Aerosole, die wahrscheinlich größte aller Infektionsgefahren: 3 Bausteine eines ganzheitlichen Hygienekonzepts und wie sich Unternehmen vor den Gefahren eines Corona-Ausbruchs rundum schützen können

Aerosole und Tröpfchen gelten neben der Schmierinfektion als Hauptübertragungsquelle für das Coronavirus, bestätigen Wissenschaftler und Virologen. Jeder spricht über Desinfektion, Abstandsregeln, Maskenpflicht oder Plexiglas-Trennwände. Aber bisher wird in der öffentlichen Wahrnehmung so gut wie nichts über Schutzlösungen für die Größte aller Ansteckungsgefahren geredet, der Infektion mittels Aerosole durch die Luft. Denn jede zweite Infektion geschieht über diesen Übertragungsweg. Trotec schließt ab sofort genau diese Lücke im Schutzkonzept: Durch den Hochfrequenz-Luftreiniger TAC V+ mit innovativer Filtertechnik werden Hygienekonzepte um den Schutz vor luftgetragenen Aerosolen ergänzt.

In der aktuellen Krisensituation tragen Unternehmen mit einer hohen Beschäftigtenzahl eine große Verantwortung. Auf der einen Seite gilt es den Mitarbeitern eine wirtschaftlich positive Perspektive und Beschäftigung zu ermöglichen. Auf der anderen Seite erfordert die weltweite Krise auch ein „gelebtes Verantwortungsbewusstsein“, um die Gefahren eines Corona-Ausbruchs im eigenen Unternehmen und die damit verbundenen Folgen abzuwenden. Hierbei kommt dem Gesundheitsschutz der Mitarbeiter eine ebenso tragende Rolle zu, wie dem Schutz vor einer Betriebsschließung aufgrund des Infektionsschutzgesetzes.

Halbherzig umgesetzte Hygienekonzepte bieten keinen ausreichenden Schutz

„Es ist nicht damit getan, nur die Hygienemaßnahmen im Unternehmen umzusetzen, die entweder behördlich verordnet oder von den verschiedenen Branchenverbänden empfohlen werden“, warnen Forscher im Rahmen einer Heinsberger Studie. Die Entscheidungsträger in den verschiedenen Ämtern und Positionen befinden sich in einer ebenso steilen Lernkurve, wie Forschung und Wissenschaft. Nahezu täglich werden neue Erkenntnisse hinsichtlich der Infektionswege veröffentlicht und die Medien berichten nun auch verstärkt über die Gefahren einer Ansteckung über die Raumluft. Die letzten Monate haben eindringlich gezeigt, dass die Entscheidungen und Empfehlungen der Länder diesen Erkenntnissen oftmals meilenweit hinterherhinken. Angefangen beim Hin und her um die Maskenpflicht bis hin zur offiziellen Bestätigung, dass sich das Virus auch in Form von Aerosolen über die Raumluft verbreitet.

Verteilung der Infektionswege verdeutlicht akuten Handlungsbedarf

Schaut man sich die prozentuale Verteilung der möglichen Infektionswege an, so wird offensichtlich, dass Social Distancing, Händewaschen und Spuckschutzwände alleine keinen ganzheitlichen Schutz vor der Ansteckung mit dem Coronavirus bieten.

»Fast die Hälfte der Übertragung ist Aerosol, fast die andere Hälfte der Übertragung ist Tröpfchen und vielleicht 10 Prozent der Übertragung ist Schmierinfektion oder Kontaktinfektion.«, klärt Prof. Christian Drosten, Mitentdecker des SARS-Coronavirus (SARS-CoV), in seinen regelmäßigen Corona-Updates auf.

Die nachfolgende Grafik offenbart das aktuelle Dilemma.

Nahezu alle empfohlenen Maßnahmen schützen zwar vor einer Schmierinfektion oder infektiösen Tröpfchen. Aber praktikable Empfehlungen zum Schutz vor der Einatmung infektiöser Aerosole in geschlossenen Räumen, die das Virus über die Atemwege in den Körper bringen, findet man in keiner der vielzähligen Sicherheits- und Hygienekonzepte. Dabei gibt es auch vor diesem Infektionsweg einen wirksamen Schutz.

Trotec bietet mit dem mobilen Luftreiniger TAC V+ eine weltweit einzigartige Lösung an, um virenbehaftete Aerosole aus der Atemluft zu eliminieren – bevor diese eingeatmet werden.

Beim Atmen, Sprechen oder Husten stoßen wir nicht nur große, sichtbare Tröpfchen in einer Art „Sprühregen“ in den Raum aus, sondern in viel größerem Ausmaß auch winzig kleine Aerosole. Während die großen Tröpfchen aufgrund ihres Gewichtes bereits nach rund 1,5 Metern zu Boden sinken (hieraus resultiert die Abstandsregel von 1,5 Metern), halten sich infektiöse und nur einen tausendstel Millimeter große Aerosole „tatsächlich für mehrere Stunden“ in der Luft, erklärt der Virologe Drosten.

Beim Sprechen freigesetzte Aerosole verbreiten sich über die zirkulierende Raumluft stundenlang unsichtbar im Raum und werden eingeatmet. Ziel muss es daher sein, die Atemluftdurchmengung in Arbeitsbereichen mit mehreren Personen so weit wie möglich zu verhindern.

Der Luftreiniger TAC V+ bietet eine Lösung für die eigentliche Infektionsgefahr

Die Raumluft wird durch den mobil einsetzbaren TAC V+ ebenso effektiv gereinigt, wie es sonst nur in hygienesensiblen Reinraumumgebungen und Krankenhaus-OP-Räumen der Fall ist. Möglich machen dies die sehr hohe Luftleistung von 1.600 m³/Stunde sowie eine neuartige H14 HEPA-Thermodekontamination. So lassen sich selbst großflächige Bereiche im Unternehmen dauerhaft so gut wie viren- und keimfrei halten. Was in der Theorie sehr technisch klingt, erweist sich in der Praxis als äußerst unkompliziert. Die Raumluft in den gemeinschaftlich genutzten Räumen wird in Bodennähe angesaugt, durch den HEPA-Filter von Bakterien und Viren befreit und als keimfreie Reinluft wieder in den Raum abgegeben. Dadurch werden spontan auftretende Aerosolwolken auf Kopfhöhe unmittelbar mit sehr großen Reinluftmengen derart verdünnt, dass sich Virenlast und Infektionsrisiko signifikant reduzieren! Ohne Installation, ohne komplizierten Anschluss. Einfach einstecken und damit sofort für maximal möglichen Infektionsschutz sorgen!

Abstandsregeln, Gesichtsmasken sowie verstärkte Reinigungs- und Desinfektionsdurchgänge sind – isoliert betrachtet – alles sinnvolle Maßnahmen! Aber sie bieten keinen Schutz gegen infektiöse Aerosole, da diese wie Rauch bis zu mehreren Metern in die Luft aufsteigen und erst nach Stunden langsam und weiträumig zu Boden sinken. Selbst hinter vermeintlich sichere Spuckschutzwände. Die Gefahr, dass sich die Mitarbeiter trotz Einhaltung aller Sicherheits- und Hygienemaßnahmen über die Raumluft mit dem Coronavirus infizieren, sinkt durch den Einsatz eines Luftreinigers TAC V+ mit Virenfilter nahezu auf null!

Mehr kann man nicht und weniger sollte man nicht für den Schutz der Mitarbeiter tun:

  • Einhaltung aller Auflagen und Hygiene-Vorschriften (Mindestabstand, Maskenpflicht, Spuckschutzwände, Desinfektionsmaßnahmen etc.)
  • Luftreinigung zur Senkung des aerogenen Infektionsrisikos über die Luft

Wissenswertes zum H14-HEPA-Schwebstofffilter mit einem Durchlassgrad ≤ 0,005 %

Die von Trotec entwickelten H14-Virenfilter überzeugen durch ihre erstklassige Filtereffizienz und ihre innovative Leistungscharakteristik. Mit einem Durchlassgrad von nur 0,005 % und einem Abscheidegrad von 99,995 % bieten sie eine im Vergleich zu herkömmlichen H13-Filtern 10-fach höhere Abscheidung. Dank dieser erstklassigen Eigenschaften werden H14-Hochleistungsfilter selbst in Operationssälen zur Reinluftherstellung sowie in vergleichbar hygienesensiblen Bereichen eingesetzt.

Alle von Trotec angebotenen H14-Hochleistungsfilter genügen den höchsten Qualitätsanforderungen, die bei einer Bakterien- und Virenfilterung obligatorisch sind:

  • Jeder H14-Hochleistungsfilter wird individuell geprüft und mit einer eigenen Seriennummer versehen.
  • Das Prüfprotokoll liegt jedem H14-Filter in zweifacher Ausfertigung als Zertifikat bei.
  • Das Original-Prüfzertifikat kann in den Unterlagen abgelegt und die Kopie bedarfsweise am Luftreinigungsgerät befestigt werden.
  • H14-HEPA-Hochleistungsfilter sind nach EN 1822 und EN 60335-2-69 geprüft.

Der als Kauf- und Mietgerät erhältliche TAC V+ wurde im Rahmen einer Heinsberger Studie entwickelt und getestet. Das Gerät ist in mehreren Farbausführen zum Preis von 4.286,20 € im Trotec-Shop erhältlich.

Fragen zum Einsatz, zur Gerätedimensionierung sowie alle technischen Fragen beantwortet Ihnen der Trotec-Luftreinigungsexperte Jochem Weingartz:

Trotec GmbH
Herr Jochem Weingartz
Telefon: +49 2452 962-137
jochem.weingartz@trotec.com

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