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Bild 1: Prinzipskizze Neutronensonde

Bild 1: Prinzipskizze Neutronensonde

Feuchteverteilung mit der Neutronensonde

Ein entscheidender Vorteil moderner Bauwerksdiagnostik liegt in der Möglichkeit, den Feuchtegehalt von Bauteilen prüfen zu können, ohne die Abdichtungsschichten oder wertvolle Oberflächen zu zerstören!

Gerade durch die heftigen Regenfälle in jüngster Vergangenheit stellt sich für viele Wasserschadensanierer die Frage: „Wie weit hat sich die Feuchtigkeit in der Dämmung unter dem hochwertigen Bodenbelag ausgebreitet?“ Bodenöffnungen haben hier einen großen Folgeschaden zur Folge!

Von der Lieck SDS arbeitet in diesen Fällen mit einer Neutronensonde, einem radiometrischen Messverfahren zur qualitativen Bestimmung der Feuchteverteilung.

Bild 2: Qualitative<br />Feuchteverteilung

Bild 2: Qualitative
Feuchteverteilung

Funktionsprinzip Neutronensonde

Bei diesem Messverfahren werden Neutronen mit hoher kinetischer Energie (schnelle Neutronen) in die Materie eingestrahlt. Durch elastische Stöße an Atomkernen kleiner Masse, besonders an Wasserstoffkernen, werden die schnellen Neutronen abgebremst (Bild 1).

Durch die Abbremsung und Streuung der Neutronen bei der Kollision mit den Wasserstoffkernen entsteht, um die Quelle herum, eine Wolke langsamer Neutronen.Durch eine im Gerät integrierte Auswert-Elektronik wird die gemessene Dichte langsamer Neutronen in einen numerischen Wert umgerechnet.

Bild 3: Messwerteverteilung Neutronensonde

Bild 3: Messwerteverteilung Neutronensonde

Fallbeispiel Souterrainwohnung

Nach einem starken Regenereignis ist Wasser in eine Souterrainwohnung eingetreten. Um eine gezielte Trocknungsmaßnahme vornehmen zu können, soll die Feuchteverteilung in der Dämmung dokumentiert werden. Hintergrund der Messung ist, dass ein hochwertiger Bodenbelag verlegt wurde, der durch die Messung nicht beschädigt werden darf.

Über die Rastermessung mit der Neutronensonde und die entsprechende Messwertverteilung konnte die Ausbreitung zielgenau eingegrenzt werden und gleichzeitig der Verdacht bestätigt werden, dass Wasser über den Sockelbereich der erdberührten Wand in das Gebäude eingedrungen ist (siehe Bild 2 und 3). Vornehmlich im Umfeld eines Fahrstuhlschachtes zeigten sich die höchsten Messwerte!

Die nachfolgenden Sanierungs- und Trocknungsmaßnahmen konnten somit effektiver und damit auch kostengünstiger durchgeführt werden.

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