Plexiglas-Hygienewände und Mundschutz schützen vor Corona? Jain – Denn das ist noch nicht mal die halbe Wahrheit.

Die größten Gefahren sind unsichtbar und lauern oft „hinterm Plexiglas-Vorhang“ –  Immer wieder stellt sich die Frage: Schützen Hygiene-Schutzscheiben wirklich vor einer Corona-Infektion? Nur sehr bedingt, warnen mittlerweile fast alle Forscher und weisen auf die Ansteckungsgefahr durch frei schwebende Aerosole hin!

Das Corona-Virus hat unseren Alltag stark verändert! Atemschutzmasken und Plexiglaswände in Supermarkt, Bäckereien und Tankstellen gehören mittlerweile zu unserem „neuen Leben“ inmitten der Corona-Pandemie. Aber nicht nur beim Einkaufen sollen diese auch „Spuckschutz oder Hustenschutz“ genannten Trennwände die Kassiererinnen vor einer Tröpfcheninfektion schützen.

Unternehmen setzen auf Hygiene-Schutzscheiben und hoffen damit auf einen wirksamen Ansteckungsschutz von Kunden, Gästen und Mitarbeitern – eine trügerische Sicherheit!

Angepriesen werden die durchsichtigen Trennwände als universeller Infektionsschutz für nahezu jede Branche: Restaurants, Apotheken, Wartezimmer in Arztpraxen, Büroarbeitsplätze u. v. m. All diese Unternehmen eint eine nur zu verständliche Hoffnung! Sie hoffen auf die Plexiglasscheiben als vermeintliches Allheilmittel, um schnellstmöglich wieder arbeiten und Geld verdienen zu können! Denn während Supermärkte und Versandhändler wie Amazon Sonderschichten fahren, macht sich im Einzelhandel, in der Fitnessbranche und der Gastronomie die Existenzangst breit.


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Auch die normalen Schutzmasken schützen nicht vor Ansteckung durch das Coronavirus

Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass selbst das Tragen normaler Mundschutz-Masken, egal ob Einmal-Mund-Nase-OP-Masken, selbst genähte Masken oder Schals, nicht vor der Infektion durch virenbelastete Aerosole schützen. Die Filter dieser Masken sind nicht fein genug, um aerosolgetragene Viren sicher zurückzuhalten. Diese gehen im Großen und Ganzen ungehindert durch das Filtervlies. Auch hinter einer Hygiene-Schutzscheibe an der Kasse! Nur Masken mit dem Schutzstandard FFP2, FFP3 oder KN95 schützen Träger und Umfeld vor der Gefahr des Coronavirus.

Unterschätztes Einfallstor für das Virus: Die Augen

Aber nicht nur der Schutz von Mund und Nase ist wichtig. Wird jemand angehustet, gelangen die Tröpfchen und Aerosole nicht nur in Mund und Nase, sondern auch in die Augen. Die Tränenkanäle spülen das Virus sozusagen direkt an die Stelle im Nasen-Rachen-Raum, an der sich die Viren dann hemmungslos vermehren.

Plexiglaswände und Mund-Nase-Masken schützen zwar vor dem direkten „Virus-Sprühregen“ einer feuchten Aussprache, nicht aber vor keimbelasteten, frei umherschwebenden Aerosolen in der Raumluft!

Richtig ist, dass sich durch den kombinierten Einsatz einer Mund-Nase-Maske und einer Trennwand das Risiko einer direkten Tröpfcheninfektion mit dem SARS-CoV-2-Virus reduzieren lässt. Beim Sprechen, Niesen und Husten ausgeworfene größere Tröpfchen werden durch die physischen Barrieren der Maske und Plexiglasscheibe aufgehalten.

Insbesondere ist es wichtig, dass die Kombination aus Trennscheibe und Maske erst die Sicherheit wirklich erhöht. Sich hinter der Plexiglasscheibe in vermeintlicher Sicherheit zu fühlen und dann auf das Tragen einer Schutzmaske zu verzichten, ist nicht zu empfehlen, auch wenn es verständlicherweise unangenehm ist, ständig eine Maske zu tragen.

Masken und Plexiglas zusammen schützen nicht vor Infektionen durch die Luft

Neben dieser direkten Art der Infektion gibt es eine – weitaus gefährlichere – Möglichkeit, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Und zwar über die frei in der Raumluft schwebenden Aerosolwolken!

Beim Sprechen, Husten oder Niesen stoßen wir nicht nur die großen, sichtbaren Tröpfchen in einer Art „Virus-Sprühregen“ aus, sondern in viel größerem Ausmaß auch winzige Partikel, sogenannte Aerosole, in den Raum. Diese Schwebeteilchen sind nur einen tausendstel Millimeter groß, für das bloße Auge unsichtbar und bei kranken Menschen haften Bakterien oder Viren an diesen Partikeln. Zunehmend setzt sich in der Wissenschaft die Erkenntnis durch, dass sich das Coronavirus nur deshalb so schnell ausbreiten konnte, weil es sich insbesondere über die Luft verbreitet – so wie es bereits für andere Erreger wie Influenza, Tuberkulose und das SARS-Cov-1-Virus belegt ist.

Neue wissenschaftliche Studien belegen nun auf dramatische Weise das Infektionsrisiko, sich mit dem SARS-Cov-2-Virus über die Raum- und Atemluft anzustecken.

Finnische Wissenschaftler haben ein 3D-Modell erstellt, das die Auswirkungen eines ungeschützten Hustens auf die Umgebung zeigtNach dem Husten breitet sich in Sekundenschnelle eine Aerosolwolke meterweit rund um die hustende Person aus und verbleibt lange Zeit hochinfektiös in der Umgebungsluft.

Hustet, niest oder spricht eine mit dem Coronavirus infizierte Person einfach nur laut, also beispielsweise im Ladenlokal oder beim Bezahlen in der Tankstelle, bietet eine Plexiglaswand nur bedingten Schutz! Und zwar ausschließlich für die großen, direkt ausgeatmeten Speicheltröpfchen, die man umgangssprachlich auch als „feuchte Aussprache“ bezeichnet.

Aerosolwolken sind am besten vergleichbar mit Rauchschwaden

Die gleichzeitig ausgestoßenen mikrofeinen Tröpfchen fliegen als Aerosolwolke, vergleichbar mit Rauschschwaden, mehrere Meter hoch und weit, verteilen sich ungehindert überall im Raum und überwinden damit auch problemlos die physische Barriere einer Spuckschutzwand. So können diese Aerosolpartikel auch leicht in die Atemwege und Augen der Personen gelangen, die sich hinter einer Plexiglasscheibe aufhalten.

Ungeschützt ausgehustete Krankheitserreger verbreiten sich innerhalb weniger Sekunden über mehrere Meter und schweben mehrere Minuten bis hin zu einer Stunde infektiös in der Raumluft.

Plexiglas-Trennwände bieten keinen Schutz vor umherschwebenden Viren

Physische Trennwände alleine bieten also keinen wirksamen Schutz gegen ausgehustete Aerosole, da diese mitunter wie Rauch bis zu mehrere Meter in die Luft aufsteigen und erst nach über 5 Minuten langsam und weiträumig zu Boden sinken – also auch hinter die vermeintlich sicheren Schutzscheiben an Kassen, Theken und Tischen!

Lüftungsanlagen verteilen die Viruspartikel großflächig

Auch wenn die Zufuhr von Frischluft über eine Lüftungsanlage, für sich betrachtet, positiv zu bewerten ist, führt es in diesem Fall eher zu einer zusätzlichen Verteilung der Virus-Aerosole im gesamten Raum.

Nur wenn auch die frei fliegenden Aerosolwolken effektiv reduziert werden, besteht ein wirksamer Schutz vor Infektionen in geschlossenen Räumen

Die finnische Studie zeigt auf schockierend eindrückliche Weise, wie schnell sich ausgehustete Aerosolwolken auch über meterhohe Regale hinweg in Sekundenschnelle im ganzen Supermarkt ausbreiten. Wie muss es erst in einem Wartezimmer, Friseursalon, einem Nagelstudio, einer Kantine, einem Ladenlokal, Büro, Fitness-Center oder einem Restaurant ohne meterhohe Regale zugehen? Innerhalb von Sekunden verbreiten sich die infektiösen Wolken ungehindert im ganzen Raum und werden so zur Infektionsgefahr für alle sich dort aufhaltenden Personen! Egal, ob mit oder ohne Trenn- oder Schutzwände. Egal, ob mit oder ohne Masken.

Mit diesem Wissen über die Infektionsgefahr durch große und kleine Tröpfchen-Überträger wird sich in Zukunft wahrscheinlich niemand mehr gerne freiwillig in Räumen ohne kombinierte Hygienestrategie aus physischem Schutz durch Trennwände und wirksame Luftfilterung der infektiösen Kleinstpartikel aufhalten.

Luftgetragene Viren kennen keine Abstandsregeln. Nur eine Komplettlösung aus direktem Schutz mittels Plexiglas in Kombination mit einer permanenten Luftreinigung senkt das Infektionsrisiko zuverlässig und dauerhaft.

Setzen Sie daher zum Schutz Ihrer Mitarbeiter, Kunden oder Gäste nicht ausschließlich auf physische Barrieren (Schutzmaske und Spuckschutz). Die Aerosole in der Raumluft halten sich nicht an derartige Grenzen! Entscheiden Sie sich für eine wirksame Gesamtstrategie einer keim- und virenfreien Raumluft!

Trotec-Hochleistungs-Luftreiniger wie der TAC V+ und der TES 200 reduzieren die Verweildauer und Intensität von Aerosol- und Schwebstoffwolken in geschlossenen Räumen und garantieren Kunden, Gästen und Mitarbeitern einen Arbeitsplatz mit stark reduziertem Infektionsrisiko.


Bildnachweis: Philipp von Ditfurth/dpa/dpa, Reuters, Bernd Thissen/dpa, EPA/SEM VAN DER WAL

Der Zonen-Luftreiniger TAC V+ ist eine innovative Lösung zur Etablierung viren- und schadstoffarmer Arbeits- und Aufenthaltsbereiche, wo immer diese benötigt werden: am Kundenempfang, im Callcenter, in Coworking Spaces oder im Großraumbüro mit vielen kleinteiligen Arbeitsbereichen ohne Zwischen- und Trennwände, aber auch in Restaurants, Kantinen, Nagel- und Kosmetikstudios, Friseursalon, Arztpraxen, Büchereien und Fitnessstudios.

Per Hochfrequenz-Luftreinigung werden Aerosolwolken minutenschnell exterminiert

Überall dort, wo der mobile Luftreiniger TAC V+ platziert wird, schafft er saubere und mit virengefilterter Reinluft durchspülte „Clean-Air-Zones“. In diesen Zonen bleibt die Umgebungsluft weitgehend frei von luftgetragenen Keimen und Viren, denn der TAC V+ ermöglicht die großvolumige Ansaugung belasteter Raumluft mit effektiver H14-HEPA-Filterung und eine flexibel einstellbare Durchspülung der Zone mit virenfreier Reinluft – frei von Aerosolpartikeln.

„Plug & Play“ aufstellbar, „Plug & Play“ einsetzbar sorgt er „Plug & Play“ überall dort für mehr Sicherheit, wo sie benötigt wird. Ohne Installation, ohne komplizierten Anschluss. Einfach einstecken und damit sofort für mehr Hygiene, für mehr Sicherheit für Kunden, Gäste und Mitarbeiter sorgen.

Der Hochleistungs-Luftreiniger TAC V+ reinigt permanent und wartungsfrei die Raumluft, ohne den Arbeitsablauf durch aufwendige Hygienemaßnahmen oder Installationsaufwand zu stören.

Damit Sie und Ihre Mitarbeiter sich auf das Wesentliche konzentrieren können, verfügt der TAC V+ über eine thermische Selbstregenerationsfunktion des HEPA-Spezialfilters zur automatischen Inaktivierung der im Filter abgeschiedenen Viren. Der Filter dekontaminiert sich vollautomatisch zu 100 % – beispielsweise über Nacht bzw. außerhalb der Arbeitszeiten, um tagsüber zuverlässig vor krank machenden Keimen und Viren in der Raumluft zu schützen!

Weltweit einzigartig und nur bei Trotec erhältlich

Dank seiner weltweit einmaligen Kombination aus Filter- und Dekontaminationstechnik reduziert der TAC V+ auf sichere Weise ein luftgetragenes Ansteckungsrisiko in allen Bereichen mit hohem Publikumsverkehr.

Mehr kann man nicht, weniger sollte man nicht für den Schutz tun

Einhaltung der Hygiene-Vorschriften, Abstandsregeln, Trennwände, Masken und effektive Hochleistungs-H14-Luftreinigung – mehr können Sie für die Sicherheit Ihrer Gäste, Kunden, Besucher und Mitarbeiter nicht tun. Doch mit weniger sollte man sich als verantwortungsvoller Arbeitgeber, Gewerbetreibender oder Gastgeber auch nicht zufriedengeben!

Gut zu wissen: Luftreiniger ist nicht gleich Luftreiniger

Die Luftleistung von Luftreinigern wird in der Werbung immer als „frei ausblasend“ bzw. mit „maximaler Luftleistung“ angegeben. Was in der Praxis jedoch häufig lediglich die maximale Luftleistung nur des Ventilators – ohne jeden Filter – umschreibt. Dies ist für den Anwender irreführend, denn der geht von einer Luftleistung inklusive Filterung aus. Die „echte“ Luftleistung bei eingesetztem Filter sieht dann hingegen ganz anders aus. In der Regel werden bereits bei einem H13-Schwebstofffilter aus 500 m³/Stunde maximaler Luftleistung nur noch 150 m³/Stunde. Bei einem H14-Hochleistungs-Virenfilter bleiben aufgrund der extremen Filterleistung sogar weniger als 120 m³/Stunde an gefilterter Reinluft übrig. Diese Leistung reicht dann gerade mal für einen Raum von theoretisch 4 bis 5 Quadratmetern!

In Großraumbüros, Kantinen, Ladenlokalen, Fitnessstudios oder vergleichbaren „Workspaces“, in denen viele Menschen auf engem Raum arbeiten oder sich aufhalten, genügt es deshalb nicht, irgendeinen Luftreiniger mit ein paar Hundert Kubikmetern Reinluftleistung sowie einen x-beliebigen Filter aufzustellen. Um einen gewissen Schutz vor spontan auftretenden, infektiösen Aerosolwolken zu bieten, bedarf es unbedingt spezieller Hochleistungs-Luftreiniger, die mit einem H14-Viren-HEPA-Filter ausgestattet sind und mit solch einer hohen Filterklasse immer noch eine Ausgangs-Luftleistung von mindestens 1.500 bis 3.000 m³/Stunde gewährleisten.

Hierauf sollten Sie bei der Dimensionierung unbedingt achten!

Wissenswertes zum H14-HEPA-Hochleistungsfilter mit einem Durchlassgrad ≤ 0,005 %

Die speziell von Trotec für den TAC V+ und den TES 200 entwickelten Heat-Resistant-H14-Filter überzeugen durch ihre erstklassige Filtereffizienz und ihre innovative Leistungscharakteristik. Mit einem Durchlassgrad von nur 0,005 % und einem Abscheidegrad von 99,995 % bieten sie eine im Vergleich zu H13-Filtern 10-fach höhere Abscheidung.

Nur der Trotec-H14-Heat-Resistant-Filter eignet sich zur thermischen Dekontamination der Viren im Filter

Dank dieser erstklassigen Eigenschaft werden die H14-Hochleistungsfilter selbst in Operationssälen zur Reinluftherstellung sowie in vergleichbar hygienesensiblen Bereichen eingesetzt. Beste Voraussetzungen also, um auch die Raum- und Atemluft am Arbeitsplatz in Zeiten grassierender Epidemien keim- und virenfrei zu halten.

Alle von Trotec angebotenen H14-Hochleistungsfilter genügen den höchsten Qualitätsanforderungen, die bei einer Bakterien- und Virenfilterung obligatorisch sind:

  • Jeder H14-Hochleistungsfilter wird individuell geprüft und mit einer eigenen Seriennummer versehen.
  • Das Prüfprotokoll liegt jedem H14-Filter in zweifacher Ausfertigung als Zertifikat bei.
  • Das Original-Prüfzertifikat kann in den Unterlagen abgelegt und die Kopie bedarfsweise am Luftreinigungsgerät befestigt werden.
  • H14-HEPA-Hochleistungsfilter sind nach EN 1822 und EN 60335-2-69 geprüft.

Trotec hat für nahezu jede Anwendung im Arbeitsschutz spezielle Hochleistungs-Luftreiniger entwickelt

Neben dem Hochleistungs-Luftreiniger TAC V+ erhalten Sie bei Trotec weitere Luftreiniger wie den TES 200 oder den TAC 6500. Wir liefern Ihnen bedarfsweise frei stehende Luftreinigungslösungen, aber ebenso Luftreiniger, um sie in Ihre bestehende Raumluftanlage einzubinden!

Welches Gerät für Ihre Anwendung optimal ist, erörtern unsere Fachberater gerne mit Ihnen gemeinsam in einem persönlichen Gespräch.

Gerätekauf: Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns, per E-Mail an info@trotec.de, per Kontaktformular oder rufen Sie uns an unter der Nummer +49 2452 962-400.

Gerätemiete: Wenden Sie sich bitte direkt an unser Mietcenter TKL – per E-Mail an info@tkl-rent.net, per Kontaktformular oder unter der Rufnummer +49 2452 962-160.

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