pflanzen im Grow Room wird auch noch von weiteren wesentlichen Faktoren beeinflusst: der vorherrschenden Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit. Diese beiden Werte sollten permanent kontrolliert und für das ideale Wachstum der Pflanzen auch maschinell reguliert werden. Temperatur und Luftfeuchtigkeit stehen übrigens in einem engen Verhältnis zueinander: Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen und umgekehrt.

Generell lassen sich die Wachstumsphasen von Cannabispflanzen in vier verschiede Stadien unterteilen, in denen jeweils unterschiedliche Temperatur- und Luftfeuchteverhältnisse für eine bestmögliche Entwicklung erforderlich sind. Am Anfang benötigen die Klone – so werden die zur Zucht von der Mutterpflanze abgeschnittenen Stecklinge genannt – bei Tageslicht bzw. Beleuchtungslicht eine Umgebungstemperatur zwischen 20°C – 25°C und eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit von 65 – 70 Prozent. Während der Vegetationsperiode liegt der Bedarf an Luftfeuchtigkeit zwischen 40 – 70 Prozent bei einer Raumtemperatur von 22°C bis 28°C. In der darauffolgenden Blüteperiode muss die Luftfeuchtigkeit unbedingt auf ein Niveau zwischen 40 – 50 Prozent reguliert werden und die Temperatur sollte 26°C nicht mehr überschreiten – ideal ist eine Raumwärme zwischen 20°C und 26°C. In der Spätblütephase – ca. ein bis zwei Wochen vor der Ernte – muss die Luftfeuchtigkeit weiter gesenkt werden auf 30 – 40 Prozent bei einer Raumtemperatur von nur noch 18°C bis 24°C.

Optimale Temperaturen und kontrollierte Luftfeuchtigkeit für die professionelle Indoor-Cannabisproduktion:

Zu kalt, zu heiß, zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit – das können die Folgen sein

Wenn Cannabispflanzen nicht die idealen Wachstumsbedingungen hinsichtlich Wärme und relativer Luftfeuchte vorfinden, sind sie anfälliger für Schädlinge und Krankheiten, Pilz- und Schimmelbefall, Störungen bei der Nährstoffaufnahme und -verwertung. Und das verringert die Erntemenge sowie die Qualität.

Bei zu hohen Raumtemperaturen kräuseln sich häufig die Fächerblätter und wirken trocken. Wenn dann keine entsprechende Temperaturregulation erfolgt, bilden sich in der Folge braune Flecken oder weiße Stellen an den Rändern. Ein Gegensteuern bei zu viel Wärme im Aufzuchtraum kann je nach Außentemperaturen schon mit Ventilatoren bis hin zu Windmaschinen erreicht werden, wenn sie kühlere Außenluft in den Raum verblasen und dort verteilen. Lassen jedoch die Außentemperaturen einen Abkühleffekt nicht zu, hilft nur noch eine effiziente Klimatechnik.

Kälte schadet den Pflanzen gleichermaßen wie Hitzestress und muss daher vermieden werden. Bei Temperaturen unter 15°C verringert sich die Photosyntheseaktivität und das Wachstum wird gehemmt. Gleichzeitig steigt das Risiko eines schädlichen Schimmelbefalls. Zudem fallen die Ernteerträge deutlich geringer aus als bei Pflanzen, die unter idealen Temperaturverhältnissen aufwachsen.

Bei einer niedrigen Luftfeuchtigkeit bzw. zu trockener Raumluft kommt es zu einer erhöhten Transpiration bei den Pflanzen. Diese kann sogar so hoch werden, dass sie mehr Wasser in die Raumluft abgeben als sie selbst für ein gesundes Wachstum benötigen. Außerdem nehmen die Pflanzen dann zu viel Wasser inklusive der darin gelösten Nährstoffe über die Wurzeln auf, was eine Nährstoffverbrennung verursacht und die Blätter gelb werden lässt.

Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit beeinträchtigt das Pflanzenwachstum ebenfalls und kann die Ursache für Schimmelbefall und andere Pilzinfektionen sein.

Mit der passenden Technik von Trotec gelingt der Anbau in jedem Grow Room

Egal, in welche Richtungen Temperatur und relative Luftfeuchte im Aufzuchtraum reguliert werden müssen, bei Trotec bekommen Sie die passenden Heizgeräte wie z. B. die Heizlüfter der TDS-Serie zur kondensfreien Wärmeerzeugung, Kühlaggregate und Aircooler, Ventilatoren zur besseren Luftzirkulation sowie Luftbefeuchtungs- und Luftentfeuchtungslösungen wie die mobilen Kondensations-Luftentfeuchter, die DH-Industrietrockner und die Trocknungsaggregate der TTR-Serie für ein gesundes Pflanzenwachstum. Und zur exakten Klimadatenmessung erhalten Sie von Trotec auch praktische Datenlogger zur permanenten Raumklimaüberwachung sowie geeignete Hygrometer und Thermometer. Top ausgestattet lassen sich die perfekten Raumklimabedingungen in jeder Entwicklungsphase herstellen und das ist letztlich der Garant für eine qualitativ hochwertige Ernte.

Der Trocknungsprozess nach der Ernte

Sind die reifen Cannabisknospen geerntet, haben sie noch einen sehr hohen Feuchtigkeitsanteil (Wasser und Chlorophyll) von rund 75 Prozent. In dieser Form ist die Weiterverarbeitung oder der direkte Konsum nicht möglich. Daher muss die Ernte unbedingt sorgsam und fachgerecht getrocknet werden, bis der Feuchtigkeitsanteil unter 20 Prozent gesunken ist. Bei idealen Temperaturverhältnissen im Trockenraum kann das kann gut und gerne 2 Wochen dauern. Auch wenn während der Trocknungszeit der Masseanteil, sprich das Gesamtgewicht der einzelnen Blüten sinkt, bleibt der wirksame THC-Gehalt unverändert.

Werden die Buds gar nicht, zu kurz oder nicht fachgerecht getrocknet, steigt die Gefahr eines Schimmelbefalls beim Fermentieren. Der Trocknungsprozess sollte unbedingt langsam verlaufen, denn bis das Wasser aus dem Inneren der Blüten vollständig bis nach außen diffundiert und dort verdunstet, braucht es seine Zeit. Eine schnelle Trocknung im Backofen oder gar in der Mikrowelle sind übrigens keine Optionen. Dabei würden die Buds ungleichmäßig trocknen und die Aromen (Terpene) gehen unter zu starker Hitzeeinwirkung schon ab ca. 30°C verloren. Der Trockenraum sollte sogar eher kühl sein mit Werten zwischen 15°C und 20°C und die Umgebungsluft eher trocken mit einer relativen Luftfeuchte von 30 – 50 Prozent. Bei einer Luftfeuchtigkeit von über 70 Prozent trocknen die Buds langsamer und es besteht eine erhöhte Schimmelgefahr, weil das Wasser langsamer entweicht. Ist die relative Luftfeuchte hingegen zu niedrig, werden die Buds außen schnell bröselig, obwohl sie im Inneren noch feucht sind. Findet die Trocknung unterhalb einer Raumtemperatur von 15°C statt, besteht ebenfalls die Gefahr von Schimmelbildung, da die kühle Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann. Bei weniger als 5°C Raumtemperatur ist eine Trocknung der Cannabisernte nicht mehr möglich. Daher ist auch für den Trocknungsprozess der Einsatz von technischen Geräten zur Raumklimaregulierung sehr zu empfehlen. Für perfekte Temperaturen und Luftfeuchteverhältnisse im Trockenraum sorgen die Trotec Keramik-Heizlüfter und Heizgeräte, Klimageräte sowie die verschiedenen Luftentfeuchter für unterschiedliche Raumgrößen.

Nutzen Sie unseren Best-Practice-Industrieservice

Mit unseren Experten können Sie rechnen

Um den Bedarf in der Industrie exakt zu berechnen und maßgeschneiderte Konzepte für die Klimakonditionierung zu entwickeln, braucht man erfahrene Klimaspezialisten. Vertrauen Sie unserem Expertenteam und den Dienstleistungen des Industrie-Services: Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen vor Ort die individuelle Bedarfssituation, ermitteln den spezifischen Gerätebedarf und erarbeiten eine maßgeschneiderte Projektlösung bis hin zur genauen Platzierung der Geräte.
Bevor die projektierten stationären Aggregate installiert werden, arbeitet unser Service-Team im Rahmen eines Probebetriebes zuerst mit mobilen Ausführungen der Trockner, die problemlos aufgestellt werden können, ohne dass bauliche Maßnahmen erforderlich sind.
Während dieser Validationsphase dokumentieren wir alle relevanten Klimaparameter wie Lufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Taupunkt oder Luftströmungsgeschwindigkeit zur finalen Optimierung der Bedarfsberechnung.

Nur Trotec bietet Ihnen diesen Vorteil:

Durch die einzigartige Möglichkeit eines unverbindlichen Probebetriebes investieren Sie ausschließlich in nachweislich bei Ihnen im Praxisbetrieb und für Ihren Bedarf perfekt funktionierende Lösungen! Erst wenn Sie unser Konzept überzeugt hat, werden die stationären Aggregate geordert. Für die Zeit der Probeaufstellung fällt lediglich eine günstige Mietpauschale an.
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