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Unsere Tipps für ein heimeliges Kaminfeuer

Brrr! Schnatter! Frier! Heute ist meteorologischer Herbstbeginn. Wussten Sie eigentlich, dass die Weltorganisation für Meteorologie den Beginn der Jahreszeiten auf die jeweiligen Monatsanfänge vorverlegt hat, um ihre Statistiken wie etwa zu Klimavergleichen einfacher führen zu können? Doch ganz gleich, ob meteorologischer oder astronomischer Herbstbeginn – kühler wird’s mit jedem Tag. Höchste Zeit, ans heimelige Kaminfeuer zu denken … Unsere Tipps:

1. Verwenden Sie nie, nie, niemals zu feuchtes Kaminholz

Denn dabei drohen gesundheitliche Schäden, weil sich der Feinstaubgehalt im Abgas vervielfacht. Gleichzeitig wächst die Gefahr, dass es auch zu einer Versottung des Kamins kommt – mit unter Umständen teuren Sanierungskosten. Darüber hinaus ist das Befeuern der Kaminanlage mit zu feuchtem Holz denkbar unwirtschaftlich: rund ein Drittel der Energie steht dann nämlich nicht mehr für die Raumheizung zur Verfügung, weil sie zum Teil für das Verdampfen von Wasser verbraucht wird. Aus diesen Gründen ist das Verbrennen von Holz mit einer Feuchte von mehr als 25 Prozent auch laut Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz verboten.

2. Verfeuern Sie nur gut getrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von etwa 15 Prozent

Um ein solches Holz zu erhalten, muss es nach dem Schlagen etwa zwei Jahre geschützt trocknen. Erst nach diesem Zeitraum ist dem Brennholz so viel Feuchtigkeit entzogen worden, dass es die ideale Brennleistung entwickeln kann. Empfehlenswert ist dabei eine Holzfeuchte von etwa 15 Prozent, die Sie ganz einfach mit einem Einstechmessgerät selbst kontrollieren können, beispielsweise mit unserem Feuchtemessgerät BM20. Bei diesem Gerät können Sie auf einen Blick die Feuchtigkeitswerte in absoluten Prozentzahlen ablesen.

3. Lagern Sie Ihr Kaminholz trocken und gut belüftet

Zur fachmännischen oder –fraulichen Lagerung sollten Sie einen möglichst trockenen gut belüfteten Ort wählen. Sehr gut geeignet ist eine Hauswand mit Ausrichtung zur Südseite mit Schutz nach oben gegen Regen. Achten Sie unbedingt auf eine gute Hinterlüftung: lassen Sie zwischen Rückseite des Stapels und Hauswand einen Abstand von 5 – 10 cm, damit die Luft hier gut zirkulieren kann. Und möglichst keine Brennholz Rundhölzer direkt stapeln, da hierdurch der Trocknungsprozess erheblich verlangsamt wird. Besser ist’s, die Brennholzstämme immer erst zu spalten und anschließend erst zu lagern.

Übrigens, Kellerräume sind zur Holz-Aufbewahrung nur bedingt geeignet. Hier lagern Sie am besten nur diejenigen Brennholz-Scheite, die bereits eine geringe Restfeuchte aufweisen. Ansonsten drohen schnell Schimmelbildung und unter Umständen sogar Fäulnis.

Nur 15% Holzfeuchte – das kontrollieren Sie am besten selbst

Sie wissen schon: Vertrauen ist gut, … Vermeiden Sie das gesundheitsgefährdende und unwirtschaftliche Verfeuern von zu feuchtem Holz. Überprüfen Sie die Restfeuchte am besten selbst mit dem Feuchtemessgerät BM20 für nur 29,95 € inkl. MwSt. – jetzt im Trotec-Shop.

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